Sonntag, 1. Februar 2026

Beim Vorlesen über sich hinauswachsen

Alle sind an diesem Tag gewachsen. Finales Gruppenbild nach Block 2 (Foto: Ursula Peters)

Jonathan Fronhoffs vom Städt. Gymnasium Rheinbach las als Wahltext aus Moritz Seiberts Roman „Das letzte Aufgebot“ und wurde der neue Kreissieger (Foto: Gesine Engel)

Die Jury mit Brigitte Nowak (Stadtbücherei Bornheim), Oliver Krauß (MdL), Dr. Hasso Rieck (Literat aus Meckenheim-Altendorf, Franzis Steinhauer (Leiterin der Bücherbrücke Alfter-Meckenheim) und Daniela Hahn (Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach (Foto: Ursula Peters)

Henriette Schlenkhoff vom Rheinbacher Sankt-Joseph-Gymnasium erreichte mit „Wir sind Wölfe“ das Finale (Foto: Ursula Peters)

Louisa Wolff von der gastgebenden Gesamtschule überzeugte mit „Das Glück wartet nur bis um 4“ (Foto: Ursula Peters)

Beim Vorlesen über sich hinauswachsen


Beim Kreisentscheid Rhein-Sieg I des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs am 28. Januar lasen 13 Sechstklässler – allesamt Schulsiegerinnen und Schulsieger - der linksrheinischen weiterführenden Schulen in der Rheinbacher Stadthalle vor insgesamt rund 600 Kindern. Jonathan Fronhoffs vom Städtischen Gymnasium Rheinbach konnte sich in einem spannenden Finale mit Henriette Schlenkhoff (Erzbischöfliches Sankt-Joseph-Gymnasium Rheinbach) knapp durchsetzen und darf als neuer Kreissieger nun im März am Bezirksentscheid teilnehmen.

Nun schon schon zum zehnten Mal hintereinander wurde der Kreisentscheid Rhein-Sieg I des 1959 von Erich Kästner mit ins Leben gerufenen Wettbewerbs in der Glasstadt ausgetragen. Hier bemüht man sich in besonderem Maße, mit dem Thema Vorlesen viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Die Buchhandlung kunterbunt, die Öffentliche Bücherei St. Martin und Rheinbach liest e.V. organisierten das Ereignis, die Gesamtschule Rheinbach – mit der Stadthalle als Schulaula - fungierte als Gastgeberin. „Die Kinder lesen nicht in erster Linie für die Jury, sondern dürfen ihre Altersgenossen begeistern“, erklärt die Inhaberin der Buchhandlung kunterbunt, Melanie Korber, die Veranstaltungsidee.

In Gruppe A mit sieben Schulsiegerinnen und Schulsiegern konnten Anna Ilg (Gymnasium Alfter), Elise Grosdidier (Ursulinen-Realschule Bornheim), Jonathan Fronhoffs (SGR Rheinbach) und Hannah Hellmann (Konrad-Adenauer-Gymnasium Meckenheim) mit ihrem vorbereitet Wahltext besonders überzeugen. Elise beispielsweise hatte das Publikum mit Sabrina Kirschners „Die unlangweiligste Schule der Welt“ zum Lachen gebracht, und Anna hatte spannende Fantasy gewählt („Keeper of the lost Cities“). Hannah ließ in Michael Endes Klassiker „Momo“, die Begegnung des kleinen Einsiedler-Mädchens mit der merkwürdigen Puppe „Bibi-Girl“ lebendig werden. Jonathan, der zurzeit auch beim Jungen Theater Bonn als Nachwuchsschauspieler in „Herr der Diebe“ zu sehen ist, hatte eine dramatische Stelle des Jugendromans „Das letzte Aufgebot“ seines Intendanten Moritz Seibert großartig vorbereitet. Damit und mit viel Routine auch im anschließenden Fremdtextlesen setzte er sich verdient an die Spitze der Gruppe und konnte freudig auf das Finale warten.

