Mittwoch, 25. März 2026

Rheinbach macht Wirtschaft erlebbar: Unternehmen können sich für neuen Aktionstag anmelden

Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und Manuel Knauber von der Wirtschaftsförderung Rheinbach im Gründer- und Technologiezentrum

Rheinbach macht Wirtschaft erlebbar: Unternehmen können sich für neuen Aktionstag anmelden


Am Freitag, 9. Oktober 2026, öffnen Rheinbacher Unternehmen erstmals gemeinsam ihre Türen für die Öffentlichkeit. Von 15:00 bis 21:00 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher Einblicke in Arbeitsabläufe, Produkte sowie Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten vor Ort. Unternehmen können sich noch bis zum 31. Juli für den RheinbachTag des offenen Gewerbegebiets (ROG26) anmelden. Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit sind unter www.rheinbachtag.de verfügbar.

Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach (WFEG) gemeinsam mit der Stadt Rheinbach und dem Gewerbeverein Rheinbach organisiert. Ermöglicht wird das Projekt durch eine Förderung aus dem LEADER-Programm der Region Voreifel.

„Unsere Unternehmen halten unsere Stadt wirtschaftlich stark und schaffen Arbeitsplätze vor Ort. Der Tag des offenen Gewerbegebiets bietet eine tolle Gelegenheit, Betriebe kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen und zu entdecken, wie vielfältig unsere lokale Wirtschaft in Rheinbach ist“, sagt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel.

Der Aktionstag ist als dezentrale Veranstaltung in den Rheinbacher Gewerbegebieten angelegt. Die teilnehmenden Betriebe gestalten ihren Auftritt eigenständig und können beispielsweise Betriebsführungen, Mitmach-Aktionen, Vorträge oder Gesprächsrunden anbieten. Ein Shuttle-Service verbindet die verschiedenen Standorte miteinander. Ab 20:00 Uhr beginnt eine gemeinsame Abendveranstaltung, die Unternehmen und Gäste in lockerer Atmosphäre zusammenbringen soll. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

„Viele Menschen wissen gar nicht, welche spannenden Betriebe und beruflichen Möglichkeiten sich direkt vor ihrer Haustür befinden“, sagt Manuel Knauber von der WFEG. „Der ROG26 bietet eine besondere Chance, die wirtschaftliche Vielfalt Rheinbachs sichtbar zu machen. Wenn Unternehmen ihre Türen öffnen und Besucher unmittelbare Einblicke in Arbeitsabläufe und Berufsfelder erhalten, stärkt das nicht nur die Fachkräftesicherung, sondern auch das Verständnis für die Wertschöpfung vor Ort.

Ziel ist eine breite Beteiligung aus allen Rheinbacher Gewerbegebieten, vom Handwerksbetrieb über Dienstleister bis hin zu Industrieunternehmen. Die Teilnahme ist sowohl für Unternehmen als auch für Besucherinnen und Besucher kostenfrei.  

Rheinbacher Brotpfad - CDU verteilt Brot an der Waldkapelle


Rheinbacher Brotpfad - CDU verteilt Brot an der Waldkapelle


Das Verteilen von Brot hat in Rheinbach eine lange Tradition. Viele Jahrzehnte lang wurde am 4. Fastensonntag an der Ipplendorfer Kirche in Wormersdorf eine Brotverteilung an die Besucher durchgeführt. Dafür nahmen viele Familien einen weiten und anstrengenden Weg auf sich. Dieser sog. „Brotpfad“ existiert bis heute noch und ist ein beliebter Wanderweg im Rheinbacher Wald. Bis zum ersten Weltkrieg wurde diese Tradition gepflegt, danach geriet sie in Vergessenheit. 2022 griff die CDU Rheinbach diesen alten Brauch wieder auf und hauchte ihm Leben ein. Seither wird am Wochenende vor Ostern an der Waldkapelle wieder ein Brotlaib an Besucher und Wanderer verteilt.

