Montag, 27. April 2026

Rheinbach –Generationswechsel in der Tanzwelle – Die Tanzschule: Alles in Bewegung

Christian Eisenhardt, Susanne Weier, Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel, Jörg und Gabriele Kampe (SSBKampe GmbH)


Rheinbach –Generationswechsel in der Tanzwelle – Die Tanzschule: Alles in Bewegung

Jetzt beginnt dort auch ein neues Kapitel.

Nach über 30 Jahren übergibt Susanne Weier ihre Tanzschule in neue Hände. Mit viel Herzblut hat sie die Tanzwelle zu einem festen Bestandteil des Rheinbacher Lebens gemacht – ein Ort, an dem Generationen ihre ersten Tanzschritte wagten, Freundschaften entstanden und unzählige besondere Momente geteilt wurden.

„Die Tanzwelle war für viele mehr als ein Kursraum – sie war immer auch ein Stück Zuhause“, sagen langjährige Gäste.

Nun übernimmt mit Christian Eisenhardt ein erfahrener Tanzlehrer die Tanzschule und führt sie in die nächste Generation. Für ihn ist es nicht nur eine berufliche Aufgabe, sondern eine Herzensangelegenheit: „Ich möchte diesen besonderen Ort bewahren und gleichzeitig neue Impulse setzen.“

Schon heute spürt man, wofür die Tanzwelle steht: für Begegnung, für Gemeinschaft – und für die Freude an Bewegung. Hier geht es nicht um Perfektion, sondern um das Erleben. Um den Moment, in dem aus Unsicherheit ein Lächeln wird. Um das Gefühl, gemeinsam im Takt zu sein.

Ob beim ersten Walzer, bei mitreißenden Salsa-Rhythmen oder wenn Kinder lachend durch den Saal tanzen – die Tanzwelle bringt Menschen zusammen. Ganz gleich, ob jung oder alt, Anfänger oder Fortgeschrittene.

Mit dem Leitgedanken „Alles in Bewegung“ möchte das neue Team genau daran anknüpfen: Menschen verbinden, Raum für Begegnung schaffen und die Freude am Tanzen erlebbar machen.

Auch künftig bleibt die Tanzschule ein Ort, an dem nicht nur Schritte gelernt werden, sondern Erinnerungen entstehen – bei Kursen, Tanzabenden und gemeinsamen Erlebnissen.

Oder, wie es die Tanzwelle selbst beschreibt:

„Das ist mehr als Tanzen.
Das ist Lebensfreude in Bewegung.“ 

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit

Reparaturcafé in Rheinbach fördert die Nachhaltigkeit


Am Mittwoch, dem 6.Mai 2026 um 15 Uhr findet  im Himmeroder Hof (Glasmuseum), Rheinbach  Himmeroder Wall 6, das Reparaturcafé des Georgsring e.V. Rheinbach statt. Jeder kann kleine Reparaturen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten durchführen lassen, z.B. eine defekte Bügeleisenschnur, an einer Leuchte ein Wackelkontakt, wenn etwas klemmt, quietscht, wackelt usw. Die Betreiber des Cafés versuchen, zu helfen. Das Angebot ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen Tel. 02226/8099140 und 02226/ 912984.

 

SPD-Fraktion stimmt Haushalt 2026 zu – freiwilliges Haushaltssicherungskonzept als entscheidender Schritt

SPD-Fraktion stimmt Haushalt 2026 zu – freiwilliges Haushaltssicherungskonzept als entscheidender Schritt

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rheinbach hat dem Haushalt 2026 in der Ratssitzung zugestimmt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war insbesondere die gemeinsame Verständigung darauf, noch in diesem Jahr ein freiwilliges Haushaltssicherungskonzept zu erarbeiten und gemeinsam mit dem Haushalt 2027 zu verabschieden.

Aus Sicht der SPD-Fraktion ist dies ein notwendiger und verantwortungsvoller Schritt, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt dauerhaft zu sichern und eine weitere erhebliche Schuldenentwicklung in den kommenden Jahren zu begrenzen.