Nach der „kleinen Siegerehrung“ verließen sieben Grundschulklassen und vier sechste Klassen beglückt die Aula, und es strömten die Stufen 6 der Rheinbacher Gesamtschule und des Sankt-Joseph-Gymnasiums sowie ein 6. Klasse der Europaschule Bornheim hinein. In Gruppe B lasen sich erneut vier Kinder in die „Fremdtextrunde“: Miriam Geisler vom Alexander von-Humboldt-Gymnasium Alfter überzeugte die Jury mit einer Stelle aus Lindgrens „Ronja Räubertochter“. Louisa Wolff (Gesamtschule Rheinbach) verlieh einer Stelle aus „Das Glück wartet nur bis um vier“ besonderen Charme und Charlotte März (Ursulinen-Gymnasium Bornheim) machte es mit „Bodyguard“ spannend. Henriette Schlenkhoff (SJG Rheinbach) war mit Startnummer dreizehn die letzte Vorleserin im Gesamtfeld.  Sie hatte aus „Wir sind Wölfe“, einem Roman über die Flucht einer Familie aus Ostpreußen bei Kriegsende, eine besonders eindringliche Stelle gewählt und sie hinreißend gestaltet. Nach dem Fremdtextlesen kürte die Jury Henriette zur zweiten Finalistin.

Die Jury war prominent und „quer durch den Rhein-Sieg-Kreis“ zusammengestellt. Daniela Hahn (Leiterin der Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach), Franzis Steinhauer (Leiterin der Bücherbrücke Meckenheim-Alfter), Dr. Hasso Rieck (Literat aus Meckenheim-Altendorf), Oliver Krauß (MdL) und Brigitte Nowak (Leiterin der Stadtbücherei Bornheim) bepunkteten nicht nur Lesetechnik, Textgestaltung und Textauswahl, sondern gaben jedem Kind ein liebevoll-konstruktives persönliches Feedback.

Henriette und Jonathan standen nun also im Finale. Sie hatten sich gemeinsam mit Louisa auf diesen Tag vorbereitet, sich kennen und schätzen gelernt. In der großen Stadthalle wurde es um 12:57 Uhr ein letztes Mal mucksmäuschenstill. Den finalen Fremdtext, sozusagen das „Zünglein an der Waage“, durfte die Vorjahresgewinnerin und NRW-Finalistin Charlotte Hartmann anlesen: „10 Wünsche, 7 Abenteuer und eine sprechende Katze“ von Lissa Evans. Jonathan und Henriette gelang es, auch diesen Text gut zu gestalten. Am Ende flog, wie Oliver Krauß, stellvertretend für die Jury verkündete, Jonathan knapp als erster durchs Ziel. Er darf nun den Rhein-Sieg-Kreis im März beim Bezirksentscheid vertreten. Henriette gratulierte ihm herzlich und freute sich ehrlich über seinen Erfolg. Ein schöner Moment!

Von den Lehrerinnen und Lehrern, die die zahlreichen Besucherklassen begleiteten, gab es viel Lob für die gute Organisation durch das vielköpfige Team und für die wertschätzende Moderation durch Julius Esser und Ricarda Kowalewski. Die Lehrerin eines teilnehmenden Schülers schrieb: „Für mich war es ganz besonders, meinen Schüler zu beobachten, wie er so über sich hinauswächst.“
Solches Lob ist ein toller Ansporn und rechtfertigt den finanziellen, logistischen und ehrenamtlichen Aufwand. „Der Vorlesewettbewerb ist – mit Leidenschaft und Sachverstand durchgeführt - ein unvergessliches Erlebnis und kann so vielen Kindern Lust auf Bücher machen und sie motivieren, das gestaltete Vorlesen zu üben“, ist Gerd Engel von Rheinbach liest e.V. überzeugt.

