Mittwoch, 13. Mai 2026

Ein Infostand, viele Gespräche – und viel Lust aufs Ehrenamt

v.l.n.r.: Team FZB: Ulrike Woycke, Angela Giersdorff, Sprecherin


Ein Infostand, viele Gespräche – und viel Lust aufs Ehrenamt

Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL bietet weiteres Informationsformat im Rheinbacher Rathaus an


Der Infostand des Freiwilligenzentrums BLICKWECHSEL am 23. April im Rathaus Rheinbach hat eindrucksvoll gezeigt: Das Interesse am Ehrenamt ist groß – man muss den Menschen lediglich die Möglichkeit geben, unkompliziert damit in Kontakt zu kommen. 

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten den Stand, um sich über konkrete Engagement Möglichkeiten zu informieren. Dabei zeigte sich schnell: Viele Menschen tragen den Wunsch, sich einzubringen, bereits in sich. Oft fehlt lediglich ein sichtbarer, niedrigschwelliger Zugang zu Informationen und Ansprechpartnern.

Und vielleicht – so darf man mit einem kleinen Augenzwinkern feststellen – lag ein Teil des Erfolgs auch an der neuen Messetheke des Freiwilligenzentrums. Die professionelle und einladende Präsentation sorgte im Rathaus jedenfalls für Aufmerksamkeit und zahlreiche Gespräche. Ermöglicht wurde die Anschaffung der Theke durch die Förderung der Bürgerstiftung Rheinbach „Wir für Rheinbach“, der das Freiwilligenzentrum ausdrücklich dankt.

Ob die neue Theke tatsächlich „Menschen magnetisch anzieht“, lässt sich zwar noch nicht belegen – die Resonanz am 23. April spricht jedoch durchaus dafür.

Besonders erfreulich war zudem, dass nicht nur interessierte Einzelpersonen den Infostand besuchten. Auch Vereine informierten sich darüber, wie eine passgenaue Vermittlung von Freiwilligen gelingen kann. Mehrere Organisationen registrierten sich noch vor Ort beim Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL und können künftig mit ihren konkreten Bedarfen in Beratungen und Vermittlungen berücksichtigt werden.

„Die Menschen müssen nicht vom Ehrenamt überzeugt werden – sie brauchen vor allem einen einfachen Zugang und einen sichtbaren Impuls. Genau das wollen wir mit solchen Infoständen schaffen“, betont die Sprecherin Angela Giersdorff, oder mit anderen Worten: “Wer sichtbar ist, wird auch gefunden“ so bestätigte es ein sachkundiger Besucher.

Wegen der durchweg positiven Resonanz wird das Format fortgesetzt: Der nächste Infostand des Freiwilligenzentrums BLICKWECHSEL im Rathaus Rheinbach findet am 16. Juli statt. Wen dieses Format anspricht, sollte sich den Termin vormerken. Auch die inzwischen fast schon berühmte Messetheke wird wieder zum Einsatz kommen.

Wer sich bis dahin schon unverbindlich über ein Ehrenamt informieren, einfach neugierig ist, welche Möglichkeiten es gibt, oder vielleicht schon den ersten Schritt in ein Engagement machen möchte, ist herzlich zur wöchentlich stattfindenden Beratung eingeladen.

Information und Beratung jeden Do., 14-16 Uhr, Himmeroder Hof, Rheinbach, oder nach Vereinbarung (02226 917 210, helfen@blickwechsel-rheinbach.de, www.blickwechsel-rheinbach.de)
 

Traditionelles Maifest des NCR stärkt Gemeinschaft und Brauchtum

Maikönigspaar 2026 – Lukas Sauer und Hanna Rader

Traditionelles Maifest des NCR stärkt Gemeinschaft und Brauchtum


Der Jugendvorstand des NCR veranstaltete auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Maifest für die Vereinsmitglieder. Unter der Leitung des Jugendsprechers Lukas Sauer wurde zunächst gemeinsam der Maibaum geschmückt, bevor anschließend das traditionelle Maibaumaufstellen stattfand. Der vereinseigene Musikzug untermalte die Maibaumaufstellung musikalisch und trug so zur stimmungsvollen Atmosphäre bei.