Auch an diesem Wochenende, Samstag, 28.03.2026 von 14.00 bis 16.00 Uhr, werden CDU-Vorstand,   Fraktion und Junge Union an der Waldkapelle Brot an Besucher und Wanderer verteilen. Auch Bürgermeister, Dr. Daniel Phiesel, hat sich angekündigt und wird die leckeren Brote verteilen. Vor Ort wird es auch eine kleine Wegzehrung geben. „Wir freuen uns über die sehr positive Resonanz und mittlerweile gibt es viele Menschen, die am Samstag vor Palmsonntag in den Rheinbacher Wald kommen, um diese Tradition mitzuerleben.“, freut sich Karin Schulze.
 

Veranstaltungen des Freundeskreis Römerkanal e.V. im Jahr 2026

Veranstaltungen des Freundeskreis Römerkanal e.V. im Jahr 2026


Auch im Jahr 2026 hat der Freundeskreis Römerkanal e.V. wieder ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm gestaltet.

Neben den Führungen durch Rheinbach, einer Fahrradtour, verschiedenen Wanderungen entlang des Römerkanals und einem Ferienprogramm ab dem Grundschulalter in den Sommer- und Herbstferien, gibt es wieder spannende Vorträge im Herbst und neue Archäologie vor Ort-Veranstaltungen.

Am 25.04.2026 um 14:00 Uhr erfahren wir z.B. im Rahmen einer Archäologie vor Ort-Veranstaltungen mehr über den „Eisernen Mann“ und den Ausbruchgraben der römischen Eifelwasserleitung im Kottenforst.

Zum Tag des „Römerkanals“ laden wir am 28.06.2026 zum Vortrag, Wanderung und Rahmenprogramm an die römische Brunnenstube nach Kallmuth ein.

Im Rahmen unserer Vortragsreihe geht es am 09.07.2026 im Begleitvortrag zur Ausstellungseröffnung „Eifelland-Wasserland“ um den Bau und die Geschichte des Römerkanals sowie um die Wasserversorgung in der Eifel im Mittelalter.

Für Kinder ab dem Grundschulalter bieten wir in den Sommer- und Herbstferien jeweils 2 Veranstaltungen im Römerkanal Informationszentrum an.

Weitere abendliche Vorträge im Himmeroder Hof:

  • 05.11.2026 Trinkwasserversorgung im Wandel der Zeit
  • 12.11.2026 Licht am Ende des Tunnels
  • 19.11.2026 Ein Grab mit Seltenheitswert
  • 26.11.2026 Die Flussaue als Archiv der Landschaftgeschichte in der Nordeifel
  • 03.12.2026 Einblicke zur Arbeit des LVR am Beispiel der Außenstelle Overath


Weitere Informationen zum Freundeskreis und unseren Veranstaltungen im Jahr 2026 finden Sie ab der kommenden Woche in unserem Veranstaltungs-Flyer auf unserer Internetseite unter www.freundeskreis-romerkanal.de  

Die Zukunft der Wasserversorgung im Rheinischen Revier

Die Zukunft der Wasserversorgung im Rheinischen Revier

Eine neue wasserwirtschaftlichen Dimension für die Region


Bergheim/Mönchengladbach, 19. März 2026. Mit dem absehbaren Ende der Braunkohlengewinnung im Rheinischen Revier fällt der Startschuss für die Regeneration des Wasserhaushalts in der Region – vom Bergbaurevier hin zu einer zukunftsfähigen Wasserregion. Kern dieses Transformationsprozesses ist das Auffüllen der Tagebaue und der teilweise entleerten Grundwasserleiter mit Flusswasser. Ziel ist ein sich weitgehend selbstregulierender Wasserhaushalt, der grundwasserabhängige Feuchtgebiete natürlicherweise erhält, oberirdische Fließgewässer speist und eine Trinkwasserversorgung aus lokalen Quellen ermöglicht.

