Montag, 2. Februar 2026

Veilchendienstagzug unter dem Leitgedanken „Jeck für Vielfalt“


Leev Fründe
der Stadt Rheinbach, 

Der Veilchendienstagzug in der Rheinbacher Kernstadt hat dieses Jahr kein Zug Motto. Es gibt diese Session keine „Großen Tollitäten in der Kernstadt“, Ihr Motto ist dann auch das Motto des Zuges. 

Das Zugkomitee Rheinbach hat sich deshalb dazu entschieden, den Veilchendienstagzug unter dem Leitgedanken „Jeck für Vielfalt“ zu präsentieren.

Die Rheembacher Fastelovendsjecke haben die Aktion ins Leben gerufen und wollen damit ein klares Zeichen für Offenheit, Respekt, Menschlichkeit sowie gegen Ausgrenzung und Hetze im Karneval setzen. Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister der Stadt Rheinbach hat es so formuliert:
„Der Karneval steht traditionell für Offenheit, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander“.

Ich freue mich schon auf die bunt kostümierten Zugteilnehmer `innen und die schönen Uniformen der Karnevalsvereine und natürlich auf die tausende gutgelaunter Jecken am Straßenrand! Ich würde mich freuen, wenn die Bürger und Geschäftsleute den Zugweg etwas dekorieren würden. 

Die finanziellen Ausgaben für die Musikgruppen, Gema usw. wurde auch dieses Jahr zum größten Teil durch die Haussammlung abgedeckt. Mit dabei waren Mitglieder des Zugkomitee, der GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde, des NCR Blau-Gold Rheinbach, des Karnevals Komitee Blau - Weiß Rheinbach und in diesem Jahr das erste Mal von den Rheembacher Fastelovendsjecke.

Der Veilchendienstagzug in der Kernstadt wird auch dieses Jahr Traumhaft! 

Doch nun zu den Hauptpersonen! Am 17.02 um 14 Uhr werden sich diese Teilnehmer auf den Weg machen. Vielen Dank für die Teilnahme dieser Gruppen: 

Zugkomitee Rheinbach, Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V., Regimentsspielmannszug Echo Niederdrees 1921 e.V., Fanfaren Corps Prinzengarde Meckenheim, Mädchendreigestirn aus der Kernstadt, Landstürmer, Rewe Esser, Die üblichen Verdächtigen, Jecke Bären op grosser Zoochfahrt, FC Schalke Fanclub GEbrüder Rheinbach e.V., JGV Neukirchen - Merzbach e.V., Sürsche Aqua-Narren, Gewerbeverein Rheinbach e.V., bn:t Blatzheim Networks Telecom GmbH, Freundeskreis 1 FC Rheinbach, SC Rheinbach 1913 e.V. Fußballschlüpfe, VHS Zweckverband Voreifel Musikschule Voreifel, Rheembacher Fastelovendsjecke, Musikfreunde Fidelia Wormersdorf e.V., Wanderjugend im Eifelverein Rheinbach e.V., NCR Blau-Gold Rheinbach 1966 e.V., Bauhandwerk Rheinbach, Kolle un Fründe, Malteser Rettungswache Rheinbach, Karnevalskomitee Blau - Weiß Rheinbach 1912 e.V., CDU Rheinbach, Mitarbeiter der Baumschule Ley, Jecke vom Forst, Staatsdiener un Fründe op Jück, Freiwillige Feuerwehr und Brauchtumsverein Loch, Hamächer Bayern Buben, Städtisches Gymnasium Rheinbach, Rheinbacher Fahrdienst, Queckenberger Mädchen Dreigestirn, GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde 1895, Tambour Corps Frei Weg Heimerzheim 1934 e.V., Spielmannszug 1902 Rheinbach e.V.

Fünf Kommentatorenplätze sind eingerichtet:

  • Vor dem Dreeser Tor: Restaurant Nepheli, Moderation:  Reiner Fassbender  (unterstützt durch die Firma Wotec)
  • Martinstraße/Pützstraße: Gaststätte Alte Post mit großer Außengastronomie
  • Hauptstraße: Traditionsbühne der VR Bank Filiale Rheinbach.
  • Hauptstraße/Ecke Schweigelstraße: Gaststätte Am Hamächer. Moderation: Ingo Buttenberg, der die jecke Party in Gang hält.
  • Hauptstraße: St. Martinskirche. Dort steht der Wagen der Tollitäten aus den Ortschaften und der Stadt Rheinbach, die nicht am Zug teilnehmen. Dieser wird gesponsort durch die Kreissparkasse Köln Filiale Rheinbach. 

