Donnerstag, 30. April 2026

Spannende Eifelradtouren des adfc Rheinbach im Mai

Spannende Eifelradtouren des adfc Rheinbach im Mai


Sa, 9. Mai: leichte, familienfreundliche Tour von ca. 46 km von Ahrdorf auf ehemaliger Bahntrasse über den Wasserfall Dreimühlen nach Hillesheim und zurück. Einkehr ist geplant im Kriminalcafe Hillesheim und an der Nohner Mühle.

Sa, 30. Mai: schwere, bergige Hocheifeltour von ca. 54 km (für e-biker !) von Dümpelfeld/Ahr über Adenau zur Nürburg und über Barweiler zurück. Einkehr an der Nürburg und zum Schluss an der Ahr in Insul.

Die Touren starten jeweils mit Auto um 10 Uhr am Parkplatz Kreisel Montemare und 11 Uhr in den Orten an der Ahr. Die Leitung hat Reinhard Stiasny. Um Anmeldung wird gebeten im Internet-Portal des adfc Bonn-Rhein-Sieg oder Tel. 015788857389 bzw. 02226/911979. 
 

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 66

SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg fordert Express-SEV für Linie 6

Entlastung für Pendlerinnen und Pendler zwischen Vilich und Siegburg


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg hat die erneute Verlängerung des Schienenersatzverkehrs auf der Linie 66 zwischen Vilich und Siegburg bis Mitte Juni bereits deutlich kritisiert. Für viele Pendlerinnen und Pendler sei die aktuelle Situation kaum noch zumutbar und dringend verbesserungsbedürftig. Deswegen schlagen die Sozialdemokraten eine konkrete Übergangslösung vor.

Die Idee ist, eine zusätzliche Express-SEV-Linie ohne Zwischenhalt zwischen Vilich und Siegburg einzusetzen. Diese könnte den stark belasteten Pendlerverkehr beschleunigen und zugleich die bestehenden SEV-Busse entlasten und stabilisieren.

Otis Henkel, Mitglied im Ausschuss für Planung und Verkehr des Rhein-Sieg-Kreises, erklärt dazu: „Der Ersatzverkehr braucht sehr lange, weil er oft hält und viele Ampeln passieren muss. Eine Express-Verbindung zwischen Vilich und Siegburg würde den Druck deutlich reduzieren und auch die übrigen Linien über Sankt Augustin entlasten. Viele Fahrgäste wollen direkt nach Siegburg oder Bonn und nicht jeden Zwischenhalt mitnehmen.“

Die SPD-Fraktion sieht in einer solchen Lösung nach Vorbild anderer Großbaustellen (wie etwa bei der aktuell durchgeführten Korridorsanierung Köln – Wuppertal – Hagen) einen pragmatischen Weg, den Schienenersatzverkehr insgesamt zuverlässiger zu machen. 

Statement zur verlängerten Sperrung der Stadtbahnlinie 66

Statement zur verlängerten Sperrung der Stadtbahnlinie 66


Zur heutigen Ankündigung der Stadtwerke Bonn, dass die Stadtbahnlinie 66 zwischen Bonn-Vilich und Siegburg bis zum 12. Juni gesperrt bleiben wird, erklärt Michael Richter, Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion:

„Die heutige Ankündigung der Stadtwerke Bonn ist eine schlechte Nachricht für die Pendlerinnen und Pendler zwischen Siegburg und Bonn. Es ist gut, dass frühzeitig Klarheit besteht, aber wir hätten bei der Dauer mehr Sensibilität dafür erwartet, was für eine Belastung eine Sperrung dieser Hauptverkehrsachse über mehrere Monate für den Alltag der Menschen bedeutet.“

Sara Zorlu, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion ergänzt:

„Am 15. April kündigte die Deutsche Bahn an, dass es auch kürzer dauern könnte. Um noch ein bisschen Verständnis für die Sperrung zu erhalten, muss nun transparent dargelegt werden, warum dies doch nicht möglich ist.“ 

Gemeinsam für Hochwasserschutz: Zweite Dammbauaktion im Gewässereinzugsgebiet Rheinbach West erfolgreich umgesetzt

Fotos: Stadt Rheinbach

Gemeinsam für Hochwasserschutz: Zweite Dammbauaktion im Gewässereinzugsgebiet Rheinbach West erfolgreich umgesetzt


Die Hochwasserschutzinitiative Rodderfeld hat gemeinsam mit der von der EU und dem Land NRW geförderten LEADER-Kooperationsstelle „Wasserrückhalt im Wald“ und der Stadt Rheinbach eine zweite Dammbauaktion im südwestlich gelegenen Stadtwald erfolgreich umgesetzt. Nach der ersten Aktion im Mai 2025 knüpft die diesjährige Maßnahme an die gewonnenen Erfahrungen an und entwickelt den Ansatz konsequent weiter.