In geselliger Atmosphäre verbrachten die Vereinsmitglieder einige schöne Stunden miteinander. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. 

Ein besonderer Höhepunkt war die Wahl des neuen Maikönigspaares des NCR. Zum Maikönigspaar 2026 wurden Lukas Sauer und Hanna Rader gewählt. Beide nahmen die Glückwünsche der Vereinsmitglieder erfreut entgegen.

Mit dem gelungenen Maifest wurde einmal mehr die Bedeutung von Gemeinschaft, Tradition und Vereinsleben innerhalb des NCR unterstrichen.
 

Fördermittel sichern und Investitionen wirtschaftlich optimieren

Fördermittel sichern und Investitionen wirtschaftlich optimieren

Kreissparkasse Köln weist auf ein kostenfreies Webseminar zur Zuschussberatung des Kooperationspartners ProEco Rheinland am 20. Mai 2026 hin


Köln, den 12. Mai 2026. Die Möglichkeiten für Unternehmen, in ihre Zukunftsfähigkeit zu investieren, sind vielfältig und reichen von Energie- und Klimaschutz, nachhaltiger Mobilität über Digitalisierung und IT, Forschung und Entwicklung bis hin zur Mitarbeiterqualifizierung. Für viele Maßnahmen auf diesen und weiteren Feldern ist es möglich, Zuschüsse aus öffentlichen Fördermitteln zu erhalten. Jedoch hält der bürokratische Aufwand viele Unternehmen davon ab, solche Fördergelder in Anspruch zu nehmen.

Um den Mittelstand in der Region auf diesem Themenfeld zu unterstützen, bietet die Kreissparkasse Köln in Kooperation mit der ProEco Rheinland eine Beratung an. Die ProEco ist ein Unternehmen der rheinischen Sparkassen, das auf Nachhaltigkeitsservices spezialisiert ist. Dazu zählt auch die Beratung zu Fördermitteln und Zuschüssen, bei welcher auf Wunsch der gesamte Prozess eng begleitet wird – von der Identifikation der passenden Programme für eine Investition bis zur Antragseinreichung.

In diesem Kontext weist die Kreissparkasse Köln auf ein kostenfreies Webseminar der ProEco zur Zuschussberatung für Unternehmen hin. Es findet statt am Mittwoch, den 20. Mai 2026 von 10:00 bis 11:00 Uhr. Unter dem Titel „Projekte planen, Fördermittel sichern & Investitionen wirtschaftlich optimieren“ erläutert Maurice Frohne von der ProEco, unter welchen Voraussetzungen ein Vorhaben zuschussfähig ist. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.

Unter www.proeco-rheinland.de/webinar-zuschussberatung werden Anmeldungen für das Webseminar entgegengenommen. 

Neuer Vorstand gewählt – KGO Oberdrees bereitet 100-jähriges Jubiläum vor

v.l.n.r: Peter Mahlberg (2. Vorsitzender), Andreas Ollhoff (Schriftführer), Andrea Wüschem (Kassiererin), Walter Schneider (1. Vorsitzender)

Neuer Vorstand gewählt – KGO Oberdrees bereitet 100-jähriges Jubiläum vor

Karnevalsgesellschaft „Bekömme Dich net drömm“ Oberdrees 1926 e.V. stellt sich personell neu auf und plant Jubiläumswochenende im Juni


Oberdrees, 6. Mai 2026. Die Mitglieder der Karnevalsgesellschaft „Bekömme Dich net drömm“ Oberdrees 1926 e.V. haben bei ihrer Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 6. Mai 2026, in der Gaststätte Zum Dorfkrug turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Im Mittelpunkt der Versammlung standen neben der personellen Neuaufstellung auch die Vorbereitungen für das 100-jährige Bestehen der Karnevalsgesellschaft am 13. und 14. Juni.

Ein zentraler Tagesordnungspunkt der Versammlung war die Neuwahl des Vorstandes. Mehrere bisherige Vorstandsmitglieder hatten ihre Ämter zur Verfügung gestellt: Norbert Höckendorf, der zehn Jahre lang zweiter Vorsitzender der KGO war, Christian Breuer, der sechs Jahre lang als Schriftführer tätig war, sowie Peter Mahlberg, der sechs Jahre lang das Amt des Kassierers innehatte, traten von ihren bisherigen Funktionen zurück. Dieter Schürheck und Christian Sperber stellten ihre Sitze als Beisitzer ebenfalls zur Verfügung.

