Montag, 2. November 2026

Der Veilchendienstagszug durch die Kernstadt Rheinbach


Der Veilchendienstagszug durch die Kernstadt Rheinbach am 9. Februar 2027

Leev Karnevalsfründe,

Ab dem 11.11. sind es nur noch 91 Tage bis Aschermittwoch! Die nächste Session ist einer der kürzesten die es bisher gab. 1912/13 waren es sogar nur 86 Tage. Aber trotz dieser Kürze stehen sehr viele Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Tollitäten in den Startlöchern und freuen sich auf Ihre Proklamation. In der Kernstadt fiebern unser Mädchendreigestirn, genauso wie Prinz Tobias I. (Ziebarth) und Prinzessin Miriam I. (Roßney) diesem Tag entgegen. Die GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V. ist besonderes Stolz, dass die beiden aus den eigenen Reihen stammen und in der kommenden Session die Rheinbacher Kernstadt als Prinzenpaar repräsentieren werden. Wenn es Tollitäten in der Kernstadt gibt, gibt es auch ein Zugmotto! Nämlich das Motto des Prinzenpaares:

„WENN DO ET DRÄUME KANNS, KANNS DO DAT OCH WÄÄDE“

Nun stehen wir kurz vor der neuen Session. Unsere Karnevalsvereine planen wieder viele Veranstaltungen für die Bevölkerung. Besuchen Sie diese und die Karnevalsumzüge, um den Alltag ein paar Stunden zu vergessen. Nur gemeinsam erhalten wir das Brauchtum Karneval!

Der Veilchendienstagszug durch die Kernstadt Rheinbach findet am Dienstag, den 09 Februar 2027 um 14:00 Uhr statt.

Seit dem 01.November 2026 ist die Anmeldung möglich. Die nötigen Anmeldeunterlagen können Sie von der Internetseite http://festausschuss-rheinbach.ibk.me/7.html herunterladen. Dort finden Sie auch weitere Informationen. Bis zum 31.12.2026 ist eine Anmeldung möglich. Alle benötigten Anmeldeunterlagen müssen bis dahin vollständig eingereicht sein. Bei Fragen schreiben Sie mir bitte eine Mail an vorsitzende-zugkomitee-rheinbach@email.de

Natürlich kostet ein Karnevalsumzug auch Geld. Unter anderem für anfallende GEMA-Gebühren, Kosten für Musikkapellen, Toiletten und Zugordner. Aus diesem Grund werden die Kernstadtkarnevalsvereine an einigen Wochenenden im November und im Januar wieder eine Haussammlung durchführen. Bitte unterstützen Sie die Durchführung des Karnevalsumzuges mit einem kleinen Betrag. Für größere Spenden wenden Sie sich bitte an den Vorstand. Die Ausstellung einer Spendenquittung ist möglich.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit und Zeit zum laache, danze un fiere!

Alles Gute für 2027 wünscht Ihnen

Frank Gatzen


Mord zwischen den Reben: RHEINBACH LIEST feiert 15 Jahre mit Krimi und Wein

Andreas Wagner - Winzer und Autor

Mord zwischen den Reben: RHEINBACH LIEST feiert 15 Jahre mit Krimi und Wein

Geschichten hören, gemeinsam Wein probieren und ein Jubiläum feiern: Dazu lädt RHEINBACH LIEST e.V. am 18. November 2026 um 19 Uhr in die Schützenhalle Rheinbach ein. Zum 15-jährigen Bestehen gibt es, gemeinsam mit dem Schützenverein Rheinbach, ein „Bacchus meets Spezial“. Den passenden Lesestoff und Wein bringt der Winzer und Krimiautor Andreas Wagner aus dem rheinhessischen Essenheim mit.

Wer die Reihe „Bacchus meets“ kennt, verbindet damit literarische Texte, Gedichte und Geschichten rund um Wein und Genuss. Zum Jubiläum darf es nun auch ein wenig spannend werden. „Statt besinnlicher und heiterer Literatur erwartet unsere Gäste diesmal eine Krimilesung mit Weinprobe – natürlich mit reichlich Weinwissen, einer Prise Humor und ein bisschen Nervenkitzel!“, sagt Melanie Kriegel vom Organisationsteam.