Rund 20 engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Rodderfeld errichteten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Leader-Kooperation und der Stadt an zwei Fließwegen insgesamt neun sogenannte „durchlässige Dämme“. Vielen Teilnehmende brachten ihre Kinder mit.

Der Aktionstag verband damit praktischen Hochwasserschutz mit Naturerlebnis und Umweltbildung. Insbesondere die jüngere Generation wurde für die Zusammenhänge von Klimawandel, Starkregen und Überschwemmungen sensibilisiert.

Die Maßnahme ist das Ergebnis intensiver Vorbereitung und enger Abstimmung verschiedener Akteure. Die Hochwasserschutzinitiative arbeitete dabei eng mit der interkommunalen Koordinierungsstelle „Wasserrückhalt im Wald“, Renate van Beek, dem Rheinbacher Förster, Sebastian Tölle, sowie dem technischen Beigeordneten der Stadt, Torsten Bölinger, zusammen. In gemeinsamen Begehungen wurden geeignete Standorte auf städtischem Grund identifiziert und die Flächen für die Dämme festgelegt. Die Stadt unterstützte die Maßnahme unter anderem durch die Bereitstellung der Materialien und Gerätschaften.

Eng begleitet wurde die Aktion durch die interkommunale Fachstelle für „Wasserrückhalt im Wald“, die im Rahmen des LEADER-Förderprogramms für Rheinbach, Meckenheim, Swisttal, Euskirchen, Weilerswist und den Rhein-Sieg-Kreis eingerichtet wurden. Ziel dieser Kooperation ist es, Maßnahmen zur Verbesserung des natürlichen Wasserrückhalts systematisch anzustoßen und fachlich zu begleiten.

Auch Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel packte vor Ort an und würdigte das Engagement der Beteiligten. „Der gemeinsame Einsatz zeigt, wie wirkungsvoll bürgerschaftliches Engagement und kommunale Unterstützung Hand in Hand gehen können“, so der Bürgermeister.

Die diesjährige Umsetzung profitierte von den Erkenntnissen aus dem Vorjahr. „Wir bauen inzwischen gezielt mehrere Dämme hintereinander entlang eines Fließwegs“, erläutert Reiner Verspai von der Initiative. Dieses kaskadierende Prinzip sorgt dafür, dass Wasser mehrfach zurückgehalten und sein Abfluss deutlich verlangsamt wird.

Auch aus städtischer Sicht wird dieser Ansatz bestätigt: Eine gestaffelte Anordnung steigert die Retentionsleistung erheblich.

Die Dammbauaktion trägt auch zum Gesamtkonzept der Wasserretention in Rheinbach bei. Während in den vergangenen Jahren zunächst der unmittelbare Schutz durch bauliche Anpassungen, mobile Schutzsysteme und technische Sicherungen, im Vordergrund stand, verschiebt sich der Fokus zunehmend. Ziel ist es, den Wasserzufluss bereits in der Fläche zu reduzieren und natürliche Rückhaltepotenziale im Wald sowie in der Agrarlandschaft gezielt zu stärken.

Dazu gehören perspektivisch auch Maßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen, etwa der Anbau wasserretentionsfördernder Pflanzen wie Miscanthus, den die Stadt Rheinbach finanziell fördert. Maßnahmen wie die errichteten Dämme zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie vergleichsweise kostengünstig sind, in Eigenregie umgesetzt werden können und gleichzeitig eine hohe Wirksamkeit entfalten.

Mit der zweiten Dammbauaktion setzten die Rheinbacher Bürgerinnen und Bürger ein weiteres Zeichen für einen zukunftsorientierten, gemeinschaftlich getragenen Hochwasserschutz und zeigen, wie lokale Initiativen und kommunale Strategien erfolgreich ineinandergreifen. 


