Mittwoch, 4. März 2026

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat mit ihrem Gleichstellungskonzept im Professorinnenprogramm 2030 überzeugt. Sie gehört zu den bundesweit 44 Hochschulen, die von einer Fachjury der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in der dritten Auswahlrunde positiv evaluiert wurde. Sie kann nun bis Ende September 2027 für bis zu drei mit Frauen neu besetzte Professuren eine Förderung in Höhe von insgesamt bis zu 2,5 Millionen Euro beantragen. Bund und Länder finanzieren das Programm jeweils zur Hälfte. Ziel ist neben der Erhöhung des Frauenanteils die Stärkung der Gleichstellungsstrukturen.

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und die Anerkennung für unser Konzept“, sagt Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. „In den kommenden Jahren sind an der H-BRS zahlreiche Professuren neu zu besetzen. Diese Phase des Umbruchs wollen wir aktiv gestalten, indem wir gezielt exzellente Wissenschaftlerinnen für uns gewinnen und in ihren Karrierewegen stärken. So richten wir die Zukunft unserer Hochschule vielfältig und innovativ aus. Auf diesem Weg bietet uns das Professorinnenprogramm eine große Chance.“

Das Gleichstellungskonzept der Hochschule berücksichtigt den gesamten Karrierezyklus vom Studium bis zur Professur. „Die ersten Jahre in der Wissenschaft sind gerade für Frauen von zentraler Bedeutung. Neben dem Aufbau von Lehre und Forschung stehen der Ausbau von Netzwerken, die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln und nicht zuletzt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Fokus“, sagt Dr. Barbara Hillen-Haas, die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der H-BRS. „Das Professorinnenprogramm 2030 unterstützt uns dabei, strukturelle Hürden in der frühen Phase einer Professur auszugleichen und insbesondere Professorinnen mit Kindern nachhaltig auf ihrem weiteren Karriereweg zu stärken.“ Neben der individuellen Förderung einzelner Professorinnen sollen Gleichstellungsstrukturen an der Hochschule verbessert werden, beispielsweise geschlechterdifferenzierte Datenerhebung, Nachwuchsförderung über Stipendien und Mentoring-Programme intensiviert werden.

In der dritten und finalen Auswahlrunde zum Professorinnenprogramm 2030 haben sich bundesweit 44 Hochschulen mit ihren Konzepten durchgesetzt, zwölf davon kommen aus Nordrhein-Westfalen. Sie können nun Förderanträge für jeweils bis zu drei Professuren stellen. Je Professur ist eine Förderung von maximal 825.000 Euro über fünf Jahre möglich.

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hatte das Professorinnenprogramm im November 2022 beschlossen. Es baut auf den erfolgreichen bisherigen drei Programmphasen seit 2008 auf und wurde inhaltlich gestärkt. Bund und Länder verfolgen mit dem Programm das Ziel, die Anzahl der Professorinnen in Richtung Parität dynamisch zu erhöhen, Wissenschaftlerinnen in der frühen Karrierephase auf dem Weg zur Langzeitprofessur zu fördern und in der Wissenschaft zu halten sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern. Damit soll der Struktur- und Kulturwandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Hochschulen nachhaltig gestärkt werden. Laut Bundesforschungsministerium liegt der Frauenanteil an der Professorenschaft bei aktuell 30 Prozent. 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ab September 2026 FSJ im politischen Leben – Bewerbungen bis Mitte April

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ab September 2026 FSJ im politischen Leben – Bewerbungen bis Mitte April


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) bietet ab September 2026 erneut ein Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Leben (FSJ-P) am Standort Sankt Augustin an. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Aufgaben in den Bereichen Nachhaltigkeitsforschung, Wissenschaftstransfer und Innovation. Einsatzstellen sind in Kooperation das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) und das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2026.

Das ZWT ist die zentrale Anlaufstelle der H-BRS für Kooperationen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Als wissenschaftliche Einrichtung setzt sich das IZNE in Lehre, Forschung und Transfer für eine nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln ein.