Fotos: Gesine Engel / Ursula Peters











SPD-Fraktion Rheinbach: Konsolidierung braucht Zahlen, Verfahren und politische Verantwortung

SPD-Fraktion Rheinbach: Konsolidierung braucht Zahlen, Verfahren und politische Verantwortung


Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach stellt klar, dass über den sogenannten Konsolidierungspakt bislang weder beraten noch entschieden worden ist. Entgegen einzelnen öffentlichen Darstellungen hat sich der Rat zu keinem Zeitpunkt auf einen bestimmten Sparkurs festgelegt.

„Der Haushaltsentwurf wird dem Rat erst mit der kommenden Ratssitzung vorgelegt. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns also noch keine konkreten Zahlen vor, auf deren Grundlage ein so weitreichender Beschluss seriös gefasst werden könnte“, erklärt Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Rheinbach. „Eine Selbstverpflichtung des Rates, bevor der Haushalt überhaupt eingebracht und beraten worden ist, halten wir für nicht angezeigt.“

Die SPD-Fraktion betont, dass sie eine angespannte finanzielle Lage der Stadt sehr ernst nimmt und eine solide Haushaltsführung ausdrücklich unterstützt. Zugleich sieht sie die Notwendigkeit, Haushaltsfragen differenziert und auf Grundlage belastbarer Zahlen zu bewerten. Georg Wilmers, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Eine dramatische Haushaltslage ist nach den Zahlen, die dem Stadtrat bislang mitgeteilt wurden, nicht erkennbar. Haushaltskonsolidierung erfordert eine sachliche Analyse der Zahlen, eine transparente Darstellung der Ursachen sowie eine politische Abwägung der konkreten Auswirkungen – einschließlich dessen, was mögliche Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger tatsächlich bedeuten.“

Kritisch sieht die SPD-Fraktion zudem das bisherige Verfahren. Der im Ratsinformationssystem veröffentlichte Beschlusstext sei ohne vorherige politische Abstimmung eingebracht worden, während in der öffentlichen Kommunikation bereits der Eindruck erweckt werde, der Rat habe sich auf diesen Kurs verständigt. „Der Rat ist kein Vollzugsorgan“, betont Arne Ritter. „Er ist der Ort demokratischer Willensbildung und trägt die Verantwortung und Entscheidungshoheit über den städtischen Haushalt. Diese Budgetverantwortung darf nicht durch öffentliche Vorfestlegungen oder Zeitdruck ausgehöhlt werden.“

Aus diesem Grund wird sich die SPD-Fraktion in der kommenden Ratssitzung für eine Vertagung der Beschlussfassung einsetzen. Ziel ist es, nach Einbringung des Haushaltsentwurfs eine sachliche, fundierte und fraktionsübergreifende Beratung zu ermöglichen.

„Wir werden einen eigenen Vorschlag für einen Konsolidierungsrahmen einbringen, der Verantwortlichkeiten klar regelt, Transparenz schafft und dem Rat seine Verantwortung und Entscheidungshoheit über den städtischen Haushalt erhält“, kündigt Arne Ritter an. „Es geht uns nicht um Verzögerung, sondern um die Qualität der Entscheidung. Wer Verantwortung für die Zukunft Rheinbachs übernehmen will, muss diese Entscheidungen auf einer soliden Grundlage treffen.“ 

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach


Herzliche Einladung zum nächsten Stammtisch am 10.02.2026. Die Altenhilfe Rheinbach trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr zum Reden, Lachen und Essen in Kumar‘s Restaurant (Langgasse 17) neben der kath. Kirche in Rheinbach. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich willkommen.  

Jugendhilfeausschuss startet erfolgreich in neue Sitzungsperiode

Jugendhilfeausschuss startet erfolgreich in neue Sitzungsperiode


Der Jugendhilfeausschuss (JHA) der Stadt Rheinbach ist erfolgreich in die neue Sitzungsperiode gestartet. Zur Vorsitzenden wurde die SPD-Ratsfrau Donate Quadflieg einstimmig gewählt. Bereits in der ersten Sitzung konnten zwei wichtige Entscheidungen getroffen werden, die das Wohl von Kindern und Jugendlichen in Rheinbach nachhaltig stärken.

