Mittwoch, 4. März 2026

Dreizehn junge Vorlesetalente zu Gast in Rheinbach

Jonathan wird bei seinen Vorbereitungen auf den Bezirksentscheid unterstützt. Hier von Charlotte und Henriette

Dreizehn junge Vorlesetalente zu Gast in Rheinbach


Am 22. März ab 15:00 Uhr startet der Bezirksentscheid Köln-Süd des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs in Rheinbach. Als frisch gekürter Kreissieger (Rhein-Sieg I) ist der 12-jährige Jonathan Fronhoffs vom Städtischen Gymnasium Rheinbach mit dabei. Der Eintritt ins Pfarrzentrum St. Martin am Lindenplatz ist frei.

Die Mädchen und Jungen kommen aus Aachen, Düren, Heinsberg, Euskirchen, dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn. Als Stadt- und Kreissieger haben sie sich qualifiziert in einer Disziplin, die alles andere als selbstverständlich ist: Gutes Vorlesen! Für den Bezirksentscheid des deutschlandweiten Wettbewerbs bereiten sich alle Talente intensiv vor. Zwei von ihnen werden nämlich zum NRW-Entscheid weitergeschickt – eine reizvolles Ziel! Im letzten Jahr gelang das Kunststück der Rheinbacher Gymnasiastin Charlotte Hartmann.

Auch der SGR-Sechstklässler Jonathan Fronhoffs bereitet sich im Jugendbuchbereich der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach mit viel Freude und Fleiß vor. Unterstützt wird er dabei u.a. von verschiedenen Rheinbacher Vorlesecoaches und ehemaligen Wettbewerbsteilnehmern. Auch Jonathans Mitfinalistin Henriette Schlenkhoff aus dem diesjährigen „Team Rheinbach“ ist dabei. „Es ist schön zu sehen, welche Kräfte in Coaching-Gruppe entstehen“, findet Gerd Engel von Rheinbach liest e.V.

Jonathan ist eine eingefleischte Leseratte und regelmäßiger Gast in der Bücherei am Lindenplatz und versorgt sich hier mit neuem Lesestoff. Auch die Bücherei in Wormersdorf kennt der Nachwuchsschauspieler (JTB Bonn) seit seiner Zeit auf der Grundschule an der Tomburg gut. An seinem Beispiel sieht man, wie erfolgreich umfassende Leseförderung wirken kann. 

In der Vorbereitung auf das Lesen des „Wahltextes“ nimmt der Sechstklässler immer wieder neue Bücher in den Blick. Die ausgewählte Textstelle für den Wettbewerb sollte nach Reglement etwa drei Minuten lang sein. Vor allem aber muss sie die Zuhörer mitreißen - humorvoll, lebendig oder berührend sein und am besten relevant für die Gesamthandlung. „Und sie muss gut zu mir und meiner Persönlichkeit passen“, ergänzt Jonathan.

An welchen Schrauben kann Jonathan beim Vorlesen drehen? Worauf achtet die Jury? Am Ende ist es die Gesamtkomposition aus Tempo, Pausensetzung, Betonung, Dynamik, Stimmeinsatz, Artikulation, Charakterzeichnung und Emotion. All diese Aspekte müssen so austariert werden, dass am Ende ein leicht klingender und doch eindrucksvoller Lesevortrag steht, der die richtige Atmosphäre erzeugt. Solch breit angelegtes Üben wird Jonathan auch in der zweiten Disziplin helfen, dem Fremdtextlesen. Die Jury bewertet nämlich in einer zweiten Runde die Fähigkeit, gut gestaltetes Vorlesen auch intuitiv und ohne Vorbereitung abrufen zu können. Als bühnenerprobter Vielleser ist Jonathan auch nach Meinung seiner Lehrerin Sarah Lessenich „gut aufgestellt“. 