Dem Haushalt waren intensive Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss vorausgegangen. Dort hatte die SPD-Fraktion eigene Änderungsanträge eingebracht, um bereits für das Jahr 2026 konkrete Konsolidierungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. Hintergrund war ein Haushaltsentwurf des Bürgermeisters, der allein für dieses Jahr über 11 Mio. Euro neue Liquiditätskredite vorsah. In der mittelfristigen Finanzplanung waren darüber hinaus weitere erhebliche Kreditaufnahmen vorgesehen.

Die SPD-Fraktion hat daher gezielt Vorschläge unterbreitet, die sowohl kurzfristige Entlastungen als auch strukturelle Verbesserungen ermöglichen sollen. Dazu gehörten unter anderem:

  • Verzicht auf zusätzliche Personalstellen
  • Reduzierung der Investitionsansätze auf ein realistisches und umsetzbares Maß
  • Verstärkter Einsatz zur zügigen Genehmigung des Wiederaufbauplans
  • Überprüfung besonders kostenintensiver Investitions- und Bauprojekte
  • Selbstverpflichtung zur Aufstellung eines freiwilligen Haushaltssicherungskonzeptes

Mehrere dieser Punkte fanden Eingang in die weiteren Beratungen. Besonders wichtig war für die SPD-Fraktion die Zustimmung aller Fraktionen zur Erstellung eines freiwilligen Haushaltssicherungskonzeptes. Dieses soll klare Leitlinien für die kommenden Haushaltsjahre schaffen und frühzeitig Maßnahmen aufzeigen, bevor finanzielle Zwänge von außen entstehen.

„Wir haben dem Haushalt nicht einfach zugestimmt, sondern ihn mit eigenen Vorschlägen aktiv mitgestaltet. Entscheidend war für uns, dass jetzt ein verbindlicher Weg zur Haushaltskonsolidierung eingeschlagen wird“, erklärt der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Georg Wilmers.

Fraktionsvorsitzender Arne Ritter ergänzt: „Die Zustimmung zum Haushalt ist kein Freifahrtschein. Jetzt kommt es darauf an, die vereinbarten Schritte konsequent umzusetzen und insbesondere Investitionen konsequent nach Priorität, Finanzierbarkeit und tatsächlichem Bedarf zu überprüfen.“

Für die SPD-Fraktion steht fest: Rheinbach braucht solide Finanzen, klare Prioritäten und verantwortungsvolle Entscheidungen. 

Ehrenamtsförderung in Rheinbach

Ehrenamtsförderung in Rheinbach


Im Rahmen der Ehrenamtsförderung in Rheinbach lädt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel im Mai zu zwei Veranstaltungen ein. Mit einem Vereinsdialog im Ratssaal sowie einer gemeinsamen Wanderung bietet die Stadt engagierten Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit, ihre Anliegen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Vereinsdialog am 5. Mai im Ratssaal

Am Dienstag, 5. Mai 2026, um 17 Uhr im Ratssaal im Himmeroder Hof besteht für alle, in Rheinbach Engagierten die Möglichkeit zu einem persönlichen Austausch.

Das Angebot soll offenlegen, was die Rheinbacher Vereine bewegt, welche Herausforderungen sich im Vereinsalltag ergeben und wie die Zusammenarbeit weiter verbessert werden kann. Ziel der Veranstaltung ist es, das Ehrenamt zu stärken und weiterhin gemeinsam an einer guten Zukunft für das Vereinsleben in Rheinbach zu arbeiten.

Eine Anmeldung ist bis 28. April 2026 möglich unter: www.rheinbach.de/ehrenamt-vereinsdialog

„Ehrenamt in Bewegung“: Wanderung am 29. Mai

Unter dem Motto „Ehrenamt in Bewegung“ lädt Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel zu einer gemeinsamen Wanderung am Freitag, 29. Mai 2026, um 17 Uhr ein.

