Dienstag, 9. Juni 2026

Nachbarschafts-Flohmarkt im Weilerfeld in Rheinbach am 14. Juni


Nachbarschafts-Flohmarkt im Weilerfeld in Rheinbach am 14. Juni


Der nächste Nachbarschafts-Flohmarkt im Weilerfeld in Rheinbach findet am Sonntag, den 14. Juni 2026 von 09:00 bis 16:00 Uhr statt. 

Die Anwohner bieten ihre Schätze auf privaten Grundstücken, in Höfen und Garagen an.

Alle wichtigen Details auf einen Blick:

  • Datum: Sonntag, 14. Juni 2026
  • Uhrzeit: 09:00 bis 16:00 Uhr
  • Ort: Weilerfeld Rheinbach (Kollwitzweg, Koenenweg, Spickermannweg, Zingsheimstraße, Worringer Weg, Meistermannweg, An der Glasfachschule)  

Sommerferienprogramm für Kinder ab dem Grundschulalter am 18. Juli und 22. August 2026


Sommerferienprogramm für Kinder ab dem Grundschulalter am 18. Juli und 22. August 2026


Der Freundeskreis Römerkanal e.V. bietet auch in diesem Jahr wieder ein Ferienprogramm an.

Alle Veranstaltungen finden jeweils um 14:00 Uhr im Römerkanal-Informationszentrum im Himmeroder Hof, Himmeroder Wall 6, 53359 in Rheinbach statt. Bei Herrn Ingo Weule, als erfahrener Referent, werden die teilnehmenden Kinder interessante Einblicke in das römische Leben erfahren. Die nachfolgend aufgeführten Themen werden sowohl verbal als auch praktisch vermittelt.

Anmeldung werden erbeten bei Stefanie Scherer, Stadt Rheinbach, Telefon: 02226 917 507 oder E-Mail: roemerkanal@stadt-rheinbach.de.

Die Teilnahme ist kostenfrei - Spenden für das Römerkanal-Informationszentrum sind aber jederzeit herzlich willkommen.

Zu Besuch in den Thermen, 18. Juli und 22. August 2026

Der sogenannte Römerkanal, die römische Wasserleitung aus der Eifel nach Köln, diente nicht nur zur Trinkwasserversorgung. In den römischen Bädern, den sogenannten Thermen, wurden viele tausend Liter frisches Wasser benötigt – besonders in einer römischen Großstadt wie Köln.

Nach einer Einführung in die Bauweise römischer Wasserleitungen besuchen die teilnehmenden Kinder spielerisch eine römische Thermenanlage. Dort badeten die Römer nicht nur, sondern spielten auch Ballsport und Gesellschaftsspiele. Passend dazu basteln die Kinder ein römisches Mühlespiel.

Dauer ca. 1,5 Stunden 


 

„Demokratien unter Druck - Welche Zukunft hat der offene Verfassungsstaat?“

„Demokratien unter Druck - Welche Zukunft hat der offene Verfassungsstaat?“

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio im Rheinbacher Stadttheater

• Ehemaliger Richter des Bundesverfassungsgerichts, Distinguished Professor für Öffentliches Recht am gleichnamigen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Gründungsdirektor des Forschungskollegs normative Gesellschaftsgrundlagen zu Gast
• Vortrag im Rahmen des Projekts „Kunst findet Stadt“, das in diesem Jahr unter dem Leitmotiv Demokratie steht 


Demokratien stehen weltweit unter Druck: gesellschaftliche Spaltung, Populismus, Vertrauensverlust in Institutionen und globale Krisen stellen den offenen Verfassungsstaat vor große Herausforderungen. Welche Zukunft hat unsere Demokratie – und wie können Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt bewahrt werden?

Diesen hochaktuellen Fragen widmet sich Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, einer der bedeutendsten Staatsrechtler Deutschlands, in seinem Vortrag „Demokratien unter Druck. Welche Zukunft hat der offene Verfassungsstaat?“.

Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner klaren Analyse und seinem Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen unserer Zeit bietet Udo Di Fabio am 10. Juni 2026, 19:00 Uhr, Stadttheater, Königsberger Straße 29, 53359 Rheinbach spannende Einblicke in die Zukunft demokratischer Gesellschaften. Der Vortrag lädt dazu ein, über die Grundlagen unseres Zusammenlebens nachzudenken und aktuelle Entwicklungen kritisch einzuordnen.