Wie kommt es, dass immer wieder Kreis- und Bezirksentscheide des renommierten Wettbewerbs, 2022 sogar einmal der NRW-Entscheid, ausgerechnet in Rheinbach ausgetragen werden? Die Stiftung Buchkultur des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, die den Wettbewerb mit seiner 68-jährigen Geschichte Jahr für Jahr initiiert, kommt stets gerne auf die Rheinbacher zu. In diesem Jahr ging die Anfrage erneut an die Buchhandlung kunterbunt in der Weiherstraße. Mit dabei sind die unentbehrlichen Partner: Die Öffentliche Bücherei St. Martin und Rheinbach liest e.V.. In Rheinbach hat man sich nämlich eine beachtliche Expertise angeeignet. Eine liebevolle und professionelle Durchführung des Vorlesespektakels mit vielen ehrenamtlichen Helfern vor überdurchschnittlich viel Publikum ist somit gewährleistet. 

Die Moderation übernimmt wie im Vorjahr Andreas „Billy“ Moh, musikalischer Gast ist diesmal das Rheinbacher Gesangstalent Maya Tochiya, die von Dirk Plücker am Klavier begleitet wird. Für den guten Ton sorgt Dieter Peters, für schönes Bühnenlicht Michael Sprick. „Wir wollen den Rheinbacher Kindern ein solches Ereignis vor der eigenen Haustür ermöglichen. Das schöne Vorlesen aus tollen Büchern ist unser Herzensthema“, erklärt die kunterbunt-Inhaberin Melanie Korber stellvertretend für alle aus dem Vorbereitungsteam.

Jonathan freut sich jedenfalls über sein Heimspiel in der Lesestadt Rheinbach und auf viele Besucherinnen und Besucher, die ihn und die anderen Kinder am Sonntag, den 22. März ab 15:00 Uhr bis etwa 18:00 Uhr, unterstützen. Der Eintritt ins Pfarrzentrum am Lindenplatz über der Rheinbacher Bücherei ist frei.
 

„Rhein gehört“: Der Podcast der Stadt Rheinbach geht bereits ins Ohr


„Rhein gehört“: Der Podcast der Stadt Rheinbach geht bereits ins Ohr


Seit dem 4. März hat die Stadt Rheinbach ihren eigenen Podcast. Das neue Format trägt den Titel „Rhein gehört“ und erscheint künftig zweimal im Monat. In der Auftaktfolge stellen Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Hendrikje Krancke aus der Stabsstelle Kommunikation das Angebot vor. Der Bürgermeister greift vor allem politische Themen und Entwicklungen auf, während Hendrikje Krancke gesellschaftliche Themen, die Stadtgeschichte, Persönlichkeiten aus Rheinbach sowie das „Ehrenamt des Monats“ in den Blick nimmt.

Unter der Rubrik „Das ist doch Ehrensache“ soll das Engagement von Menschen in Rheinbach sichtbar gemacht werden. Bürgerinnen und Bürger können unter Podcast@stadt-rheinbach.de Personen vorschlagen, die aufgrund ihres besonderen Einsatzes als „Ehrenamtler des Monats“ vorgestellt werden sollen.

Darüber hinaus greift der Podcast weitere Kategorien auf: „Vorhang auf“ gibt Einblicke in die Arbeit der Stadtverwaltung und „Denk mal!“ zur Stadtgeschichte und besonderen Orten, „Science Fiction“ nimmt Zukunftsthemen wie Stadtentwicklung, Bauprojekte und Nachhaltigkeit in den Blick und unter „Und, wie war’s?“ werden Veranstaltungen wie Stadtfest oder Weihnachtsmarkt reflektiert, sowie Einblicke in deren Planung gegeben.

Der Podcast ergänzt den Newsletter, die Website, sowie die Presseinformationen und Social-Media-Kanäle der Stadt. Während diese vor allem aktuelle Informationen bündeln, bietet der Podcast Raum für Hintergründe, Einordnungen und persönliche Einblicke und macht so Entwicklungen in Rheinbach hörbar und verständlicher.