Die Moderation liegt bei Dieter Schmidt, der mit vielen Informationen über die 4 K – Kreissparkasse-Kamelle-Kirche-Karneval und die Zugteilnehmer aufwarten wird

Zugweg ist der gleiche wie im letzten Jahr!


 


 

Großes entsteht im Kleinen – Sammeln statt Aufrunden – Eine Lektion in Nächstenliebe

(von linls nach rechts): Kathrin Trompeter (stellvertretende Leiterin des DAK-Servicezentrums Köln-Neumarkt) Ulli Woycke (Team FZB), Gernolf Karrer (Team FZB), Margret Feund (Team FZB), Thea Müller (Team FZB), Ulla Kreutz (Team FZB), Angela Giersdorff (Sprecherin FZB)

Großes entsteht im Kleinen – Sammeln statt Aufrunden – Eine Lektion in Nächstenliebe


„Restcentspende“ unterstützt Freiwilligenzentrum Blickwechsel und das Ehrenamt in Rheinbach
Rheinbach/Köln - Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL (FZB) in Rheinbach freut sich über eine Spende in Höhe von 2.169,92 Euro, überreicht am 26.01.2026 in Form eines symbolischen Schecks durch Kathrin Trompeter, stellvertretende Leiterin des DAK-Servicezentrums Köln-Neumarkt. Die Zuwendung stammt aus der sogenannten Restcent-Spende der Mitarbeitenden sowie der Rentnerinnen und Rentner der DAK-Gesundheit.

Das Prinzip ist einfach, die Wirkung beachtlich: Seit dem 1. November 2014 verzichten Beschäftigte und Ruheständler der DAK-Gesundheit freiwillig auf die Cent-Beträge hinter dem Komma ihres Gehalts oder ihrer Rente, der Erlös wird jährlich gemeinnützigen Organisationen/Vereinen/Zwecken gespendet. Aktuell beteiligen sich 7.286 Personen an dem Modell. Die Spende an das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL stellt dabei lediglich einen Teil der im Jahresverlauf gesammelten Gesamtsumme dar.

Für Kathrin Trompeter, die selbst seit August 2025 in Rheinbach lebt und seit 1994 bei der DAK-Gesundheit tätig ist, war die Unterstützung des FZB ein persönliches Anliegen. Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich und suchte auch in Rheinbach gezielt nach Möglichkeiten, sich einzubringen. Dabei wurde sie auf das Freiwilligenzentrum aufmerksam, das sich seit Jahren der Beratung und Vermittlung von Menschen in ein passendes Ehrenamt widmet und zugleich Organisationen bei der Gewinnung freiwillig Engagierter unterstützt.

Das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL, unter der Trägerschaft des Georgsring e. V., wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen. Seit dem vergangenen Jahr verfolgt das Team konsequent das Ziel, die Arbeit des Zentrums zu modernisieren: Prozesse werden digitalisiert, die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut und neue Formate der Ansprache entwickelt. „Viele Schritte sind bereits gelungen“, sagt Angela Giersdorff, Sprecherin des FZB. „Doch gerade für eine professionelle und nachhaltige Außendarstellung fehlen oft die finanziellen Mittel. In dieser Situation sind wir für diese großzügige Spende außerordentlich dankbar.“

Die Unterstützung wird insbesondere dazu beitragen, die Präsenz des freiwilligen Zentrums im öffentlichen Raum zu stärken. Geplant sind verstärkte mobile Einsätze, um Bürgerinnen und Bürger direkt anzusprechen und für ehrenamtliches Engagement zu sensibilisieren. Dabei gehe es nicht allein um die Vermittlung in konkrete Tätigkeiten, betont Giersdorff: „Unsere Kernkompetenz ist die Beratung, aber wir verstehen uns ebenso als Botschafter für das Ehrenamt. Unsere Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen.“

In seiner aktuellen Öffentlichkeitskampagne setzt das FZB bewusst auf einen Perspektivwechsel: Ehrenamt wird nicht nur als Einsatz für andere dargestellt, sondern auch als persönlicher Gewinn. Sinnstiftung, soziale Kontakte und das Gefühl, etwas bewirken zu können, stehen im Mittelpunkt der Ansprache.