Flutung der Tagebaue – eine Generationsaufgabe

Ab 2030 wird Wasser aus dem Rhein in den Tagebau Hambach sowie aus der Rur in den Tagebau Inden eingeleitet. Ab 2036 folgt die Einleitung in den Tagebau Garzweiler. Die Flutung wird – je nach Tagebau – rund 25 Jahre (Inden), etwa 30 Jahre (Garzweiler) beziehungsweise bis zu 40 Jahre (Hambach) in Anspruch nehmen. Bis das aus den entstehenden Seen abströmende Wasser die Grundwasservorräte vollständig regeneriert hat, werden weitere zwei bis drei Jahrzehnte vergehen.

Mehrere wissenschaftliche Studien bestätigen, dass der Rhein auch unter den Bedingungen des Klimawandels über ausreichend Wasserressourcen verfügt. Die geplante Entnahme entspricht lediglich wenigen Promille der Abflussmenge des größten deutschen Flusses und beeinträchtigt weder die Ökologie noch die Schifffahrt.

Entstehung neuer Seen von einzigartiger Dimension

Zukünftiger Kern des Rheinischen Reviers und zentraler Baustein eines regenerierten und funktionsfähigen Wasserhaushalts werden die drei Tagebaufolgeseen sein. Deren Füllung mit Flusswasser ist zur Stabilisierung der Böschung zwingend erforderlich. Es entstehen einige der größten und – in Hambach mit bis zu 345 m – tiefsten deutschen Seen. Sie schaffen gleichzeitig Lebensraum für Tiere und Pflanzen und eröffnen neue Perspektiven für Tourismus, Naherholung sowie innovative wirtschaftliche Nutzungen, etwa in Form von schwimmenden Photovoltaikanlagen (Floating-PV). Vergleichbare Projekte dieser Größenordnung existieren weltweit bislang nicht.

Forschungsschwerpunkt See- und Grundwasserqualität

Die See- und Grundwasserqualität, die in den Seen ablaufenden physikalischen, biologischen und chemischen Prozesse (Limnologie) und ökologische Fragestellungen werden in den kommenden Jahrzehnten intensiv zu erforschen sein. Diese für die Region neuen wasserwirtschaftlichen Themen greift der Erftverband bereits jetzt gemeinsam mit Behörden und Nachbarverbänden auf. Ziel ist es, bestmögliche Voraussetzungen für die Seefüllung aus technischer, ökologischer und chemischer Sicht zu schaffen. Die gewonnen Erkenntnisse können gleichzeitig als Grundlagen der ausstehenden behördlichen Genehmigungen für die Einleitung des Flusswassers in die Seen verwendet werden.
 

Rheinwasseraufbereitung für die Sicherung der Wasserversorgung

Bei der Nutzung des Rheinwassers sind zwei Ziele zu unterscheiden.

Im sogenannten Nordraum nördlich des Tagebaus Garzweiler wird seit Jahrzehnten Wasser in die Grundwasserleiter infiltriert, um Feuchtgebiete, Fließgewässer und Wasserwerke vor den Folgen der bergbaubedingten Absenkungen zu schützen. Bislang wird hierfür abgepumptes Grundwasser (Sümpfungswasser) verwendet. Nach Bergbauende steht dieses nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung, sodass künftig auch Rheinwasser eingesetzt werden muss.

Die Grundwasserleiter, in die die Infiltration dort erfolgt, können im Rheinwasser enthaltene Spurenstoffe kaum zurückhalten oder abbauen, weil sie wenig natürliche reaktive Substanzen (wie Pflanzenreste, Eisenminerale oder Tonpartikel) enthalten. Außerdem erreicht das Wasser bereits nach wenigen Monaten die Brunnen der Trinkwasserwerke. Daher gilt ein besonders hohes Schutzniveau und die Spurenstoffe sind nach Auffassung des Erftverbandes durch eine entsprechende Aufbereitung zu entfernen.