„Rhein gehört“ ist über die städtische Homepage unter
https://www.rheinbach.de/podcast, sowie über gängige Plattformen wie Spotify und Apple Podcasts abrufbar.

Naturwissenschaftliche Schnuppertage an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Mittwoch, 8. April, und Donnerstag, 9. April

Naturwissenschaftliche Schnuppertage an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – Mittwoch, 8. April, und Donnerstag, 9. April


Blutgruppen bestimmen oder im Chemielabor unbekannten Substanzen auf die Spur kommen: Bei den naturwissenschaftlichen Schnuppertagen an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Rheinbach erhalten Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren in den Osterferien ganz praktische Einblicke in Studienfächer. Am Mittwoch, 8. April 2026, und Donnerstag, 9. April 2026, können sie die Bachelor-Studiengänge „Nachhaltige Chemie und Materialien“ und „Applied Biology“ kennenlernen. Neben der praktischen Arbeit gibt es Schnuppervorlesungen und Fragerunden mit Studierenden. Anmeldeschluss ist der 1. April 2026.

Am Mittwoch, 8. April 2026, 8.50 bis 15.45 Uhr, steht der Studiengang „Nachhaltige Chemie und Materialien“ im Mittelpunkt. Nach der Schnuppervorlesung „Kunststoffe und Nachhaltigkeit – Passt das zusammen?“ von Professorin Mandy Gieler geht es ins Labor. Der ausgedachte Fall: Bei einer Aufräumaktion am Rheinufer ist ein offensichtlich illegal entsorgter Chemikalien-Behälter gefunden worden. Den sollen die Schülerinnen und Schüler nun genauer untersuchen. „Den Ionen auf der Spur…Detektivarbeit im Chemielabor“ heißt dieser Programmpunkt. Es folgen das Projekt "Schnuppern in den Materialwissenschaften“ und eine Fragerunde mit Studierenden. Im Bachelor-Studiengang Nachhaltige Chemie und Materialien geht es darum, innovative Verfahren und neue Materialien für eine ressourcenschonende Zukunft zu entwickeln. Das Studium ist zulassungsfrei und auf sechs Semester angelegt.

Einen praktischen Einblick in den Studiengang „Applied Biology“ gibt es am Donnerstag, 9. April 2026, 8.15 bis 16.30 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzen eine PCR-Reaktion an, werten Gele unter UV-Licht aus und bestimmen Blutgruppen. Zudem gibt es eine Schnuppervorlesung und die Gelegenheit zu Gesprächen mit Studierenden und Professorinnen und Professoren. Der englischsprachige, sechssemestrige Bachelor-Studiengang Applied Biology ist auf die modernen Disziplinen der Biologie ausgerichtet: Zellkultur, Immunologie und Gentechnik. Im Mittelpunkt stehen die klinische Forschung, die Wirkstoffentwicklung und die Qualitätssicherung. Der Schnuppertag ist komplett auf Deutsch.

Beide Schnuppertage für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren finden am Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Von-Liebig-Straße 20, statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist aufgrund der begrenzten Anzahl an Plätzen eine Anmeldung über die Website der H-BRS erforderlich. Anmeldeschluss ist der 1. April. Nach dem Schnuppertag gibt es eine Teilnahmebescheinigung.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Nachhaltige Chemie und Materialen: https://www.h-brs.de/de/anna/schnupperstudium
Applied Biology: https://www.h-brs.de/de/anna/schnuppertag-applied-biology

Fragen können Interessierte gerne per Mail richten an: schnupperstudium@h-brs.de 

Erfolgreiche Teilnahme von Rheinbacher Gesamtschülern bei „Jugend forscht“ in Leverkusen

Erfolgreiche Teilnahme von Rheinbacher Gesamtschülern bei „Jugend forscht“ in Leverkusen