Einstimmig beschloss der Ausschuss das neue Konzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Rheinbach. Damit wird ein entscheidender Schritt unternommen, um jungen Menschen mehr Mitsprache und echte Beteiligungsmöglichkeiten an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu eröffnen. Das Konzept schafft verlässliche Strukturen, damit die Interessen von Kindern und Jugendlichen künftig systematisch gehört und berücksichtigt werden.

Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, alle Spielplätze im Stadtgebiet daraufhin zu prüfen, bei welchen ein zusätzlicher Verschattungsbedarf besteht. Ziel ist es, Kinder besser vor den gesundheitlichen Risiken starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn möglich, soll mit einem Leuchtturmprojekt im Stadtteil Neukirchen-Irlenbusch begonnen werden. Perspektivisch ist vorgesehen, nach und nach alle Spielplätze im Rheinbacher Stadtgebiet entsprechend auszustatten.

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Denise Limbach, begrüßt die Beschlüsse ausdrücklich:
„Beide Entscheidungen zeigen, dass der Kinder- und Jugendhilfeausschuss die Bedürfnisse junger Menschen ernst nimmt. Beteiligung und Gesundheitsschutz sind zentrale Themen einer modernen und verantwortungsvollen Kommunalpolitik. Rheinbach geht hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.“

Die SPD-Fraktion sieht in den gefassten Beschlüssen einen gelungenen Auftakt der neuen Sitzungsperiode und setzt sich auch weiterhin dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und Familien im Mittelpunkt kommunalpolitischer Entscheidungen stehen.

Für eine soziale und familienfreundliche Stadt Rheinbach. 

SPD Meckenheim: „Das Luftschloss ist zusammengebrochen“

SPD Meckenheim: „Das Luftschloss ist zusammengebrochen“

erneute Grundsteuer-B-Erhöhung trifft die Menschen mit voller Wucht


Meckenheim, 30. Januar 2026

In der Sitzung des Stadtrates am 28. Januar 2026 stand unter anderem die erneute Erhöhung der Grundsteuer B auf der Tagesordnung. Die Verwaltung bezeichnete diesen Schritt als „unabdingbar“ und verwies dabei sowohl auf Änderungen bei der Berechnung des Hebesatzes als auch auf einen massiven Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen.

Die SPD-Fraktion hat dieser erneuten Erhöhung nicht zugestimmt.

Die Verwaltung argumentierte zudem, die Erhöhung der Grundsteuer B mache für die einzelnen Haushalte lediglich einen kleinen zweistelligen Betrag aus. Diese Darstellung greift aus Sicht der SPD jedoch deutlich zu kurz.

„Man darf nicht vergessen, dass die Grundsteuer B bereits im Jahr 2023 um 50 Prozent erhöht wurde“, erklärt Stefan Pohl, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Meckenheim. „Seitdem hat es weitere Erhöhungen gegeben – und parallel sind Energie, Lebensmittel, Mieten und viele andere Lebenshaltungskosten spürbar gestiegen. In dieser Situation von einer, kleinen Erhöhung‘ zu sprechen, ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die hier leben.“

Aus Sicht der SPD bewahrheitet sich nun, wovor die Fraktion seit Jahren gewarnt hat: Die Haushaltsplanung der vergangenen Jahre basierte auf einem Luftschloss. Die massiven, überhöhten Schätzungen – insbesondere bei der Gewerbesteuer – seien nun in sich zusammengebrochen. Einen „Einbruch“ bei der Gewerbesteuer in Höhe von mehr als 5 Millionen hat es nicht gegeben, wenn man eine solide Planung gemacht hätte und sich an den Daten des allgemeinen Wirtschaftswachstums orientiert hätte, so Pohl weiter.