Für Andreas Wagner gehört der Wein zur Familiengeschichte. Sie reicht bis ins Jahr 1692 zurück, als seine Vorfahren in Essenheim Weinberge erwarben. Heute führen die drei Brüder und ihre Familien das Weingut Wagner in sechster Generation. Dabei verbinden sie die lange Tradition mit modernem Weinbau.

Auch zum Schreiben fand Wagner über die Geschichte: Zunächst beschäftigte er sich in seinen Veröffentlichungen mit der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts und der Weinbaugeschichte. Die Ideen dann für sein Krimidebüt „Herbstblut“ lagen schließlich ganz nah – im rheinhessischen Hügelland, zwischen den Weinbergen und beim Wein.

Nach Rheinbach bringt Wagner seinen aktuellen Kriminalroman „Winzermord“ mit. Er führt die Zuhörer mitten in die Weinlese im Selztal: Im berüchtigten Teufelspfad verunglückt ein Winzer tödlich. Doch weitere rätselhafte Zwischenfälle in den Reben wecken Zweifel daran, dass es ein Unfall war. Dann verschwinden auch noch Trauben, ein Tanztee läuft aus dem Ruder – und Hobbyermittler Kurt-Otto Hattemer kommt einer jahrzehntealten Tragödie auf die Spur.

Wie eng Wein, Heimat und Familie bei Wagner zusammengehören, lässt sich sogar auf den Flaschen entdecken: Die Etiketten zeigen verschiedene Köpfe der Familie. Bei der Lesung können die Gäste mindestens vier ausgewählte Weine kennenlernen und probieren. Wer lieber auf Alkohol verzichtet, kann zu alkoholfreien Alternativen greifen.

Sabine Post von RHEINBACH LIEST e.V. freut sich darauf, „mit unseren Gästen einen ebenso genussvollen wie spannenden Abend mit skurrilen Dorfgeschichten, eigenwilligen Winzerpersönlichkeiten, Intrigen und Mordfällen zwischen den Reben zu verbringen“.

Wer dabei sein möchte, erhält Karten für 20 Euro in der Buchhandlung kunterbunt in der Weiherstraße und bei Thalia in der Hauptstraße. Lesung und Weinprobe sind im Preis enthalten. Auch Kurzentschlossene können an der Abendkasse Karten erwerben.




 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach

Mit der Trauer nicht allein

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 9. November, 15-17 Uhr

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. bietet Trauernden die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen, einander zuzuhören und neue Kraft zu finden. Das nächste Gesprächs-Café in Rheinbach findet statt am Montag, 9. November, 15-17 Uhr, im Kaminzimmer des Evangelischen Altenzentrums Haus am Römerkanal, Römerkanal 11.

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. In verständnisvoller Atmosphäre kann der Trauer Ausdruck verliehen oder auch einfach nur zugehört werden. 

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Die Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden.

Informationen: 02226/900 433, www.hospiz-voreifel.de


Vorlesekunst im Kallenturm: „Kids am Kamin“


Rheinbach liest e.V. am Bundesweiten Vorlesetag:

Vorlesekunst im Kallenturm: „Kids am Kamin“

Zum Bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen laden Rheinbach liest e.V., die Georgs-Pfadfinder des Stammes „Antoine de Saint-Excupéry“ und die Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach Kinder ab 8 Jahren in den historischen  Kallenturm ein. Am 19. und am 20. November heißt es dann wieder „Kids am Kamin“. Ab 16:30 Uhr wird von Vorlesekönnern kostenlos vorgelesen – bei Kaminfeuer, Punsch und Plätzchen. Die Anmeldung läuft.

Der Kallenturm ist einer der verbliebenen Türme der alten Rheinbacher Stadtmauer und die Heimat der Georgspfadfinder des Stammes „Antoine de Saint-Exupéry“. Zum Bundesweiten Vorlesetag werden hier zwei liebevoll vorbereitete Events für Kinder stattfinden. Am 19. November liest der bekannte Rheinbacher WDR-Sprecher und Sky-Fußballkommentator Martin Groß aus dem Buch „10 Wünsche, 7 Abenteuer und eine sprechende Katze“ von Lissa Evans. Die Geschichte von Ed, seiner kleinen Schwester Roo und Kumpel Willard, die mittels geheimnisvoller Wunschkerzen ein grandioses Abenteuer erleben, ist gleichermaßen spannend wie witzig. „Evans schreibt außergewöhnlich intelligent und tiefsinnig. Für mich gehört ``10 Wünsche ...` mit seiner leicht abgedrehten Story zu den besten Kinderbüchern der letzten Jahre“, erläutert Gerd Engel von Rheinbach liest e.V. die Auswahl.

