Sonntag, 13. September 2026

ENGAGEMENT MACHT STARK – und Rheinbach macht mit!


ENGAGEMENT MACHT STARK – und Rheinbach macht mit!


Was wäre Rheinbach ohne die vielen Menschen, die sich einbringen, anderen helfen, Ideen verwirklichen und unsere Stadt ein Stück lebenswerter machen?

Am  Donnerstag, 17. September 2026, lädt das  Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL  von  10 bis 18 Uhrherzlich zum  Aktionstag im Foyer des Rheinbacher Rathauses  ein.

Im Rahmen der bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements und unter dem Motto  „Gemeinsam Zukunft gestalten“  zeigen wir, wie vielfältig Ehrenamt in Rheinbach ist – und wie viel es auch persönlich zurückgeben kann:  Begegnung, Gemeinschaft, neue Erfahrungen, Freude und das gute Gefühl, etwas zu bewirken.

Das erwartet Sie:

✔ Ehrenamt entdecken – mit Einblicken in viele Organisationen und Initiativen

✔ Beratung und Information rund ums Ehrenamt

✔ Informationen zu Nachbarschaftshilfe, Ehrenamtskarte NRW, digitalen Unterstützungsangeboten

✔ Ideen und Unterstützung für Vereine und Organisationen

✔ Mitmachaktionen und Gelegenheit zum Austausch

Ein besonderer Moment um 13 Uhr:

Bürgermeister  Dr. Daniel Phiesel  kommt zum persönlichen Austausch – und gemeinsam wollen wir bei einer großen  Fotoaktion auf dem Rathausvorplatz  sichtbar machen, wie stark und vielfältig das Engagement in Rheinbach ist.

Ob Sie schon lange ehrenamtlich aktiv sind, etwas Neues ausprobieren möchten, für Ihre Organisation Mitstreiter suchen oder einfach neugierig sind:

Kommen Sie vorbei. Lernen Sie uns kennen. Bringen Sie sich ein. Oder lassen Sie sich einfach inspirieren.

🗓  Donnerstag, 17. September 2026

🕙  10:00–18:00 Uhr

📍  Rathaus Rheinbach – Foyer

 
Wir freuen uns auf Sie – und auf einen Tag voller Begegnungen, Ideen und Engagement!

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL  im Georgsring e. V.
www.blickwechsel-rheinbach.de
helfen@blickwechsel-rheinbach.de T 02226 917 210 (AB)

 

Programm steht: ROG26 zeigt Rheinbachs Wirtschaft in ihrerganzen Vielfalt

Bei SARSTEDT präsentieren die Projektpartner den RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets. (v. l. r.) Mohamed Moussa, Geschäftsführer Rhein-Sani GmbH, Max Gottmann, Geschäftsführer Rhein-Sani GmbH, Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister der Stadt Rheinbach, Mario Glasner, Ausbildungsverantwortlicher und Leiter im Werkzeugbau, SARSTEDT AG & Co. KG, Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer WFEG, Oliver Wolf, Vorsitzender Gewerbeverein Rheinbach e.V., Urban Plößl, plan deluxe, Ann-Kathrin Schäfer, WFEG, Fotoquelle: WFEG Rheinbach

Programm steht: ROG26 zeigt Rheinbachs Wirtschaft in ihrerganzen Vielfalt


Beim Pressegespräch bei der SARSTEDT AG & Co. KG stellen WFEG, Stadt Rheinbach und Gewerbeverein Rheinbach das finale Programm für den ersten RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets vor. Alle zentralen Informationen sind ab sofort unter www.rheinbachtag.de abrufbar.

Rheinbachs Wirtschaft öffnet ihre Türen: Am Freitag, 9. Oktober 2026, findet erstmals der ROG26 – RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets statt. Von 15:00 bis 21:00 Uhr geben Unternehmen aus Rheinbach Einblicke in ihre Arbeit, ihre Produkte, Dienstleistungen, Ausbildungsangebote und Entwicklungsmöglichkeiten.

Nachdem das neue Veranstaltungsformat im Juni erstmals vorgestellt wurde, rückt nun das konkrete Programm in den Mittelpunkt. Im Rahmen eines Pressegesprächs bei der SARSTEDT AG & Co. KG im Gewerbegebiet Nord II präsentierten die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH (WFEG), die Stadt Rheinbach und der Gewerbeverein Rheinbach die teilnehmenden Unternehmen, das finale Programm sowie die weiteren Kommunikationsmaßnahmen bis zur Veranstaltung.

„Mit dem ROG26 möchten wir zeigen, wie vielfältig und leistungsstark der Wirtschaftsstandort Rheinbach ist. Viele Unternehmen leisten hier tagtäglich Beeindruckendes, ohne dass die Öffentlichkeit davon viel mitbekommt. Am 9. Oktober öffnen sie ihre Türen und machen genau diese Arbeit erlebbar“, sagt Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der WFEG.