Pohl stellte in seinem Redebeitrag im Rat klar, dass selbst eine weitere Erhöhung der Grundsteuer B die strukturellen Probleme nicht lösen werde. „Man kann Fehlplanungen nicht durch immer neue Belastungen der Bürgerinnen und Bürger reparieren“, so Pohl.

Besonders schwer wiegt aus Sicht der SPD, dass die überhöhten Gewerbesteuer-Schätzungen weiterhin Teil der mittelfristigen Finanzplanung sind. Bis zum Jahr 2029 summieren sich diese unrealistischen Annahmen auf rund 30 Millionen Euro, die nach Überzeugung der SPD nicht realisiert werden können. „Diese Summe kann die Stadt Meckenheim nicht auffangen. Die Probleme der Vergangenheit holen uns jetzt ein – mit voller Wucht“, warnt Pohl.

Zugleich übt die SPD deutliche Kritik an der politischen Verantwortung für die aktuelle Situation. „Der damalige CDU-Bürgermeister Holger Jung hat die Zahlen bewusst so aufgestellt, dass dieses Thema im Wahlkampf keine Rolle spielt“, so Pohl. „Den Scherbenhaufen müssen jetzt die Meckenheimerinnen und Meckenheimer ausbaden.“

Nach Auffassung der SPD tragen auch die CDU-Fraktion und die Fraktion der Grünen eine Mitverantwortung für die heutige Lage. Beide seien den Argumentationen des damaligen Bürgermeisters über Jahre gefolgt und hätten damit zur aktuellen finanziellen Misere der Stadt beigetragen.

„Anstatt frühzeitig die Notbremse zu ziehen, einen ehrlichen Kassensturz zu machen, Ausgaben kritisch zu hinterfragen und das Einnahmepotenzial unserer Stadt nachhaltig zu stärken, haben sich diese Akteure für den einfachsten Weg entschieden: immer neue Steuererhöhungen“, so Pohl abschließend.

Die SPD Meckenheim fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Haushalts- und Finanzpolitik, realistische Einnahmeannahmen und echte strukturelle Reformen – statt weiterer Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger. 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Ü-65 Karneval in Wormersdorf

Ü-65 Karneval in Wormersdorf


Der Ortsausschuß Wormersdorf lädt alle in Wormersdorf wohnenden Seniorinnen und Senioren ab dem 65. Lebensjahr zum karnevalistischen Nachmittag in die Schützenhalle am Ahrweg in Wormersdorf ein.

Am Donnerstag, dem 05.02.26 wird ein buntes Programm aus Vorträgen und Musik von Wormersdorfern für Wormersdorfer geboten. Der Einlass ist ab 14.11h, das Programm startet um 15.00h. Abgerundet wird der Nachmittag mit Kaffee, Gebäck, belegten Brötchen und natürlich viel Zeit zum gemeinsamen Austausch. Zur Finanzierung wird eine Hutsammlung durchgeführt, in der das Programm und alle Speisen und Getränke enthalten sind.

Zur besseren Planung bitten wir um Voranmeldung bei Rolf Münch, unter 02225-2479 oder per Mail an rollymuench@gmail.com
 

Mittwoch, 28. Januar 2026

53.000 Kilometer für das Klima

Foto: Stadt Rheinbach

53.000 Kilometer für das Klima: Rheinbach prämiert seine erfolgreichen Teilnehmenden der Kampagne STADTRADELN 2025

• Platz 8 unter den 19 Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis
• Neun Tonnen CO2 vermieden


Ob im Alltag oder in der Freizeit - das Fahrrad ist in Rheinbach ein beliebtes Verkehrsmittel. Das bewiesen die 273 aktiven Radlerinnen und Radler, die im vergangenen September kräftig in die Pedale traten. Am 27. Januar wurden die Spitzenreiter der Kampagne 2025 im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Umwelt & Mobilität feierlich ausgezeichnet.

Besonders beeindruckende Einzelleistungen standen im Mittelpunkt der Ehrung.

Den Titel als kilometerstärkster Einzelradler sicherte sich Hans-Joachim Rothe, der im dreiwöchigen Aktionszeitraum beachtliche 1.413,6 Kilometer zurücklegte. Auf dem zweiten Platz folgte Dr. Georg Wilmers mit 1.039,9 Kilometern, dicht gefolgt von Dirk Eichelbaum, der 925,2 Kilometer beisteuerte. Auch in der Teamwertung (ohne Schulen) wurde hart gekämpft: Das „Pro-Cycling-Team“ setzte sich mit 42 Mitgliedern und insgesamt 10.797 Kilometern an die Spitze.

Wie wichtig die junge Generation für die Mobilitätswende ist, zeigte sich erneut bei den Schülerteams. Das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Rheinbach und das Erzbischöfliche St. Joseph-Gymnasium stellten mit insgesamt 156 Aktiven den größten Teil des Teilnehmerfeldes. Besonderen Grund zur Freude hatte das St.Joseph-Gymnasium: Mit 13.994 Kilometern holte sich die Schule nicht nur den lokalen Sieg in der Kategorie Schulradeln, sondern fuhr auch im kreisweiten Vergleich auf einen hervorragenden 10. Platz.

In der Gesamtbilanz sparten die Rheinbacher Teilnehmenden durch ihre Fahrten rund neun Tonnen CO2 ein. Mit einer Gesamtkilometerzahl von 53.674 km erreichte die Stadt das drittbeste Ergebnis seit dem Teilnahmestart an der Kampagne vor acht Jahren. Zwar konnte der Rekordwert aus dem Vorjahr nicht ganz erreicht werden, doch der Langzeittrend zeigt deutlich nach oben: Die Zahlen haben sich im Vergleich zum Jahr 2020 vervielfacht und stabilisieren sich nun auf einem hohen Niveau. Im Rhein-Sieg-Kreis sicherte sich Rheinbach damit einen soliden 8. Platz unter 19 Kommunen.

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel freut sich über das Ergebnis: „Das Fahrrad ist für uns kein reines Verkehrsmittel, sondern ein Stück Lebensqualität: Es hält fit, ist leise, gut fürs Klima und macht einfach Spaß. Dass so viele Bürgerinnen und Bürger mitgemacht haben, ist für uns als Stadtverwaltung ein Auftrag: Wir haben zuletzt viel in die Radinfrastruktur investiert. Genau da machen wir auch weiter, denn jede mit dem Fahrrad, anstelle des Autos, zurückgelegte Strecke trägt zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei.“ 

Bei dem Stadtradeln-Wettbewerb sollen möglichst viele Wege im Alltag mit dem Fahrrad bestritten werden. Das erste Stadtradeln fand vor 16 Jahren statt. Stadtradeln ist mittlerweile zu einer der größten Fahrradkampagnen weltweit herangewachsen. 

Erftverband lädt zum Girls'/Boys‘ Day ein

Praktische Einblicke in den Berufsalltag beim Erftverband - Quelle: Erftverband

Erftverband lädt zum Girls'/Boys‘ Day ein

Spannende Einblicke in technische und kaufmännische Berufsfelder beim Wasserverband


Bergheim, 28. Januar 2026. Am 23. April öffnet der Erftverband anlässlich des Girls'/Boys‘ Day auch in diesem Jahr wieder seine Türen und bietet Schüler*innen die Chance, beim Tagespraktikum hautnah in seine vielseitigen Ausbildungsberufe einzutauchen.

Der Erftverband ist ein wasserwirtschaftliches Unternehmen mit über 600 wasserbegeisterten Beschäftigten in der Region und möchte insbesondere Mädchen und junge Frauen für zukunftsstarke technisch geprägte Berufe begeistern. Gleichzeitig erhalten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, echte Praxisluft zu schnuppern und Berufe kennenzulernen, die man im Schulalltag selten erlebt.

Insgesamt werden an diesem Tag Praktika in folgenden Bereichen angeboten:

•      Umwelttechnolog*in für Abwasserbewirtschaftung
•      Industriemechaniker*in, Fachrichtung Instandhaltung
•      Elektroniker*in für Betriebstechnik
•      Umwelttechnolog*in für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen
•      Fachinformatiker*in für Anwendungsentwicklung
•      Fachinformatiker*in für Systemintegration
•      Gärtner*in, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
•      Wasserbauer*in
•      Vermessungstechniker*in
•      Kauffrau/-mann für Büromanagement

Anmeldung und weitere Informationen

Interessierte Schüler*innen können sich bis zum 2. April 2026 über das Bewerbungsportal des Erftverbandes anmelden: https://karriere.erftverband.de/praktikum-beim-erftverband/. Da die Plätze begrenzt sind, wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.

 

CDU Rheinbach: Für eine technologieoffene und realistische Wärmeplanung

CDU Rheinbach: Für eine technologieoffene und realistische Wärmeplanung

bestehende Gasnetze als Chance für klimaverträgliche Lösungen


Bereits im Sommer 2025 hat die CDU Rheinbach u.a. im Rahmen einer Bürgerversammlung deutlich gemacht, dass die vorhandene Gasnetzinfrastruktur in der Kernstadt wie auch in den Ortschaften weiterhin eine wichtige Rolle für eine klimaverträgliche Wärmeversorgung spielen kann. Fachliche Einschätzungen bestätigen, dass die bestehenden Netze grundsätzlich geeignet sind, Haushalte künftig anteilig mit Biogas und perspektivisch sogar vollständig mit Wasserstoff zu versorgen. Voraussetzung dafür ist, dass Heizungsanlagen schrittweise auf die Nutzung dieser klimafreundlichen Gase umgestellt werden.

Gleichzeitig weist die CDU Rheinbach darauf hin, dass alternative Wärmelösungen sorgfältig und differenziert betrachtet werden müssen. Der Aufbau sogenannter „warmer Wärmenetze“ mit zentraler Wärmeerzeugung ist technisch anspruchsvoll und mit erheblichen Investitionen verbunden. Die dafür notwendigen, isolierten Rohrleitungen müssen in rund 1,50 Metern Tiefe verlegt werden, hinzu kommen neue Übergabestationen in den Gebäuden. Zudem arbeiten diese Systeme häufig mit sehr hohen Vorlauftemperaturen von bis zu 80 °C, was zu entsprechenden Wärmeverlusten und weiteren Kosten führt.

Eine andere Option stellen „kalte Wärmenetze“ dar, die ohne zentrale Wärmeerzeuger auskommen und stattdessen auf Geothermie basieren. Sie nutzen einen Solekreislauf, der im Winter Wärme bereitstellt und im Sommer sogar zur Kühlung eingesetzt werden kann. In den angeschlossenen Gebäuden kommen effiziente Sole-Wärmepumpen zum Einsatz, die deutlich leistungsfähiger sind als die vielfach diskutierten Luft-Wärmepumpen. Allerdings lassen sich kalte Wärmenetze nicht überall realisieren – etwa aufgrund von Wasserschutzgebieten oder ungeeigneten geologischen Bedingungen. Dennoch gibt es auf Rheinbacher Stadtgebiet durchaus Bereiche, in denen diese Technologie sinnvoll eingesetzt werden kann.

Die CDU Rheinbach betont in diesem Zusammenhang, dass die kommunale Wärmeleitplanung kein starres Dokument ist. Sie muss mindestens alle fünf Jahre überprüft und bei Bedarf angepasst werden. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Entwicklungen und lokale Gegebenheiten müssen regelmäßig einfließen, um eine zukunftsfähige und wirtschaftlich tragfähige Wärmeversorgung sicherzustellen.

„Wir setzen uns heute und in Zukunft für eine wirksame, technologieoffene und realistische Wärmeleitplanung ein, die alle Optionen berücksichtigt“, erklärt die CDU Rheinbach. „Niemand kann heute wissen, welche technologischen Möglichkeiten morgen zur Verfügung stehen. Deshalb braucht es Offenheit, Pragmatismus und eine Planung, die mit der Entwicklung Schritt hält.“

Mit diesem Ansatz möchte die CDU Rheinbach dazu beitragen, dass Rheinbach eine nachhaltige, bezahlbare und verlässliche Wärmeversorgung erhält – im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und im Einklang mit den Klimazielen.
 

Dienstag, 27. Januar 2026

Buntes Karnevalstreiben in Ramershoven






Buntes Karnevalstreiben in Ramershoven

NCR Blau-Gold Rheinbach (NCR) und Rheembacher Fastelovendsjecke (RFJ) laden zur zweiten großen Karnevalsparty ein


Die Alte Schule Ramershoven verwandelte sich am vergangenen Wochenende in eine Hochburg des rheinischen Karnevals. Gemeinsam luden der NCR und die RFJ zu einer stimmungsvollen Karnevalsparty ein, die den zahlreichen Gästen ein abwechslungsreiches und hochkarätiges Programm bot.

Den festlichen Auftakt machte der Einmarsch des NCR-Musikzugs gemeinsam mit den Abordnungen beider Vereine. Durch das Programm führten souverän die Literaten Jörg Nawrath (NCR) und Biggi Schneider (RFJ).

Tänzerische Höhepunkte folgten Schlag auf Schlag: Die NCR-Kindertanzgarde begeisterte ebenso wie die Tanzgarde der RFJ. Ein besonderer Moment war der Gemeinschaftstanz der kleinen und großen Tanzgarde des NCR, der vom Publikum mit viel Applaus gefeiert wurde.

Auch das Tanzpaar der RFJ sowie die große Tanzgarde des NCR sorgten für beeindruckende Darbietungen.

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war der feierliche Tollitätenempfang. Zahlreiche karnevalistische Majestäten von nah und fern folgten der Einladung nach Ramershoven und zogen unter großem Jubel in den Saal ein. Prinzen, Prinzessinnen und Dreigestirne aus der Region und darüber hinaus verliehen der Veranstaltung einen besonders festlichen Rahmen und unterstrichen die enge Verbundenheit der Karnevalsvereine untereinander.
Mit Orden, Grußworten und karnevalistischen Gesten wurde der Empfang zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Fastelovends-Tradition.

Im Anschluss sorgte die Prinzengarde Meckenheim mit ihrem Musikzug und ihrer Tanzgarde für ein weiteres karnevalistische Hightlight. Weitere musikalische und humorvolle Akzente setzten Dieter Schneider mit seiner Frau Biggi Schneider. Sie trugen das alte rheinische Lied „Unse Nohber Pitter wullt ene Reiter wääde“ vor.

Für einen musikalischen Höhepunkt des Abends sorgte die Kölner Formation „Kraad un Plaat“. Mit ihrem unverwechselbaren kölschem Sound, viel Humor und spürbarer Nähe zum Publikum brachten sie die Alte Schule Ramershoven zum Mitsingen, Klatschen und Schunkeln. Die Musiker verstanden es bestens, echte Fastelovendsstimmung zu verbreiten und den Saal in eine ausgelassene karnevalistische Feier zu verwandeln. Ihr Auftritt bildete einen weiteren Glanzpunkt im abwechslungsreichen Programm und wurde vom Publikum mit großem Beifall honoriert.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Hinter der Theke bewies die Ramershovener Feuerwehr ihr Organisationstalent, während das Bistro am Handelshof die Gäste kulinarisch verwöhnte.

Die gelungene Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und gemeinschaftlich der Karneval gefeiert wird. NCR und RFJ bedanken sich bei allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Gästen für einen unvergesslichen karnevalistischen Abend.