Präsident Walter Schneider dankte Christian Breuer und Norbert Höckendorf für ihr langjähriges Engagement in ihren bisherigen Funktionen. Norbert Höckendorf hob er dabei besonders hervor: Er war zehn Jahre lang zweiter Vorsitzender und hatte die KGO in der Vergangenheit zudem vorübergehend geleitet. Sein Dank galt außerdem den bisherigen Beisitzern Dieter Schürheck und Christian Sperber.

Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Walter Schneider bleibt erster Vorsitzender der KGO. Peter Mahlberg wurde zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Andrea Wüschem ist künftig Kassiererin und damit die erste Frau in diesem Amt seit Bestehen der Karnevalsgesellschaft. Andreas Ollhoff übernimmt das Amt des Schriftführers. Norbert Höckendorf und Christian Breuer wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt und bleiben dem Vorstand damit erhalten. Conny Schürheck, Gregor Holzhäuser und Christian Schwark bleiben weiterhin Beisitzer.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war das bevorstehende Jubiläum der KG Oberdrees. Am 13. und 14. Juni feiert die Karnevalsgesellschaft ihr 100-jähriges Bestehen in der Festhalle an der Mausmaar. Das zwölfköpfige Organisationsteam rund um Präsident Walter Schneider und Ortsvorsteher Peter Eich bereitet das Jubiläumswochenende vor.

Am Samstag, 13. Juni, beginnt das Programm um 19 Uhr. Neben dem Festakt und einem Auftritt der Band Schmitz Marie bildet das 90-minütige Konzert der Domstürmer einen Höhepunkt des Abends.
Der zweite Veranstaltungstag beginnt am Sonntag, 14. Juni, mit der „Mess op Platt“ in der Festhalle. Geleitet wird die Messe von Pfarrer Ulrich Olzem, einem Oberdreeser Urgestein. Im Anschluss geht das Programm in den Frühschoppen über, der musikalisch von der Band Herzschlag begleitet wird. Ein besonderer Höhepunkt ist um 14:30 Uhr der Jubiläumsumzug mit 100 ehemaligen Tollitäten aus Oberdrees.

Ehrenpräsident Heinz Schneppen und Präsident Walter Schneider hatten in den vergangenen Wochen viele ehemalige Tollitäten persönlich besucht, um sie zum Jubiläum einzuladen.

Karten für den Festabend am Samstag, 13. Juni, sind zum Preis von 25,00 Euro erhältlich. Bestellungen sind per E-Mail an karten@kg-oberdrees.de sowie telefonisch unter 0163 47 20 916 möglich. Außerdem sind Karten bei Heidis Anziehungspunkt, Hauptstraße 1, 53359 Rheinbach, erhältlich. Weitere Informationen zum Jubiläumswochenende und zum Programm gibt es auf der Webseite der KG unter https://www.kg-oberdrees.de

Mit der Neuwahl des Vorstandes und den Vorbereitungen für das Jubiläumswochenende stellt sich die KGO sowohl organisatorisch als auch personell für ein besonderes Vereinsjahr auf.

Über die Karnevalsgesellschaft „Bekömme Dich net drömm“ Oberdrees 1926 e.V.

Die Karnevalsgesellschaft „Bekömme Dich net drömm“ Oberdrees 1926 e.V. ist ein traditionsreicher Karnevalsverein aus Oberdrees. Der Verein wurde 1926 gegründet und widmet sich der Pflege des rheinischen Brauchtums vor Ort.
 

Internationale Talente für die KI von morgen: H-BRS erfolgreich im DAAD-Programm „Academic Horizons“

Internationale Talente für die KI von morgen: H-BRS erfolgreich im DAAD-Programm „Academic Horizons“


Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat mit ihrem Konzept zur Gewinnung von internationalen Spitzentalenten im Bereich Künstliche Intelligenz überzeugt: Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert das H-BRS-Projekt „TALENT“ im Programm „Academic Horizons – Attracting Global Minds“ bis Ende 2029 mit 750.000 Euro. Die Mittel hierfür stammen aus dem 1000-Köpfe-Plus-Programm des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Dessen Ziel ist es, exzellente internationale Forschende dauerhaft an den hiesigen Wissenschafts- und Innovationsstandort zu binden.