Die „Restcentspende“ der Mitarbeitenden und Rentner der DAK-Gesundheit steht dabei sinnbildlich für das Selbstverständnis des Zentrums. Aus vielen kleinen Beiträgen entsteht eine große Wirkung – ein Gedanke, der sich auch auf das Ehrenamt selbst übertragen lässt. „Wenn jeder Mensch nur wenige Minuten seiner Zeit für andere einbringen würde, kämen enorme Ressourcen zusammen“, so Trompeter. „Ehrenamt verbindet Menschen, die mit Herz handeln. Gemeinsames Anpacken bereichert das eigene Leben und das anderer.“

BLICKWECHSEL will diesen Gedanken auch künftig weitertragen. Trotz zunehmender Digitalisierung setzt das Team bewusst auf persönliche, wertschätzende Beratung und den direkten Kontakt. „Wir werden weiterhin präsent sein, informieren und ermutigen – auch mit kleinen, niedrigschwelligen Möglichkeiten des Engagements“, sagt Giersdorff. „Diese Spende gibt uns nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Hoffnung und Zuversicht, dass unsere kleinteilige Arbeit am Ende zu etwas Großem beiträgt.“

Infos und Kontakt: 

Beratung: donnerstags von 14 bis 16 Uhr (und nach Vereinbarung) Himmeroder Hof in Rheinbach, www.blickwechsel-rheinbach.de 
Tel. 02226/ 917210,
helfen@blickwechsel-rheinbach.de
 

CDU Rheinbach erzielt wichtigen Erfolg für den Kinderschutz

CDU Rheinbach erzielt wichtigen Erfolg für den Kinderschutz

Stadt erweitert den Antrag und prüft sämtlich Spielplätze 


Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Rheinbach hat in seiner Sitzung am 29. Januar 2026 einen von der CDU-Fraktion eingebrachten Antrag von Ratsfrau Nicole Wallrath beschlossen. Ziel des Antrags war die Errichtung eines Sonnenschutzes auf dem Spielplatz in Neukirchen‑ Irlenbusch, um Kinder besser vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen.

Die Verwaltung ging sogar noch einen Schritt weiter: Statt einer punktuellen Lösung erweiterte die Stadt den Antrag und wird  alle städtischen Spielplätze prüfen und priorisieren. Bis zum Sommer 2026 wird der Spielplatz in Neukirchen-Irlenbusch  mit einem angemessenen Sonnenschutz ausgestattet. Damit wird der CDU‑ Vorstoß nicht nur umgesetzt, sondern deutlich ausgeweitet – ein großer Erfolg für den Schutz der jüngsten Rheinbacherinnen und Rheinbacher. Die Kosten können über Fördermittel zu 80% unterstützt werden. Für den verbleibenden Restbetrag sollen Spendenmittel eingeworben werden. Auch bei der Pflanzung und anschließenden Pflege der zur Beschattung gepflanzten Bäume wird auf die Mithilfe aus der Bevölkerung gebaut. 

Ratsfrau Nicole Wallrath betonte die Bedeutung des Beschlusses:
„Kinder verbringen viel Zeit auf unseren Spielplätzen. Ein wirksamer Sonnenschutz ist kein Luxus, sondern eine Frage der Gesundheit. Ich freue mich sehr, dass unser Antrag nicht nur Zustimmung gefunden hat, sondern dass die Stadt das Thema umfassend angeht. Dieses Thema ist wichtig und ich bin mir sicher, dass auch die Bevölkerung mithelfen wird, das Projekt zu unterstützen.“

Hintergrund des Antrags ist die fehlende Beschattung auf dem Spielplatz in Neukirchen‑ Irlenbusch. Ohne Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung besteht für Kinder ein erhöhtes Risiko für Sonnenbrand, Dehydrierung und Hitzeschäden. Die CDU hatte daher eine Umsetzung spätestens bis Sommer 2026 gefordert, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und sichere Spielbedingungen zu gewährleisten.