Bei der diesjährigen Veranstaltung von „Jugend forscht“, die in Leverkusen von der Firma Covestro ausgerichtet wurde, konnten die Schüler der Gesamtschule Rheinbach beachtliche Erfolge erzielen.
Der Siebtklässler Moritz Holzäpfel forschte im Bereich Chemie und wurde für seine Arbeit mit dem zweiten Preis sowie einem Sonderpreis in Form eines Jahresabonnements der Zeitschrift GEO ausgezeichnet. In seinen Experimenten beschäftigte er sich intensiv mit dem Element Kohlenstoff: so löschte er unter anderem ein Teelicht mithilfe von Kohlenstoffdioxid und untersuchte das Wachstum von Kressesamen mit und ohne zusätzlich Zugabe von Kohlenstoffdioxid. Darüber hinaus setzte er sich auch theoretisch fundiert mit dem Element auseinander.

In einem ganz anderen Bereich war Magnus Reine aus der Klasse 8.3 tätig. Er entwickelte ein innovatives System zur Verbesserung der Sauberkeit der Schultoiletten. Er programmierte ein App, die die Toilettenbenutzung durch Schülerinnen und Schüler erfasst. Durch dieses System konnte die Sauberkeit deutlich verbessert werden. Für seine Arbeit erhielt Magnus den dritten Preis und ein Jahresabonnement der Zeitschrift ct-Magazin für Computertechnik.

Auch der Oberstufenschüler Simon Bois war erfolgreich: Er setzte sich mit der Frage auseinander, wie Künstliche Intelligenz unsere Welt verändert und erhielt dafür einen Sonderpreis in Form eines Jahresabonnements der Zeitschrift Bild der Wissenschaft.

Insgesamt war die Veranstaltung für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler hervorragend organisiert und sehr ansprechend gestaltet. Die Bewirtung und Versorgung vor Ort waren vorbildlich. Die Begeisterung bei allen Beteiligten war deutlich spürbar. 

Der herzliche Dank der jungen Forscher der Gesamtschule Rheinbach richtet sich nicht nur an den Veranstalter Covestro, sondern auch an ihre Lehrerin Frau Brodesser und Herrn Maurer, die den Schülern während der Planung und Vorbereitung ihrer Projekte mit Rat und Tat zur Seite standen.

  

Bewerbertage der RVK: Vorbeikommen, ausprobieren, einsteigen

(c) Regionalverkehr Köln GmbH

Bewerbertage der RVK: Vorbeikommen, ausprobieren, einsteigen

  • Bewerbertage in Bornheim, Euskirchen und Meckenheim
  • Beruf hautnah erleben bei einer Probefahrt mit dem Fahrschulbus
  • Infos zur Weiterbildungsmaßnahme für Quereinsteigende


Rhein-Sieg-Kreis / Kreis Euskirchen, 3. März 2026
Die Bewerbertage der Regionalverkehr Köln GmbH gehen im März in ihr viertes Jahr. Auf den Niederlassungen in Meckenheim (12.03.), Bornheim (13.03.) und Euskirchen (14.03.) bietet die RVK erneut die Gelegenheit, den Beruf als Busfahrerin bzw. Busfahrer sowie das Unter- nehmen als Arbeitgeberin kennenzulernen.

Jeweils von 10 bis 14 Uhr erwartet Interessierte ein vielseitiges Programm – von Informationen rund um Einstiegsmöglichkeiten und den Quereinstieg bis hin zum direkten Bewerbungsgespräch. Vor Ort stehen die Niederlassungsleitungen, Recruiter, Fahrlehrer sowie weitere Mitarbeitende der RVK für persönliche Gespräche bereit und geben Einblicke in den Arbeitsalltag sowie die Besonderheiten der RVK als Arbeitgeberin.

Mit dem Fahrschulbus den ersten Fahrtwind schnuppern

Ein besonderes Highlight ist die Probefahrt mit dem Fahrschulbus über das jeweilige Betriebsgelände. Gerade für Menschen ohne Vorerfahrung bietet sie die Möglichkeit, den Beruf ganz praktisch kennenzulernen – und herauszufinden, ob der Beruf als Fahrpersonal ihr neuer Traumjob werden könnte.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit den RVK- Recruitern Egbert Wagener und Marcel Preußer. Sie informieren umfassend über die im Juni startenden Weiterbildungsmaßnahmen für Quereinsteigende, von Ablauf und Dauer der Qualifizierung über Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zu langfristigen Perspektiven bei der RVK.

Eine Anmeldung zu den RVK-Bewerbertagen ist nicht notwendig. Interessierte können einfach vorbeikommen.

Termine

Bewerbertag Meckenheim
Donnerstag, 12. März 2026, 10 bis 14 Uhr
Niederlassung Meckenheim
Kalkofenstraße 1, 53340 Meckenheim

Parkmöglichkeiten befinden sich auf dem Besucherparkplatz gegenüber der Niederlassung.

Bewerbertag Bornheim
Freitag, 13. März 2026, 10 bis 14 Uhr
Niederlassung Bornheim
Allerstraße 8, 53332 Bornheim

Parkmöglichkeiten befinden sich auf den auf dem Gelände ausgewiesenen Plätzen.

Bewerbertag Euskirchen
Samstag, 14. März 2026, 10 bis 14 Uhr
Niederlassung Euskirchen
Oststraße 2a, 53879 Euskirchen

Parkmöglichkeiten befinden sich in der Alfred-Nobel-Straße.

  

Mit der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am 9. März

Mit der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am 9. März


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. Wer ist da, wenn man seine Geschichte immer und immer wieder erzählen will? Wer versteht diese Gefühle? Wer hört einfach zu und hält die Trauer und Tränen aus? Wer ermutigt, neue Wege zu versuchen? 

Im nächsten Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 9. März, 15-17 Uhr, im Kaminzimmer im Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, besteht die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen. 

Vor der Einrichtung gibt es bei Bedarf auch 2 Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Weitere Parkplätze befinden sich in fußläufiger Nähe.

Die Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. In verständnisvoller Atmosphäre kann der Trauer Ausdruck verliehen oder auch einfach nur zugehört werden.  

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde - u.a. für Kinder und auch für Eltern, die ein Kind vor oder kurz nach der Geburt verloren haben und den Verlust eines Sternenkindes betrauern. Die Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Offenlegung der Wärmeleitplanung in Rheinbach

Offenlegung der  Wärmeleitplanung  in Rheinbach


Die Stadt Rheinbach lädt am 4. März 2026 um 17:00 Uhr zur öffentlichen Vorstellung und Offenlegung des erarbeiteten Konzepts der kommunalen  Wärmeleitplanung  ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, Fachöffentlichkeit und Presse.

Die kommunale  Wärmeleitplanung  soll aufzeigen, wie Rheinbach in den kommenden Jahren eine sichere, bezahlbare und klimafreundliche Wärmeversorgung gestalten kann. Das Konzept beschreibt mögliche Versorgungsgebiete, technische Optionen und langfristige Entwicklungspfade.

Die CDU Rheinbach weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aufgrund der jüngsten Beschlusslage der Bundesregierung zum Heizungsgesetz mit Anpassungen an einzelnen Rahmenbedingungen zu rechnen ist. „Wir sind in dieser Thematik in engem Austausch mit Fachexperten und auch der Stadt, um Rheinbach zukunftssicher aufzustellen. Alle Möglichkeiten einer effizienten und nachhaltigen Wärmeversorgung werden dabei berücksichtigt!,“ sicherte Fraktionschef Joachim Schneider zu.  Umso wichtiger sei es, frühzeitig Transparenz zu schaffen und die Bevölkerung umfassend zu informieren.

Die Stadt Rheinbach lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich über den aktuellen Stand der  Wärmeleitplanung  zu informieren, Fragen zu stellen und Hinweise einzubringen. Vertreterinnen und Vertreter der CDU Rheinbach stehen im Anschluss für politische Einordnung und Gespräche zur Verfügung.
 

Feierabend-Marktmusik in Rheinbach: 30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Feierabend-Marktmusik in Rheinbach: 30 Minuten Orgelmusik zum Ausklang des Feierabendmarktes


Die Rheinbacher Kirchengemeinde mit ihrer zentralen Pfarrkirche St. Martin in der Rheinbacher Innenstadt zählt seit vielen Jahren zu den kirchenmusikalischen Zentren und Schwerpunktstellen in der Region sowie im Erzbistum Köln. Neben einem umfangreichen und qualitativ hochwertigen chorischen Angebot ist es vor allem die wertvolle Orgel in der Pfarrkirche, die eine besondere Strahlkraft nach außen hin besitzt. Das Instrument wurde von Rieger Orgelbau aus Schwarzach in Vorarlberg (Österreich) erbaut – diese Orgelbauwerkstatt zählt seit vielen Jahren mit zu den Weltmarkführern im Orgelbau.

Wenn der beliebte Rheinbacher Feierabendmarkt, der jeden Donnerstag von 16 bis 19 Uhr neben der Pfarrkirche stattfindet und sich großer Beliebtheit erfreut, langsam zur Ruhe kommt und der Abend sich über die Stadt legt, öffnen sich die Türen der Pfarrkirche St. Martin für eine besondere Auszeit. Lassen Sie den Tag mit einer halben Stunde stimmungsvoller Orgelmusik ausklingen mal sanft und träumerisch, mal warm und volltönend, immer passend zur Atmosphäre des Abends.

Ankommen, innehalten, genießen – die perfekte musikalische Begleitung, um den Feierabend harmonisch zu beginnen.

Am Donnerstag, den 12. März 2026 widmet sich Kantor Simon Botschen thematisch der österlichen Bußzeit bzw. Fastenzeit. So erklingen auf der Rieger-Orgel unter dem Motto „Aus tiefer Not“ Werke verschiedenen Stile, die den Charakter dieser vorbereitenden Zeit auf das Osterfest unterstreichen mögen. Der Beginn der Feierabend-Marktmusik ist um 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei – Spenden für die kirchenmusikalische Arbeit sind herzlich erbeten.

Bereits im Vorfeld ein herzliches Dankeschön für Ihr zahlreiches Interesse, den Besuch der Veranstaltung, die damit verbundene Berichterstattung und somit Ihre Unterstützung unserer wichtigen kulturellen Arbeit. Für Rückfragen melden Sie sich bitte unter den angegebenem Kontaktdaten. 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Professorinnenprogramm 2030 erfolgreich


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat mit ihrem Gleichstellungskonzept im Professorinnenprogramm 2030 überzeugt. Sie gehört zu den bundesweit 44 Hochschulen, die von einer Fachjury der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in der dritten Auswahlrunde positiv evaluiert wurde. Sie kann nun bis Ende September 2027 für bis zu drei mit Frauen neu besetzte Professuren eine Förderung in Höhe von insgesamt bis zu 2,5 Millionen Euro beantragen. Bund und Länder finanzieren das Programm jeweils zur Hälfte. Ziel ist neben der Erhöhung des Frauenanteils die Stärkung der Gleichstellungsstrukturen.

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg und die Anerkennung für unser Konzept“, sagt Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. „In den kommenden Jahren sind an der H-BRS zahlreiche Professuren neu zu besetzen. Diese Phase des Umbruchs wollen wir aktiv gestalten, indem wir gezielt exzellente Wissenschaftlerinnen für uns gewinnen und in ihren Karrierewegen stärken. So richten wir die Zukunft unserer Hochschule vielfältig und innovativ aus. Auf diesem Weg bietet uns das Professorinnenprogramm eine große Chance.“

Das Gleichstellungskonzept der Hochschule berücksichtigt den gesamten Karrierezyklus vom Studium bis zur Professur. „Die ersten Jahre in der Wissenschaft sind gerade für Frauen von zentraler Bedeutung. Neben dem Aufbau von Lehre und Forschung stehen der Ausbau von Netzwerken, die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln und nicht zuletzt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Fokus“, sagt Dr. Barbara Hillen-Haas, die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der H-BRS. „Das Professorinnenprogramm 2030 unterstützt uns dabei, strukturelle Hürden in der frühen Phase einer Professur auszugleichen und insbesondere Professorinnen mit Kindern nachhaltig auf ihrem weiteren Karriereweg zu stärken.“ Neben der individuellen Förderung einzelner Professorinnen sollen Gleichstellungsstrukturen an der Hochschule verbessert werden, beispielsweise geschlechterdifferenzierte Datenerhebung, Nachwuchsförderung über Stipendien und Mentoring-Programme intensiviert werden.

In der dritten und finalen Auswahlrunde zum Professorinnenprogramm 2030 haben sich bundesweit 44 Hochschulen mit ihren Konzepten durchgesetzt, zwölf davon kommen aus Nordrhein-Westfalen. Sie können nun Förderanträge für jeweils bis zu drei Professuren stellen. Je Professur ist eine Förderung von maximal 825.000 Euro über fünf Jahre möglich.

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz hatte das Professorinnenprogramm im November 2022 beschlossen. Es baut auf den erfolgreichen bisherigen drei Programmphasen seit 2008 auf und wurde inhaltlich gestärkt. Bund und Länder verfolgen mit dem Programm das Ziel, die Anzahl der Professorinnen in Richtung Parität dynamisch zu erhöhen, Wissenschaftlerinnen in der frühen Karrierephase auf dem Weg zur Langzeitprofessur zu fördern und in der Wissenschaft zu halten sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern. Damit soll der Struktur- und Kulturwandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit an den Hochschulen nachhaltig gestärkt werden. Laut Bundesforschungsministerium liegt der Frauenanteil an der Professorenschaft bei aktuell 30 Prozent. 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ab September 2026 FSJ im politischen Leben – Bewerbungen bis Mitte April

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet ab September 2026 FSJ im politischen Leben – Bewerbungen bis Mitte April


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) bietet ab September 2026 erneut ein Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Leben (FSJ-P) am Standort Sankt Augustin an. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Aufgaben in den Bereichen Nachhaltigkeitsforschung, Wissenschaftstransfer und Innovation. Einsatzstellen sind in Kooperation das Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer (ZWT) und das Internationale Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule. Bewerbungsschluss ist der 15. April 2026.

Das ZWT ist die zentrale Anlaufstelle der H-BRS für Kooperationen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Als wissenschaftliche Einrichtung setzt sich das IZNE in Lehre, Forschung und Transfer für eine nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvolles gesellschaftliches Handeln ein.

Zu den Aufgaben im FSJ-P gehören die Unterstützung bei Forschungsprojekten, Umfragen und Datenanalysen ebenso wie die Mitorganisation von Veranstaltungen und Kursen. Es bietet sich die Möglichkeit, agile Methoden im Projektmanagement sowie kreative Problemlösungsansätze wie Design Thinking kennenzulernen und gezielt in der Zusammenarbeit mit externen Partnern anzuwenden. Neben der Transferarbeit an der Schnittstelle von Hochschule, Wirtschaft und Politik ist die Wissenschaftskommunikation ein wichtiges Arbeitsfeld. Diese umfasst das Erstellen von Social-Media-Beiträgen, Texte für die Website, Videoprojekte oder Rechercheaufgaben.

Das Freiwilligenjahr beginnt am 1. September 2026. Bewerben können sich junge Menschen im Alter von 16 bis 26 Jahren mit Abitur, Fachhochschulreife oder abgeschlossener Berufsausbildung. Interessierte senden bis einschließlich 15. April ein Motivationsschreiben mit Lebenslauf an felix.simonides@h-brs.de. Träger des FSJ-P sind die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd).

Detaillierte Informationen zum FSJ-P gibt es auf der Website der H-BRS unter https://www.h-brs.de/de/izne/news/freiwilliges-soziales-jahr-fsj-im-tandem-innovation-und-nachhaltigkeit-jetzt-fuer-2026/27-bewerben