Treffpunkt ist der Parkplatz an der Sportanlage „Am Stadtpark“.

Auf gut begehbarer Strecke bietet sich auf dem rund einstündigen Spaziergang die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch in lockerer Atmosphäre.

Eine Anmeldung ist bis 22. Mai 2026 möglich unter: www.rheinbach.de/ehrenamt_in_bewegung 

Tschechien - das unbekannte Nachbarland


Tschechien - das unbekannte Nachbarland

Eine Vortragsreihe unter der Schirmherrschaft der  Generalkonsulin der tschechischen Republik in Düsseldorf, Frau Kristina Larischová

geänderter Termin: 07. 05. 2026, 19.00 Uhr:

Frau Jana Královcová,

tschechische Zentrale für Tourismus in Berlin: Tschechien als Reiseland

Ratssaal des Himmeroder Hofes
Der Eintritt ist frei!


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Der ursprünglich für diesen Termin geplante Vortrag von Dr. Ulrich Eltgen:

Kunstgeschichte Tschechiens mit Schwerpunkt Böhmen

findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

 

Sonntag, 26. April 2026

Prinzenclub Groß-Rheinbach unter neuer Führung

Horst Wassong und Ralf Dahs Übergabe der Präsidentenkette

Prinzenclub Groß-Rheinbach unter neuer Führung

Horst Wassong neuer Vorsitzender 


Der Prinzenclub Groß-Rheinbach von 1987 hat einen neuen Vorsitzenden. Nach Hans Josef Trimborn und Ralf Dahs, ist Horst Wassong erst der dritte Vorsitzende den der Verein in seiner Geschichte hat. Horst ist bereits seit 2011 als Beisitzer im Vorstand tätig und bringt somit die notwendige Erfahrung für den Posten mit.

Die diesjährige JHV des Clubs fand im Vereinsheim des NCR “Blau-Gold“ statt. 22 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und waren gespannt wie die Neuwahlen ausgehen würden, da Ralf Dahs bereits vor zwei Jahren bekanntgab nicht mehr zu kandidieren.

Die Mitglieder spendeten dem noch amtierenden Vorsitzenden langanhaltenden Applaus für seinen Bericht über die Veranstaltungen des vergangenen Geschäftsjahres. Inge Dahs, die ebenfalls nicht mehr antrat, verlass den Kassenbericht. Inge Dahs:“Der Verein steht auf gesunden Füßen, sodass ich die Geschäfte mit ruhigem Gewissen übergeben kann.“ Auch sie erhielt Applaus für ihre jahrelange Arbeit.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender: Horst Wassong
2.Vorsitzender: Dirk Zavelberg
1.Kassierer: Bruno Frahmann
2.Kassierer: Winfried von Sturm
Schriftfüher: Jörg Nawrath
Beisitzer: Rolf Zavelberg

Auch in der kommenden Session wird der Verein wieder seine drei beliebten Veranstaltungen durchführen. Diesmal unter neuer Führung.

  • Grillfest mit Vorstellung der Tollitäten: 25.Juli 2026 in Oberdrees
  • Ordensfest mit Grünkohlessen: 06.November 2026
  • Empfang mit Geldübergabe: 03.Januar 2027

Neuer Vorstand Prinzenclub Groß-Rheinbach


 

FDP-Fraktion prägt Haushaltsberatungen 2026: Neun Anträge einstimmig beschlossen


FDP-Fraktion prägt Haushaltsberatungen 2026: Neun Anträge einstimmig beschlossen

Rat setzt Sparprüfung in Gang


Mit 22 Einzelanträgen hat die FDP-Fraktion die Haushaltsberatungen des Stadtrats Rheinbach geprägt – neun davon in einem parteiübergreifenden Kompromiss einstimmig durchgesetzt. Die Fraktion enthält sich beim Haushaltsentwurf, hält aber unmissverständlich fest: Wer die Warnsignale ignoriert, zwingt morgen alle Rheinbacherinnen und Rheinbacher zur Kasse.