Ein Abend voller Impulse, Denkanstöße und aktueller gesellschaftlicher Relevanz – für alle, die sich für Demokratie, Politik und die Zukunft unserer Gesellschaft interessieren.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter events@stadt-rheinbach.de bzw. telefonisch unter 02226/917-503 oder -350. 

Gewinner des Fotowettbewerbs zur Rheinischen Apfelroute gekürt

Erlebnisstation Bornheim - (c) Joa Maurer (3. Preis)

Radfahrerschatten Apfelroute - (c) Till Osthövener (2. Preis)

Tomburg Drohnenaufnahme - (c) Daniel Jäger (1. Preis)

Gewinner des Fotowettbewerbs zur Rheinischen Apfelroute gekürt


Der Rhein-Voreifel Touristik e.V. freut sich über die große Resonanz auf den im April gestarteten Fotowettbewerb rund um die Rheinische Apfelroute. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre schönsten Aufnahmen entlang der beliebten Rad- und Erlebnisroute eingereicht und damit die landschaftliche Vielfalt sowie den besonderen Charme der Region eindrucksvoll in Szene gesetzt.

Bis Ende Mai hatten Hobbyfotografinnen und -fotografen die Möglichkeit, ihre persönlichen Lieblingsmomente festzuhalten – von blühenden Obstwiesen über idyllische Hofläden bis hin zu stimmungsvollen Naturaufnahmen. Ziel des Wettbewerbs war, die Aufmerksamkeit auf die Rheinische Apfelroute zu lenken und dazu einzuladen, die Region aktiv zu entdecken.

Aus der Vielzahl der Einsendungen hat eine Jury nun die drei überzeugendsten Motive ausgewählt.

Die Gewinner Daniel Jäger (1. Preis), Till Osthövener (2. Preis) und Joa Maurer (3. Preis) dürfen sich über attraktive Preise aus der Region freuen: einen Gutschein für ein Überraschungsmenü im Hotel Weidenbrück in Swisttal, einen Einkaufsgutschein beim Biohof Bursch in Bornheim sowie Theaterkarten für das Theater am Lohmarkt in Rheinbach.

„Die eingereichten Fotos zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig die Rheinische Apfelroute ist. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmenden für ihre kreativen Beiträge“, so Katrin Jürgensen vom Rhein-Voreifel Touristik e.V. 

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 15. Juni

Mit der Trauer nicht allein

Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 15. Juni, 15 Uhr


Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schwer zu ertragen. Viele fühlen sich in dieser Zeit hilflos und alleingelassen. 

Im nächsten Gesprächs-Café für Trauernde in Rheinbach am Montag, 15. Juni, 15-17 Uhr, Kaminzimmer des Ev. Altenzentrums Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, besteht die Möglichkeit, sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen. 

Die ausgebildeten und erfahrenen Trauerbegleiter*Innen der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. unterstützen Trauernde in ihrer Lebenssituation des erlebten Verlustes, bis diese ausreichend Kraft gefunden haben, mit der veränderten Situation zu leben. In verständnisvoller Atmosphäre kann der Trauer Ausdruck verliehen oder auch einfach nur zugehört werden.  

Die Ökumenische Hospizgruppe e.V. begleitet lebensbedrohlich Erkrankte sowie deren An- und Zugehörige. Sie macht auch weitere Angebote für Trauernde. Die Angebote sind  entgeltfrei und nicht an eine Konfession gebunden. 

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein unter: www.hospiz-voreifel.de
 

Donnerstag, 4. Juni 2026

Fröhliches Üben für den Rheinbacher Grundschulvorlesewettbewerb

Coach Bernadette Spreer und Vorjahressiegerin Marie üben mit Emma an ihrer Textstelle für das Finale von laut oder deutlich

Gemeinsames Coaching im Himmeroder Hof

Lenya Kreuzer und Friederike Spreer üben in der Bücherei mit Viertklässlerin Anna für den Rheinbacher Grundschulvorlesewettbewerb

Fröhliches Üben für den Rheinbacher Grundschulvorlesewettbewerb


Am 22. Juni 2026 ab 17:00 Uhr geht die elfte Ausgabe von „Laut oder deutlich!“ an den Start. In der Aula der GGS Sürster Weg kommen 14 Kinder aus den vierten Schuljahren der Rheinbacher Grundschulen auf die Bühne und lesen aus ihren Lieblingsbüchern vor. Zurzeit bereiten sie sich gemeinsam vor und werden dabei vom Vorleseteam des Vereins „Rheinbach liest“ unterstützt.