Der Projektname „TALENT“ an der H-BRS steht als Abkürzung für „Talent Attraction and Lifelong Empowerment for New Technologies“ und ist eine Kooperation zwischen dem International Office, dem Fachbereich Informatik und dem Graduierteninstitut der Hochschule. Ziel ist es, internationale Spitzentalente im Bereich der Künstlichen Intelligenz für ein Studium oder eine Promotion an der H-BRS zu gewinnen, sie frühzeitig zu binden und nachhaltig in Wissenschaft und Arbeitsmarkt zu integrieren. Damit stärkt die Hochschule ihre internationale Ausrichtung und ihre Rolle in zentralen Zukunftstechnologien.

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und sind sehr stolz auf diesen Erfolg“, sagt die Vizepräsidentin Internationales und Digitalisierung der H-BRS, Professorin Teena Chakkalayil Hassan, über die Förderung des Projekts. „TALENT ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Internationalisierungsprojekte einen bedeutenden und nachhaltigen Beitrag zur Stärkung von Lehre, Forschung und Transfer in wichtigen Digitalisierungsthemen wie Künstliche Intelligenz leisten und somit auch die Attraktivität der Hochschule für Studierende und Forschende steigern können.“ Das entspreche genau dem Geist des Hochschulentwicklungsplans 2026 bis 2030.

Im Zentrum von TALENT steht der Aufbau einer „Talent Track Praxis Pipeline“, über die rund 30 besonders qualifizierte potentielle Masterstudierende und Promovierende aus Ländern wie Indien, Mexiko, Kamerun und Vietnam rekrutiert, fachlich und sozial integriert sowie auf eine Karriere in Wissenschaft oder Wirtschaft vorbereitet werden sollen. Ein wesentliches Merkmal von TALENT ist der ganzheitliche Ansatz, der alle Phasen von der Rekrutierung über das Onboarding, die fachliche Ausbildung bis hin zur Karriereentwicklung systematisch miteinander verzahnt. Das Projekt startet diesen Monat.

„Mit TALENT stärken wir gezielt unsere internationale Sichtbarkeit und leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Zukunftstechnologien“, sagt Professor Sascha Alda, Dekan des Fachbereichs Informatik. „Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz brauchen wir global vernetzte Talente, die Forschung, Innovation und Transfer gleichermaßen voranbringen.“

Das Projekt wird in enger Kooperation zwischen dem International Office und dem Fachbereich Informatik umgesetzt. Während der Fachbereich seine Expertise in der KI-Forschung einbringt, übernimmt das International Office eine zentrale Rolle bei der internationalen Rekrutierung sowie der Betreuung und Integration der Teilnehmenden.

„Internationale Talente erfolgreich zu gewinnen und ihren Studienerfolg sicherzustellen, bedeutet, sie von Anfang an ganzheitlich zu begleiten“, sagt Dr. Rahel Hutgens, Leiterin des International Office. „Mit TALENT schaffen wir Strukturen, die Orientierung geben, Integration fördern, lebenslanges Lernen stärken und so langfristige Karriereperspektiven eröffnen.“

Für die Förderung der Promovierenden ist insbesondere das Graduierteninstitut verantwortlich. Es stellt eine strukturierte Betreuung, hochwertige Qualifizierungsangebote und die Einbindung in die Forschungslandschaft sicher und unterstützt damit gezielt den internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs.

Neben der fachlichen Qualifizierung setzt das Projekt auf soziale Integration und nachhaltige Bindung. Mentoring-Programme, interkulturelle Angebote sowie Kooperationen mit Unternehmen fördern die Vernetzung in Hochschule, Region und Arbeitsmarkt. Damit leistet TALENT zugleich einen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland.

„Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme“ ist einer von fünf Forschungsschwerpunkten an der H-BRS, der durch das gleichnamige Institut getragen wird. Besondere Expertise hat der Fachbereich Informatik zum Beispiel in der Anwendung von KI in den Bereichen Visual Computing oder Informationssicherheit. Sowohl in der Wirtschaftsinformatik als auch im Bereich Cyber Security & Privacy wird die Anwendung von KI in relevanten Fallstudien erforscht.