In der Stadtratssitzung hat die FDP-Fraktion ihre 22 Einzelanträge zum Haushaltsentwurf 2026 in einen parteiübergreifenden Kompromiss eingebracht. Dieser wurde vom Bürgermeister als gebündelte Beschlussvorlage eingebracht und vom Rat einstimmig angenommen. Neun der FDP-Forderungen finden sich darin wieder. Das Ergebnis steht für einen gelungenen Dialog über Parteigrenzen hinweg: Harte Arbeit und der ständige Austausch miteinander zahlen sich aus.

Der Haushaltsentwurf 2026 offenbart eine strukturell besorgniserregende Lage: Erträgen von knapp 99,9 Millionen Euro stehen Aufwendungen von 112,3 Millionen Euro gegenüber. Das Plandefizit beträgt 12,4 Millionen Euro – rund 500 Euro neue Schulden pro Bürgerin und Bürger allein in diesem Jahr. Um das Defizit zu kaschieren, wird die Ausgleichsrücklage vollständig aufgezehrt; die letzten 7,6 Millionen Euro, die die Stadt über Jahre mühsam angespart hat, sind damit unwiederbringlich weg. Ein verbleibender Fehlbetrag von 2,67 Millionen Euro wird als Verlustvortrag in die Zukunft verschoben. In der Finanzplanung bis 2029 ist bereits vorgesehen, den Hebesatz der Grundsteuer B von heute 787 Punkten auf 944 Punkte zu erhöhen – ein Anstieg von knapp 20 Prozent in drei Jahren.

„Mein Wahlkampfslogan war: Streichen. Sparen. Haushalt retten. Das war keine leere Phrase – das war eine präzise Beschreibung dessen, was jetzt zu tun ist", erklärt Fraktionsvorsitzender Marc Frings. „Die FDP steht für konstruktive Politik: Wir sind Partner und Mitgestalter. Aber wir sind eben auch dann unbequem, wenn die Lage uns dazu zwingt. Und diese Lage erzwingt es geradezu."

Der einstimmig angenommene Kompromiss verpflichtet die Verwaltung, der Sparkommission konkrete Prüfberichte vorzulegen. Als konkretes Beispiel für einen der verabschiedeten Anträge: Künftig wird bei jedem Ratsbeschluss ausgewiesen, welchem Betrag die anfallenden Kosten in Grundsteuerpunkten entsprechen – damit wird für alle Beteiligten auf einen Blick sichtbar, was eine Entscheidung den Bürger tatsächlich belastet."

Besonders eindringlich warnt Frings vor den Folgen der bereits in der Finanzplanung vorgesehenen Grundsteuererhöhung. „Eine Erhöhung der Grundsteuer trifft eben nicht nur vermeintlich wohlhabende Eigentümer. Sie trifft über die Nebenkosten jeden Mieter, jede Familie, jede Studentin und jeden Rentner in Rheinbach.“ Im Verlustvortrag sieht die Fraktion zudem keine tragfähige Lösung: Das Gesetz schreibe vor, derartige Verluste innerhalb von drei Jahren durch Überschüsse auszugleichen – und der Haushaltsentwurf zeige an keiner Stelle, woher diese kommen sollen.

Marc Frings betont den konstruktiven Charakter der Arbeit: „Wir haben 22 Anträge gestellt, keiner davon war bequem und keiner davon war darauf ausgelegt, billigen Applaus zu ernten. Wir haben in den letzten Tagen intensive Gespräche geführt – manche schwierig, manche konstruktiv, aber alle notwendig.“ Das Ergebnis zeige, dass die Fraktion gestaltend wirken könne. Zugleich lässt Frings keinen Zweifel daran, dass der Kurs fortgesetzt wird: „Jede Ausgabe, die heute nicht kritisch hinterfragt wird, landet morgen auf der Nebenkostenabrechnung der Bürger.“

Die Fraktion wird die Umsetzung des Beschlusses in der Sparkommission aktiv begleiten. „Wir werden diesen Weg weitergehen – kritisch, konstruktiv und mit dem Anspruch, dass jeder Euro, den die Stadt Rheinbach ausgibt, vor den Bürgern verantwortet werden kann. Das war unser Versprechen und das halten wir.“

 

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim

In der Trauer nicht allein – Gesprächs-Café für Trauernde in Meckenheim


Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schwer zu ertragen, viele Menschen fühlen sich in dieser Zeit hilflos und allein gelassen. 