 

Frühlingsempfang der SPD Rheinbach: Ein Abend voller Musik, Begegnungen und klarer Signale für die Zukunft


Frühlingsempfang der SPD Rheinbach: Ein Abend voller Musik, Begegnungen und klarer Signale für die Zukunft


Rheinbach – Unter dem Motto „Gemeinsam – für ein starkes Rheinbach“ lud der SPD-Ortsverein Rheinbach am 21. April 2026 zum traditionellen Frühlingsempfang in den Ratssaal des Himmeroder Hofs ein. Über 80 Gäste aus Politik, Vereinen, Initiativen und sozialen Einrichtungen folgten der Einladung – und erlebten einen Abend, der von lebendigem Austausch, musikalischen Highlights und einem klaren Bekenntnis zu Demokratie und Zusammenhalt geprägt war.

Herzliche Worte und Dank für bürgerschaftliches Engagement

Die beiden Vorsitzenden, Timo Janitschke und Denise Limbach, eröffneten den Abend mit persönlichen Grußworten und einem herzlichen Dank an die Ehrengäste: Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, Swisttals Bürgermeister und Gastredner Tobias Leuning, den stellvertretenden Bürgermeister Michael Rohloff, die Vize-Landrätin und ehemalige Ortsvereinsvorsitzende Ute Krupp sowie den Ehrenbürger und ehemaligen Bürgermeister Stefan Raetz. Besonders freute sich der Ortsverein über Dietmar Danz, den ehemaligen Vorsitzenden, der extra aus Wuppertal angereist war.
Denise Limbach hob in ihrer Begrüßung die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor: „Ohne Sie alle wäre Rheinbach nicht das, was es heute ist: eine Stadt, in der Zusammenhalt großgeschrieben wird. Ihr Einsatz macht unsere Stadt lebendig, vielfältig und solidarisch.“

Musikalische Vielfalt: Von klassischer Blockflöte bis zu lateinamerikanischen Klängen

Der Abend wurde von drei musikalischen Beiträgen bereichert:

  • Das Blockflötenquartett „Flauti Allegri“ der Musikschule Voreifel – Evelina Jovasevic, Lena Blum, David Blum und Radomir Jovasevic – eröffnete den Abend mit dem „Canzon seconda“ von Giovanni Gabrieli. Die jungen Musiker:innen und Preisträger:innen bei „Jugend musiziert“, zeigten eindrucksvoll, was Leidenschaft und Teamgeist bewirken können.
  • Später begeisterte Hans-Ulrich Staeps’ „Sieben Flötentänze“ für Dolzflöte und Czakan die Gäste.
  • Den Abschluss bildete Gerald Schwertbergers „Fiesta Latina: Monica Perez“, das mit mitreißenden Rhythmen die Stimmung für den geselligen Teil des Abends bereitete.



Politische Impulse: Dialog, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung

In ihren Reden skizzierten die Vorsitzenden die zentralen Anliegen der SPD Rheinbach:

  • Timo Janitschke, Soldat und seit 2019 in Rheinbach aktiv, betonte, wie wichtig es ist, Politik „nahbar, verständlich und ehrlich“ zu gestalten. Trotz des Verlusts eines Sitzes im Stadtrat bei der letzten Kommunalwahl verwies er auf den Erfolg des Spitzenkandidaten Arne Ritter, der es in die Stichwahl geschafft habe. „Das zeigt, was möglich ist, wenn wir engagiert und geschlossen auftreten.“ Janitschke rief alle demokratischen Kräfte der Stadt auf, gemeinsam gegen Extremismus vorzugehen: „Wir alle lieben diese Stadt – auch wenn wir unterschiedliche politische Farben tragen. Gerade deshalb müssen wir enger zusammenrücken, um Rheinbach stark zu halten.“
  • Denise Limbach, Sozialwissenschaftlerin und Mutter von zwei Kindern, setzte ihren Fokus auf Familienpolitik, Integration und Brückenbau: „Mir liegt besonders am Herzen, Brücken zu bauen – zwischen Alt und Jung, zwischen den Generationen und zwischen allen Menschen, die in Rheinbach leben.“


Gastredner Tobias Leuning und Ausblick auf die Zukunft

Ein Höhepunkt des Abends war die Rede von Tobias Leuning, Bürgermeister der Nachbargemeinde Swisttal. Er unterstrich die Bedeutung von Vernetzung und gemeinsamer Verantwortung in der Region.
Der Abend klang bei einem gemütlichen Buffet und angeregten Gesprächen aus. Die SPD Rheinbach nutzte die Gelegenheit, um die Zusammenarbeit mit Vereinen, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern für die kommenden Jahre zu stärken – mit dem Ziel, Rheinbach als lebenswerte und solidarische Stadt weiterzuentwickeln.


 





Geführte Fahrradtour „Immer der Leitung nach“

Geführte Fahrradtour „Immer der Leitung nach“


Am Samstag, den 16. Mai 2026 um 10:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer geführten Fahrradtour mit Herrn Gerd Hilger ein.

Mit dem Fahrrad folgen wir den Spuren der römischen Wasserleitung, die sich in Bauwerken erhalten haben und von denen heutige Straßennamen zeugen.

An den im Stadtgebiet platzierten Teilstücken des Römerkanals lernen wir verschiedene Bauweisen kennen. Danach folgen wir seinem Verlauf durch die Swistbachaue und bewundern in Lüftelberg in der dortigen Pfarrkirche die Grabplatte der Hl. Lüfthildis aus „Aquäduktmarmor“.

In Buschhoven bietet sich anschließend bei gutem Wetter eine etwa halbstündige Pause im Biergarten des Gasthofs „Zum Römerkanal“ an. Hier blicken wir in einen über 3 m tiefen Schacht von oben auf den Römerkanal.

Weiter geht es zu einem Aufschluss am Rande des Kottenforsts und wir folgen dem Ausbruchgraben der Leitung durch den Wald bis zum „Eisernen Mann“.

Am Gut Capellen in Swisttal-Dünstekoven bestaunen wir das Mauerwerk dieses ehemaligen Klosters, in dem Bögen der römischen Aquäduktbrücke über den Swistbach im Mittelalter wiederverwendet wurden. Über Odendorf geht es zurück nach Rheinbach, der einstigen Römerstraße folgend.

Treffpunkt: Vor dem Römerkanal-Infozentrum, Himmeroder Wall 6, Rheinbach.

Anmeldung erbeten bei Stefanie Scherer, Stadt Rheinbach,

Telefon: 02226 917 507 oder E-Mail: roemerkanal@stadt-rheinbach.de

Die Teilnahme ist kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.
 

Geführte Rundwanderung im Veytal von der Aquäduktbrücke zum Sammelbecken

Geführte Rundwanderung im Veytal von der Aquäduktbrücke zum Sammelbecken


Am Samstag, den 09. Mai 2026 um 10:00 Uhr lädt der Freundeskreis Römerkanal e.V. zu einer geführten Rundwanderung mit Herrn Reinhard Schweinheim, Beisitzer des Freundeskreises, ein.

Von der rekonstruierten Aquäduktbrücke in Vussem führt die Wanderung über den Römerkanalwanderweg zur Kanalmeisterei bei Breitenbenden. Durch den Ort geht es weiter über Vussem zum römischen Sammelbecken nach Eiserfey und wieder zurück zum Parkplatz am Aquädukt.

Unterwegs erwarten die Wanderer einige besonders interessante Aufschlüsse der drittlängsten Fernwasserleitung des römischen Imperiums.

An den einzelnen Aufschlüssen wird es Erläuterungen geben und Fragen werden beantworten. Neben dem Verlauf der Eifelwasserleitung, der faszinierenden Baukunst des größten Technikbaus nördlich der Alpen erfahren die Wanderer einiges über die Kulturlandschaft und werden mit herrlichen Ausblicken ins Veytal belohnt.

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr Parkplatz Aquäduktbrücke Mechernich-Vussem.

Die Streckenlänge der Rundwanderung beträgt 10,9 km und dauert ca. 5 Stunden.

Empfohlene Ausstattung: Wanderschuhe und Rucksackverpflegung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen sind nicht erforderlich! – Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

Resilienz stärken – Bevölkerung schützen

Resilienz stärken – Bevölkerung schützen

SPD-Kreistagsfraktion fordert mehr Transparenz und Koordination im Katastrophenschutz


Die SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Sieg setzt sich für eine stärkere Vorbereitung auf Krisen- und Katastrophenlagen ein. Mit einem Antrag für den Ausschuss für Rettungswesen, Katastrophenschutz und Gesundheit fordert sie mehr Transparenz über bestehende Strukturen, eine bessere Koordination der Akteure sowie eine klare Strategie zur Information und zum Schutz der Bevölkerung.