Mit der nun beschlossenen flächendeckenden Lösung setzt die Stadt Rheinbach ein starkes Zeichen für Prävention, Gesundheitsschutz und Familienfreundlichkeit. Die CDU Rheinbach begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich und sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Aufenthaltsqualität auf allen Spielplätzen nachhaltig zu verbessern.
 

Dr. Maureen Thielen wird neue Ortsvorsteherin von Wormersdorf

Dr. Maureen Thielen wird neue Ortsvorsteherin von Wormersdorf

CDU Rheinbach sichert volle Unterstützung zu


Der Rat der Stadt Rheinbach wird am 09.02.2026   Dr. Maureen Thielen zur neuen Ortsvorsteherin von Wormersdorf vorschlagen. Die Entscheidung folgt auf mehrere Gesprächsrunden mit dem bisherigen Ortsvorsteher Rolly Münch, in denen trotz intensiver Bemühungen kein tragfähiger Kompromiss zur weiteren Besetzung des politischen Ehrenamts erzielt werden konnte. Auch Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel hatte sich in die Gespräche eingeschaltet. Die zunächst aussichtsreichen Gespräche führen letztendlich nicht zum Erfolg, da Herr Münch das Kompromissangebot ablehnte.  

Dr. Maureen Thielen hatte bei der Kommunalwahl in Wormersdorf ein herausragendes Ergebnis erzielt und war mit breiter Mehrheit in den Rheinbacher Stadtrat eingezogen. Die Ärztin und Fachärztin für Radiologie lebt mit ihrer Familie in Wormersdorf und engagiert sich seit vielen Jahren in vielfältigen ehrenamtlichen Funktionen vor Ort. Sie war langjähriges Mitglied des Ortsausschusses und ist in den Wormersdorfer Vereinen fest verankert. Seit 2020 gehört sie dem Rheinbacher Stadtrat an und setzt sich dort mit klarer, verlässlicher Stimme für die Belange ihres Heimatortes ein.

Mit über 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Wormersdorf die größte Ortschaft Rheinbachs. In den kommenden Jahren stehen wichtige Entscheidungen an – darunter Maßnahmen zum Hochwasserschutz, Fragen der Ansiedlung von Versorgungsstrukturen, die Belebung der dörflichen Infrastruktur, verkehrspolitische Weichenstellungen sowie die Zukunft der Mehrzweckhalle. Dr. Thielen sieht ihre neue Aufgabe daher als zentrale Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.

„Das Amt der Ortsvorsteherin ist für mich sowohl ein politisches als auch ein gesellschaftliches Ehrenamt“, betont Dr. Thielen. „Der direkte Austausch mit den Menschen in Wormersdorf ist mir besonders wichtig. Nur gemeinsam können wir die anstehenden Herausforderungen anpacken und unseren Ort weiter voranbringen.“

Die CDU Rheinbach begrüßt die Bereitschaft von Dr. Thielen ausdrücklich und sagt ihr volle Unterstützung zu. Mit ihrer fachlichen Kompetenz, ihrer kommunalpolitischen Erfahrung und ihrer tiefen Verwurzelung im Ort bringe sie beste Voraussetzungen für das Amt mit.

Dr. Thielen verbindet ihre Amtsübernahme mit der Hoffnung auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung: „Ich freue mich auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und darauf, Wormersdorf gemeinsam voranzubringen.“
 

Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach am Montag, 9. Februar

Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach am Montag, 9. Februar,15-17 Uhr

Wichtig: Neuer Veranstaltungsort im Kaminzimmer des Evangelischen Altenzentrums Haus am Römerkanal, Römerkanal 11


Rheinbach. Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, hinterlässt er eine große Lücke. Die Unterstützung von Verwandten, Freunden und Bekannten bei all den notwendigen Formalitäten ist tröstend und hilfreich. Aber schließlich gilt es wieder in den Alltag zu finden – ohne den geliebten Menschen. Wer ist da und hält auch nach Wochen, Monaten oder Jahren die Tränen und die Trauer aus? Wer versteht diese Gefühle? Wo kann man neue Kontakte knüpfen und wer ermutigt neue Wege zu gehen?