Am Dienstag, 28. April, 15 -17 Uhr können sich Trauernde mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation und mit geschulten Trauerbegleiter*Innen austauschen bis ausreichend Kraft gefunden wurde, mit der veränderten Situation zu leben. 

Das Gesprächscafé findet statt im Präsenzraum des Hospizvereins, Hauptstr. 38 in Meckenheim.  Das Angebot ist entgeltfrei und überkonfessionell. Wegen der begrenzten Platzzahl ist unbedingt eine Anmeldung notwendig bei Karin Wallraff, Tel.  02225/4402 oder Mobil: 01578/6804512.

Im Präsenzraum finden Interessierte auch von Montag bis Donnerstag jeweils 10-12 Uhr und 15-17 Uhr einen Ansprechpartner, eine Ansprechpartnerin der Hospizgruppe. Für die Öffentlichkeitsarbeit wird dort noch Unterstützung gesucht. Interessierte können sich während der Öffnungszeiten informieren.

Rückfragen zu allen Angeboten unter 02226/900 433. Weitere Termine und Informationen zum Verein finden Sie unter: www.hospiz-voreifel.de

 

Niederdreeser Maikönigspaar feierlich gekrönt

Niederdreeser Maikönigspaar feierlich gekrönt


Niederdrees. Trotz wechselhafter Witterung zeigte sich Niederdrees am Wochenende von seiner besten Seite. Zahlreiche Besucher versammelten sich zur traditionellen Krönung des Maikönigspaares 2026 auf dem Dorfplatz vor der Kirche.

In diesem Jahr fiel die Wahl auf Jade Warnecke und Patrick Kremser, die fortan als Maikönigin und Maikönig das Dorf repräsentieren. Besonders für Patrick Kremser ist dies eine besondere Auszeichnung: Acht Jahre lang engagierte er sich als Präsident des Junggesellenvereins und prägte in dieser Zeit das Vereinsleben in Niederdrees maßgeblich.

Die feierliche Krönung wurde durch Ortsvorsteher Jürgen Esser vorgenommen, der dem neuen Königspaar in einer kurzen Ansprache gratulierte und ihnen ein ereignisreiches Jahr wünschte. Zuvor hatte Präsident Raphael Büser, des Junggesellenvereins "Eintracht" 1891 Niederdrees e.V. das Paar offiziell vorgestellt und dessen Verdienste gewürdigt.

Auch das durchwachsene Wetter konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Neben zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern des Dorfes waren auch viele befreundete Junggesellenvereine angereist, um gemeinsam zu feiern. Die starke Beteiligung unterstrich einmal mehr die große Bedeutung dieser Tradition für das Dorfleben.

Mit der Krönung des neuen Maikönigspaares ist in Niederdrees nun offiziell die Maizeit eröffnet.

Bereits jetzt wirft ein weiteres Highlight seine Schatten voraus: Im September steht das große Junggesellenfest in Niederdrees an. Am Freitag, den 11.09., startet das Wochenende mit einer stimmungsvollen Mallorcaparty. Am Samstag, den 12.09., folgt das traditionelle Junggesellenfest mit Festzug durch das Dorf, Meterbierpokal sowie vielen weiteren Pokalen. Den Abschluss bildet am Sonntag, den 13.09., die Niederdreeser Kirmes mit den traditionellen Reibekuchen. 