Einen Tag später, am 20. November, liest am selben Ort Susanne Hartmanns aus Berg. Die leidenschaftliche Sängerin engagiert sich bei Rheinbach Liest als Vorlesecoach und war bereits im Vorjahr Kallenturmleserin. Ihr Buch heißt „Malamander – Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea“. Autor Thomas Taylor schaffte mit seinem Erstlingswerk eine großartige Mischung aus Detektiv- und Abenteuerroman mit kräftigen Prisen Humor und Mystery sowie zwei unvergesslichen jungen Helden: Dem Waisenjungen Herbie Lemon, der pflichtbewusst seiner Arbeit im Fundbüro des Hotels „Nautilus“ nachgeht, und der draufgängerischen Violet, die auf der Suche nach ihrer eigenen Herkunft ist. Diese Suche führt die beiden dummerweise mit dem geheimnisvollen Seeungeheuer Malamander und einem ziemlich untoten Kapitän zusammen, die gemeinsam mit weiteren skurrilen Figuren Eerie-on-Sea zum gruseligsten Seebad Englands machen. Herbie und Violet müssen zusammenhalten und über sich hinauswachsen.

Tradition bei „Kids am Kamin“ ist neben dem flackernden Kaminfeuer des Pfadfinderturms und dem Kerzenlicht die „Spekulatiuspause“ mit heißem Punsch nach Geheimrezept. „Wir versuchen, den Kindern ein unvergessliches Vorleseerlebnis zu verschaffen und hoffen natürlich, dass das Buch daheim noch zu Ende gelesen wird“, so Susanne Hartmanns vom Vorbereitungsteam. Deswegen bekommt jede vertretene Schule von Rheinbach liest e.V. auch ein Exemplar für die Schulbücherei geschenkt. Und die Öffentliche Bücherei Sankt Martin hat die zwei Bücher ebenfalls im Bestand.

Beide Buchtitel eignen sich für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Treffpunkt für „Kids am Kamin“ ist jeweils um 16:30 Uhr vor der Öffentlichen Bücherei St. Martin. Ende ist gegen 18:00 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Wegen der begrenzten Platzzahl wird um eine Anmeldung gebeten, per Email bei Gerd Engel (Email: gerd.engel[at]rheinbach-liest.de).

 

Martinsmarkt Wormersdorf lädt ein


Martinsmarkt Wormersdorf lädt ein


Auch in diesem Jahr öffnet der Martinsmarkt in Wormersdorf wieder seine Tore und lädt zum gemütlichen Beisammensein auf dem Kirchplatz in Wormersdorf ein. Vom 6. bis zum 8. November wird der Martinsverein Wormersdorf e.V. ein vielseitiges Programm darbieten für Groß und Klein. Die Künstlerin Sandra Lenzen zaubert kunstvolle Gemälde in die Gesichter der Kinder und die Aussteller bieten allerlei schöne Dinge zum Kauf an. Die Pfadfinder bieten Stockbrot am offenen Feuer. Bereits am Freitag, den 6.11.2026 um 19 Uhr wird ein Konzert in der Pfarrkirche die Feierlichkeiten des Wochenendes einleiten. Der Chor Canticanova und Fidelia unterstützen wieder mit schönen musikalischen Klängen. In diesem Jahr wird auch der Kinderchor der Katholischen Grundschule Wormersdorf und der Schulchor des Erzbischöflichen Sankt Joseph Gymnasiums Rheinbach am Konzert mitwirken. Im Anschluss bietet der Martinsverein Glühwein und Getränke sowie leckere Speisen auf dem Kirchplatz für die Konzertbesucher an. Am Samstag öffnet der Markt um 14 Uhr und endet um 21 Uhr. Auch hier warten tolle Überraschungen auf die Besucher. Nach der Familienmesse um 17 Uhr wird der Sankt Martin  durch die Jugendfeuerwehr und die Tomburgritter unterstützt die Kinder in der Kirche abholen und einen kleinen Laternenumzug anführen. Ein Feuerschlucker wird den ein faszinierendes Feuerspektakel darbieten. Am Sonntag, den 8.11.2026 öffnet der Markt um 11 Uhr und der Kindergarten sorgt mit Kuchen, Selbstgebackenem und Kaffee für das leibliche Wohl. Die Jagdhornbläser des Hegerings Rheinbach sorgen am Nachmittag für die musikalische Untermalung.

„Wir alle freuen uns wieder auf einen tollen Markt im Herzen von Wormersdorf und bedanken uns für die Unterstützung beim ADAC Rheinbach, Forst- und Baumdienst Nücken, der Kirche, der Stadt Rheinbach, den Ausstellern und Verkäufern und allen fleißigen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Marktes beitragen.“, so der Vorstand des Vereins. Am Wochenende vom 14.11.2026 werden die Marktstände abgebaut und es werden noch helfende Hände benötigt. 

 

Kreative Ausdrucksformen für Trauernde

Kreative Ausdrucksformen für Trauernde

Neues Angebot der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. am Samstag, 14. November, 10 Uhr, in Meckenheim


Wenn Worte und Gespräche zu schwer sind, kann Kreativität ein Weg sein, der Trauer Ausdruck zu verleihen. Gemeinsam mit Menschen, die sich in ähnlicher Lebenssituation befinden, können kreative Tätigkeiten  es leichter machen, sich an einen lieben Verstorbenen zu erinnern und Erinnerungsschätze zu gestalten.

Erinnerung ist die Brücke, ein Tor auf dem Trauerweg – unter diesem Leitwort macht die Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal am Samstag, 14. November, 10  Uhr erstmals ein kreatives Angebot für Trauernde. Kreative handwerkliche Ausdrucksformen sollen dazu ermutigen, Gedanken und Erinnerungen an Verstorbene auf eine tröstende Ebene zu leiten. Begleitet wird das neue Angebot von ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen, die selbst auf verschiedene Weise kreativ tätig sind.

Wichtig ist den Trauerbegleiterinnen, dass sich die kreativen Ausdrucksformen an den Wünschen der Teilnehmenden orientieren. Sie sollen bei jedem Treffen erfragt werden. Vorschläge sind zum Beispiel: Kerzen, Erinnerungs-Collagen oder Erinnerungs-Schatzkästchen gestalten, Kreatives Kleben von Scherbenresten,  Abschieds- oder Erinnerungsbriefe erstellen, Trauertagebuch erarbeiten oder Intuitives Malen. Möglich sind auch Playlisten der gemeinsamen Lieblingslieder zusammenstellen, die Verstorbene und Trauernde miteinander verbinden oder verschiedene jahreszeitliche Aktivitäten.

Das neue monatliche Angebot findet statt im Präsenzraum der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. in Meckenheim, Hauptstr. 38. Eine Anmeldung ist wegen der begrenzten Platzzahl bis zum 11. November notwendig unter Tel. 02226 - 900 433 oder Mobil 0177 – 217 83 37.

Die Teilnahme ist unentgeltlich, unverbindlich und nicht an eine Konfession gebunden.  Weitere Informationen zur Ökumenischen Hospizgruppe e.V. www.hospiz-voreifel.de, und Instagram www.instagram.com/hospizvoreifel 

 

Freitag, 30. Oktober 2026

Feuer, Kunsthandwerk & festliche Stimmung: Der 16. Martinsmarkt in Adendorf lädt ein!


Feuer, Kunsthandwerk & festliche Stimmung: Der 16. Martinsmarkt in Adendorf lädt ein!


Der traditionelle Martinsmarkt in Adendorf geht in die 16. Runde – und lädt vom 12. bis 15. November 2026 erneut zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie ein.

Zwischen flackernden Feuern, dem Glanz handgefertigter Kunstwerke und dem verlockenden Duft von Glühwein und herzhafter Küche entsteht eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht.

Ein Markt voller Handwerk & Herzblut

In stimmungsvoller Kulisse präsentieren zahlreiche Kunsthandwerker*innen in einheitlichen Buden und Pagodenzelten ihre liebevoll gefertigten Werke: von kunstvoller Keramik und filigranem Schmuck bis hin zu dekorativen Einzelstücken für die Winterzeit. Wer auf der Suche nach einem besonderen Geschenk ist oder einfach Lust auf Schönes hat, wird hier mit Sicherheit fündig.