Die ausgebildeten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. bieten Trauernden beim Gesprächscafé für Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen, einander zuzuhören und neue Kraft zu finden. 

Das nächste Gesprächscafé für Trauernde findet statt am Montag, 9. Februar, 15-17 Uhr, am neuen Veranstaltungsort Evangelisches Altenzentrum Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, Kaminzimmer, Erdgeschoss. Vor dem Haus befinden sich zwei Behinderten-Parkplätze, weitere Parkplätze in fußläufiger Nähe.  Das Angebot ist kostenlos.

Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal, Römerkanal 11, 53359 Rheinbach, kontakt@hospiz-voreifel.de,  Büro Festnetz: 02226 900 433, Büro Fax: 02226 900 432, Koordinatorinnen Mobil: 0177 21 78 337, Homepage: www.hospiz-voreifel.de
 

Volt Rhein Sieg – Volt Neujahrsempfang am 25. Januar 2026 in Hennef

Volt Rhein Sieg – Volt Neujahrsempfang am 25. Januar 2026 in Hennef

Hennef, 25. Januar 2026. Bereits zum 2. Mal hat das Team Volt Rhein-Sieg zum Neujahrsempfang nach Hennef eingeladen. Und es kamen zahlreiche Mitglieder aus dem Rhein-Sieg-Kreis und vier weiteren Volt-Teams (u. a. Köln und Bonn) sowie Freunde und Interessierte ins Lokal „Just Be Healthy“, um sich auszutauschen, aber auch um sich kennenzulernen, denn bei Volt finden viele Treffen und Besprechungen online statt.

Nach der Begrüßung durch den Organisator Stefan Meyerolbersleben (Volt Hennef) betonte Nancy Meyer, die NRW-Landesvorsitzende und Mitglied im Kreistag Unna, in ihrer Ansprache, dass Volt angesichts der zunehmenden nationalen und spalterischen Tendenzen handelt und nicht resigniert.

Gerade der europäische Gedanke sei jetzt wichtiger denn je. Lars Wolfram, City Lead in Köln, berichtete über das erfolgreiche Fundraising im letzten Kommunalwahlkampf. 

Chantal Knips, sachkundige Bürgerin im Jugendhilfeausschuss von Hennef, hielt einen leidenschaftlichen Kurzvortrag über die Bedeutung von frühkindlicher Bildung. „Wir können alles schaffen, was wir brauchen. Und wir brauchen eine starke Zukunft und das sind unsere Kinder.“, so Frau Knips. Sie stellte dazu fünf niedrigschwellige und lokal umsetzbare Maßnahmen zur Förderung im frühkindlichen Alter, mit dem Ziel, echte Chancengleichheit in Deutschland zu erreichen. Der Vortrag zeigte beispielhaft, wie Volt politische Probleme angehen möchte: durch auf wissenschaftlicher Basis konzipierte Lösungswege, die sich auch auf kommunaler Ebene realisieren lassen.

Nach den Ansprachen gab es für Mitglieder und Gäste viele Gelegenheiten miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt und am Ende fragte manch ein Anwesender, wann denn genau der nächste Volt-Neujahrsempfang stattfinden wird. 

Sonntag, 1. Februar 2026

Beim Vorlesen über sich hinauswachsen

Alle sind an diesem Tag gewachsen. Finales Gruppenbild nach Block 2 (Foto: Ursula Peters)

Jonathan Fronhoffs vom Städt. Gymnasium Rheinbach las als Wahltext aus Moritz Seiberts Roman „Das letzte Aufgebot“ und wurde der neue Kreissieger (Foto: Gesine Engel)

Die Jury mit Brigitte Nowak (Stadtbücherei Bornheim), Oliver Krauß (MdL), Dr. Hasso Rieck (Literat aus Meckenheim-Altendorf, Franzis Steinhauer (Leiterin der Bücherbrücke Alfter-Meckenheim) und Daniela Hahn (Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach (Foto: Ursula Peters)

Henriette Schlenkhoff vom Rheinbacher Sankt-Joseph-Gymnasium erreichte mit „Wir sind Wölfe“ das Finale (Foto: Ursula Peters)

Louisa Wolff von der gastgebenden Gesamtschule überzeugte mit „Das Glück wartet nur bis um 4“ (Foto: Ursula Peters)

Beim Vorlesen über sich hinauswachsen


Beim Kreisentscheid Rhein-Sieg I des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs am 28. Januar lasen 13 Sechstklässler – allesamt Schulsiegerinnen und Schulsieger - der linksrheinischen weiterführenden Schulen in der Rheinbacher Stadthalle vor insgesamt rund 600 Kindern. Jonathan Fronhoffs vom Städtischen Gymnasium Rheinbach konnte sich in einem spannenden Finale mit Henriette Schlenkhoff (Erzbischöfliches Sankt-Joseph-Gymnasium Rheinbach) knapp durchsetzen und darf als neuer Kreissieger nun im März am Bezirksentscheid teilnehmen.

Nun schon schon zum zehnten Mal hintereinander wurde der Kreisentscheid Rhein-Sieg I des 1959 von Erich Kästner mit ins Leben gerufenen Wettbewerbs in der Glasstadt ausgetragen. Hier bemüht man sich in besonderem Maße, mit dem Thema Vorlesen viele Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Die Buchhandlung kunterbunt, die Öffentliche Bücherei St. Martin und Rheinbach liest e.V. organisierten das Ereignis, die Gesamtschule Rheinbach – mit der Stadthalle als Schulaula - fungierte als Gastgeberin. „Die Kinder lesen nicht in erster Linie für die Jury, sondern dürfen ihre Altersgenossen begeistern“, erklärt die Inhaberin der Buchhandlung kunterbunt, Melanie Korber, die Veranstaltungsidee.

In Gruppe A mit sieben Schulsiegerinnen und Schulsiegern konnten Anna Ilg (Gymnasium Alfter), Elise Grosdidier (Ursulinen-Realschule Bornheim), Jonathan Fronhoffs (SGR Rheinbach) und Hannah Hellmann (Konrad-Adenauer-Gymnasium Meckenheim) mit ihrem vorbereitet Wahltext besonders überzeugen. Elise beispielsweise hatte das Publikum mit Sabrina Kirschners „Die unlangweiligste Schule der Welt“ zum Lachen gebracht, und Anna hatte spannende Fantasy gewählt („Keeper of the lost Cities“). Hannah ließ in Michael Endes Klassiker „Momo“, die Begegnung des kleinen Einsiedler-Mädchens mit der merkwürdigen Puppe „Bibi-Girl“ lebendig werden. Jonathan, der zurzeit auch beim Jungen Theater Bonn als Nachwuchsschauspieler in „Herr der Diebe“ zu sehen ist, hatte eine dramatische Stelle des Jugendromans „Das letzte Aufgebot“ seines Intendanten Moritz Seibert großartig vorbereitet. Damit und mit viel Routine auch im anschließenden Fremdtextlesen setzte er sich verdient an die Spitze der Gruppe und konnte freudig auf das Finale warten.

Nach der „kleinen Siegerehrung“ verließen sieben Grundschulklassen und vier sechste Klassen beglückt die Aula, und es strömten die Stufen 6 der Rheinbacher Gesamtschule und des Sankt-Joseph-Gymnasiums sowie ein 6. Klasse der Europaschule Bornheim hinein. In Gruppe B lasen sich erneut vier Kinder in die „Fremdtextrunde“: Miriam Geisler vom Alexander von-Humboldt-Gymnasium Alfter überzeugte die Jury mit einer Stelle aus Lindgrens „Ronja Räubertochter“. Louisa Wolff (Gesamtschule Rheinbach) verlieh einer Stelle aus „Das Glück wartet nur bis um vier“ besonderen Charme und Charlotte März (Ursulinen-Gymnasium Bornheim) machte es mit „Bodyguard“ spannend. Henriette Schlenkhoff (SJG Rheinbach) war mit Startnummer dreizehn die letzte Vorleserin im Gesamtfeld.  Sie hatte aus „Wir sind Wölfe“, einem Roman über die Flucht einer Familie aus Ostpreußen bei Kriegsende, eine besonders eindringliche Stelle gewählt und sie hinreißend gestaltet. Nach dem Fremdtextlesen kürte die Jury Henriette zur zweiten Finalistin.