14 Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis gründen Netzwerk für Bildung und Kultur

Starkes Netzwerk: Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Bibliotheken. Foto: Martin Schulz/H-BRS

14 Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis gründen Netzwerk für Bildung und Kultur

14 öffentliche Bibliotheken haben sich zum „Netzwerk für Bildung und Kultur der Bibliotheken im Rhein-Sieg-Kreis“ zusammengeschlossen, um Bildung, Kultur und digitale Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Ziel ist es, durch Kooperation und gemeinsames Handeln attraktive, niedrigschwellige Angebote zu schaffen, die Menschen in allen Lebensphasen erreichen. Gestern wurde das Netzwerk in der federführenden Hochschul- und Kreisbibliothek am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) offiziell vorgestellt – passend vor dem Welttag des Buches am 23. April.

Bibliotheken sind weit mehr als nur Bücher. Sie sind frei zugängliche Orte des Austauschs, des Lernens und des Aufenthalts, sie sind analoge und digitale Medienwelt, Beratungsstelle und Kulturbühne. Mit seinem Zusammenschluss will das neue Netzwerk den Menschen vor Ort einen spürbaren Mehrwert und einen umfassenden Zugang zu Wissen und Kultur bieten. In der Vergangenheit waren die Bibliotheken bereits im engen Austausch und förderten die Zusammenarbeit im Rhein-Sieg-Kreis über Gemeindegrenzen hinweg. Diese Kooperation soll nun ausgebaut und mit aufeinander abgestimmten Angeboten gestärkt werden. Geplant sind unter anderem übergreifende Schulungsangebote für Schülerinnen, Schüler und Erwachsene zu Themen wie Medienkompetenz, Informationsrecherche und digitalem Arbeiten. Zudem soll ein gemeinsamer Kulturkalender entwickelt werden, damit die Veranstaltungen im Kreis besser sichtbar werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieses neuen, starken Netzwerks der Bibliotheken sind. Bildung ist eine Kernaufgabe unserer Hochschule, und die Förderung des lebenslangen Lernens ist uns ein wichtiges Anliegen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildungsbiografie“, sagt Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Hierzu leisteten die Bibliotheken einen unverzichtbaren Beitrag, denn sie seien lebendige Orte des Lernens, der Begegnung und der kulturellen Teilhabe. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Kreis, Kommunen und weiteren Einrichtungen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das neue Netzwerk“, betont Halfmann. Dieses stärke nicht nur die Bildungslandschaft, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region.

Ein Praxisbeispiel für ein kreisweites, offenes Bildungssystem der Bibliotheken, das die Bürgerinnen und Bürger in jedem Alter begleitet, ist die Onleihe. Das digitale Serviceangebot ermöglicht den bedarfsgerechten Zugang zu E-Books, Hörbüchern und digitalen Magazinen. Gestern wurde die „Onleihe 3“ nach einer kompletten Überarbeitung offiziell wiedereröffnet – mit einer Präsentation in Reimform durch Joachim Linden (Hochschul- und Kreisbibliothek) und Martina Sief (Stadtbibliothek Siegburg). Die Bedeutung dieses digitalen Angebots unterstreicht Landrat Sebastian Schuster: „Ein zentraler Baustein der Hochschul- und Kreisbibliothek, als moderner Bildungsort, ist die „Onleihe Rhein-Sieg“, sagt er. Sie biete insbesondere für den ländlichen Raum eine große Chance: Sie ermögliche einen flexiblen, ortsunabhängigen Zugriff auf Medien, rund um die Uhr, auch nach Feierabend und am Wochenende. „Die Übernahme der Betriebskosten durch den Rhein-Sieg-Kreis ist dabei Ausdruck unserer Ausgleichs- und Ergänzungsfunktion. Die Onleihe ist eine wichtige Dienstleistung für unsere Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis als starker Bildungs- und Wirtschaftsraum. Denn wir leben davon, dass Menschen sich qualifizieren und mit den schnellen gesellschaftlichen und beruflichen Entwicklungen Schritt halten“, so Schuster.