Nutzen einer Rheinwasseraufbereitung für Tagebauseen fraglich

Anders stellt sich die Situation in den Bereichen dar, in denen das Flusswasser in die Tagebauseen eingeleitet wird. Dieses Wasser fließt überwiegend ins Grundwasser ab und durchströmt hierbei die sogenannten Abraumkippen. Hier lagern die im Tagebaubetrieb abgegrabenen Braunkohlennebengesteine. Diese enthalten viele Kohlereste und sehr reaktive Eisenminerale, die erst während des Tagebaubetriebs durch den chemischen Prozess – der sogenannten Pyritoxidation – entstanden sind. Die Eisenminerale stellen ein Selbstreinigungsvermögen für Spurenstoffe dar, weil sich diese an die neugebildeten Minerale anlagern können (Adsorption) und somit aus dem Grundwasser entfernt werden. Umfang und Wirksamkeit dieses natürlichen Rückhaltevermögens wird derzeit im Rahmen eines Gutachtens untersucht.

Eine Folge dieser Pyritoxidation ist jedoch die Freisetzung von Sulfat in hoher Konzentration. Dieses Sulfat gelangt aus den Abraumkippen ins Grundwasser und breitet sich großräumiger aus als die Spurenstoffe aus dem Rheinwasser. Die Sulfatausbreitung ist maßgebend dafür, dass dieses betroffene Grundwasser für eine Trinkwasserversorgung langfristig nicht genutzt werden kann. Das ist bereits in den langfristigen Wasserversorgungskonzepten des Erftverbandes für die gesamte Region berücksichtigt, um die Wasserversorgung zu sichern.

Dr. Dietmar Jansen, Bereichsleiter Gewässer des Erftverbandes: „Eine zusätzliche Aufbereitung des Rheinwassers zur Spurenstoffentfernung hätte wegen der überprägenden Sulfatbelastung keine Auswirkungen auf die Nutzbarkeit des Grundwassers für die Wasserversorgung. Die langfristigen Wasserversorgungskonzepte des Erftverbandes zeigen, wie die Wasserversorgung in der Region trotzdem gesichert werden kann.“

Nachhaltige Sicherung der Wasserversorgung für die Region


Mit der Flutung der Tagebauseen und dem Wiederanstieg des Grundwassers wird die Grundlage für eine zukunftsfähige Wasserversorgung geschaffen. Ziel ist es, ausreichend Wasser in guter Qualität für Feuchtgebiete, Oberflächengewässer sowie Trinkwasser und industrielle Nutzungen dauerhaft zu erhalten. Das Rheinwasser übernimmt dabei eine unverzichtbare Rolle. Die wasserwirtschaftliche Transformation des Rheinischen Reviers stellt eine Generationenaufgabe dar – sie bietet jedoch die Chance, die Region nachhaltig ökologisch, ökonomisch und infrastrukturell zu stärken und die Wasserversorgung langfristig zu sichern. 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 1.April 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. 

Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.
 

Freitag, 20. März 2026

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL freut sich auf den Frühlingsmarkt in Rheinbach!


„Es grünt so grün, wenn Rheinbachs Blüten blühn“ 

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL freut sich auf den Frühlingsmarkt in Rheinbach!

Wenn die Tage heller werden und die Menschen wieder länger durch die Innenstadt schlendern, beginnt in Rheinbach eine besondere Zeit. Der Frühling bringt Bewegung und Begegnung – auf den Straßen und Plätzen, in den Gesprächen und auch im Ehrenamt. 

Wie gut Begegnung funktioniert, zeigt sich am Sonntag, 29. März 2026, beim Rheinbacher Frühlingsmarkt auf dem Himmeroder Wall.
Von 11:00 bis 18:00 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher ein buntes Markttreiben mit Handwerk, Kunst, regionalen Produkten und kulinarischen Spezialitäten. Nachhaltige Angebote, liebevoll gestaltete Stände und ein geplanter verkaufsoffener Sonntag machen Lust auf einen entspannten Frühlingstag in der Stadt, auf mehr als nur einen Frühlingsspaziergang.