Auch abseits des großen Marktgeschehens gibt es in Adendorf etwas zu entdecken: *Banks Baumpflege veranstaltet auf dem eigenen Hof einen kleinen Mini-Martinsmarkt.* Damit wird die besondere Martinsmarkt-Atmosphäre an einem weiteren Ort im Dorf erlebbar und lädt dazu ein, beim Bummel durch Adendorf auch dort vorbeizuschauen. 

Tradition trifft Erlebnis

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Bühnenprogramm für Groß und Klein:

Donnerstag (12.11.) – Musikalischer Auftakt mit Willi Bellinghausen
Freitag (13.11.) – Beste Stimmung mit Live-Musik von Die Cöllner
Samstag (14.11.) – St. Martin verteilt Wecken an alle Kinder – ein Highlight für die Kleinen
Sonntag (15.11.) – Festlicher Abschluss mit einem Auftritt der Jagdhornbläser

An allen Tagen mit dabei: das Adendorfer Brennteam, das den historischen Kasseler Langofen, einen traditionellen Holzbrandofen, erklärt und live in Aktion zeigt. Zudem geben die ortsansässigen Töpfer*innen spannende Einblicke in ihr traditionsreiches Handwerk.

Für die kleinen Besucher gibt es ein Kinderkarussell und eine Eisenbahn – für leuchtende Kinderaugen ist also gesorgt.

Öffnungszeiten Martinsmarkt 2026

Donnerstag, 12.11. | 16:00–22:00 Uhr
Freitag, 13.11. | 16:00–22:00 Uhr
Samstag, 14.11. | 13:00–22:00 Uhr
Sonntag, 15.11. | 13:00–20:00 Uhr

Wegen des Volkstrauertags öffnet der Markt am Sonntag erst ab 13 Uhr.

Jetzt vormerken & vorbeikommen!

Der 16. Traditionelle Martinsmarkt in Adendorf ist mehr als ein Markt – er ist ein Ort der Begegnung, der Kreativität und des winterlichen Zaubers. Ob mit der Familie, mit Freunden oder einfach zum Stöbern: Ein Besuch lohnt sich – jedes Jahr aufs Neue. Und mit dem kleinen Mini-Martinsmarkt bei Banks Baumpflege gibt es noch einen weiteren Grund, die besondere Atmosphäre in Adendorf zu genießen.

Rheinbach hält Maß: Bürgermeister schlägt 950 statt mehr als 2.000 Prozent Grundsteuer B vor

Grafiken: Stadt Rheinbach



Rheinbach hält Maß: Bürgermeister schlägt 950 statt mehr als 2.000 Prozent Grundsteuer B vor

Das Haushaltssicherungskonzept: Sparen. Wachsen. Zukunft sichern 

  • Haushaltsdefizit wächst bis 2036 ohne Gegensteuern auf 23,8 Mio. Euro an 
  • Lücke soll über Sparen (9,3 Mio.), Wachsen (6,3 Mio.) sowie höhere Steuern und Gebühren (8,2 Mio.) geschlossen werden 
  • Vorschlag zur Beratung: Grundsteuer B in 2027 auf 950 Prozent erhöhen 

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel schlägt vor, die Grundsteuer B für 2027 von 787 auf  950 Prozent anzuheben. Sein Haushaltssicherungskonzept soll den Haushalt spätestens in zehn Jahren wieder ausgleichen. Es setzt vor allem auf Sparen und Wachsen, den Rest sollen maßvoll höhere Steuern und Gebühren decken. Darüber berät er derzeit mit den Fraktionen und am 18. November mit den Bürgerinnen und Bürgern. 

Das Defizit wächst 

Schon 2026 / 2027 fehlen der Stadt 10 bis 12 Millionen Euro im Jahr, ohne Gegensteuern sind es 23,8 Millionen Euro im Jahr 2036. Die Gründe: Bund und Land übertragen den Kommunen Aufgaben, ohne sie voll zu bezahlen. Die Sozialkosten steigen, vor allem für Jugendhilfe und Kinderbetreuung. Rheinbachs Beitrag an den Kreis, die Kreisumlage, ist von 12,1 Millionen Euro (2022) auf 16,3 Millionen Euro (2026) gestiegen, bis 2036 kommen voraussichtlich weitere 11 Millionen Euro hinzu. 

Dazu steigen die Zinsaufwendungen. 