Lenya Kreuzer, Schülerin des Städtischen Gymnasiums, stand 2017 als Viertklässlerin auf der Bühne und gewann den Wettbewerb. In diesem Jahr gehört die 18-jährige erstmals dem Coaching-Team von Rheinbach liest e.V. an. Im Bürger- und Kulturzentrum Himmeroder Hof arbeitet sie an diesem Tag mit Nora und Nele an den ausgewählten Lesestellen. „Es macht riesigen Spaß. Die Kinder sind sehr motiviert und haben große Freude am Gestalten des Textes“, freut sich Lenya, die seit ihrer Grundschulzeit an der GGS eine begeisterte Leserin und Vorleserin geblieben ist.

Auch die Bezirkssiegerin des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs von 2025, Charlotte Hartmann, ihre Finalpartnerin aus dem Kreisentscheid, Friederike Spreer, sowie der Kreissieger von 2026 Jonathan Fronhoffs geben ihre Erfahrung an die nächste Generation weiter. Die Jüngste in der Coaching-Gruppe ist Vorjahresgewinnerin Marie Özer. Maja Niebes aus der Oberstufe der Gesamtschule ist hingegen schon sehr lange im „Team Rheinbach“ und liebt das Coachen ebenfalls. „In Kleingruppen arbeiten wir systematisch an Artikulation, Tempo, Betonung, Pausensetzung und Stimmgestaltung“, erklärt die 18-jährige. „Und natürlich beraten wir bei Bedarf bei der Auswahl der etwa dreiminütigen Lesestelle.“ Insgesamt besteht das altersgemischte Team aus insgesamt sechzehn Vorleseenthusiasten, die die vierzehn teilnehmenden Kinder in den Wochen vor dem Finale betreuen.

In diesem Jahr gab es auch wieder zusätzlich einen offenen Workshop in der Rheinbacher Bücherei. Er richtete sich an Kinder, die sich in ihrer Klasse nicht direkt qualifizieren konnten. Aus den Teilnehmern des Workshops wurden noch die Startplätze 13 und 14 besetzt. Die Grafikerin Janine Winkler schafft deswegen extra Raum auf dem beliebten Ankündigungsplakat mit den Portraits der Teilnehmerinnen und den Buchcovern. Das Schmuckstück hängt jetzt in allen Schulen aus und sorgt für Aufmerksamkeit. „Auch damit verdeutlichen wir, wie wichtig uns die Themen Bücher und Vorlesen sind und wie hoch wir die Bedeutung gerade dieses Wettbewerbs einschätzen“, meint Gerd Engel aus dem Vorstand von Rheinbach liest e.V.

Beim Üben kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. Zungenbrecher für die Verbesserung der Mundmotorik, Atemübungen und das Lesen vor der Gruppe inklusive Feedback sind feste Bestandteile neben der individuellen Arbeit am Text. Ein Ritual der Coachingstunden hat allerdings nichts mit dem Lesen zu tun: Die Gummibärchenrunde zum Abschluss. „Wir sehen das als teambildende Maßnahme“, schmunzelt Maja. Tatsächlich spricht sie damit einen wichtigen Aspekt der gemeinsamen Übungsstunden an. Die Kinder sollen am Wettbewerbstag nicht gegeneinander antreten sondern miteinander.

Miteinander – das ist auch das Stichwort für die Veranstalter. Der federführende Verein „Rheinbach liest“ wird unterstützt von der Öffentlichen Bücherei St. Martin, der Stadt Rheinbach und ihren Schulen sowie den Buchhandlungen kunterbunt und Thalia. Gemeinsam schaffen sie in der Glasstadt eine Kultur des schönen Vorlesens. In diesem Sinne schreibt auch der Schirmherr von „Laut oder deutlich!“,  Rheinbachs Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, in einem Grußwort von einem Angebot, „das weit über einen klassischen Wettbewerb hinausgeht. Hier stehen nicht nur Leistung und Bewertung im Mittelpunkt, sondern vor allem die Leidenschaft für Bücher, die persönliche Entwicklung der Kinder und das gemeinsame Erleben.“

Der Grundschulwettbewerb ist öffentlich. Wer jetzt Lust bekommen hat auf tolle Bücher und begeisternde Stimmen, der kann einfach am 22. Juni von 17-19 Uhr in die Aula der GGS Sürster Weg kommen.
 