Die teilnehmenden Unternehmen zeigen, wie breit Rheinbach wirtschaftlich aufgestellt ist: vom produzierenden Betrieb über Handwerk, Technologie und Dienstleistungen bis hin zu spezialisierten Mittelständlern und größeren Arbeitgebern. Für Besucherinnen und Besucher entstehen dadurch ganz unterschiedliche Einblicke: Sie können Arbeitsbereiche kennenlernen, mit Mitarbeitenden ins Gespräch kommen, Produkte und Abläufe erleben und mehr über Ausbildungs- und Karrierewege vor Ort erfahren. Der ROG26 richtet sich damit an die breite Öffentlichkeit ebenso wie an Schülerinnen und Schüler, Studierende, Fachkräfte, Jobsuchende, Familien, Nachbarn und alle Interessierten. Gastgeber des Pressegesprächs war mit der SARSTEDT AG & Co. KG erneut ein teilnehmendes Unternehmen. Vor Ort gab Mario Glasner, Ausbildungsverantwortlicher und Leiter im Werkzeugbau von SARSTEDT, einen Einblick aus Unternehmensperspektive. Ergänzend war mit der Rhein-Sani GmbH ein weiteres teilnehmendes Unternehmen vertreten.

Geschäftsführer Max Gottmann zeigte auf, dass der ROG26 auch kleineren und mittelständischen Betrieben die Möglichkeit bietet, ihre Arbeit und ihre Leistungen unmittelbar vor Ort sichtbar zu machen.

Zentrale Anlaufstelle für die Planung des eigenen Besuchs ist ab sofort die Projektwebsite www.rheinbachtag.de. Dort finden Interessierte eine Übersicht aller teilnehmenden Betriebe, die jeweiligen Angebote und Programmpunkte, Standorte, Zeiten sowie Informationen zur Anreise und zu den Shuttle-Routen.

Die Teilnahme am ROG26 ist kostenfrei. Die meisten Angebote können spontan besucht werden. Für einzelne Programmpunkte, insbesondere bei Unternehmen mit begrenzten Kapazitäten oder besonderen Sicherheitsanforderungen, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese wird ab dem 5. Oktober 2026 um 10:00 Uhr über die Projektwebsite freigeschaltet. Entsprechende Angebote werden dort deutlich gekennzeichnet.

Ein besonderer Programmpunkt ist die gemeinsame Abschlussveranstaltung am Abend: Ab 20:00 Uhr lädt der ROG26 zum Get-together ans Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach ein. Dort klingt die Veranstaltung mit Live-Musik, Essen, Getränken und Gelegenheit zum Austausch aus.

Getragen wird der ROG26 von der WFEG, der Stadt Rheinbach und dem Gewerbeverein Rheinbach.

Unterstützt wird die Organisation durch die Agentur plan deluxe. Das Projekt wird gefördert mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union.

Weitere Informationen zum ROG26, zum finalen Programm, zu den teilnehmenden Unternehmen und zu den Shuttle-Routen finden Interessierte unter: www.rheinbachtag.de

Was Besucherinnen und Besucher am 9. Oktober erwartet

Das finale Programm zeigt die Breite der Rheinbacher Wirtschaft und bündelt die Angebote der teilnehmenden Unternehmen. Die vollständige Programmübersicht ist über die Projektwebsite abrufbar.

Zentrale Besucherhinweise

  • Der ROG26 findet am Freitag, 9. Oktober 2026, von 15:00 bis 21:00 Uhr statt.
  • Die Teilnahme ist kostenfrei.
  • Die meisten Angebote können spontan besucht werden.
  • Für einzelne Führungen und Programmpunkte ist wegen begrenzter Kapazitäten oder betrieblicher Vorgaben eine kostenlose Anmeldung erforderlich.
  • Die Anmeldung für diese ausgewählten Angebote wird ab dem 5. Oktober 2026 über www.rheinbachtag.de freigeschaltet.
  • Im Programm wird klar gekennzeichnet, für welche Angebote eine Anmeldung erforderlich ist.
  • Ein Shuttle-Service unterstützt die Verbindung zwischen den teilnehmenden Standorten.
  • Ab 20:00 Uhr findet der gemeinsame Abschluss im GTZ Rheinbach statt. Programmbausteine
  • Einblicke hinter die Kulissen teilnehmender Unternehmen
  • Führungen durch Arbeitsbereiche, Werkstätten, Produktions- und Betriebsbereiche
  • Vorführungen, Präsentationen und Mitmachaktionen
  • Informationen zu Ausbildung, Berufseinstieg, dualem Studium, Praktikum und Karriere
  • Begegnungen mit Unternehmerinnen, Unternehmern, Mitarbeitenden und Auszubildenden
  • Gemeinsamer Ausklang im GTZ Rheinbach mit Live-Musik, Essen, Getränken und Austausch 

Abschlussveranstaltung im GTZ Rheinbach

Ab 20:00 Uhr lädt der ROG26 zum gemeinsamen Ausklang in das Gründer- und Technologiezentrum Rheinbach ein. Im Mittelpunkt stehen Live-Musik, Essen, Getränke und ein entspannter Austausch zwischen Besucherinnen und Besuchern, teilnehmenden Unternehmen und Projektpartnern. 


 

Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark


Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark

Rheinbach geht auf die Zielgerade


Am Samstag, den 26. September 2026 findet der letzte Flohmarkt dieses Jahres im Rheinbacher Freizeitpark statt. Von 9:00 – 16:00 Uhr (Aufbau ab 7:00 Uhr) dürfen alle nicht mehr im Haus benötigten "Altertümchen" angeboten werden. Außer Neuwaren, Lebensmitteln und Kunstobjekten kann alles verkauft werden, was der Keller hergibt.

Für Kinder bis 12 Jahre wird ein separater Kinderbereich zur Verfügung gestellt. Hier können die jungen Anbieter ihre Spielwaren auf Decken anbieten und brauchen keine Standgebühr zu entrichten.

Die Eingänge Schubertstraße / Höhe Regerstraße, Parkplatz Parkcafé (Nähe montemare) und der Eingang an der Skater-Anlage werden um 7:00 Uhr geöffnet, im Anschluss daran die anderen Eingänge des Freizeitparks.

Anmeldungen werden ab Montag, 14. September 2026 unter der E-Mail: flohmarktfreizeitpark@stadt-rheinbach.de unter Angabe von Name und Meterzahl entgegen genommen oder montags – freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter: 02226/ 917-233 oder 02226 / 917-234.

Kinder-Fahrrad-Aktion – Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis gegenüber vom Parkcafé

Die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises bietet verschiedene Aktionen zur präventiven Verkehrssicherheitsarbeit. Die Elemente bestehen aus einem Fahrradsimulator für Kinder von fünf bis 14 Jahren, einem Infostand für Kinder und Eltern sowie einer VR-Brille, in der gefährliche Fahrsituationen in 3D visualisiert werden.

Vorschau:

Die nächsten Flohmärkte finden an folgenden Samstagen statt:

Samstag, 22. Mai 2027
Samstag, 26. Juni 2027
Samstag, 28. August 2027
Samstag, 25. September 2027

Mehr Informationen unter: www.rheinbach.de/flohmarkt

Rheinbach lädt ein zur 184. Herbstkirmes vom 18. - 22. September 2026


Rheinbach lädt ein zur 184. Herbstkirmes vom 18. - 22. September 2026

• Am Freitag, den 18. und Mittwoch, den 23. September findet kein Wochenmarkt statt

Rheinbach freut sich auf die 184. Herbstkirmes: Vom 18. bis 22. September 2026 präsentieren auf rund 5.000 Quadratmetern wieder über 50 Schaustellende einen bunten Mix aus Attraktionen für Groß und Klein. Neben rasanten Fahrgeschäften locken Schieß- und Losbuden, Kinderattraktionen sowie ein umfangreiches gastronomisches Angebot. Auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher zudem auf einige Neuheiten freuen.

Gleich mehrere Fahrgeschäfte feiern ihre Premiere in Rheinbach. Die Geisterbahn „Thriller“ bietet schauriges Gruselvergnügen mit modernsten Animatronics aus Amerika. Mit „Jetlag“ gastiert ein Fahrgeschäft des Typs „Remix“ erstmals in Rheinbach und verspricht rasanten Fahrspaß für alle, die den besonderen Nervenkitzel suchen. Actionreich geht es auch bei „Mad-Max“ zu: Die Schaukel bietet eine rasante 360-Grad- und Überkopffahrt. Hoch hinaus geht es mit dem ebenfalls erstmals in Rheinbach gastierenden Kettenflieger „Weber’s Flying-Circus“, der seinen Fahrgästen einen beeindruckenden Rundumblick über Rheinbach ermöglicht. Zum Angebot gehören außerdem der „Hip-Hop Dancer“, der Autoscooter „Route 66“ sowie „Beach-Party“.

Auch für die jüngsten Kirmesgäste ist gesorgt. Neben den Kinderkarussells „KaterCarlo“ und „Zeitreise“ sowie der Kinderschleife „Mickys-Weltreise“ feiert der Kinderpressluftflieger „Star-Breaker“ seine Premiere in Rheinbach.

Zur offiziellen Eröffnung der Herbstkirmes und dem traditionellen Fassanstich lädt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel am Freitag, 18. September 2026, um 18:00 Uhr herzlich ein. Die Eröffnung findet am Kettenflieger „Flying Circus“ auf dem Himmeroder Wall statt.