Dagegen macht der Bürgermeister Druck auf Bund, Land und Kreis. Wie alle 19 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis lehnt er die höhere Kreisumlage ab. Rheinbach erhebt Einwände gegen den Kreishaushalt 2027 und verweigert das Benehmen. Beim Aktionstag „Kommunen am Limit“ am 22. Juni 2026 hat er mit den Bürgermeistern der linksrheinischen Kommunen und Gemeinden gefordert: Wer Aufgaben überträgt, muss sie auch bezahlen. 

Sparen: zuerst in der Verwaltung 

„Die ganze Last auf die Bürgerinnen und Bürger abwälzen? Nicht mit mir“, sagt Phiesel. Umgesetzte und geplante Maßnahmen entlasten den Haushalt bis 2036 um 9,3 Millionen Euro. Die Personalkosten sollen bis dahin um zehn Prozent sinken, das sind 2,9 Millionen Euro im Jahr. Das verlangt der Verwaltung viel ab.  

Ab 1. November gilt eine Wiederbesetzungssperre: Freie Stellen werden sechs Monate lang rigoros geprüft. Bei Investitionen hat die Stadt bereits mehrere Millionen Euro gespart. Neue freiwillige Leistungen gibt es nur, wenn sie gegenfinanziert sind.  

Anfang 2026 hat der Rat den Konsolidierungspakt beschlossen, einen Meilenstein für die Sparanstrengungen der Stadt. Seitdem tagt monatlich die Sparkommission, bestehend aus Fraktionen und Verwaltung, und erarbeitet regelmäßig neue Sparmaßnahmen. „Ohne konsequentes Sparen kommt Rheinbach aus dem Defizit nicht heraus. Jeder Euro, den wir in der Verwaltung einsparen, muss nicht über Steuern und Gebühren aufgebracht werden“, sagt Kämmerer Ralf Kabus. 

Wachsen: Gewerbesteuer bleibt bei 531 Prozent 

Rheinbach hat schon heute den vierthöchsten Gewerbesteuer-Hebesatz im Kreis. Das 15 Minuten entfernte Grafschaft verlangt 380 Prozent, allerdings in Rheinland-Pfalz mit anderem Finanzausgleich.

Eine Anhebung wäre aus Sicht der Stadt ein Strohfeuer: 

kurz mehr Geld, dann wandern Betriebe ab. Die höhere Grundsteuer B zahlen auch Betriebe mit. Stattdessen setzt die Stadt auf mehr Einnahmen durch weitere Gewerbe- und Wohngebiete: 26,6 Hektar für Betriebe im geplanten Gewerbegebiet Wolbersacker II, weitere Gebiete in Planung, dazu 2.000 Wohnungen für Familien in 15 Jahren (Vision „Rheinbach 30.000+“). Mehr Betriebe, Einwohnerinnen und Einwohner bringen höhere Gewerbe- und Einkommensteuer. Nach der Prognose der Kämmerei soll das Wachstum bis 2036 etwa 6,3 Millionen Euro im Jahr zum Abbau des Defizits beitragen.

Zukunft sichern: 950 Prozent Grundsteuer B 

Sparen und Wachsen allein reichen nicht. Deshalb sollen Steuern und Gebühren steigen, bis 2036 um zusammen 8,2 Millionen Euro (Planwert). Im Mittelpunkt steht die Grundsteuer B. Sie wurde zuletzt 2021 erhöht. Der Hebesatz von 787 Prozent seit 2025 gleicht nur die Grundsteuerreform aus: Die Stadt nimmt damit insgesamt nicht mehr ein als vorher. Durch die Reform zahlen manche Eigentümer seit 2025 mehr, andere weniger. Von 2021 bis 2027 steigen die Preise voraussichtlich um rund 25 Prozent, die Einnahmen der Stadt aus der Grundsteuer B mit dem Vorschlag um 20,7 Prozent. Die Stadt holt also nach, was die Inflation aufgezehrt hat. Mit 950 Prozent für den Hebesatz der Grundsteuer B läge Rheinbach im Mittelfeld seiner Nachbarkommunen (deren Planungen 2027: 822 bis 995 Prozent). 

Trotzdem bleibt 2027 ein Defizit von rund 12 Millionen Euro. Sofort und allein über die Grundsteuer B wären dafür mehr als 2.000 Prozent nötig, in den Folgejahren noch mehr. Das Konzept soll stattdessen das Defizit bis 2036 abbauen. „Dass die Bürgerinnen und Bürger nicht unnötig belastet werden, steht für mich an erster Stelle“, sagt Phiesel. 

Weitere Vorschläge: Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) - 677 statt 561 

Prozent, Hundesteuer - plus 30 Euro je Hund, Parken – 2 Euro je Stunde, Vergnügungssteuer – plus 20 Prozent, Verwaltungsgebühren – ab 2028 jährlich plus 3 Prozent. Neu vorgeschlagen ist eine Grundsteuer C (unbebaute, baureife Grundstücke) von 2.000 Prozent. 

Das schützt der Plan 

Was Rheinbach lebenswert macht, soll bleiben: das Familienbad monte mare, die Bücherei St. Martin, die Musikschule Voreifel und das Glasmuseum, zusammen rund 2 Millionen Euro Zuschussbedarf im Jahr. Die Kita-Beiträge sollen stabil bleiben, nur für die höchsten Einkommen ist eine neue Stufe vorgesehen.  

Bürgerversammlung am 18. November 

Der Bürgermeister lädt ein: Mittwoch, 18. November 2026, 18 Uhr, Stadthalle Rheinbach, Villeneuver Straße 5. Am 14. Dezember legt er dem Rat den Haushaltsentwurf zur Beratung vor.  Zahlen, einen Rechner für die eigene Grundsteuer B und Antworten auf häufige Fragen gibt es unter https://haushalt2027.stadtrheinbach.de/

 

Lions-Club Bonn-Rhenobacum lädt zum Herbstkonzert

Bild: Andrzej Makuch

Lions-Club Bonn-Rhenobacum lädt zum Herbstkonzert

Sinfonieorchester der TH Köln zu Gast in Rheinbach

Am Sonntag, 29. November um 18:00 Uhr, lädt der Lions-Club Bonn-Rhenobacum die Freunde der klassischen Musik aus Meckenheim, Rheinbach und Swisttal zu seinem 34. Benefizkonzert in das Stadttheater Rheinbach.

Unter dem Dirigenten und Geiger Andreas Winnen, der als einer der erfahrensten musikalischen Leiter entlang des Rheins gilt, folgt das Sinfonieorchester der Technischen Hochschule Köln der Einladung des Clubs, die langjährige Tradition klassischer Konzerte zugunsten der Jugendförderung in der Region und der Aktion „Weihnachtslicht“ fortzusetzen.

Geplant ist ein abwechslungsreiches Programm, bei dem die Ouvertüre zu „Die Zauberharfe“ von Franz Schubert, die „Schwedischen Tänze“ von Max Bruch und Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur dargeboten werden. Als Solist wurde in diesem Jahr der Bonner Pianist Felix Wahl gewonnen, dessen künstlerischer Werdegang von diversen Preisen und Auszeichnungen begleiten wird.

Das Bewusstsein, ein großartiges Hörvergnügen zu genießen, einen Abend gemeinsam mit Freunden der klassischen Musik zu verbringen und dabei Gutes zu tun, entspricht dem Motto der Lions-Organisation „We serve“ für gegenseitige Wertschätzung und Mitmenschlichkeit.

Wir freuen uns über Ihr Kommen!  

 

Donnerstag, 29. Oktober 2026

Die Stadt Rheinbach gedenkt an Allerheiligen der verstorbenen Ehrenbürger


Die Stadt Rheinbach gedenkt an Allerheiligen  der verstorbenen Ehrenbürger


Im katholisch geprägten Nordrhein-Westfalen zählt Allerheiligen zu den sogenannten stillen Feiertagen. Deshalb haben nicht nur wie an anderen Feiertagen die Geschäfte geschlossen. Zusätzlich sind laut dem Gesetz über Sonn- und Feiertage in NRW unter anderem öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen zwischen 5 und 18 Uhr verboten.

Zahlreiche Menschen suchen an Allerheiligen die Grabstätten ihrer Familien auf. Die Stadt Rheinbach gedenkt an diesem Tag traditionsgemäß der verstorbenen Ehrenbürger.

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel wird am Sonntag, 1. November 2026, um 10:00 Uhr auf dem Friedhof Sankt-Martin, Ölmühlenweg an der Ehrenbügerstele einen Kranz niederlegen. 

Zu einer Teilnahme sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.