Die Jury war prominent und „quer durch den Rhein-Sieg-Kreis“ zusammengestellt. Daniela Hahn (Leiterin der Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach), Franzis Steinhauer (Leiterin der Bücherbrücke Meckenheim-Alfter), Dr. Hasso Rieck (Literat aus Meckenheim-Altendorf), Oliver Krauß (MdL) und Brigitte Nowak (Leiterin der Stadtbücherei Bornheim) bepunkteten nicht nur Lesetechnik, Textgestaltung und Textauswahl, sondern gaben jedem Kind ein liebevoll-konstruktives persönliches Feedback.

Henriette und Jonathan standen nun also im Finale. Sie hatten sich gemeinsam mit Louisa auf diesen Tag vorbereitet, sich kennen und schätzen gelernt. In der großen Stadthalle wurde es um 12:57 Uhr ein letztes Mal mucksmäuschenstill. Den finalen Fremdtext, sozusagen das „Zünglein an der Waage“, durfte die Vorjahresgewinnerin und NRW-Finalistin Charlotte Hartmann anlesen: „10 Wünsche, 7 Abenteuer und eine sprechende Katze“ von Lissa Evans. Jonathan und Henriette gelang es, auch diesen Text gut zu gestalten. Am Ende flog, wie Oliver Krauß, stellvertretend für die Jury verkündete, Jonathan knapp als erster durchs Ziel. Er darf nun den Rhein-Sieg-Kreis im März beim Bezirksentscheid vertreten. Henriette gratulierte ihm herzlich und freute sich ehrlich über seinen Erfolg. Ein schöner Moment!

Von den Lehrerinnen und Lehrern, die die zahlreichen Besucherklassen begleiteten, gab es viel Lob für die gute Organisation durch das vielköpfige Team und für die wertschätzende Moderation durch Julius Esser und Ricarda Kowalewski. Die Lehrerin eines teilnehmenden Schülers schrieb: „Für mich war es ganz besonders, meinen Schüler zu beobachten, wie er so über sich hinauswächst.“
Solches Lob ist ein toller Ansporn und rechtfertigt den finanziellen, logistischen und ehrenamtlichen Aufwand. „Der Vorlesewettbewerb ist – mit Leidenschaft und Sachverstand durchgeführt - ein unvergessliches Erlebnis und kann so vielen Kindern Lust auf Bücher machen und sie motivieren, das gestaltete Vorlesen zu üben“, ist Gerd Engel von Rheinbach liest e.V. überzeugt.

Fotos: Gesine Engel / Ursula Peters











SPD-Fraktion Rheinbach: Konsolidierung braucht Zahlen, Verfahren und politische Verantwortung

SPD-Fraktion Rheinbach: Konsolidierung braucht Zahlen, Verfahren und politische Verantwortung


Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach stellt klar, dass über den sogenannten Konsolidierungspakt bislang weder beraten noch entschieden worden ist. Entgegen einzelnen öffentlichen Darstellungen hat sich der Rat zu keinem Zeitpunkt auf einen bestimmten Sparkurs festgelegt.

„Der Haushaltsentwurf wird dem Rat erst mit der kommenden Ratssitzung vorgelegt. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns also noch keine konkreten Zahlen vor, auf deren Grundlage ein so weitreichender Beschluss seriös gefasst werden könnte“, erklärt Arne Ritter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Rheinbach. „Eine Selbstverpflichtung des Rates, bevor der Haushalt überhaupt eingebracht und beraten worden ist, halten wir für nicht angezeigt.“

Die SPD-Fraktion betont, dass sie eine angespannte finanzielle Lage der Stadt sehr ernst nimmt und eine solide Haushaltsführung ausdrücklich unterstützt. Zugleich sieht sie die Notwendigkeit, Haushaltsfragen differenziert und auf Grundlage belastbarer Zahlen zu bewerten. Georg Wilmers, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Eine dramatische Haushaltslage ist nach den Zahlen, die dem Stadtrat bislang mitgeteilt wurden, nicht erkennbar. Haushaltskonsolidierung erfordert eine sachliche Analyse der Zahlen, eine transparente Darstellung der Ursachen sowie eine politische Abwägung der konkreten Auswirkungen – einschließlich dessen, was mögliche Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger tatsächlich bedeuten.“

Kritisch sieht die SPD-Fraktion zudem das bisherige Verfahren. Der im Ratsinformationssystem veröffentlichte Beschlusstext sei ohne vorherige politische Abstimmung eingebracht worden, während in der öffentlichen Kommunikation bereits der Eindruck erweckt werde, der Rat habe sich auf diesen Kurs verständigt. „Der Rat ist kein Vollzugsorgan“, betont Arne Ritter. „Er ist der Ort demokratischer Willensbildung und trägt die Verantwortung und Entscheidungshoheit über den städtischen Haushalt. Diese Budgetverantwortung darf nicht durch öffentliche Vorfestlegungen oder Zeitdruck ausgehöhlt werden.“

Aus diesem Grund wird sich die SPD-Fraktion in der kommenden Ratssitzung für eine Vertagung der Beschlussfassung einsetzen. Ziel ist es, nach Einbringung des Haushaltsentwurfs eine sachliche, fundierte und fraktionsübergreifende Beratung zu ermöglichen.

„Wir werden einen eigenen Vorschlag für einen Konsolidierungsrahmen einbringen, der Verantwortlichkeiten klar regelt, Transparenz schafft und dem Rat seine Verantwortung und Entscheidungshoheit über den städtischen Haushalt erhält“, kündigt Arne Ritter an. „Es geht uns nicht um Verzögerung, sondern um die Qualität der Entscheidung. Wer Verantwortung für die Zukunft Rheinbachs übernehmen will, muss diese Entscheidungen auf einer soliden Grundlage treffen.“ 

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach

Stammtisch der Altenhilfe Rheinbach


Herzliche Einladung zum nächsten Stammtisch am 10.02.2026. Die Altenhilfe Rheinbach trifft sich jeden 2. Dienstag im Monat um 17.30 Uhr zum Reden, Lachen und Essen in Kumar‘s Restaurant (Langgasse 17) neben der kath. Kirche in Rheinbach. Alle Mitglieder und Interessierten sind herzlich willkommen.  

Jugendhilfeausschuss startet erfolgreich in neue Sitzungsperiode

Jugendhilfeausschuss startet erfolgreich in neue Sitzungsperiode


Der Jugendhilfeausschuss (JHA) der Stadt Rheinbach ist erfolgreich in die neue Sitzungsperiode gestartet. Zur Vorsitzenden wurde die SPD-Ratsfrau Donate Quadflieg einstimmig gewählt. Bereits in der ersten Sitzung konnten zwei wichtige Entscheidungen getroffen werden, die das Wohl von Kindern und Jugendlichen in Rheinbach nachhaltig stärken.

Einstimmig beschloss der Ausschuss das neue Konzept zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Rheinbach. Damit wird ein entscheidender Schritt unternommen, um jungen Menschen mehr Mitsprache und echte Beteiligungsmöglichkeiten an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu eröffnen. Das Konzept schafft verlässliche Strukturen, damit die Interessen von Kindern und Jugendlichen künftig systematisch gehört und berücksichtigt werden.

Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, alle Spielplätze im Stadtgebiet daraufhin zu prüfen, bei welchen ein zusätzlicher Verschattungsbedarf besteht. Ziel ist es, Kinder besser vor den gesundheitlichen Risiken starker Sonneneinstrahlung zu schützen. Wenn möglich, soll mit einem Leuchtturmprojekt im Stadtteil Neukirchen-Irlenbusch begonnen werden. Perspektivisch ist vorgesehen, nach und nach alle Spielplätze im Rheinbacher Stadtgebiet entsprechend auszustatten.

Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Denise Limbach, begrüßt die Beschlüsse ausdrücklich:
„Beide Entscheidungen zeigen, dass der Kinder- und Jugendhilfeausschuss die Bedürfnisse junger Menschen ernst nimmt. Beteiligung und Gesundheitsschutz sind zentrale Themen einer modernen und verantwortungsvollen Kommunalpolitik. Rheinbach geht hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.“

Die SPD-Fraktion sieht in den gefassten Beschlüssen einen gelungenen Auftakt der neuen Sitzungsperiode und setzt sich auch weiterhin dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und Familien im Mittelpunkt kommunalpolitischer Entscheidungen stehen.

Für eine soziale und familienfreundliche Stadt Rheinbach.