Traditionell bildet auch in diesem Jahr ein großes Höhenfeuerwerk den Abschluss der Herbstkirmes. Dieses ist für Dienstag, 22. September, gegen 21:15 Uhr vorgesehen und findet abhängig von der Witterungslage statt.

Die Öffnungszeiten der Herbstkirmes sind:

  • Freitag, 18. September: 15:00 bis 24:00 Uhr
  • Samstag, 19. September: 14:00 bis 24:00 Uhr
  • Sonntag, 20. September: 12:00 bis 22:00 Uhr
  • Montag, 21. September: 14:00 bis 22:00 Uhr
  • Dienstag, 22. September: 14:00 bis 22:00 Uhr

Imbiss- und Ausschankbetriebe öffnen abhängig von Besucherandrang und Witterung von Samstag bis Dienstag zum Teil bereits vor den regulären Öffnungszeiten. 

Samstag, 12. September 2026

Literaturspaziergang durch den Merzbacher Wald

Schauspielerin Monika Timme-Hafner trägt auf der Wanderung schöne Literatur vor


Literaturspaziergang durch den Merzbacher Wald


Am Sonntag, den 27. September veranstalten der Eifelverein und Rheinbach liest e.V. erstmals einen herbstlichen Literaturspaziergang durch den Merzbacher Wald - begleitet von der Schauspielerin Monika Timme-Hafner - mit anschließender gemütlicher Einkehr. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Eifelhaus.

Die Tage zwischen Spätsommer und Herbst sind die vielleicht schönste Zeit zum Wandern und Spazierengehen. Im Jahr 1852 schrieb Friedrich Hebbel in seinem berühmten Gedicht Herbstbild: „Dies ist ein Herbsttag wie ich keinen sah …“ Dieser Vers wurde zum Motto des ersten Literaturspaziergangs erkoren. Auf der gut 5 km langen Strecke durch den Merzbacher Wald hat die Schauspielerin Monika Timme-Hafner noch viele weitere kleine Perlen aus zweihundert Jahren Lyrik und Prosa rund um die Themen Wandern, Herbst und Naturverehrung im Gepäck. Auch Liebe und Leidenschaft sind den Wanderern bekanntlich nicht fremd. Monika Timme-Hafner liest vor: Mal besinnlich, mal humorvoll, aber immer so kunstvoll und anregend, dass für die nächste Etappe genügend Gesprächsstoff da ist.

Gegen 16:00 Uhr kehrt die Gruppe zu Kaffee und Kuchen ins Eifelhaus ein.

Die Kooperationsveranstaltung von Eifelverein und Rheinbach liest e.V. am Sonntag, den 27. September ab 14:00 Uhr ist kostenlos, um Spenden in den Wanderhut wird gebeten. Die Anmeldung per Email hilft bei der Planung (Email: info@eifelverein-rheinbach.de). Wegen der Straßenarbeiten auf dem Ölmühlenweg wird die Anfahrt per Auto zum nahe gelegen Parkplatz am Waldfriedhof empfohlen. 

 

FDP lehnt 120-Millionen-Euro-Konzept für Hochwasser- und Starkregenschutz ab

FDP lehnt 120-Millionen-Euro-Konzept für Hochwasser- und Starkregenschutz ab

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach lehnte das von der Stadtverwaltung Rheinbach vorgelegte Hochwasser- und Starkregenschutzkonzept im Ausschuss für Umwelt und Mobilität ab. 

„Natürlich braucht Rheinbach Hochwasser- und Starkregenschutz. Wer an 2021 denkt, kann darüber nicht ernsthaft diskutieren. Aber wir dürfen nicht dem Glauben verfallen, dass möglichst viel ausgegebenes Geld automatisch möglichst viel Sicherheit bedeutet“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Marc Frings.

Das vorgelegte Konzept sieht ein Investitionsvolumen von rund 120 Millionen Euro über die kommenden 20 Jahre vor. Zusätzlich hält die Verwaltung eine weitere dauerhafte Personalstelle für erforderlich. Hinzu kommen laufende Unterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten, für die derzeit noch keine belastbare Prognose vorliegt.  

„120 Millionen Euro sind eine Größenordnung, bei der man sehr genau hinschauen muss. Für ein solches Gesamtpaket müsste der Nutzen außergewöhnlich überzeugend sein. Das ist er aus unserer Sicht allerdings nicht“, so Frings.

Besonders kritisch bewertet die FDP, dass selbst das Starkregenkonzept ausdrücklich festhält, dass ein umfassender Schutz nicht möglich ist. Dort heißt es zudem, dass Ereignisse wie im Juli 2021 auch in Zukunft erhebliche Schäden verursachen werden.  

„Wir dürfen den Bürgerinnen und Bürgern nicht suggerieren, Rheinbach könne sich mit 120 Millionen Euro gegen eine Wiederholung von 2021 absichern. Genau das gibt das Konzept nicht her. Selbst bei einem Ereignis dieser Größenordnung kann kein umfassender Schutz gewährleistet werden“, erklärt Frings.

Auch die konkrete Schutzwirkung für Menschenleben werde in der Vorlage aus Sicht der FDP nicht dargestellt.

„Gefahrenabwehr ist selbstverständlich wichtig. Aber bei einem Programm dieser Größenordnung muss nachvollziehbar sein, welche konkrete zusätzliche Schutzwirkung mit welchem Mitteleinsatz erreicht wird. Genau diese Klarheit fehlt uns.“

Die FDP kritisiert außerdem, dass das Konzept weit über klassische Hochwasserschutzmaßnahmen hinausgeht. Für zahlreiche Maßnahmen werden Flächen benötigt. Teilweise kann dies Änderungen bestehender Planungen erforderlich machen. Das Konzept weist selbst darauf hin, dass bei bereits gewährten, aber noch nicht ausgenutzten Baurechten mögliche Planungshaftungsansprüche entstehen könnten.

„Wenn dadurch zusätzliche Entschädigungs- oder Haftungsrisiken entstehen, die nicht vollständig in den 120 Millionen Euro enthalten sind, dann ist diese Summe möglicherweise nur das bisher bekannte Preisschild“, so Frings.

Skeptisch sieht die FDP auch die vorgesehenen Auswirkungen auf künftige Bebauungspläne.

„Natürlich müssen Starkregengefahren bei neuen Baugebieten berücksichtigt werden. Aber daraus darf kein allgemeiner klimapolitischer Wunschzettel für jeden Bebauungsplan werden. Vorgaben müssen sich an einer konkreten Gefahr orientieren und verhältnismäßig bleiben“, erklärt Frings.

Kritisch bewertet die Fraktion ebenso Vorschläge zur angepassten Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen.

„Hochwasser- und Starkregenschutz darf nicht zur Hintertür werden, über die Landwirten vorgeschrieben wird, wie sie ihre Flächen zu bewirtschaften haben. Kooperation und freiwillige Vereinbarungen sind richtig. Neue staatliche Bewirtschaftungsvorgaben lehnen wir ab.“

Die FDP betont, dass sie sich weiterhin für konkrete Hochwasserschutzmaßnahmen an klar identifizierten Gefahrenstellen einsetzen werde.

„Wir sind für Hochwasserschutz. Wir sind für konkrete Maßnahmen, bei denen Wirkung und Kosten in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Aber wir stimmen keinem 120-Millionen-Euro-Programm zu, nur weil auf der Überschrift ‚Hochwasserschutz‘ steht“, so Frings abschließend.

„Gerade bei einem so emotionalen Thema muss Politik den Mut haben zu sagen: Nicht alles, was Schutz verspricht, ist jeden Preis wert.“

 

Hochwasser- und Starkregen: Stadt Rheinbach legt Schutzkonzepte vor

Hochwasser- und Starkregen: Stadt Rheinbach legt Schutzkonzepte vor

  • Ausschuss für Umwelt und Mobilität empfiehlt dem Rat die Beschlussfassung
  • Rund 120 Millionen Euro Investitionsvolumen für die schrittweise Umsetzung

Die Stadt Rheinbach stellt die Weichen für einen langfristig angelegten Hochwasserund Starkregenschutz im gesamten Stadtgebiet. Am 8. September, wurden dem Ausschuss für Umwelt und Mobilität die erarbeiteten Konzepte zum Hochwasser- und Starkregenschutz vorgestellt. Der Ausschuss empfiehlt dem Rat, diese zu beschließen.

Für einen umfassenden Schutz vor den Folgen von Überflutungen wurden für Rheinbach zwei Konzepte erarbeitet: eines für den Hochwasserschutz und eines für den Starkregenschutz. Während Überflutungen bei Hochwasser vor allem durch über die Ufer tretende Gewässer entstehen, können bei Starkregen lokal begrenzt große Wassermengen innerhalb kurzer Zeit oberirdisch abfließen und dabei zu Überflutungen führen. Beide Konzepte ergänzen sich und bilden gemeinsam einen umfassenden Schutzansatz für das Stadtgebiet.

Das Hochwasserschutzkonzept wurde durch das Ingenieurbüro Björnsen Beratende Ingenieure GmbH, auf Grundlage der in der Hochwasserschutzkooperation Erft festgelegten Vorgehensweise erarbeitet. Parallel entwickelte die Kommunal Agentur NRW das Starkregenschutzkonzept. Beide Prozesse umfassten eine mehrstufige Beteiligung der Öffentlichkeit mit Bürgerworkshops und Gewässerbegehungen. Hinweise und Maßnahmenvorschläge aus der Bürgerschaft flossen in die Planung ein.

Auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Bürgerbeteiligung, vorhandener Daten und ergänzender Untersuchungen wurden konkrete Maßnahmen entwickelt. Diese wurden unter anderem hinsichtlich ihrer Schutzwirkung, technischen Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit, Flächenverfügbarkeit und Umsetzbarkeit bewertet und priorisiert. Die Maßnahmen beider Konzepte greifen dabei ineinander und berücksichtigen unterschiedliche Ursachen und Wege, auf denen Wasser im Stadtgebiet zu Überflutungen führen kann.

Die Umsetzung der Konzepte ist eine langfristige Aufgabe. Das derzeit geschätzte Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 120 Millionen Euro. Für die Hochwasserschutzmaßnahmen wird eine Förderung von bis zu 80 Prozent erwartet. Auch die Erstellung der Konzepte wurden schon Fördermittel des Landes bereitgestellt. Die schrittweise Umsetzung sollen Schritt für Schritt und entsprechend ihrer Priorität umgesetzt werden.

Technische Maßnahmen allein können keinen vollständigen Schutz gewährleisten.

Auch die individuelle Vorbereitung, das eigene Sicherheitsbewusstsein und umsichtiges Verhalten der Bürgerinnen und Bürger tragen dazu bei, Menschenleben zu schützen und Schäden zu vermeiden. Hochwasser- und Starkregenvorsorge ist eine gemeinsame Aufgabe von Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung.

Als nächstes wird sich der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 5. Oktober mit der Thematik befassen. Trotz der angespannten finanziellen Rahmenbedingungen besteht in Bürgerschaft, Politik und Verwaltung große Einigkeit darüber, dass der Schutz vor Hochwasser und Starkregen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe ist.

Die abschließende Beschlussfassung soll der Rat der Stadt Rheinbach in seiner Sitzung am 12. Oktober treffen. 

FDP: Hauptstraße darf nicht zur „Spielstraße“ werden

FDP: Hauptstraße darf nicht zur „Spielstraße“ werden


In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Mobilität hat sich die FDP als einzige Fraktion gegen die im Verkehrsentwicklungsplan vorgesehene Umgestaltung der Hauptstraße zu einem verkehrsberuhigten Bereich, umgangssprachlich einer ‚Spielstraße‘, ausgesprochen.

Mit dem Verkehrsentwicklungsplan legt die Stadt einen langfristigen Rahmen für die künftige Verkehrsplanung vor. Einer der zentralen Punkte ist die Hauptstraße. Dort sieht das Konzept einen verkehrsberuhigten Bereich vor. Umgangssprachlich wird so etwas häufig als „Spielstraße“ bezeichnet. Dort gilt Schrittgeschwindigkeit, Fußgänger dürfen die gesamte Straßenbreite nutzen und Kinder dürfen auf der Fahrbahn spielen. Auf der Hauptstraße dürfte dann nur noch mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden, also mit ungefähr 5 km/h.

„Wir haben als einzige Fraktion deutlich gemacht, dass eine faktische Spielstraße für die zentrale Geschäftsstraße Rheinbachs der falsche Weg ist“, erklärt FDP-Fraktionsvorsitzender Marc Frings. „Wir wollen die Hauptstraße beruhigen, aber nicht ihre Funktion als Geschäftsachse aufgeben.“

Die FDP unterstützt ausdrücklich die geplante Zweispurigkeit von Grabenstraße und Löherstraße. Dadurch kann ein Teil des Verkehrs aus der Hauptstraße herausgenommen werden. Anschließend soll die Hauptstraße aus Sicht der Liberalen als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich mit Tempo 20 ausgestaltet werden. 

„Tempo 20 ist für uns der vernünftige Mittelweg. Die Hauptstraße wird ruhiger und attraktiver, bleibt aber weiterhin gut erreichbar“, so Marc Frings.

Besonders wichtig ist der FDP dabei die wirtschaftliche Funktion der Hauptstraße. Dort befinden sich Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen, die auf eine gute Erreichbarkeit angewiesen sind.

„Wenn wir die Hauptstraße so stark ausbremsen, dass Autofahrer sie möglichst vollständig meiden sollen, kann das am Ende genau die Geschäfte treffen, die wir eigentlich stärken wollen. Eine attraktive Innenstadt braucht Aufenthaltsqualität, aber eben auch Kunden.“

Aus Sicht der FDP ist der verkehrsberuhigte Geschäftsbereich genau für diesen Ausgleich gedacht. Der Verkehr wird deutlich verlangsamt, gleichzeitig bleibt die Straße als Geschäftsstraße erreichbar und nutzbar.

„Wir wollen keine Durchgangsrennstrecke durch die Innenstadt. Aber aus einer Geschäftsstraße eine faktische Spielstraße mit Schrittgeschwindigkeit zu machen, geht zu weit. Tempo 20 schafft deutlich mehr Ruhe, ohne die wirtschaftliche Funktion der Hauptstraße unnötig zu schwächen.“, so Frings.

Die FDP betont zugleich, dass sie die grundsätzliche Umgestaltung der Verkehrsführung nicht ablehnt. Die Zweispurigkeit von Grabenstraße und Löherstraße wird ausdrücklich unterstützt. Auch eine stärkere Beruhigung der Hauptstraße hält die Fraktion für richtig.

„Unser Vorschlag ist deshalb klar: Verkehr auf die Grabenstraße und Löherstraße verlagern, die Hauptstraße entlasten und dort einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit Tempo 20 schaffen. Das ist für uns der richtige Ausgleich zwischen Aufenthaltsqualität und Erreichbarkeit.“

Die FDP wird sich deshalb weiterhin dafür einsetzen, dass die Hauptstraße nach der Neuordnung der Verkehrsführung nicht zur ideologischen Spielstraße wird.

„Unsere Innenstadt soll schöner, ruhiger und lebenswerter werden. Aber sie muss auch wirtschaftlich funktionieren. Tempo 20 statt Schrittgeschwindigkeit ist dafür aus unserer Sicht der bessere Weg.“


Neuer VHS-Kurs zur Modernen Schwarz-Weiß-Fotografie

Neuer VHS-Kurs zur Modernen Schwarz-Weiß-Fotografie


RHEINBACH Einer neuer Workshop zur Schwarz-Weiß Fotografie bei der VHS Voreifel am 15.09.26, um 18.30 Uhr beginnend, bietet die Möglichkeit in die Welt von Licht, Schatten und Strukturen einzutauchen. Der Fotograf Michael Schützler leitet Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen individuell und praxisorientiert an. 

Neben theoretischen Grundlagen lernen die Teilnehmenden in abwechslungsreichen und praktischen Übungen ihre Kamera besser kennen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen. Darüber hinaus bietet Michael Schützler am Samstag, 19.09.2026 einen S/W - Fotowalk durch Rheinbach an. 

Beginn: Dienstag, 15.09.26, 18.30 Uhr, Dauer: 4 x 2 Unterrichtsstunden

Ort: VHS-Zweckverband Voreifel (Geschäftsstelle), Koblenzer Straße 6, 53359 Rheinbach

Weitere Infos zu Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de

 

Zwei Tage voller Gemeinschaft am Wasemer Turm





Zwei Tage voller Gemeinschaft am Wasemer Turm

Am 5. und 6. September wurde es rund um den Wasemer Turm wieder lebendig. Das Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. hat zum Turmfest eingeladen. Bei freiem Eintritt kamen zahlreiche Gäste aus Rheinbach und der Region, aber auch aus Euskirchen, Bonn, Köln, Düsseldorf und darüber hinaus. Zwei Tage lang wurde gemeinsam gefeiert, gelacht, getanzt und rheinisches Brauchtum gelebt.

Der Samstag begann mit der historischen Turmführung, die erneut auf großes Interesse stieß. Anschließend wurde es jeck: Begleitet vom Regimentspielmannszug „Echo“ traf das designierte Mädchen-Dreigestirn standesgemäß mit der Kutsche auf dem Festgelände ein. Prinzessin Lina II., Bäuerin Nina I. und Jungfrau Janna I., wurden den Gästen vorgestellt. Zahlreiche designierte Tollitäten aus der Region waren gekommen, um diesen Moment mitzuerleben.

Auch der erste Bürger der Stadt Rheinbach, Dr. Daniel Phiesel, war zu Gast und erhielt auf der Bühne das Wort. Für das Stadtsoldatencorps war seine Anwesenheit eine besondere Ehre und zugleich ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt und dem Rheinbacher Brauchtum.

Auch der tänzerische Nachwuchs des Stadtsoldatencorps bekam seinen Auftritt. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer zeigten, was sie neu erlernt und einstudiert hatten. Für sie war es eine schöne Gelegenheit, das Gelernte vor Publikum zu präsentieren. Ein herzlicher Dank gilt deshalb den Trainerinnen und Trainern sowie den Betreuerinnen und Betreuern, die den Nachwuchs mit viel Einsatz begleiten.

Am Abend sorgten Tacheles, die Rabaue und die Domstürmer für Musik und gute Stimmung. Wir bedanken uns für die jahrelange zusammen Arbeit und eure Auftritte bei uns. Um 21.45 Uhr folgte das große Feuerwerk von Köller-Feuerwerke. Bereits im Vorfeld wurde auch im direkten Umfeld auf den Feuerwerkseinsatz aufmerksam gemacht: Flyer wurden verteilt und die Anwohner über das bevorstehende Feuerwerk informiert. Gezielt wurde dabei nicht nur auf das Spektakel selbst, sondern auch auf eine gute Vorbereitung und Rücksichtnahme im Umfeld gesetzt.

Das Feuerwerk orientierte sich farblich vor allem an den Vereinsfarben des Stadtsoldatencorps und wurde von passender Musik begleitet. Damit fand der Samstag einen stimmungsvollen Abschluss.

Viele Vereine, ein gemeinsames Ziel

Zahlreiche befreundete Vereine und Gesellschaften waren zu Gast. Sie kamen aus Rheinbach und der Region, aber auch aus weiter entfernten Orten. Ein Satz, der an diesem Wochenende fiel, bringt den Gedanken dahinter treffend auf den Punkt:

„Viele Vereine und ein gemeinsames Ziel: Brauchtum und Tradition pflegen.“

Auch innerhalb des Stadtsoldatencorps war der Zusammenhalt über das gesamte Wochenende spürbar. Der Landsturm übernahm am Samstag einen der beiden Bierwagen, die Turmgarde unterstützte am Sonntag mit beim Entenangeln, an der Hüpfburg und am Kettenkarussell. Auch das Tanzcorps sowie zahlreiche aktive und inaktive Mitglieder halfen über drei Tage hinweg beim Aufbau, während des Festes und beim Abbau tatkräftig mit.

Es sind diese vielen Aufgaben, die nicht immer im Mittelpunkt stehen, aber für das Gelingen eines solchen Festes entscheidend sind. Die verschiedenen Formationen helfen einander, übernehmen Verantwortung und packen mit an. Ein schönes Zeichen dafür, dass man enger zusammenrückt und aufeinander zugeht.

Sonntag ganz im Zeichen der Familien

Der Sonntag war bewusst als Familien- und Kindertag gestaltet. Für die jüngsten Gäste waren Kettenkarussell, Hüpfburg, Entenangeln, Kinderschminken und Ponyreiten kostenlos.

Für Bewegung und gute Laune sorgte Tanz Torsten, der die Kinder zum Tanzen und Mitmachen animierte. Sein Einsatz kam bei den kleinen Gästen sehr gut an.

Auch die Ranch of Trust war mit ihren Ponys vor Ort. Beim Ponyreiten wurde professionell darauf geachtet, dass es sowohl den Kindern als auch den Tieren gut ging. Für die Kinder war es eine schöne Möglichkeit, den Tieren ganz nah zu kommen.

Bei den Eltern kam besonders gut an, wie viel für die Kinder vorbereitet worden war. Während die Kleinen von einer Attraktion zur nächsten wechselten, konnten die Erwachsenen beim Frühschoppen mit Musik und in geselliger Runde den Sonntag genießen.

Für Groß und Klein war etwas dabei

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Steak, Bratwurst und Currywurst mit Pommes standen auf dem Speiseplan. An der Weinbar gab es Wein aus Mayschoß.

Für die jüngeren Gäste durfte auch Popcorn nicht fehlen. Ein besonderer Hingucker war der Stadtsoldaten-Slush in Grün und Rot, passend zu den Vereinsfarben.

Sicher und friedlich gefeiert

Auch auf die Sicherheit wurde großen Wert gelegt. Der Prümer Wall war für die Veranstaltung teilweise abgesperrt, damit den Gästen möglichst viel Platz zur Verfügung stand und gleichzeitig Flucht- und Rettungswege berücksichtigt werden konnten.

Ein Sicherheitsdienst war vor Ort. Auch das Ordnungsamt machte seine Runden und hatte nichts zu beanstanden. Danke an die Stadt Rheinbach für diese tolle zusammenarbeit. Das gesamte Wochenende verlief ausgesprochen friedlich. Es kam zu keinen Auseinandersetzungen, und die Gäste konnten in entspannter und freundlicher Atmosphäre feiern.

Viele helfende Hände

Hinter den zwei Festtagen steckte viel Arbeit. Vom Aufbau über Ausschank und Kinderprogramm bis hin zum Abbau waren zahlreiche Mitglieder und Helfer im Einsatz. Dazu kamen die Künstlerinnen und Künstler, befreundete Vereine und Unterstützer.

Dass diese Arbeit auch von den Gästen wahrgenommen wurde, zeigte die Reaktion eines Besuchers:

„Einfach toll, was ihr auf die Beine gestellt habt und woran ihr alles gedacht habt.“

Ein schönes Lob für alle, die im Hintergrund mit angepackt haben.

Und vielleicht lässt sich die Atmosphäre des Wochenendes kaum schöner zusammenfassen als mit den Worten eines anderen Gastes, der sich zum Abschied an die Gastgeber wandte:

„Danke, dass wir als Gäste dabei sein durften.“

Ein Satz, der zeigt, dass das dritte Turmfest des Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach nicht nur ein gelungenes Fest war, sondern vor allem ein Wochenende, an dem Menschen zusammenkamen, Vereine sich begegneten und Brauchtum und Gemeinschaft gemeinsam gelebt wurden.

Für Wilfried Eichen, Vorsitzender und Kommandant des Stadtsoldatencorps, ist genau das der schönste Lohn für die viele Arbeit, die hinter einem solchen Wochenende steckt:

„Wenn unsere Gäste glücklich nach Hause gehen, dann wissen wir, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat.“