Mittwoch, 18. März 2026

„Alice im Wunderland“ – Eine Aufführung des Kulturkurses der Jahrgangsstufe 10


„Alice im Wunderland“ – Eine Aufführung des Kulturkurses der Jahrgangsstufe 10


Der Kulturkurs der Jahrgangsstufe 10 des Städtischen Gymnasiums Rheinbach führt am 25.03.26, um 19.30 Uhr (Einlass: 19.00 Uhr), das Stück „Alice im Wunderland“ (Bühnenfassung von Andy Sauerwein, frei nach Lewis Caroll) unter der Leitung von Saskia Greiser im Rheinbacher Stadttheater auf.

Alice hat Handyverbot und ihre Schwester ist ihr in ihrer Langeweile auch keine große Unterstützung. Doch im Garten erscheint ihr plötzlich ein gestresstes Kaninchen. Sie kann ihren Augen nicht trauen und läuft ihm hinterher. Dabei landet sie in einer seltsamen Welt, in der ihr erst einmal alle misstrauisch und abweisend gegenübertreten. Aber bald schließen die merkwürdigen Wesen und sprechenden Tiere des Wunderlandes Alice in ihr Herz, als sie beginnt, sich selbst zu behaupten – vor allem gegenüber der bösen Königin, die das ganze Wunderland tyrannisiert.

Karten sind ab sofort im Sekretariat des Städt. Gymnasiums erhältlich (Eintritt frei, Spenden am Abend der Aufführung erbeten). An der Abendkasse werden ebenfalls noch Restkarten vergeben.
 

QuizAss beim Tennisclub gesucht

Quizmaster Lars Hofmann

QuizAss beim Tennisclub gesucht

Rheinbach – Wer weiß denn sowas? 

Unter dem Motto "Das Jahr 2025" hat Quizmaster Lars Hofmann erneut mit einem Quiz die Teilnehmenden des TC Rheinbach auf die Probe gestellt.

Zusammengestellt hatte er ein interaktives Erlebnis mit einer bunten Mischung aus Fragen: Von bedeutenden historischen und kulturellen Ereignissen des vergangenen Jahres bis hin zu skurrilen „Das kann doch nicht wahr sein!"-Momenten war alles dabei.

Als höchst unterhaltsamer Quizmaster fungierte Lars Hofmann und führte, angelehnt an die Quiznight im Theater am Lohmarkt, humorvoll und mit viel Hintergrundwissen durch den Abend. Zuständig für die Organisation des Abends war der Leiter der Geschäftsstelle Thomas Milla.

Die Fragen kamen aus unterschiedlichen Wissensbereichen, nämlich
„Die leichten 5, Sport, Lieder des Jahres, Urlaub, Tratsch und Klatsch, Kaum zu glauben – Kuriositäten“.

Die Anwesenden wurden zu Beginn in Teams eingeteilt, sodass jeder sein Wissen einbringen und gemeinsam mit seinen Mitstreitern um den Sieg kämpfen konnte.

Am Ende des Quizabends wurde das Siegerteam mit einem kleinen Präsent belohnt.

Erneut brachte die Quiznight neben Spaß und Unterhaltung auch manch zum Teil verschüttetes Wissen zu Tage; aber es gab auch durchaus interessantes Neues zu erfahren. 

Das Fazit bleibt: Der Quizabend wird regelmäßig wiederholt werden!   


Lars Hofmann mit Teilnehmenden

Fragen 1

Fragen 2

Lösungen zu Lieder 

Donnerstags geht´s ins Geschichtenland!

Donnerstags geht´s ins Geschichtenland!

Rheinbach. Unter dem Motto „Reisen ins Geschichtenland“ lädt die Öffentliche Bücherei St. Martin, Lindenplatz, im April wieder zu ihren beliebten Vorlesestunden ein. Jeden Donnerstag werden von 16:30 bis etwa 17:00 Uhr Kinder im Alter von 4 bis 7 Jahren in der Kinderlese-Ecke auf eine abwechslungsreiche Reise durch spannende Geschichten mitgenommen. Die Teilnahme ist in Begleitung eines Erwachsenen möglich und kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

2. April: Ostergeschichten – Bestimmt spielt der Osterhase eine große Rolle in der Geschichte … Lasst Euch überraschen!
9. April: Sabine Praml – „Wenn sieben wilde kleine Hasen dem Nachbarn gleich zu Hilfe rasen“: Sieben kleine Hasen helfen ihrem verletzten Nachbarn tatkräftig.
16. April: Tom Percival – „Benni brüllt“: Ein Junge verliert die Kontrolle über seine Gefühle und lässt seinem inneren „Tiger“ freien Lauf.
23. April: Christian Tielmann – „Bauer Beck – Geschichten vom Bauernhof“: Wer kümmert sich um die Tiere, wenn Bauer Beck verreist?
30. April: Wunschbuch – Die Kinder wählen ab Anfang April ihre Lieblingsgeschichte aus einer Vorauswahl aus. 

Festhochamt am Ostersonntag


Festhochamt am Ostersonntag

Chor, Orchester und Solisten lassen Osterjubel erschallen


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der m Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Am Sonntag, den 5. April 2026 feiert die Kirche mit dem Ostersonntag die Auferstehung Jesu nach den dunklen Tagen des Leidens und Sterben. Das Festhochamt, welches am Ostertag um 11:15 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin, Haupstraße 8, 53358 Rheinbach, beginnt, möchte dieses freudige Ereignis in besonders festlicher Manier feiern.

Unter der Leitung von Kantor Simon Botschen erklingt die bekannte Missa in C, KV 317, auch genannt „Krönungsmesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart und das berühmte „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel. Ausführende sind die Sängerinnen und Sänger vom Chor der Pfarrei St. Martin und des Rheinbacher Chorprojektes. Für das Solistenquartett konnten wiederum hochkarätige Solistinnen und Solisten verpflichtet werden - dies sind: Theresa Klose (Sopran), Lydia Krüger (Alt), Maximilian Fieth (Tenor) und Sebastian Neuwahl (Bass). Begleitet werden der Chor und die Solisten von Mitgliederinnen und Mitgliedern des Bonner Beethovenorchesters. 

Über € 35.000 im letzten Jahr an Zuwendungen übergeben

Foto: Sebastian M. Groß, LC Bn-Rhenobacum

Lions-Club Bonn-Rhenobacum dankt Freunden und Sponsoren

Über € 35.000 im letzten Jahr an Zuwendungen übergeben


Mit seinem traditionellen Jazz-Frühschoppen eröffnete der Lions-Club Bonn-Rhenobacum im März 2026 das musikalische Jahresprogramm. In seiner Begrüßung freute sich Präsident Alexander Kirfel, die Bürgermeister der Städte Meckenheim und Rheinbach begrüßen zu dürfen. Trotz eines vollen Terminkalenders ließen es sich Sven Schnieber und Dr. Daniel Phiesel nicht nehmen, dem Club persönlich ihre hohe Wertschätzung zu überbringen. 

Unter den mitreißenden Klängen der Hot Jazz GmbH boten die Mitglieder des Clubs erlesene Canapés, selbstgebackene Kuchen und Deftiges an. Kurz vor dem Frühschoppen gab der Vorsitzende des Lions-Hilfswerk Manfred Hofstede die Summe der Zuwendungen des letzten Jahres bekannt. So konnte der Club in 2025 über € 35.000 an Zuwendungen übergeben. Spenden erhielten u.a. das „Weihnachtslicht“ in Bonn, das Kinderheim Dr. Dawo in Rheinbach, die Jugendfeuerwehr in Meckenheim, „Rheinbach hilft“ sowie über 30 weitere Empfänger. 

Die Mitglieder des Clubs sind sich sehr wohl der großzügigen Unterstützung seiner treuen Freunde, der Industrie, der Kreditinstitute und der Verwaltung bewusst. Sie bedeutet zugleich Ansporn für alle „Rhenobacen“, sich auch in diesem Jahr unter dem Motto „We serve“ für alle Mitmenschen in unserer Region unermüdlich einzusetzen.
 

SPD kritisiert Zögern bei Wohnberatung: Ausschuss beschließt nur Prüfauftrag – Finanzierung bleibt offen

SPD kritisiert Zögern bei Wohnberatung: Ausschuss beschließt nur Prüfauftrag – Finanzierung bleibt offen


Die Zukunft der Wohnberatung im Rhein-Sieg-Kreis bleibt weiter unklar. In der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Integration und Inklusion wurde der Antrag der SPD-Kreistagsfraktion zur dauerhaften Sicherung des Angebots abgelehnt. Stattdessen verständigte sich die schwarz-grüne Mehrheit lediglich auf einen Prüfauftrag.

Die Wohnberatung unterstützt ältere Menschen, Menschen mit Pflegebedarf sowie Menschen mit Behinderung dabei, ihre Wohnungen so anzupassen, dass sie möglichst lange selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben können. Damit stärkt sie den Grundsatz „ambulant vor stationär“, entlastet Angehörige und kann stationäre Pflege häufig vermeiden oder zumindest deutlich hinauszögern.

Die SPD hatte im Vorfeld versucht, gemeinsam mit CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen gemeinsamen Antrag zur Sicherung der Wohnberatung zu erarbeiten. Ein entsprechender Vorschlag der Sozialdemokraten blieb jedoch ohne Resonanz.

Katja Ruiters, Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Integration und Inklusion, betont die Bedeutung des Angebots:
„Die Wohnberatung ist ein wichtiger Baustein unserer Pflegeinfrastruktur. Wenn wir wollen, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt zu Hause leben können, müssen wir dieses Angebot auch verlässlich sichern.“
Der nun beschlossene Prüfauftrag sieht unter anderem vor, nach einem möglichen neuen Träger zu suchen. Aus Sicht der SPD greift dieser Ansatz jedoch zu kurz, da damit die zentrale Frage der Finanzierung weiterhin unbeantwortet bleibt.
Thangeetha Gunapalasingam, Sprecherin der SPD-Fraktion im Sozialausschuss, erklärt:
„Die Suche nach einem neuen Träger löst das eigentliche Problem nicht. Ohne eine verlässliche Finanzierung wird auch ein anderer Träger dieses Angebot nicht dauerhaft aufrechterhalten können.“
Die SPD-Fraktion hat dem Prüfauftrag dennoch zugestimmt, um zu verhindern, dass das Angebot zum Jahresende ausläuft und Zeit für eine tragfähige Lösung zu gewinnen.
Fraktionsvorsitzende Sara Zorlu brachte in der Sitzung zusätzlich einen Änderungsantrag ein. Ziel war es sicherzustellen, dass bei der möglichen Suche nach einem neuen Träger ausschließlich tarifgebundene Träger in Betracht kommen. Damit wollte die SPD gewährleisten, dass die Qualität der Beratung und faire Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gesichert bleiben.
„Wenn über neue Träger gesprochen wird, müssen tarifgebundene Träger selbstverständlich sein. Gute soziale Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen“, so Sara Zorlu.

Für die SPD bleibt klar: Die Wohnberatung muss langfristig gesichert werden. Angesichts des demografischen Wandels und der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen braucht der Rhein-Sieg-Kreis eine verlässliche Lösung – damit dieses wichtige Angebot auch über 2026 hinaus bestehen bleibt. 

Bewerbungsstart für genossenschaftliches Wohnprojekt „Wohnen unter der Godesburg“

Bewerbungsstart für genossenschaftliches Wohnprojekt „Wohnen unter der Godesburg“


Ein Jahr vor der geplanten Fertigstellung startet die Wohnungsbaugenossenschaft zusammenstehen eG das Bewerbungsverfahren für ihr erstes Projekt „Wohnen unter der Godesburg“ in Bad Godesberg. Interessierte können sich ab sofort für die insgesamt 53 öffentlich geförderten Wohnungen bewerben.

Das Projekt umfasst Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen und richtet sich an Menschen mit Wohnberechtigungsschein (WBS), der zum Zeitpunkt des Einzugs vorliegen muss. Weitere Unterlagen wie Einkommensnachweise oder Schufa-Auskünfte sind im ersten Schritt nicht erforderlich.

Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die enge Verbindung von bezahlbarem Wohnraum und genossenschaftlichem Miteinander. Daher legt die Genossenschaft großen Wert auf die Motivation der Bewerberinnen und Bewerber: „Uns interessiert nicht nur, wer eine Wohnung sucht, sondern auch, wer sich bewusst für die Idee des gemeinschaftlichen und solidarischen Wohnens entscheidet“, so die Genossenschaft-Vorstände Nikolaus Decker und Peter Kox.

Ein Teil der Wohnungen wird – in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland – für Menschen im Leistungsbezug nach SGB IX (Eingliederungshilfe) bereitgestellt. Alle Wohnungen sind barrierefrei, einzelne zudem rollstuhlgerecht.

Begleitend zum Bewerbungsverfahren lädt die zusammenstehen eG zu mehreren Informationsveranstaltungen ein, bei denen Interessierte mehr über die Prinzipien genossenschaftlichen Wohnens, Mitwirkungsmöglichkeiten sowie Rechte und Pflichten als Mitglied erfahren können. Die Teilnahme an diesen Terminen erhöht die Chancen im Auswahlverfahren.

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren unter http://www.zusammenstehen-bonn.de  

Spontan-Chor am Gründonnerstag


Spontan-Chor am Gründonnerstag

Für alle, die gerne singen!


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreiche und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Probe und Aufführung an einem Tag. Und direkt hintereinander. Das geht!
Sing mit beim Spontan-Chor am Gründonnerstag

  • Wann? Gründonnerstag, 2. April 2026 um 17:30 Uhr
    Nach der Probe gestalten wir die Gründonnerstagsliturgie in der Pfarrkirche St. Martin.
  • Wo? Pfarrzentrum St. Martin, Lindenplatz 4, 53359 Rheinbach
  • Was? Musikalische Gestaltung der Gründonnerstagsliturgie, u.a. mit einfachen Chorsätzen aus Taizé
  • Wer? Interessierte Sängerinnen und Sänger, mit oder ohne Chorerfahrung, Hauptsache mit Freude am Singen. 

Süße Köstlichkeiten – Petits Fours-Workshop

Süße Köstlichkeiten – Petits Fours-Workshop


Rheinbach – Petits Fours, das klassische Feingebäck der französischen Küche, dürfen auf keinem gut gedeckten Kaffeetisch oder bei einem schicken Empfang fehlen. In einem Workshop der VHS Voreifel am Montag, 23.03.26, 17.30 Uhr in der Lehrküche der Hans-Dietrich-Genscher-Schule, Stumpebergweg 5, 53343 Wachtberg-Berkum geht’s um die süßen Köstlichkeiten, aber auch um Pralinen und andere raffinierte Gebäckkreationen.  

Kurz vor Ostern zeigt die Dozentin Kaya Heyerhoff ein paar Tricks und Kniffs, mit denen Sie jedes festliche Beisammensein in ein wahres Event verwandeln. Jenseits der klassischen Petits Fours backt die Dozentin mit den Teilnehmenden u.a. Mini-Tartelettes, Financiers und Madeleines.  

Weitere Infos über Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

SPD-Kreistagsfraktion sieht strukturelle Probleme und wachsende Risiken bei Beteiligungen

SPD-Kreistagsfraktion sieht strukturelle Probleme und wachsende Risiken bei Beteiligungen


Der Entwurf des Nachtragshaushalts 2026 für den Rhein-Sieg-Kreis zeigt nach Einschätzung der SPD-Kreistagsfraktion deutlich, wie angespannt die finanzielle Lage der Kommunen weiterhin ist. Zwar enthält der Nachtrag einzelne Entlastungen durch Entwicklungen im Nahverkehrsbereich. Für die Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis bleibt die Gesamtsituation jedoch schwierig.

Michael Richter, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, stellt klar, dass diese Entlastungen nicht als Erfolg der Kreisspitze gewertet werden können. Michael Richter betont: „Die Entlastungen durch Entwicklungen im Nahverkehrsbereich sind für unsere Städte und Gemeinden wichtig. Sie sind aber kein Ergebnis der Finanzpolitik des Landrates. Insgesamt bleibt die Lage der kommunalen Haushalte weiterhin sehr angespannt.“

Kritisch sieht die SPD-Kreistagsfraktion zudem die zunehmenden Verluste der Beteiligungsgesellschaften des Rhein-Sieg-Kreises. Aus Sicht der Sozialdemokraten entstehen dadurch zusätzliche Risiken für den Kreishaushalt und damit mittelbar auch für die Städte und Gemeinden im Kreis.

Sara Zorlu, Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag Rhein-Sieg, fordert deshalb mehr Transparenz und eine klare finanzpolitische Strategie. Sara Zorlu erklärt: „Wenn die Verluste der Beteiligungsgesellschaften immer weiter steigen, darf das nicht einfach hingenommen werden. Wir brauchen eine klare Strategie und Transparenz, wie der Kreis mit diesen Entwicklungen umgeht.“

Richter sieht zudem auch die Landespolitik in der Verantwortung. Michael Richter ergänzt: „Die Kommunen tragen bis zu 80 Prozent der öffentlichen Aufgaben. Trotzdem gibt die Landesregierung weniger als 60 Prozent der Mittel aus dem Infrastrukturpaket an die Kommunen weiter. Das passt einfach nicht zusammen.“

Aus Sicht der SPD zeigt der Nachtragshaushalt vor allem eines: Ohne eine stärkere finanzielle Unterstützung der Kommunen durch Land und Bund sowie eine solide Steuerung der Kreisfinanzen wird sich die Situation vieler Städte und Gemeinden weiter zuspitzen.