Die männliche A-Jugend der Wölfe Voreifel holt in der zweiten Qualifikationsrunde die maximale Punktausbeute und wahrt so die Chance auf die Nordrheinliga


Die männliche A-Jugend der Wölfe Voreifel holt in der zweiten Qualifikationsrunde die maximale Punktausbeute und wahrt so die Chance auf die Nordrheinliga


Die jungen Wölfe gewinnen ihr zweites Qualifikationsturnier in Angermund. Drei Siege aus drei Spielen, zeigen eine klare Leistungssteigerung und die damit verbundene Chance sich in der nächsten Qualifikationsrunde für die Nordrheinliga zu qualifizieren.

Im ersten Spiel gegen den Pulheimer SC konnten die Wölfe direkt gut ins Turnier gestartet. Durch eine konzentrierte Abwehr und schnelles Umschaltspiel konnte man das Spiel früh klar gestalten. Auch im Angriff wurden die Chancen gut genutzt, so konnten sich die Wölfe deutlich mit 17:6 durchsetzen. Im zweiten Spiel gegen den TV Kapellen wurde es etwas enger. Nach einem ausgeglichenen Beginn arbeitete sich die A-Jugend Stück für Stück ins Spiel. Mit viel Einsatz in der Abwehr und guten Entscheidungen im Angriff wurde das Spiel in der Schlussphase jedoch zu Gunsten der Wölfe entschieden (17:12). Am Ende wartete das Spiel gegen den TV Angermund. Von Beginn an waren die jungen Wölfe hochkonzentriert und konnten sich schnell einen deutlichen Vorsprung erspielen. Die Abwehr stand sicher und im Angriff wurden die Chancen konsequent genutzt. So stand am Ende ein verdienter 27:7 Erfolg.

Mit drei Siegen aus drei Spielen und einem Torverhältnis von 59:23 waren die Mannschaft und die Trainer mit der erbrachten Leistung sehr zufrieden. Besonders die starke Teamleistung, die gute Abwehrarbeit und das schnelle Spiel nach vorne haben das Spiel der Wölfe ausgezeichnet.

Ein Dank geht an alle Eltern, Fans und Unterstützer, die die Mannschaft vor Ort begleitet und angefeuert haben. 

VHS Online: Mit dynamischen Stromtarifen Geld sparen

VHS Online: Mit dynamischen Stromtarifen Geld sparen


RHEINBACH Wie man mit der richtigen Nutzung der dynamischen Stromtarife Geld sparen kann, verrät Diplom-Ingenieur Gerhard Priegnitz in seinem Online-Vortrag am Mittwoch, 17.06.2026 von 19.00 bis 20.30 Uhr. Anstatt eines Festpreises richtet sich ihr Strompreis nach dem aktuellen Börsenpreis, wodurch er sich ständig ändern kann. Der Verbraucher hat nun die Möglichkeit gezielt die günstigen Zeiten für seinen Stromverbrauch zu nutzen. Um z.B. die Waschmaschine laufen zu lassen oder das E-Auto zu laden, ist es am günstigsten, wenn viel Wind- oder Solarstrom ins Netz eingespeist wird und der Preis niedrig ist. Jeder Haushalt hat somit die Möglichkeit die Kosten selbst zu steuern. Wie das funktioniert und worauf es ankommt, welche Herausforderungen damit verbunden sind, erfahren Sie in diesem Online-Vortrag. Es wird auch ausreichend Zeit für die Beantwortung der persönlichen Fragen geben.

Weitere Infos über Gebühr und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder telefonisch unter 02226 89226-20.
 

„ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ - Ausstellung an der H-BRS in Rheinbach eröffnet

Eröffnung der Ausstellung (von links): Dekan Richard Jäger, Bibliotheksleiterin Susanne Kundmüller-Bianchini, Vizepräsident Johannes Steinhaus und Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Foto: Martin Schulz/H-BRS

„ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ - Ausstellung an der H-BRS in Rheinbach eröffnet

Geheimnisvolle Gebilde, bizarre Strukturen, abstrakte Landschaften – im Blick durch die Hochleistungsmikroskope des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) in Rheinbach eröffnen sich den Betrachtenden immer wieder spektakuläre Bilder von künstlerischer Qualität. Eine Auswahl davon präsentiert die H-BRS in der Ausstellung „ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“, die gestern offiziell eröffnet wurde. Die Bilder sind bis Dienstag, 15. September 2026, in der Hochschul- und Kreisbibliothek am Campus Rheinbach zu sehen.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet rund 40 Studiengänge an. Künstlerische Fächer sind nicht darunter. Und doch fördern Studium und Forschung manchmal Ergebnisse zutage, die sich durch eine besondere Ästhetik auszeichnen. In der Ausstellung am Campus Rheinbach ermöglichen 23 Exponate faszinierende Einblicke in die mikroskopische Welt der Natur und der Werkstoffe. Mal erinnert ein Bild an ein sonnendurchflutetes Kirchenfenster, mal scheinen sich endlose Räume aufzutun. Wer sich auf die Werke einlässt, findet zahlreiche Assoziationen. Tatsächlich verbergen sich hinter den Aufnahmen konkrete Motive aus der Umwelt. Was man hier sieht, sind ein Fliegenauge, die Kristallstruktur des Kabelaufrollers eines Staubsaugers oder die Struktur von Seide – jeweils in extremer Vergrößerung, eingefangen von Forschenden und Studierenden aus den Materialwissenschaften, der Biologie und der Forensik.

Die Idee zu der Ausstellung hatten der Vizepräsident Forschung und Transfer, Professor Johannes Steinhaus, und der emeritierte Chemie-Professor Gerd Knupp. „Die Wissenschaft kann den Blick auf die uns umgebenden Dinge verändern und spannende neue Einblicke in mikro- und nanoskopische Welten geben“, erläuterte Steinhaus bei der Eröffnung der Ausstellung. Mit der Ausstellung ließen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sozusagen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, und die Bilder hätten dabei noch künstlerische Qualität. „Es ist faszinierend, auf einmal Dinge in der Natur und bei Materialien zu erkennen, die einem ohne Mikroskop völlig verborgen bleiben“, sagte er. Wissenschaft schafft Transparenz und macht komplexe Zusammenhänge sichtbar.

Die Ausstellung ist Teil des Projektes „Kunst findet Stadt!“ in der Stadt Rheinbach, das unter dem Leitgedanken Demokratie steht. „Demokratie lebt von Offenheit und Austausch“, sagte Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Diese Veranstaltung passe sowohl hervorragend in die Bibliothek, die ein Ort des Entdeckens und Staunens sei, als auch zum Thema Gesellschaft und Demokratie, sagte sie.

Denn wissenschaftliche Erkenntnis spielt eine wichtige Rolle für die Gesellschaft, wie der Dekan des Fachbereiches Angewandte Naturwissenschaften, Professor Richard Jäger, in einem Impulsvortrag zeigte. Dafür wählte er ein lokales Beispiel: den Rheinbacher Hexenturm, der für Irrationalität und den Glauben an übernatürliche Ursachen wie Magie oder Hexerei stehe und ein dunkles Kapitel der Stadtgeschichte darstelle. „Heute befindet sich daneben eine Grundschule – was eine gewisse Ironie birgt“, sagte Jäger. Zur Zeit der Hexenprozesse am Übergang zur Neuzeit seien die meisten Naturgesetze noch gar nicht entdeckt und das Wissen im Gegensatz zu heute sehr unvollständig gewesen. Doch etwas anderes sei genauso entscheidet gewesen: „Bildung war zu jener Zeit keineswegs Allgemeingut“, so der Dekan. Die Vermittlung der Naturwissenschaften sei nicht minder wichtig als die naturwissenschaftliche Forschung selbst. Beide seien eng mit dem technologischen Fortschritt und der Rationalität verknüpft, die heutzutage unseren Wohlstand und unsere Gesellschaft tragen.

Auch heute gelte es noch, irrationalen Tendenzen entgegenzuwirken. „Die Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen und Methoden ist eine Daueraufgabe und stellt eine überaus wichtige gesellschaftliche Leistung der Schulen und auch der Hochschulen dar, durch die aufgeklärte Rationalität in unserem Miteinander verankert wird“, sagte Jäger. Dazu leiste die Ausstellung „ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ einen Beitrag. „Die Mikroskopie ist eine Technik, mit der auch Ungeübte leicht in den Bereich des Verborgenen vordringen und so ersten Zugang zu den Grundlagen unserer Wirklichkeit gewinnen können“, betonte er auch mit Blick auf einfache Geräte, die auch für Kinder und Jugendliche geeignet sind.

Die Aufnahmen der Ausstellung stammen aus Hochleistungsmikroskopen und bieten nicht nur einen Einblick in die Naturwissenschaften, sondern sind auch ästhetisch. Was es mit den Motiven auf sich hat, wird im Einzelnen erklärt. So können im Rasterelektronenmikroskop beispielsweise die Hamuli, sichelförmige Häkchen an der Flügelkante einer Hummel, sichtbar gemacht werden. Sie dienen der Koppelung der vorderen und hinteren Flügelpaare und sind essenziell für die Flugfähigkeit der Hummel. Neben den sehr plastischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Rasterelektronenmikroskopen werden farbige Aufnahmen aus Lichtmikroskopen präsentiert.

Die Ausstellung „ZOOM! Mikroskopische Aufnahmen zwischen Naturwissenschaft und Kunst“ ist bis einschließlich Dienstag, 15. September 2026, zu den Öffnungszeiten der Hochschul- und Kreisbibliothek in Rheinbach zu sehen (montags bis freitags von 8.30 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 19 Uhr). Die Aufnahmen können auch erworben oder als Kalender bestellt werden. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei. 

Kabeldiebe stehlen Lebenszeit – Nach monatelangen Einschränkungen dürfen Pendler nicht erneut die Leidtragenden sein

Kabeldiebe stehlen Lebenszeit – Nach monatelangen Einschränkungen dürfen Pendler nicht erneut die Leidtragenden sein


Die SPD-Kreistagsfraktion zeigt sich besorgt über die erneuten Einschränkungen bis Ende Juni 2026 auf der Stadtbahnlinie 66 zwischen Sankt Augustin und Siegburg. Die von den Stadtwerken Bonn bekannt gemachten Schäden durch Kabeldiebstahl und Vandalismus treffen erneut tausende Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie Studierende in der Region.

„Kabeldiebe stehlen nicht nur Kupfer, sie stehlen den Menschen jeden Tag wertvolle Lebenszeit. Wer die Linie 66 sabotiert, sorgt dafür, dass Tausende Pendler länger unterwegs sind, Anschlüsse verpassen und später bei ihren Arbeitsstätten und Familien ankommen. Nach Monaten von Baustellen und Einschränkungen haben die Menschen in der Region jedes Verständnis für notwendige Arbeiten aufgebracht. Für kriminellen Vandalismus gibt es dagegen keinerlei Verständnis.“, erklärt Michael Richter, Kreistagsmitglied aus Sankt Augustin.

Für die SPD im Kreistag bleibt die Linie 66 das Rückgrat des Nahverkehrs in der Region. Entsprechend schwer wiegen die erneuten Einschränkungen für die vielen Menschen, die täglich auf diese Verbindung angewiesen sind.

Richters Fraktionskollege Otis Henkel aus Wachtberg betont: „Die Fahrgäste wurden in den vergangenen Monaten bereits mehrfach auf später vertröstet und haben sich auf die angekündigte Rückkehr zum regulären Betrieb verlassen. Dass sich die Einschränkungen nun erneut verlängern, ist eine erhebliche Belastung. Unser Dank gilt den Mitarbeitenden der Stadtwerke Bonn, die unter Hochdruck an der Schadensbeseitigung arbeiten. Jetzt erwarten wir von allen Beteiligten maximale Anstrengungen, damit die Linie 66 schnellstmöglich wieder vollständig und zuverlässig fährt.“

„Die Fahrgäste wollen keine neuen Ankündigungen, sondern Verlässlichkeit. Deshalb erwarten wir einen transparenten Zeitplan für die Reparaturen und ein gemeinsames Sicherheitskonzept von Deutscher Bahn, Stadtwerken und Behörden. Die Frage wird aber auch erlaubt sein, ob eine über Wochen stillgelegte Strecke ausreichend gegen Diebstahl und Vandalismus gesichert war und welche Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, damit sich solche Vorfälle künftig nicht wiederholen. Wer die Verkehrswende ernst meint, muss auch die Infrastruktur schützen, auf der sie fährt“, ergänzt Richter abschließend.