Mitten im Geschehen ist auch das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL vertreten mit einem Info-Stand. Die Sprecherin, Angela Giersdorff, erinnert sich an das Vorjahr:
„Der Frühlingsmarkt hatte eine wunderbare Atmosphäre. Wir haben viele gute Gespräche geführt – die Menschen sind offen fürs Ehrenamt, aber auch zu Recht kritisch. Genau darüber sprechen wir gern.“
Diese Offenheit mit gesunder Skepsis gehört für BLICKWECHSEL ausdrücklich dazu. Ein Besucher formulierte es im vergangenen Jahr so: Er habe schon öfter über ein Ehrenamt nachgedacht, wolle aber „nicht so viel wertvolle Lebenszeit für eine Tasse Kaffee und ein Stück Streuselkuchen zum Dank am Jahresende opfern“.

Genau hier kann das Freiwilligenzentrums argumentativ ansetzen: Ehrenamt ist keine Tauschbörse und kein Warten auf Gegenleistung. Wer sich engagiert, investiert nicht Zeit gegen Kuchen, sondern erweitert den eigenen Horizont. Studien und Erfahrungen zeigen: Soziales Engagement stärkt die soziale Kompetenz und mentale Stabilität. Es schafft Struktur, Sinn und neue Kontakte – Faktoren, die nachweislich zur geistigen und seelischen Gesundheit beitragen. Ehrenamt bedeutet, sich selbst bewusst neuen Raum zu geben.

Dennoch bleibt Anerkennung wichtig! Mit der Ehrenamtskarte können Engagierte von Vergünstigungen und Vorteilen profitieren, in Rheinbach sogar mit einem Zusatzangebot – etwa attraktive Parkmöglichkeiten und weitere Vorteile. Wertschätzung ist somit nicht nur ideell, sondern auch konkret spürbar.

BLICKWECHSEL versteht sich dabei als Brücke: zwischen Interesse und Einsatz, zwischen Idee und Umsetzung. Wer sich unverbindlich informieren möchte, findet beim Frühlingsmarkt eine unkomplizierte Gelegenheit dazu – mitten im Trubel, ohne Verpflichtung, aber mit klaren Perspektiven.
Der Frühling ist eine Einladung zum Aufbruch. Vielleicht beginnt er mit einem Marktbesuch. Vielleicht mit einem Gespräch am Stand von BLICKWECHSEL. Und vielleicht mit dem Entschluss, selbst aktiv zu werden.

Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210, helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de)
 

Donnerstag, 19. März 2026

„Mehr als Sport: Warum Sportstätten Zukunftsinfrastruktur sind“ – Dr. Christos Katzidis spricht in Rheinbach

„Mehr als Sport: Warum Sportstätten Zukunftsinfrastruktur sind“ – Dr. Christos Katzidis spricht in Rheinbach


Rheinbach, März 2026. Die Junge Union Rheinbach lädt herzlich zu einem politischen Vortrag mit Dr. Christos Katzidis MdL ein. Die Veranstaltung findet am 23. März 2026 um 18:30 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof statt.

Unter dem Titel „Mehr als Sport: Warum Sportstätten Zukunftsinfrastruktur sind“ wird Dr. Katzidis die Bedeutung moderner und leistungsfähiger Sportstätten für unsere Gesellschaft beleuchten. Im Mittelpunkt steht dabei die Sportstättenförderung durch das Land Nordrhein-Westfalen und die Frage, wie Kommunen und Vereine konkret von bestehenden Förderprogrammen profitieren können.

Christos Katzidis bringt dabei eine ausgewiesene sportpolitische Expertise mit: Von 2014 bis 2019 war er Vorsitzender des Sportausschusses im Rat der Stadt Bonn.

Zudem ist er als Mitglied des Sportausschusses im nordrhein-westfälischen Landtag und engagiert sich darüber hinaus als ehrenamtlicher Präsident des Fußballverband Mittelrhein. Durch diese langjährige Erfahrung auf kommunaler wie auch auf Landesebene kennt er die Herausforderungen von Vereinen und Kommunen aus erster Hand.

Sportanlagen sind weit mehr als Orte der Bewegung. Sie sind Treffpunkte für Gemeinschaft, Orte der Integration und wichtige Räume für die Kinder- und Jugendarbeit. Gerade für junge Menschen bieten Sportvereine Orientierung, Teamgeist und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb richtet sich die Einladung nicht nur an alle Sportvereine in Rheinbach, sondern ausdrücklich auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger – insbesondere an Jugendliche, die sich für die Zukunft ihrer Stadt interessieren.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zur Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten.

Die Junge Union Rheinbach freut sich auf einen informativen Abend und zahlreiche Gäste.
Datum: 23. März 2026
Beginn: 18:30 Uhr
Ort: Ratssaal, Himmeroder Hof, Rheinbach 

Rhein-Voreifel Touristik ruft zum Fotowettbewerb „Frühling entlang der Apfelroute“ auf


Rhein-Voreifel Touristik ruft zum Fotowettbewerb „Frühling entlang der Apfelroute“ auf


Der Frühling hält Einzug in der Voreifel und lässt die Landschaft entlang der Apfelroute in voller Blüte erstrahlen. Um diese besondere Jahreszeit ins Bild zu setzen, lädt der Rhein-Voreifel Touristik e.V. herzlich zur Teilnahme am Fotowettbewerb „Frühling entlang der Apfelroute“ ein.

Gesucht werden stimmungsvolle Aufnahmen, die die Schönheit und Vielfalt der Landschaft oder die Freude beim Radeln oder Wandern entlang der Apfelroute zeigen. Die drei besten Fotos werden mit attraktiven Preisen prämiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen sich über ein Abendessen für zwei Personen im Hotel Weidenbrück in Swisttal, Karten für das Theater am Lohmarkt in Rheinbach oder einen Einkaufsgutschein vom Biohof Bursch in Bornheim freuen.

Fotos müssen eine Auflösung von mindestens 300 dpi haben. Pro Person können maximal drei Fotos eingesendet werden an info@rhein-voreifel-touristik.de. Teilnahmeschluss ist der 31. Mai 2026.

Mit der Einsendung von Fotos stimmen Teilnehmende den Bedingungen zum Wettbewerb zu, die auf der Website apfelroute.nrw/ nachzulesen sind. 

Ortstermin in den Beierwiesen in Wormersdorf stärkt den Dialog zwischen Verwaltung und Anwohnern

Foto: Stadt Rheinbach

Ortstermin in den Beierwiesen in Wormersdorf stärkt den Dialog zwischen Verwaltung und Anwohnern


Auf Wunsch mehrerer Anwohnender hat kürzlich Ortsvorsteherin Dr. Maureen Thielen zu einem gemeinsamen Ortstermin in den Beierwiesen in Wormersdorf eingeladen. Im Bereich der dort als Ausgleichsfläche angelegten Streuobstwiese kamen Bürgerinnen und Bürger mit Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, dem Technische Beigeordneten Torsten Bölinger, der für Umweltschutz zuständigen Mitarbeiterin Stefanie Trobisch und der Ortsvorsteherin zusammen, um sich über die gemeinsame Unterhaltung und Pflege dieser Fläche im Sinne des Umweltschutzes auszutauschen.

Ziel des Austauschs war es, den direkten Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft zu fördern und gegenseitiges Verständnis zu stärken. In einer offenen und konstruktiven Atmosphäre wurden aktuelle Anliegen und Herausforderungen vor Ort besprochen.

Dabei konnten unterschiedliche Perspektiven eingebracht, mögliche Kompromisse diskutiert und erste gemeinsame Lösungsansätze entwickelt werden. Der persönliche Dialog vor Ort wurde von allen Beteiligten als wichtiger Schritt hin zu einer bürgernahen und transparenten Entscheidungsfindung bewertet.

„Der direkte Austausch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern ist uns ein großes Anliegen. Der Termin in den Beierwiesen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Diesen Dialog möchten wir fortsetzen und planen daher, Mitte des Jahres ein Ortsgespräch in Wormersdorf anzubieten, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind“, erklärt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel. 

Ganzjährige Gehölzpflege: Erftverband sorgt für sichere Wege und intakte Lebensräume

Mitarbeiter des Erftverbandes bei Gehölzarbeiten - Quelle: Erftverband 

Ganzjährige Gehölzpflege: Erftverband sorgt für sichere Wege und intakte Lebensräume

Pflege- und Sicherheitsmaßnahmen an Bäumen bleiben auch während der Vegetationsperiode notwendig


Bergheim, 18. März 2026. Der Erftverband führt das ganze Jahr über Gehölzpflegearbeiten durch, um die Verkehrssicherheit an Wegen, Gewässern und öffentlichen Flächen zu gewährleisten – auch während der Brut- und Vegetationsperiode. Gleichzeitig achtet der Verband darauf, Lebensräume für Vögel und andere Tiere zu schützen. Grundlage dafür ist das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), das zwar Schnittverbote zwischen März und Oktober vorsieht, Pflegeschnitte und Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit aber ausdrücklich erlaubt.
 

Verantwortung für mehrere tausend Bäume

Der Erftverband ist für mehrere tausend Bäume auf eigenen Flächen verantwortlich – darunter Wege, Grünanlagen und andere Bereiche, in denen die Sicherheit der Bevölkerung gewährleistet sein muss. Jeder Baum wird regelmäßig kontrolliert. Wird festgestellt, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist, reichen häufig kleinere Pflegemaßnahmen aus. In manchen Fällen sind jedoch stärkere Eingriffe oder Fällungen unvermeidbar. Dabei wird stets darauf geachtet, Brutvögel und andere geschützte Arten nicht zu stören.
 

Warum manche Arbeiten auch im Sommer nötig sind

Obwohl der Großteil der Arbeiten bewusst in den Zeitraum zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar gelegt wird, lassen sich bestimmte Maßnahmen nicht auf den Winter beschränken. Dazu zählen etwa starke Rückschnitte, Kroneneinkürzungen oder – falls erforderlich – Baumfällungen. Die Dringlichkeit richtet sich stets nach dem Standort, dem Gefahrenpotenzial sowie dem Alter und Gesundheitszustand des Baumes.
 

Rücksicht auf Lebensräume und Artenschutz

Bei notwendigen Fällungen berücksichtigt der Erftverband vorhandene Habitatstrukturen und Nistplätze. Wo nötig, werden geeignete Ersatzmaßnahmen umgesetzt. Größere Totholzstrukturen bleiben, sofern möglich, als wertvolle Lebensräume für Spechte und andere Tiere erhalten. In vielen Fällen erfolgt zudem eine Neupflanzung – es sei denn, junge Bäume in der Umgebung können den frei gewordenen Raum bereits natürlich übernehmen.

Ganzjährige Verantwortung für Bäume und Lebensräume

Der Erftverband bittet die Bevölkerung um Verständnis, wenn Mitarbeitende auch zwischen März und Oktober an Bäumen oder Gehölzen arbeiten. Diese Einsätze erfolgen ausschließlich aus fachlich notwendigen Gründen – sei es zur Pflege und Gesunderhaltung der Bäume, zur Gewässerunterhaltung, zur Erhaltung von Lebensräumen oder zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Dabei wird stets mit größtmöglicher Rücksicht auf Natur und Tierwelt vorgegangen.