Zu den Aufgaben im FSJ-P gehören die Unterstützung bei Forschungsprojekten, Umfragen und Datenanalysen ebenso wie die Mitorganisation von Veranstaltungen und Kursen. Es bietet sich die Möglichkeit, agile Methoden im Projektmanagement sowie kreative Problemlösungsansätze wie Design Thinking kennenzulernen und gezielt in der Zusammenarbeit mit externen Partnern anzuwenden. Neben der Transferarbeit an der Schnittstelle von Hochschule, Wirtschaft und Politik ist die Wissenschaftskommunikation ein wichtiges Arbeitsfeld. Diese umfasst das Erstellen von Social-Media-Beiträgen, Texte für die Website, Videoprojekte oder Rechercheaufgaben.

Das Freiwilligenjahr beginnt am 1. September 2026. Bewerben können sich junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren mit Abitur, Fachhochschulreife oder abgeschlossener Berufsausbildung. Interessierte senden bis einschließlich 15. April ein Motivationsschreiben mit Lebenslauf an felix.simonides@h-brs.de. Träger des FSJ-P sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).

Detaillierte Informationen zum FSJ-P gibt es auf der Website der H-BRS unter https://www.h-brs.de/de/izne/news/freiwilliges-soziales-jahr-fsj-im-tandem-innovation-und-nachhaltigkeit-jetzt-fuer-2026/27-bewerben 

Neue Doppelspitze bei der SPD Rheinbach

Verabschiedung SPD-Vorsitzende Ute Krupp

Neuer SPD-Vorstand

Neue Doppelspitze bei der SPD Rheinbach


Turnusgemäß hat die SPD Rheinbach auf ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Mit Denise Limbach und Timo Janitschke setzt der Ortsverein künftig auf eine Doppelspitze. Unter dem Motto „Miteinander – für ein starkes Rheinbach“ möchte die Partei Politik nah an den Menschen gestalten.

Am vergangenen Donnerstagabend wählten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins die Sozialwissenschaftlerin Denise Limbach und den Berufssoldaten Timo Janitschke zu ihren neuen Vorsitzenden. Ziel sei es, Politik wieder greifbarer zu machen, erklärte Limbach, die als sachkundige Bürgerin für die SPD im Kinder- und Jugendhilfeausschuss tätig ist. Für viele Menschen erscheine insbesondere die Bundespolitik weit entfernt. Daher wolle man gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern konkrete Lösungen für Rheinbach entwickeln und die Stadt aktiv gestalten, ergänzte Ratsherr Janitschke.

Unterstützt wird die neue Doppelspitze durch Geschäftsführer Tobias Leßke sowie den langjährigen Kassierer Norbert Schenkel. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Martina Koch, Eva Váry, Arne Ritter und Matthias Wulz. Die Stärke des neuen Teams liege insbesondere in den unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und den vielfältigen kommunalpolitischen Erfahrungen, heißt es aus dem Vorstand.

Ein besonderer Dank galt den bisherigen Vorstandsmitgliedern, darunter dem stellvertretenden Vorsitzenden Dirk Heiden sowie den Beisitzern Eva Wagner, Rolf Barthel, Jürgen Lüdemann und Michael Rohloff. Hervorgehoben wurde zudem das langjährige Engagement der scheidenden Vorsitzenden Ute Krupp. Als Ratsfrau und stellvertretende Landrätin habe sie über viele Jahre Verantwortung in der Kommunalpolitik übernommen. Innerhalb der Partei sei man ihr insbesondere für ihre Arbeit als Ortsvereinsvorsitzende sowie als Bundestagskandidatin sehr dankbar.

Mit dem Motto „Miteinander – für ein starkes Rheinbach“ wolle man künftig neue Beteiligungsformate schaffen und stärker mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen, so Janitschke. Politik dürfe nichts Abstraktes sein, sondern müsse den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen. Inhaltliche Schwerpunkte der politischen Arbeit seien bezahlbarer Wohnraum, eine lebendige Innenstadt sowie gute Kitas und Schulen, erklärte Limbach. Politik müsse wieder näher an die Lebensrealität der Menschen rücken und deren Bedürfnisse ernst nehmen. 

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach


Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach

Stammtisch ist am 10.3. wie immer um 17.30 Uhr im Kumar


Herzliche Einladung zum nächsten Stammtisch am 10.03.2026. Die Altenhilfe Rheinbach trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr zum Reden, Lachen und Essen in Kumar‘s Restaurant (Langgasse 17) neben der kath. Kirche in Rheinbach. 

Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich willkommen.

Ebenso laden wir am 31.03. zur Busfahrt nach Xanten ein.  Wir besuchen unter anderem den Archäologischen Park. Wir treffen uns um 10.00 Uhr zur Abfahrt am Bahnhof in Rheinbach. Mitglieder zahlen 50 Euro/ Nichtmitglieder 55 Euro.

Wir freuen uns über eine rechtzeitige Anmeldung. Gern per Mail oder per Telefon. ( Info@Altenhilfe-rheinbach.de, Tel: 0176-61322916) 
 

Samstag, 28. Februar 2026

Rheinbach liest e.V. mit Kultur und Genuss im Via del Gusto

Der Komische Lyriker Johannes Engel findet 

Die Nudel muss weg


„Pasta, Poesia e Passione“ im Frühjahr

Rheinbach liest e.V. mit Kultur und Genuss im Via del Gusto


Unter dem Motto „Pasta, Poesia e Passione“ gibt es im Frühling zwei exklusive Abende im Rheinbacher Wein- und Lebensmittelmarkt „Via del Gusto“ in Kooperation mit Rheinbach Liest. Am 28. März ab 19.00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) ist der Komische Lyriker Johannes Engel zu Gast, mitsamt seinem Programm "Die Nudel muss weg". Am 18. April geht es mit dem Duo „Maria & Antonello“ um nichts weniger als „Amore“ – Geige trifft Akkordeon. Eingebettet ist das Kulturvergnügen jeweils in ein italienisches Dreigang-Menü mit Weindegustation. Der „Via del Gusto“-Inhaber Jörg Meyer lässt als Experte für italienische Weine & Delikatessen keine Frage unbeantwortet. Die Gäste dürfen sich also freuen auf eine liebevolle Komposition aus Kultur, kulinarischem Genuss und erlesenen Weinen.

Die exklusiven Wein- und Menüabende im „Via del Gusto“ an der Meckenheimer Straße sind beliebt und meist schnell ausgebucht. Dann verwandelt sich die „Straße des Genusses“ mit ausgesuchten hochwertigen Spezialitäten aus verschiedenen Regionen Italiens in eine Piazza mit gedeckten Tischen und viel Temperament. Da Jörg Meyer viele der traditionellen Manufakturen und Familienweingüter persönlich kennt, gibt es einiges zu erzählen. Gemeinsam mit Rheinbach liest e.V wurden nun in der Reihe „Pasta, Poesia e Passione“ zwei neue Abende konzipiert, in denen zwischen den Gängen wieder handgemachte Musik bzw. Literatur gereicht wird. 

Am 28. März ist Johannes Engel zu Gast. Er ist das zweite Drittel der beliebten Lesebühne „Stuss mit Lustig“. Als Lehrer für Physik und Mathematik hat Engel naturgemäß nicht nur Freunde. Da ist das Schreiben und Sammeln von komischer Lyrik ein guter Ausgleich im täglichen Daseinskampf – und zugleich allerbeste Tarnung. Wer sich an diesem Abend seinen augenzwinkernden Pointen ausliefert, sollte zuvor gut runterschlucken und das Rotweinglas absetzen.

Das Musik-Duo „Maria & Antonello“ kommt am 18. April in die „Via del Gusto“. Maria Dörrscheidt, Geigerin aus Merzbach, und der aus den Abruzzen stammenden und in Bad Münstereifel lebende Akkordeonist Antonello Simone spielen erstmals ihr Programm „Amore“. Darin nehmen sie die Gäste mit auf eine musikalische Reise durch Italien voller Geschichten über Liebe und Leidenschaft. 

Der Abend mit Aperitif, drei erlesenen Weinen, 3-Gang-Menü, Mineralwasser und abschließendem Dolci mit Espresso kostet an den beiden Terminen je 65,00 €. Die verkosteten Weine können an diesem Abend auch vergünstigt erworben werden. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist um 18:30 Uhr. Anmeldungen bitte während der Öffnungszeiten direkt bei „Via del Gusto“-Rheinbach in der Meckenheimer Straße 3, telefonisch unter 02226-8940773 oder per Email (rheinbach@viadelgusto.de). 