Welch große Bedeutung Kreis und Kommunen der Arbeit der Bibliotheken beimessen, zeigte sich auch daran, dass nicht nur Landrat Sebastian Schuster zur offiziellen Vorstellung des Netzwerks gekommen war, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Kommunen, darunter die Bürgermeister Christian Lanzrath (Alfter), Max Leitterstorf (Sankt Augustin), Daniel Phiesel (Rheinbach), Sven Schnieber (Meckenheim) und Guido Vierkötter (Neunkirchen-Seelscheid). Die Verantwortlichen aller Bibliotheken präsentierten ihre Einrichtungen auf einer Art „Marktplatz“, wo es um das ging, was auch das neue Netzwerk möchte: den Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Ideen.

„Bibliotheken nutzen die Chancen, die sich aus Digitalisierung und Vernetzung ergeben, um sich von traditionell bestandsorientierten Einrichtungen hin zu Begegnungsorten für Menschen zu entwickeln. Gemeinsam wollen wir mit unserem Netzwerk eine Umgebung schaffen, die offen ist für alle und in der Kommunikation, freie Zugänge zu Wissen und der Ausbau von Kompetenzen im Vordergrund stehen“, sagt Susanne Kundmüller-Bianchini, Leiterin der Hochschul- und Kreisbibliothek. „Wir sind überzeugt davon, nur durch Öffnung und Zusammenarbeit erfolgreich sein zu können, um so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Gestaltung unserer Gesellschaft von morgen zu leisten.“

Vom umfassenden Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur profitieren Menschen jeden Alters. Kinder und Jugendliche entdecken Informationen, digitale Medien und neue Lernwelten in einem sicheren, inspirierenden Umfeld. Studierende und Berufstätige profitieren von kompetenter Beratung, Arbeitsplätzen mit moderner Ausstattung und Unterstützung bei Recherche, Weiterbildung und wissenschaftlichem Arbeiten. Seniorinnen und Senioren erleben die Bibliotheken als einladende Orte der Begegnung, in denen Austausch, digitale Beratung und die Freude am lebenslangen Lernen im Mittelpunkt stehen. Familien nutzen Bibliotheken als wohnortnahe Treffpunkte, in denen Bildung, Freizeit und Kultur zusammenfinden.

„Mit dem Netzwerk für Bildung und Kultur bündeln öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken erstmals ihre Kräfte, um Wissen und Kultur gemeinsam zu fördern“, sagt Sabine Heusinger von Waldegg, Leiterin des Lernorts Bibliothek und Informationsservices der Hochschul- und Kreisbibliothek. „Dieser Zusammenschluss schafft eine Brücke über alle Lebensphasen hinweg - vom ersten Lesen bis zur Forschung. So entsteht ein starkes Fundament für lebenslanges Lernen, das Menschen in jeder Lebenssituation unterstützt und inspiriert.“

An dem „Netzwerk für Bildung und Kultur“ beteiligen sich insgesamt 14 Bibliotheken. Die Idee für die Initiative ging von der Hochschul- und Kreisbibliothek aus, die auch die Organisation des Netzwerks übernimmt.

Die beteiligten Bibliotheken sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Bücherbrücke - Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter, Standort Alfter
Bücherbrücke - Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter, Standort Meckenheim
Gemeindebibliothek Eitorf
Gemeindebücherei Neunkirchen-Seelscheid
Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg
Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach
Stadtbibliothek Hennef
Stadtbibliothek Lohmar
Stadtbibliothek Siegburg
Stadtbibliothek Troisdorf
Stadtbücherei Bad Honnef
Stadtbücherei Bornheim
Stadtbücherei Sankt Augustin
Wissenschaftliche Bibliothek des Kreisarchivs

Weitere Informationen zum neuen Netzwerk gibt es auf der Website der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unter Netzwerk für Bildung und Kultur - Ihre Bibliotheken im Rhein-Sieg-Kreis | Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS)