Sonntag, 26. April 2026

14 Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis gründen Netzwerk für Bildung und Kultur

Starkes Netzwerk: Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Bibliotheken. Foto: Martin Schulz/H-BRS

14 Bibliotheken aus dem Rhein-Sieg-Kreis gründen Netzwerk für Bildung und Kultur

14 öffentliche Bibliotheken haben sich zum „Netzwerk für Bildung und Kultur der Bibliotheken im Rhein-Sieg-Kreis“ zusammengeschlossen, um Bildung, Kultur und digitale Teilhabe für alle Bürgerinnen und Bürger zu fördern. Ziel ist es, durch Kooperation und gemeinsames Handeln attraktive, niedrigschwellige Angebote zu schaffen, die Menschen in allen Lebensphasen erreichen. Gestern wurde das Netzwerk in der federführenden Hochschul- und Kreisbibliothek am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) offiziell vorgestellt – passend vor dem Welttag des Buches am 23. April.

Bibliotheken sind weit mehr als nur Bücher. Sie sind frei zugängliche Orte des Austauschs, des Lernens und des Aufenthalts, sie sind analoge und digitale Medienwelt, Beratungsstelle und Kulturbühne. Mit seinem Zusammenschluss will das neue Netzwerk den Menschen vor Ort einen spürbaren Mehrwert und einen umfassenden Zugang zu Wissen und Kultur bieten. In der Vergangenheit waren die Bibliotheken bereits im engen Austausch und förderten die Zusammenarbeit im Rhein-Sieg-Kreis über Gemeindegrenzen hinweg. Diese Kooperation soll nun ausgebaut und mit aufeinander abgestimmten Angeboten gestärkt werden. Geplant sind unter anderem übergreifende Schulungsangebote für Schülerinnen, Schüler und Erwachsene zu Themen wie Medienkompetenz, Informationsrecherche und digitalem Arbeiten. Zudem soll ein gemeinsamer Kulturkalender entwickelt werden, damit die Veranstaltungen im Kreis besser sichtbar werden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil dieses neuen, starken Netzwerks der Bibliotheken sind. Bildung ist eine Kernaufgabe unserer Hochschule, und die Förderung des lebenslangen Lernens ist uns ein wichtiges Anliegen, unabhängig von Alter, Herkunft oder Bildungsbiografie“, sagt Hochschulpräsidentin Marion Halfmann. Hierzu leisteten die Bibliotheken einen unverzichtbaren Beitrag, denn sie seien lebendige Orte des Lernens, der Begegnung und der kulturellen Teilhabe. „Die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Kreis, Kommunen und weiteren Einrichtungen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das neue Netzwerk“, betont Halfmann. Dieses stärke nicht nur die Bildungslandschaft, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region.

Ein Praxisbeispiel für ein kreisweites, offenes Bildungssystem der Bibliotheken, das die Bürgerinnen und Bürger in jedem Alter begleitet, ist die Onleihe. Das digitale Serviceangebot ermöglicht den bedarfsgerechten Zugang zu E-Books, Hörbüchern und digitalen Magazinen. Gestern wurde die „Onleihe 3“ nach einer kompletten Überarbeitung offiziell wiedereröffnet – mit einer Präsentation in Reimform durch Joachim Linden (Hochschul- und Kreisbibliothek) und Martina Sief (Stadtbibliothek Siegburg). Die Bedeutung dieses digitalen Angebots unterstreicht Landrat Sebastian Schuster: „Ein zentraler Baustein der Hochschul- und Kreisbibliothek, als moderner Bildungsort, ist die „Onleihe Rhein-Sieg“, sagt er. Sie biete insbesondere für den ländlichen Raum eine große Chance: Sie ermögliche einen flexiblen, ortsunabhängigen Zugriff auf Medien, rund um die Uhr, auch nach Feierabend und am Wochenende. „Die Übernahme der Betriebskosten durch den Rhein-Sieg-Kreis ist dabei Ausdruck unserer Ausgleichs- und Ergänzungsfunktion. Die Onleihe ist eine wichtige Dienstleistung für unsere Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis als starker Bildungs- und Wirtschaftsraum. Denn wir leben davon, dass Menschen sich qualifizieren und mit den schnellen gesellschaftlichen und beruflichen Entwicklungen Schritt halten“, so Schuster.

Welch große Bedeutung Kreis und Kommunen der Arbeit der Bibliotheken beimessen, zeigte sich auch daran, dass nicht nur Landrat Sebastian Schuster zur offiziellen Vorstellung des Netzwerks gekommen war, sondern auch Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Kommunen, darunter die Bürgermeister Christian Lanzrath (Alfter), Max Leitterstorf (Sankt Augustin), Daniel Phiesel (Rheinbach), Sven Schnieber (Meckenheim) und Guido Vierkötter (Neunkirchen-Seelscheid). Die Verantwortlichen aller Bibliotheken präsentierten ihre Einrichtungen auf einer Art „Marktplatz“, wo es um das ging, was auch das neue Netzwerk möchte: den Austausch und die gemeinsame Entwicklung von Ideen.

„Bibliotheken nutzen die Chancen, die sich aus Digitalisierung und Vernetzung ergeben, um sich von traditionell bestandsorientierten Einrichtungen hin zu Begegnungsorten für Menschen zu entwickeln. Gemeinsam wollen wir mit unserem Netzwerk eine Umgebung schaffen, die offen ist für alle und in der Kommunikation, freie Zugänge zu Wissen und der Ausbau von Kompetenzen im Vordergrund stehen“, sagt Susanne Kundmüller-Bianchini, Leiterin der Hochschul- und Kreisbibliothek. „Wir sind überzeugt davon, nur durch Öffnung und Zusammenarbeit erfolgreich sein zu können, um so einen Beitrag zur verantwortungsvollen Gestaltung unserer Gesellschaft von morgen zu leisten.“

Vom umfassenden Zugang zu Bildung, Wissen und Kultur profitieren Menschen jeden Alters. Kinder und Jugendliche entdecken Informationen, digitale Medien und neue Lernwelten in einem sicheren, inspirierenden Umfeld. Studierende und Berufstätige profitieren von kompetenter Beratung, Arbeitsplätzen mit moderner Ausstattung und Unterstützung bei Recherche, Weiterbildung und wissenschaftlichem Arbeiten. Seniorinnen und Senioren erleben die Bibliotheken als einladende Orte der Begegnung, in denen Austausch, digitale Beratung und die Freude am lebenslangen Lernen im Mittelpunkt stehen. Familien nutzen Bibliotheken als wohnortnahe Treffpunkte, in denen Bildung, Freizeit und Kultur zusammenfinden.

„Mit dem Netzwerk für Bildung und Kultur bündeln öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken erstmals ihre Kräfte, um Wissen und Kultur gemeinsam zu fördern“, sagt Sabine Heusinger von Waldegg, Leiterin des Lernorts Bibliothek und Informationsservices der Hochschul- und Kreisbibliothek. „Dieser Zusammenschluss schafft eine Brücke über alle Lebensphasen hinweg - vom ersten Lesen bis zur Forschung. So entsteht ein starkes Fundament für lebenslanges Lernen, das Menschen in jeder Lebenssituation unterstützt und inspiriert.“

An dem „Netzwerk für Bildung und Kultur“ beteiligen sich insgesamt 14 Bibliotheken. Die Idee für die Initiative ging von der Hochschul- und Kreisbibliothek aus, die auch die Organisation des Netzwerks übernimmt.

Die beteiligten Bibliotheken sind (in alphabetischer Reihenfolge):

Bücherbrücke - Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter, Standort Alfter
Bücherbrücke - Öffentliche Bücherei Meckenheim/Alfter, Standort Meckenheim
Gemeindebibliothek Eitorf
Gemeindebücherei Neunkirchen-Seelscheid
Hochschul- und Kreisbibliothek Bonn-Rhein-Sieg
Öffentliche Bücherei St. Martin Rheinbach
Stadtbibliothek Hennef
Stadtbibliothek Lohmar
Stadtbibliothek Siegburg
Stadtbibliothek Troisdorf
Stadtbücherei Bad Honnef
Stadtbücherei Bornheim
Stadtbücherei Sankt Augustin
Wissenschaftliche Bibliothek des Kreisarchivs

Weitere Informationen zum neuen Netzwerk gibt es auf der Website der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unter Netzwerk für Bildung und Kultur - Ihre Bibliotheken im Rhein-Sieg-Kreis | Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) 

Dienstag, 21. April 2026

Welttag des Buches im ausverkauften Ratssaal mit phänomenalem Abend gefeiert


Dr. Phiesel im Gespräch (v.l.n.r. Martin Groß, Larissa Lehmann, Stephanie Ewald, Dr. Daniel Phiesel, Christel Engelanbd, Regina Münch) - Fotos (c) Gerd Engel | Rheinbach liest e.V. 

Eine runde Sache:

Welttag des Buches im ausverkauften Ratssaal mit phänomenalem Abend gefeiert

Seit 2012 zelebriert Rheinbach liest e.V. den Markenkern des Vereins, das Lesen und Vorlesen, anlässlich des Welttag des Buches mit seiner literarisch-musikalischen Show Bücherstimmen. In diesem Jahr war das beliebte Event bereits Tage vor der Veranstaltung ausverkauft und diverse Einlasswünsche mussten abgewiesen werden.

Das gut eingespielte Moderatorinnen-Duo, bestehend aus der SGR-Pädagogin Stephanie Ewald und Christel Engeland, der Leiterin der Buchhandlung Thalia Rheinbach, plauderten bei den Bücherstimmen mit Schirmherr Dr. Daniel Phiesel und drei weiteren eloquenten Bücherfreunden über deren jeweilige Lieblingsbücher. Dr. Phiesel stellte den historischen Roman „Oberammergau“ von Stefan Löhr vor, in dem es um den Beginn der Oberammergauer Festspiele unmittelbar nach Ende der Pest im Jahr 1633 geht. Im Mittelpunkt steht der junge Priester Johannes, der gegen Intrigen und andere große Widerstände versuchen muss, das Gelübde der Dörfler umzusetzen. Ein faszinierender Roman von ungeheurer Wucht, wie Phiesel zu berichten wusste, der auf Schwarz-Weiß-Zeichnung verzichte und viele Grautöne bereit halte. Während die WDR-Sprecherin Regina Münch eine Textpassage aus „Oberammergau“ vortrug, hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

Auch der Rest der Veranstaltung war voller Gänsehaut-Momente. Larissa Lehmann von der Hochschul- und Kreisbibliothek berichtete interessante Details aus ihrem Berufsalltag und stellte den berührenden Roman „Wenn die Kraniche nach Süden ziehen“ vor. Thriller-Autor und Buch-Blogger Sven Jacobs gab Hintergründe seines Debütromans „Letze Stunde Tod“ preis und Lehrerin Kerstin Clasen brach sehr überzeugend eine Lanze für den opulenten Roman „Ein einfaches Leben“ (O.: Pachinko) über das hierzulande wenig bekannte Schicksal koreanischer Einwanderer in Korea.

Regina Münch und ihr Sprecher-Kollege Martin Groß lasen die übrigen Textpassagen im Wechsel und erzeugten beim Publikum sichtlich eine ganze Bandbreite von Gemütsregungen: Spannung wechselte mit Ergriffenheit und Heiterkeit. Pianist Mats Groß fing mit seinen Intermezzi gekonnt die jeweilige Stimmung auf und löste ebenso wie die übrigen Beiträge anhaltenden Beifall aus.

Man darf konstatieren: Die Bücherstimmen waren in diesem Jahr eine besonders runde Sache. Chapeau! 

Melanie‘s Brautoase - 25jähriges Bestehen und Umzug in neue Räumlichkeiten


Melanie‘s Brautoase - 25jähriges Bestehen und Umzug in neue Räumlichkeiten


Im April 2001 fing es an mit den ersten Brautkleidern in Rheinbach. Nun, auf den Monat genau 25 Jahre später, wird das Jubiläum in neuen Räumlichkeiten gefeiert!

Zu finden ist Melanie‘s Brautoase ab jetzt in der Ramershovener Str. 1, in der 1. Etage über Schreibwaren Engler, in der seinerzeit der Flutverkauf stattgefunden hat.

Die vergrößerte Ladenfläche ermöglicht jetzt - neben Brautmode, Kommunionkleider und Accessoires - das Sortiment um farbenfrohe Festkleider zu erweitern.

Nach einem gelungenen Businessauftakt mit dem stellvertretenden Bürgermeister Michael Rohloff, Dr. Joachim Rasch von der WFEG und Oliver Wolf vom Gewerbeverein, öffnet Melanie‘s Brautoase diese Woche die Türen für alle Interessierten.

Nach dem Motto „Explore the Store“ - Vorbeischauen ohne Termin, ist dieses möglich am Mittwoch von 16-18 Uhr, Donnerstag von 16-19 Uhr und Freitag von 15:30-18:30 Uhr. 

Montag, 20. April 2026

Vergnügliches Vorlesen bei knisternden Seiten

Mehr Freude beim Vorlesen geht kaum

Vergnügliches Vorlesen bei knisternden Seiten


Rheinbach lässt sich vorlesen! Das Rheinbacher Lesefest „Seitenknistern“ zum 15-jährigen Jubiläum von Rheinbach liest e.V. wird eingeläutet mit dem Impro-Format „Ohne Probe ganz nach obe“. Am kommenden Donnerstag, den 23. April ab 20.00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) lesen die Schauspieler Eva Marianne Kraiss und Michael Baute im Theater am Lohmarkt spontan alles vor, was das vergnügte Publikum ihnen unter die Leselampe legt. Der Eintritt ist frei.

Zwei Schauspieler, eine altmodische Leselampe, eine kitschige Teekanne und ein Stapel mit Büchern und Lesetexten aller Art. Mehr braucht es nicht für einen vergnüglichen Abend. Eva Marianne Kraiss, Wahlkölnerin mit Rheinbacher Wurzeln verspricht: „Wir lesen wirklich alles vor, was man uns hinlegt – vom kryptischen Arztbrief, über die Gebrauchsanleitung für einen in China gefertigten Staubsauger, bis hin zu großer Literatur.“ Und Kreuzfahrtexperte Michael Baute aus Wuppertal sekundiert schmunzelnd: „Wir bringen wieder die Überraschungsillustrierte von der Tanke mit, alles andere ist Aufgabe des Publikums.“

Das Format hat mittlerweile viele Fans in der Voreifel und im Vorgebirge, auch weil mit dem Theater am Lohmarkt eine feste Spielstätte für „Ohne Probe …“ entstanden ist, wo das interaktive Vorlesevergnügen perfekt hinpasst. Kraiss und Baute werfen sich und dem Publikum die Bälle in dem kuscheligen Raum nämlich äußerst unterhaltsam zu und machen aus jeder Situation Situationskomik. Aber auch stillere Texte bekommen einen würdigen Vortrag. Die beiden befreundeten Schauspieler sind nicht nur geistreich und belesen sondern auch absolute Vorlesekünstler.

Mit dem beliebten Spontanleseformat starten in Rheinbach die Festtage des Lesefests „Seitenknistern“. Bis zum Familiensonntag am 26. April gibt es zahlreiche Veranstaltungen für alle Altersgruppen. Der Verein zur Förderung der Lesekultur in der Glasstadt „Rheinbach liest e.V.“ feiert in diesem Jahr das 15. Jahr seines Bestehens. Er wurde im Jahr 2011 gegründet mit der erklärten Absicht ein Rheinbacher Lesefest durchzuführen. Daraus ist im Grunde sehr viel mehr entstanden. Der Verein tritt in Rheinbach und Umgebung als Initiator, Veranstalter, Ideengeber, Unterstützer, Mäzen, Lobbyist und Netzwerker in Sachen Leseförderung und Lesekultur auf.

Auch Eva Kraiss und Michael Baute haben sich schon vor langer Zeit dem Verein angeschlossen und bereichern die Rheinbacher Kultur immer wieder auf vielfältige Weise. Einlass zu „Ohne Probe ganz nach obe“, der Kooperationsveranstaltung von Rheinbach liest e.V. mit dem Theater am Lohmarkt (Eingang Deinzer Platz 33) ist am 23. April ab 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Hutspende wird erbeten. Infos zu „SeitenKnistern“ und allen Vereinsaktivitäten finden sich auf rheinbach-liest.de

 

Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark

Flohmarktsaison 2026 im Freizeitpark


Am Samstag, dem 23. Mai 2026 startet die Flohmarktsaison wieder im Freizeitpark Rheinbach. Von 9:00 – 16:00 Uhr (Aufbau ab 7:00 Uhr) dürfen alle nicht mehr im Haus benötigten "Altertümchen" angeboten werden. Außer Neuwaren, Lebensmitteln und Kunstobjekten kann alles verkauft werden, was der Keller hergibt.

Für Kinder bis 12 Jahre wird ein separater Kinderbereich zur Verfügung gestellt. Hier können die jungen Anbieter ihre Spielwaren auf Decken anbieten und brauchen keine Standgebühr zu entrichten.

Die Eingänge Schubertstraße / Höhe Regerstraße, Parkplatz Parkcafé (Nähe monte mare) und der Eingang an der Skater-Anlage werden um 7:00 Uhr geöffnet, im Anschluss daran die anderen Eingänge des Freizeitparks.

Anmeldungen werden ab dem 11. Mai 2026 unter der E-Mail: flohmarkt-freizeitpark@stadt-rheinbach.de unter Angabe von Name und Meterzahl entgegen genommen oder montags – freitags von 08:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter: 02226 / 917-233 oder 02226 / 917-234. Anmeldeschluss ist Freitag, 22.05.2026, 11:00 Uhr.

Bitte beachten Sie:

  • Die Standgebühr beträgt 6,00 € pro laufenden Meter Standfläche. Ein Kleiderständer gilt als laufender Meter
  • Die längste Verkaufsfront wird berechnet. Wird z.B. ein Tapeziertisch (grds. 3 Meter lang und ca. 80 Zentimeter breit) in die Tiefe des Platzes aufgestellt, so werden 3 Meter zur Berechnung der Standmiete zugrunde gelegt.
  • Teilnehmer, die nicht angemeldet sind, haben die doppelte Standgebühr zu entrichten.
  • PKW und PKW-Hänger dürfen weder in den Park fahren noch in den Park geschoben werden.
  • Das Mitführen von Hunden ist im Park nicht erlaubt
  • Der Verkauf von Neuwaren, Lebensmitteln oder Selbsthergestelltem ist nicht erlaubt
  • Im Kinderbereich dürfen keine Kleidung und Schuhe angeboten werden


Kinder-Fahrrad-Aktion – Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis gegenüber vom Parkcafé

Wieder mit dabei ist die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises. Sie bietet verschiedene Aktionselemente, die in der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit eingesetzt werden, an. Die Aktionselemente bestehen aus einem Fahrradsimulator für Kinder von 5 bis 14 Jahren, einem Infostand für die Kinder und deren Eltern sowie einer VR-Brille, in der gefährliche Fahrsituationen, wie z. B. der „Tote Winkel“ Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in 3D hervorragend visualisiert werden. Zusätzlich wird ein Seh-/Hör- und Reaktionstest im Infomobil der Landesverkehrswacht angeboten.

Vorschau:

Die nächsten Flohmärkte finden an folgenden Samstagen statt:

Samstag, 27. Juni 2026
Samstag, 22. August 2026
Samstag, 26. September 2026

Spenden ermöglichen reittherapeutisches Angebot zu erweitern

Der erste Schritt: behutsam Vertrauen schaffen  - Foto: Hubertus Frieling 

LC Bonn-Rhenobacum unterstützt Waldschule Alfter

Spenden ermöglichen reittherapeutisches Angebot zu erweitern


Die Waldschule an den Standorten Alfter-Witterschlick und Meckenheim ist eine Grundschule mit dem Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“. Als besonderes Angebot nahm die Schule vor drei Jahren eine tiergestützte Pädagogik in den Unterrichtsplan auf. Diese Therapie baut schrittweise die Beziehung zwischen Menschen und Tieren auf. Das Projekt entwickelte sich in den folgenden Jahren stetig weiter, so dass immer mehr Kinder der Waldschule von diesem besonderen Angebot profitieren konnten.

Unter Leitung einer Reittherapeutin erhalten im Ponycamp der „Reitschule mit Herz“ in Meckenheim-Lüftelberg Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, den Umgang mit Vierbeinern spielerisch und liebevoll zu erlernen. In behutsam abgestimmten, kleinen Einheiten erfahren die Teilnehmer 

  • den sicheren Umgang mit Islandponys, 
  • das Streicheln, Führen und Pflegen der Tiere sowie  
  • erste Voltigier- und Reitübungen mit Schulung der Feinmotorik. 

Durch die vielfältigen Aufgaben wachsen die Kinder über sich hinaus: Sie überwinden Ängste, stärken ihr Selbstbewusstsein und erleben unmittelbar, wie sie neue Fähigkeiten entwickeln. Anfang Februar 2026 zeigte die „Lokalzeit Bonn“ einen ausführlichen Bericht über die Ausbildung auf dem Reiterhof.

Der Lions-Clubs Bonn-Rhenobacum erkannte die große Bedeutung der Tiertherapie an der Waldschule Alfter. Die Schulleitung dankt nicht nur dem LC Bonn-Rhenobacum, sondern auch dem LC Meckenheim-Wachtberg, die mit ihren Spenden eine Weiterentwicklung dieses besonderen Projekts für ein Schuljahr ermöglichen. 

Landesrekord für den TV Rheinbach

V. l. n. r.: Jannis Pietrzyk, Maurits Redemann, David Liebich, Timm Ody (Trainer), Mia Pietrzyk, Clara Stahnke, Lilith Stahnke - Foto: Rike Liebich/TV Rheinbach


Landesrekord für den TV Rheinbach

3x800m-Staffeln bei Meisterschaften erfolgreich


Der Leichtathletik-Verband Nordrhein hat einen neue Rekordstaffel über 3x800m. Jannis Pietrzyk, David Liebich und Maurits Redemann vom TV Rheinbach liefen am 18.04.2026 bei den Nordrhein-Meisterschaften in Solingen in 7:23,28 min zu einem neuen Nordrhein-Rekord der männlichen U14. Die Startgemeinschaften Köln und Rhede-Sonsbeck-Kevelaer machten mit jeweils 7:36 min gut Druck, sodass die drei jungen Athleten auch schnell laufen mussten. Jannis konnte sich als Startläufer bereits an die Spitze setzen und als erstes den Staffelstab übergeben. David und Maurits vergrößerten den Abstand zu den anderen Staffeln und zur bisherigen Rekordzeit. Die bisherige Zeit von 2021 wurde am Ende um fast 8 Sekunden unterboten. Damit gewann sie natürlich auch den Nordrhein-Titel 2026 und liegt in Deutschland ebenfalls in den Top 3.

Auch die weibliche U14 lieferte ein mutiges und gutes Rennen ab. In 8:29,01 min liefen Mia Pietrzyk, Clara Stahnke und Lilith Stahnke auf den siebten Platz und mussten sich in der Regionswertung Südost mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Rheinbacher Maikirmes vom 30. April bis 4. Mai 2026


Rheinbacher Maikirmes vom 30. April bis 4. Mai 2026


Von Donnerstag, den 30. April, bis Montag, den 4. Mai 2026, verwandelt sich die Rheinbacher Innenstadt wieder in einen bunten Festplatz. Die traditionelle Maikirmes lädt Besucherinnen und Besucher ein, fünf Tage lang auf dem Prümer Wall und in der Pützstraße Fahrspaß, kulinarische Köstlichkeiten und rheinische Geselligkeit zu genießen.

Auf dem gesamten Kirmesgelände gibt es Vergnügungen für Groß und Klein. Das Angebot der Attraktionen spannt einen weiten Bogen von Nostalgie bis zur digitalen Premiere. Sein Debut feiert „Poco Loco“, das interaktive mexikanische Labyrinth, in dem Besucher über eine App an einer digitalen Schnitzeljagd teilnehmen können. Die fast 100 Jahre alte Raupenbahn dagegen versprüht klassische Kirmesatmosphäre.

Weitere Fahr- und Schaugeschäfte wie der Autoscooter „Route 66“ und das Rundfahrgeschäft „Disco Dance“, sowie das Kinderkarussell „Aladdin“, „Kiddy-Tour“ und die Kinderschleife „Zirkus-Traum-Reise“ runden das Angebot auch in diesem Frühjahr ab.

Die Öffnungszeiten der Kirmes sind am

  • Donnerstag, den 30.04. ab 15:00 Uhr
  • Freitag, den 01.05. ab 12:00 Uhr
  • Samstag, den 02.05 ab 14:00 Uhr
  • Sonntag, den 03.05. ab 12:00 Uhr
  • Montag, den 04.05. ab 12:00 Uhr

Imbiss und Ausschank öffnen je nach Besucherandrang und Witterung am Donnerstag, Freitag und Samstag bereits vor den regulären Öffnungszeiten.

Die Stadt empfiehlt die Anreise mit dem Bus (Haltestelle Martinstraße) oder der Bahn (Bahnhof Rheinbach). Als Parkmöglichkeiten stehen die Plätze „Am neuen Wasserwerk“, Himmeroder Wall, Bungert, Deinzer Platz und Am Grindel zur Verfügung.

Der Parkplatz auf dem Prümer Wall, sowie die Parktaschen an der Martinsstraße sind vom 27.04. bis 05.05.2026 gesperrt.  

Zeit für Begegnungen im „Erzählcafé“

Zeit für Begegnungen im „Erzählcafé“


Zum 3. Erzählcafé am Donnerstag, 23. April, ab 10.30 Uhr lädt die VHS ins Café am Voigtstor, Vor dem Voigstor 6 ein.

Wir sind Bürgerinnen aus Rheinbach und Umgebung, die Menschen bei einer Tasse Kaffee zuhören – zugewandt, offen und verständnisvoll. Unser Wunsch ist es, dass wir uns beim Zuhören gegenseitig besser verstehen und so gegen Einsamkeit verbinden. Im Erzählen und Zuhören sind wir nicht allein.

„Wir nehmen uns Zeit für Begegnungen, sind offen für große und kleine Geschichten, die wir uns erzählen werden“, so die Gastgeberin Doris Kübler. „Durch den Austausch von Erlebnissen und Erfahrungen geht es uns oft besser.“ 

Interessieren Sie sich für gemeinsames Erzählen? Möchten Sie von ihren Erfahrungen erzählen? Möchten Sie zuhören? Suchen Sie Gesprächspartnerinnen?

Zwei Gastgeberinnen werden mit Ihnen die Vielfalt persönlicher Lebensgeschichten sichtbar machen, im Austausch und Zuhören.

Das kostenlose Angebot der VHS richtet sich an alle Generationen, jede und jeder ist willkommen! Kommen Sie vorbei! Wir laden Sie herzlich ein!

 

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt den neuen Hochschulentwicklungsplan vor

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt den neuen Hochschulentwicklungsplan vor


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat ihren Hochschulentwicklungsplan 4 (HEP4) für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Der Plan definiert die strategischen Schwerpunkte der Hochschule und zeigt, wie sie auf zentrale gesellschaftliche und technologische Herausforderungen reagiert und diese aktiv mitgestaltet.

„Der Hochschulentwicklungsplan beschreibt, wie wir als Hochschule Verantwortung übernehmen und Veränderung aktiv gestalten wollen. Er formuliert ambitionierte und zugleich realistische Ziele“, sagt Präsidentin Marion Halfmann.

Die strategische Weiterentwicklung der Hochschule erfolgt vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen. Demografischer Wandel, geopolitische Entwicklungen, rasanter technologischer Fortschritt, fortschreitender Klimawandel sowie veränderte finanzielle Rahmenbedingungen im Hochschulsystem prägen die Ausgangslage.

Im Zentrum des HEP4 stehen die drei Handlungsfelder Bildung, Forschung und Transfer. In der Lehre setzt die Hochschule auf eine ganzheitliche Begleitung der Studierenden – von der Studienorientierung bis zum Abschluss. So werden Vorstudienangebote gezielt ausgebaut, Studierende durch Coachingformate unterstützt und digitale sowie KI-gestützte Lehr- und Prüfungsformate weiterentwickelt.

In der Forschung stärkt die H-BRS ihre anwendungsorientierten und interdisziplinären Ansätze. Dabei werden insbesondere die Schwerpunkte Sicherheitsforschung, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Energieeffizienz, Visual Computing, Life Sciences und Gesundheit sowie Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme weiterentwickelt. Kooperationen mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft werden ausgebaut.

Auch der Transfer gewinnt weiter an Bedeutung: Die Hochschule fördert Gründungsaktivitäten, intensiviert die Zusammenarbeit mit Unternehmen und entwickelt neue Formate für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. So entstehen gemeinsame Entwicklungsprojekte insbesondere in den Zukunftsfeldern Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Sicherheit, Gründungsideen werden begleitet und Forschungsergebnisse in konkrete Anwendungen überführt.

Eine besondere Rolle spielen die Profilfelder der Hochschule, in denen sie ihre Stärken bündelt und gezielt weiterentwickelt. Im Bereich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz werden entsprechende Kompetenzen systematisch in Lehre und Forschung verankert und mit Fragen der verantwortungsvollen Nutzung verknüpft. In diesem Zusammenhang werden digitale und KI-gestützte Anwendungen in Lehr- und Lernformate integriert, datenbasierte Kompetenzen gestärkt und neue Forschungsansätze in Bereichen wie autonome Systeme und digitale Technologien weiterentwickelt.

Die Internationalisierung wird strategisch weiterentwickelt, unter anderem durch den Ausbau internationaler Kooperationen und englischsprachiger Studienangebote.

„Gerade in den Bereichen Digitalisierung und Internationalisierung zeigt sich, wie zukunftsorientiert sich die Hochschule aufstellt. Hier werden wichtige Impulse für Lehre, Forschung und Transfer gesetzt“, sagt Sylvie Hambloch-Gesinn, Vorsitzende des Hochschulrats.

Im Profilfeld Innovation und Unternehmertum stärkt die Hochschule die Gründungsförderung und unterstützt die Umsetzung von Ideen in marktfähige Anwendungen. Gleichzeitig gewinnt das Thema gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit weiter an Bedeutung: Nachhaltigkeitsaspekte werden in Studium, Forschung und Hochschulbetrieb integriert und als Querschnittsaufgabe verstanden.

Um ihre Ziele erfolgreich umzusetzen, stärkt die Hochschule zugleich ihre internen Voraussetzungen. Im Fokus stehen effiziente Strukturen und Prozesse, eine hohe Studierendenattraktivität, die Förderung von Gleichstellung und Diversität sowie eine offene und wertschätzende Hochschulkultur.

In den HEP4 sind zahlreiche Ideen von Hochschulangehörigen eingeflossen. Sowohl Beschäftigte als auch Studierende und Alumni haben sich an der Aufstellung des Plans beteiligt, der nun vom Präsidium beschlossen worden ist.

„Der Hochschulentwicklungsplan ist Ergebnis eines intensiven gemeinsamen Prozesses. Viele Mitglieder der Hochschule haben ihre Perspektiven eingebracht und so maßgeblich zur strategischen Ausrichtung beigetragen“, sagt Professor Andreas Gadatsch, Vorsitzender des Senats.

Die Ziele und geplanten Maßnahmen des HEP4 werden regelmäßig überprüft, priorisiert und weiterentwickelt, um flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können.