 

Antonello Simone und Maria Dörrscheidt nehmen die Gäste in der Via del Gusto mit auf eine musikalische Reise durch Italien

Fantasie, Mut und Zusammenhalt: Viertklässler begeistern mit Musicalaufführung


Fantasie, Mut und Zusammenhalt: Viertklässler begeistern mit Musicalaufführung


Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, verwandelte sich die Turnhalle der Grundschule an der Tomburg in Rheinbach-Wormersdorf in eine schillernde Fantasiewelt aus Zauberwald, Feen und Feuerdrachen. Gemeinsam mit der Künstlerin Eva-Marie Loesgen brachten die 17 Kinder der Klasse 4a das Kinder-Musical „Timbon der Zauberdrache“ auf die Bühne.

Das Musical erzählt die Geschichte des jungen Drachen Timbon, der lernt, an sich selbst zu glauben, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit seinen Freunden Herausforderungen zu meistern. Themen wie Mut, Freundschaft und Zusammenhalt wurden dabei nicht nur gespielt, sondern von den Kindern mit großer Ausdruckskraft gelebt.

Über mehrere Wochen hinweg hatten die Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv auf ihren großen Auftritt hingearbeitet: Sie bastelten fantasievolle Kostüme, gestalteten farbenprächtige Kulissen, malten Bilder, probten Choreografien und studierten ihre Rollen ein. Das Ergebnis war eine beeindruckende Gesamtinszenierung, bei der turnende Elfen und wirbelnde Feuerdrachen mit leuchtend roten Flügeln das Publikum in ihren Bann zogen.

Kinder, Eltern und Lehrkräfte zeigten sich gleichermaßen begeistert. Eine detailreiche Dekoration und die kreativen Kostümen verwandelten die die Turnhalle vollständig in eine magische Bühnenwelt. Am Ende der Aufführung belohnte langanhaltender Applaus die jungen Musicalstars, die mit strahlenden Augen den verdienten Erfolg genossen.

Ein großer Dank gilt der Katholischen Grundschule an der Tomburg, dem Förderverein der Schule, dem Sponsor Boll sowie der Veranstaltungstechnik WOTEC und allen engagierten Eltern, die dieses Projekt unterstützt haben. Finanziert wurde das Musical im Rahmen des Landesprogrammes Kultur und Schule.  





 

LC Bonn-Rhenobacum lädt zum Jazz-Frühschoppen


LC Bonn-Rhenobacum lädt zum Jazz-Frühschoppen 

Erlöse des Benefiz-Konzerts gehen an Kinder- und Jugendprojekte in der Region 


Für die Freunde des Jazz ist er ein fester Bestandteil ihres Kalenders: der Jazz-Frühschoppen des Lions-Clubs Bonn Rhenobacum. Seit annähernd vier Jahrzehnten lädt der Club im Monat März zu einer musikalischen Aktivität, die weit über die Stadtgrenzen bekannt ist. 

Am 15. März, ab 11:00 Uhr, spielt wie in den Vorjahren die Hot Jazz GmbH in der Rheinbacher Stadthalle auf. Die Kombination von erstklassiger Live Musik, erlesenen Canapés, einem Küchenbuffet, selbstgemachten Kartoffelsalaten sowie einer Sekt- und Weinbar garantieren für einen besonderen Vormittag zu dem bereits Zusagen aus Politik und Wirtschaft vorliegen. 

Schon im Vorfeld der Veranstaltung dankt der Präsident des Lions-Clubs Alexander Kirfel allen Sponsoren, die mit ihrer uneigennützigen Unterstützung ihre hohe Wertschätzung für den Club und seine Ziele unterstreichen. Das internationale Motto der Lions-Organisation „We serve“ setzt der Club seit 1982 in den Städten Meckenheim und Rheinbach sowie der Gemeinde Swisttal zum Wohle Jugendlicher, Bedürftiger, Senioren und Mitbürgern mit Einschränkungen um. 
 

Frauen mit Sportwagen erfasst: Geständnis im Mordprozess

Frauen mit Sportwagen erfasst: Geständnis im Mordprozess


WUPPERTAL. Der Mordprozess um den Tod einer jungen Frau in Remscheid, die von einem 640-PS-Sportwagen erfasst worden ist, hat mit einem Geständnis begonnen. Er sei verantwortlich für den Tod der 19-Jährigen, ließ der Angeklagte (25) über seinen Verteidiger erklären. Er habe angetrunken mit seinem Auto angeben wollen. Das sei leichtsinnig und rücksichtslos gewesen, aber:
,,Ein Mörder bin ich nicht.“

Der Wagen sei beim Anfahren ausgebrochen, auf den Bürgersteig geraten und habe zwei junge Frauen erfasst, hieß es. Die 19-Jährige starb wenige Tage später an schweren Kopfverletzungen, eine 17-Jährige wurde mit Knochenbrüchen und lebensgefährlichen inneren Verletzungen im Krankenhaus behandelt.

Zudem soll der Angeklagte mehrfach gerast sein, innerorts mit weit über 100 Kilometern pro Stunde.
„Es gibt schlimme und richtig schlimme Tage“, sagte die bei dem Unfall schwer verletzte 17-Jährige, inzwischen 18 Jahre alt, als Zeugin aus. Sie habe täglich Kopf- und Rückenschmerzen, leide unter Schlafstörungen. ,,Ich bin geprägt von Angst und Panik." Derzeit versuche sie, ihr Abitur nachzuholen. Sie habe ein Jahr verloren durch den Unfall.

Made in Germany neu gedacht

Die deutsche Autoindustrie steckt 140 Jahre nach der Patentanmeldung von Carl Benz mitten in einer Transformation.

STUTTGART. Vor 140 Jahren veränderte Carl Benz die Welt Am 29. Januar 1886 meldete er das Patent für sein ,,Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Nummer 37435 beim Kaiserlichen
Patentamt in Berlin an. Für viele gilt das als Geburt des modernen Automobils. Und als Grundstein für eine der größten Erfolgsgeschichten der deutschen Wirtschaft.

Die Autos haben Deutschland in die Weltspitze der Industrienationen katapultiert. Sie haben den Deutschen Hunderttausende Arbeitsplätze und gute Gehälter beschert. Die Verbrenner standen für Ingenieurskunst und höchste Qualitat. Mercedes-Benz, BMW, Audi, Porsche und VW kennen die Menschen überall.
(beides dpa Meldungen im Bonner Generalanteiger)

Carl Benz ist derjenige, der Entwicklungen angestoßen hat, die in seiner Nachfolge die Geschosse gebaut haben, mit dem eines von Ihnen die 19-Jährige getötet und die 17-Jährige für ihr Leben mit täglichen Kopf- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, mit ständiger Angst und Panik gezeichnet hat.
Das Geschoß konnte vom Fahrer nicht gebändigt werden, „brach“ aus (das gab es in der Vergangenheit nur bei 1PS-lern, der jetzige hatte 640 davon) und erfasste die Frauen auf dem Bürgersteig.
Die Autos haben Deutschland in die Weltspitze der Industrienationen katapultiert und die beiden Frauen in Tod und Unglück geschleudert, und sie sind bei weitem nicht die einzigen, die von Adrenalin gesteuerten Schwachköpfen mit solchen Geschossen Menschen getötet, verletzt oder für das weitere Leben physisch und psychisch gezeichnet haben.

WDR Aktuelle Stunde . 20.02.2026:
„Zwei Frauen sterben auf der A555: Ex-FC-Spieler erklärt "tiefe Schuld"“, „Mit 205 km/h über die Autobahn“, "Polo durch Wucht des Aufpralls explodiert".
„Angeklagte streiten ab, dass es sich um ein Autorennen handelte“
„Am ersten Verhandlungstag versicherten beide Angeklagte, sich kein Autorennen geliefert zu haben. "Es ging wirklich nur um den Flow und den Spaß", sagte der eine Angeklagte.“ 
Der „Flow und Spaß" kostete zwei Frauen das Leben.

Wie hätten die Gesellschaften sich entwickelt ohne Carl Benz und die Entwicklungen, die er angestoßen.
Die Gesellschaft hätte einen vernünftigen Personen- und Güternah- und -fernverkehr Sie hätte verzichten können auf den wahnsinnigen Landschaftsverbrauch durch Land- und Bundesstraßen. Die Landschaft wäre durch sie nicht in kleine Teile zerrissen worden, die den Arten keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr lassen und das Artensterben wesentlich beeinflussen.
Den Städten wären die autogerechten Schneisen erspart geblieben. Millionen Menschen wären nicht getötet worden. Die Klimakatastrophe hätte zwar durch den Verzicht auf Carl Benzens Entwicklungen nicht verhindert, aber deutlich herausgezögert werden können und die Hoffnung entstehen lassen können, sie noch rechtzeitig zu verhindern oder mindestens abzuschwächen.

Wie die Autolobby von den Herstellern bis zu Verkehrsclubs sinnvolle Verkehrsträger systematisch verhindert hat, wird exemplarisch deutlich am „Große Amerikanische Straßenbahnskandal“ (*) einer Reihe von Ereignissen in den USA zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren. 
Große Konzerne wie General Motors, Firestone und Standard Oil kauften zahlreiche Straßenbahnunternehmen auf. Sie legten die elektrischen Straßenbahnen schrittweise still. An ihre Stelle traten Busse mit Verbrennungsmotoren, die von den beteiligten Firmen (den „Erben“ von Carl Benz) produziert wurden. Das führte in vielen Städten zum vollständigen Verschwinden der Straßenbahnnetze und die Abhängigkeit vom Auto nahm stark zu. 1949 wurden einige der beteiligten Firmen wegen Verschwörung verurteilt. Die Strafen fielen gering aus und hatten keine abschreckende Wirkung.
Bis heute gilt der Skandal als Beispiel für den Einfluss großer Konzerne auf Stadtentwicklung und Verkehrspolitik.
Die Entwicklung von Carl Benz war das Schlimmste, was der Welt und allen Arten ihrer Bewohner hätte zustoßen können.

(*)https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Amerikanischer_Stra%C3%9Fenbahnskandal
 

Freitag, 27. Februar 2026

100 Jahre KG Oberdrees am 13. und 14.06.2026

100 Jahre KG Oberdrees am 13. und 14.06.2026

Planungen für das Jubiläum nehmen konkrete Formen an


Nach Karneval ist bekanntlich direkt vor Karneval. Als Zwischenstation zur Session 2026/027 stehen bei der KG Oberdrees die Feierlichkeiten für das 100jährige Jubiläum der Gesellschaft an.

Die ersten Schritte für die umfangreiche Planungen wurden schon im Herbst 2025 gemacht. Jetzt gilt es, in der verbleibenden Zeit alle gefassten Gedanken in die Tat umzusetzen.

Das 10köpfige Planungsgremium hat jetzt unmittelbar nach Aschermittwoch die Arbeit wieder aufgenommen und die notwendigen Arbeitsschritte aufgeschlüsselt und verantwortlich an kleinere Teams übergeben. Nunmehr werden in kurzen Abständen die Ergebnisse vorgetragen, um den aktuellen Sachstand über die noch zu erledigenden Aufgaben und die Ergebnisse der vielen anstehenden Gesprächen für jeden sichtbar zu machen.

Da ein solches Fest nicht ohne die Unterstützung von vielen freiwilligen Helfern und der Dorfvereine gelingen kann, wird die Planungsgruppe so früh als möglich über die Ablauforganisation informieren und dann gezielt Hilfestellung erbitten.

Einige Punkte sind aber jetzt schon in trockenen Tüchern. Am Samstag, 13.06.2026 wird das Jubiläum um 17.30 Uhr mit einer Mundartmesse eröffnet. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Bürgermeister, den Landrat und Vertretern des BDK wird der Abend um 20.30 Uhr durch die Band „Schmitz Marie“ eröffnet.

Um 22.00 Uhr werden die „Domstürmer“ für 90 Minuten musikalisch die Festhalle anheizen.

Zwischendurch wartet die KG neben ihren Tanzgruppen noch mit weiteren Überraschungen auf.

Am Sonntag, den 14.06.2026 wird nach einem Frühschoppen mit kölschen Klängen der Band „Herzschlag“ den Umzug mit entgegengefiebert.

Auf zahlreicheneigenen Karnevalswagen wir die KG viele ehemalige Erwachsene-  und Kindertollitäten durch das Dorf fahren. Nach dem Umzug findet ein gemeinsamer Abschluss von allen Gästen und Teilnehmern in der Festhalle statt.

Der Präsident der KG, Walter Schneider und der Ortsvorsteher Peter Eich sind sich mit dem gesamten Planungsteam sicher, dass mit der gewohnten Hilfe und Unterstützung aus dem Dorf und den Vereinen das Jubiläum zu einem guten Erfolg für die KGO und auch für die Dorfgemeinschaft von Oberdrees führen wird.

Die befreundeten Vereine und die Öffentlichkeit werden so bald als möglich über das Programm und den weiteren Ablauf informiert. Der Eintrittspreis für den Samstag wird pro Person 25 € betragen, am Sonntag ist der Eintritt zum Festgelände frei.

Veranstaltungsort ist die Halle Castenholz, Mausmaar, am Ortsrand von Oberdrees in Richtung Rheinbach.




LC Bonn-Rhenobacum unterstützt Grundschule Buschhoven

Georg Persch (li) und Stefan Raetz übergaben den Vertretungen der Kinderkonferenz Obst für das Projekt „Gesunde Ernährung“  Bild: privat

LC Bonn-Rhenobacum unterstützt Grundschule Buschhoven

Lions spenden in zehn Jahren über € 25.000 für „Klasse2000“


„Kinder stärken“, dieses Ziel hat sich die Grundschule am Burgweiher seit vielen Jahren auf die Fahnen geschrieben. Starke Kinder bringen die besten Voraussetzungen für die Zukunft mit. Zu den Säulen der Erziehung an der Grundschule zählen neben Selbstbehauptungskursen das Projekt „Mein Körper gehört mir“ und das Thema gesunde Ernährung, welches der Nürnberger Verein „Klasse 2000 e.V.“ entwickelte. Dabei werden die Lehrkräfte auch von externen Gesundheitsberaterinnen unterstützt, die teilweise durch Sponsorengeldern finanziert werden. Nun konnte sich Schulleiterin Heike Schwabenbauer über einen weiteren Projektpartner freuen, den Lions-Club Bonn-Rhenobacum. Deutschlandweit sind die Lions-Clubs seit langem wichtige Partner des Vereins „Klasse2000“ und unterstützen diesen bei der Umsetzung vor Ort an hunderten Grundschulen.

Der LC Bonn-Rhenobacum engagiert sich im Rahmen seines Förderschwerpunktes „Kinder und Jugendliche“ seit mehreren Jahrzehnten in dem Projekt. In den vergangenen zehn Jahren stellte der Club mit seinem gemeinnützigen Hilfswerk ca. € 25.000 bereit. Dank zusätzlicher privater Sponsoren konnte der Club etwa 120 Klassen in der Region fördern. Dazu begleiteten Clubmitglieder oder deren Partnerinnen die Arbeit der Gesundheitsberaterinnen und Lehrkräfte in den Klassen oft persönlich.

In der Grundschule am Burgweiher, die 2-3 zügig ist und 220 Kinder in ihrer Obhut hat, engagiert sich der Lions-Club Bonn-Venusberg bereits seit einigen Jahren. Um eine noch bessere Förderung zu ermöglichen, sagte der LC Bonn-Rhenobacum Ende des letzten Jahres die Patenschaft und Finanzierung des Programmes in weiteren vier Klassen mit einem Betrag von € 1.000 zu.

Stefan Raetz und Georg Persch vom LC Bonn-Rhenobacum überbrachten die gute Nachricht und übergaben den Schülern als Motivationsschub zum Thema gesunde Ernährung eine Kiste voller Obst. Schulleiterin Heike Schwabenbauer dankte dem Lions-Club Bonn-Rhenobacum für diese tolle Aktion und deren Engagement. „Jeder investierte Euro in diesem Bereich ist eine Starthilfe für unsere Kinder und Jugendlichen“, so die Vertreter des Lions-Clubs. Dabei wiesen sie auf den Benefiz Jazzfrühschoppen am 15. März in Rheinbach hin, dessen gesamter Erlös in Projekte mit Kindern und Jugendlichen fließt.