Hintergrund sind die zunehmenden geopolitischen Spannungen sowie die Erfahrungen aus der Flutkatastrophe im Ahrtal, die gezeigt haben, wie entscheidend funktionierende Strukturen und eingespielte Abläufe im Ernstfall sind. Gleichzeitig hebt die SPD ausdrücklich die herausragende Arbeit der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte im Rhein-Sieg-Kreis hervor.

Oliver Brock, Sprecher der SPD-Fraktion im zuständigen Ausschuss, erklärt: „Die Einsatzkräfte im Rhein-Sieg-Kreis leisten Herausragendes – haupt- wie ehrenamtlich. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche Strukturen, die im Ernstfall tragen.“

Mit ihrem Antrag will die SPD unter anderem klären, wie eng Kreisverwaltung, Kommunen, Einsatzkräfte, Krankenhäuser und ehrenamtliche Organisationen bereits zusammenarbeiten und wie gut der Rhein-Sieg-Kreis insgesamt auf verschiedene Krisenszenarien vorbereitet ist. Zudem wird nach einer umfassenden Kommunikationsstrategie gefragt, die sowohl die Bevölkerung informiert als auch Desinformation entgegenwirkt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Risiken systematisch analysiert und reduziert werden können – etwa in den Bereichen Energieversorgung, Gesundheitswesen oder Schutzräume.

Ömer Kirli, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, betont: „Resilienz entsteht nicht im Ernstfall, sondern in der Vorbereitung. Wir brauchen klare Strukturen, regelmäßige Abstimmungen und eine ehrliche Bewertung unserer Fähigkeiten.“

Darüber hinaus thematisiert die SPD die Rolle der Organisationen im Rettungswesen, die häufig weit über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus gesellschaftliche Leistungen erbringen – etwa durch Erste-Hilfe-Kurse oder ehrenamtliche Strukturen. Die Fraktion möchte wissen, ob diese zusätzlichen Beiträge bei Vergaben ausreichend berücksichtigt werden.

Mit dem Antrag verfolgt die SPD das Ziel, den Bevölkerungsschutz im Rhein-Sieg-Kreis zukunftsfest aufzustellen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten nachhaltig zu stärken. 

Drei-Türme-Tour

Drei-Türme-Tour


Am Samstag, 30. Mai 2026 um 13:30 Uhr, bieten der Eifel- und Heimatverein und das Stadtarchiv eine außergewöhnliche Führung an: An diesem Tag können die beiden noch erhaltenen Türme der Stadtbefestigung, Wasemer Turm und Kallenturm, sowie der Bergfried der Rheinbacher Burg, der sogenannte Hexenturm, auf einer Rundtour besichtigt werden.

Woher kommt der Name Wasemer Turm, warum errichtete man den Kallenturm an diesem Standort oder wie führt uns ein Toilettensitz zum ziemlich präzisen Datum der Errichtung des Hexenturms? Diese und viele weitere Fragen werden auf dieser Drei-Türme-Tour beantwortet. Aber natürlich ist auch einiges mit den Augen zu entdecken. Was sind die Besonderheiten eines mittelalterlichen Turms? Was ist noch an „Altem“ vorhanden? Was musste modernisiert werden, damit die drei Türme heute genutzt und damit erhalten werden können? 

Unterstützt wird diese Führung durch die aktuellen „Turmherren“, den Rheinbacher Stadtsoldaten (Wasemer Turm) und der Pfadfinderschaft St. Georg (Kallenturm) und der Stadt Rheinbach (Hexenturm). 
  
Treffpunkt für die etwa dreistündige Tour, die leider nicht barrierefrei sein kann, ist der Himmeroder Hof am Himmeroder Wall. Die Teilnahme ist kostenlos.  

Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Kapazitäten in den Türmen begrenzt, eine namentliche Anmeldung (keine Gruppenanmeldung) per Mail unter mailto:archiv@stadt-rheinbach.de oder telefonisch unter 02226/917-551 ist deshalb unbedingt erforderlich.  



 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai

Mit der Trauer nicht allein 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai 


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. 

Im nächsten Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 11. Mai, 15-17 Uhr, im Kaminzimmer im Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, besteht die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen. 

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. In vertrauensvoller Atmosphäre können sich Trauernde miteinander austauschen, ihrer Trauer Ausdruck verliehen oder auch einfach nur zuhören.

Vor dem Haus am Römerkanal gibt es bei Bedarf 2 Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Weitere Parkplätze befinden sich in fußläufiger Nähe.

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Die Angebote sind entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden.

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de