Als Grundlagenfach ist KI in allen Bachelor-Studiengängen im Fachbereich Informatik verankert, das sind neben der klassischen Informatik die Studiengänge Cyber Security & Privacy sowie Wirtschaftsinformatik. Als Master-Studiengänge bietet der Fachbereich Autonomous Systems, Cyber Security & Privacy, Game Technologies, Informatik sowie Wirtschaftsinformatik, Nachhaltigkeit und Digitalisierung an. 

NCR Blau-Gold Rheinbach stellt bei Jahreshauptversammlung Weichen für die Zukunft

NCR Blau-Gold Rheinbach stellt bei Jahreshauptversammlung Weichen für die Zukunft


Der Vorsitzende Jörg Nawrath konnte im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des NCR Blau-Gold Rheinbach zahlreiche Mitglieder begrüßen und gemeinsam auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken. Neben den turnusgemäßen Berichten und organisatorischen Beschlüssen standen insbesondere Ehrungen sowie Neuwahlen im Mittelpunkt der Versammlung.

Ein besonderer Moment des Abends war die Ehrung von Jan Sauer, der für seine fünfjährige engagierte Vorstandsarbeit ausgezeichnet wurde. Der Verein würdigte damit seinen langjährigen Einsatz und sein großes Engagement für das Brauchtum und das Vereinsleben des NCR Blau-Gold Rheinbach.

Nach den Berichten laut Satzung und der anschließenden Entlastung des Vorstandes standen die turnusmäßigen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Dabei sprachen die Mitglieder zahlreichen bisherigen Amtsinhaberinnen und Amtsinhabern erneut ihr Vertrauen aus.

Wiedergewählt wurden:

  • Thomas Arenz als Geschäftsführer
  • Melanie Köppe als Schatzmeisterin
  • Heike Watty als 1. Schriftführerin
  • Jan Sauer als Leiter Technische Gestaltung
  • Tamara May als Leiterin der Kinder- und Juniorentanzgarde
  • Sonja Nawrath als Pressesprecherin

Neu in ihre Ämter gewählt wurden:

  • Heike May als Kassiererin (für ein Jahr)
  • Rebecca Mirgeler als Leiterin der Tanzgarde


Auch die vorgesehene Satzungsänderung wurde im Rahmen der Versammlung beraten und beschlossen. 
Vorsitzender Jörg Nawrath bedankte sich abschließend bei allen Mitgliedern für ihr Engagement, ihre Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Mit einem starken Vorstandsteam und großer Motivation blickt der NCR Blau-Gold Rheinbach optimistisch auf die kommenden Aufgaben und die nächste Session.


Montag, 11. Mai 2026

Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal erhält 3.900 Euro als Spende der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen

3.900 Euro aus dem Erlös von Zahngold, das Patienten gespendet haben, überreichte Dr. Jochen Jewan (Mi) für die Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen e.V. an den Vorsitzenden der Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal e.V., Prof. Lukas Radbruch (li) und Koordinatorin Andrea Kleinfeld (re).  Foto Hospizgruppe/Saxler-Schmidt

Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal erhält 3.900 Euro als Spende der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen 

Erlös aus Zahngold, das Patienten gespendet haben


Rheinbach/Meckenheim/Swisttal. Über eine besonders bemerkenswerte Spende freuten sich der Vorsitzende der Ökumenischen Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal e.V., Prof. Lukas Radbruch, und Koordinatorin Andrea Kleinfeld: 3.900 Euro überreichte der Meckenheimer Zahnarzt und Oralchirurg Dr. Jochen Jewan als Vertreter der Zahnärzte-Initiative Bonn-Siegkreis-Euskirchen aus dem Erlös  eingeschmolzenen Zahngoldes. „Das Geld stammt aus dem Erlös gesammelten Zahngoldes, das unsere Patienten gespendet haben“, erläuterte Dr. Jewan. „Diese Aktion machen wir regelmäßig und teilen den Ertrag jedes Mal unter gemeinnützigen Einrichtungen auf.“ Mit der Spende an die Hospizgruppe solle deren Arbeit unterstützt und gewürdigt werden. Auch aus eigener Erfahrung mit schwer Erkrankten  im Familien- und Freundeskreis sei ihm, seiner Familie und seinen Berufskollegen die Wertschätzung des Engagements im Hospizdienst ein besonderes Anliegen.  

„Leben bis zuletzt“ und „In der Trauer nicht allein“ – nach diesen Leitworten bietet die Ökumenische Hospizgruppe Rheinbach-Meckenheim-Swisttal schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen Begleitung und Unterstützung in der Zeit des Abschieds und der Trauer an. Unentgeltlich für jeden Menschen, unabhängig von Religion oder Herkunft. Die verantwortungsvolle Arbeit übernehmen ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund, die durch qualifizierte Schulungen und regelmäßige Fortbildungen auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden. 

Weitere Informationen: www.hospiz-voreifel.de, Kontakt: 02226 900 433, kontakt@hospiz-voreifel.de


 

Ein Renner namens Eduard: Motorsportteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt neuen Elektro-Rennwagen vor

Die studentischen Mitglieder des Vereins BRS Motorsport mit ihrem neuen Rennwagen Artemis G25e auf der Bühne des Audimax, Campus Sankt Augustin, 23. Mai 2025. Foto: H-BRS/Juri Küstenmacher

Ein Renner namens Eduard: Motorsportteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt neuen Elektro-Rennwagen vor


Das Motorsportteam der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) hat den neuen Elektro-Rennwagen für die Saison 2026 vorgestellt. Ein Jahr lag haben die Studierenden konstruiert, geschraubt, gelötet und getestet, um mit dem G26e „Eduard“ genannten Modell die bestmöglichen Leistungen auf der Rennstrecke zu erzielen. Sehr viel Entwicklungsarbeit ist in die Aerodynamik geflossen, ein neues Regelwerk machte umfangreiche Anpassungen erforderlich. Und auch die mögliche Zukunft des Rennsports hat die studentische Motorsportgruppe im Blick: Auf dem Weg zum autonomen Fahren ist sie schon weit gekommen.

Es ist mal wieder eng geworden in den Tagen vor dem Präsentationstermin: Buchstäblich bis zur letzten Minute haben die Studierenden an ihrem neuen Rennwagen Hand angelegt, um ihn makellos dem Publikum vorzeigen zu können. Nachtschichten sind die Mitglieder der studentischen Motorsportgruppe indes gewohnt. Während der heißen Phase des Chassisbaus haben sie im Vier-Schicht-Modell gearbeitet, um die Karosserie aus Carbon, Klebefilm und Aluminiumwaben Lage für Lage aufzubauen. Seit etwa einem Jahr arbeitet die Gruppe an dem komplett in Handarbeit gefertigten Einzelstück. Geschätzte 30.000 Arbeitsstunden haben sie mit der computergestützten Konstruktion, dem Zusammenbau und dem Testen der Komponenten verbracht.

Es ist der zwölfte elektrische Formel-Rennwagen, den Studierende mit Unterstützung der Hochschule gebaut haben. Für jede Saison bauen die im Verein BRS Motorsport organisierten Studierenden ein neues Auto, um damit an den Rennen der internationalen Formula-Student-Klasse teilzunehmen. Der Verein steht allen Fachbereichen offen, aktuell zählt er rund 60 Mitglieder.

Bei einer Feierstunde im Audimax auf dem Campus Sankt Augustin haben die Studierenden am Freitag das neue Modell der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Renner mit dem Beinamen „Eduard“ verfügt über vier Elektromotoren mit insgesamt 80 Kilowatt Leistung, die ihn in 2,3 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen sollen. Der Beschleunigungswert für den G26e, wie er offiziell heißt, entstammt den umfangreichen Simulationen, die die Studierenden mit Hilfe von Großrechnern der Hochschule durchgeführt haben. Die tatsächlichen Werte gilt es nun in den Testfahrten zu ermitteln. Dafür dürfen sie die 800 Meter lange Asphaltpiste des nahe gelegenen Verkehrslandeplatzes Hangelar nutzen.

Die studentischen Tüftler haben sich vom Fahrwerk über die Lenkung, die Kühlung, die Bremsen und den Akku bis zur Software jedes Detail vorgenommen, um noch bessere Leistungen auf der Rennstrecke zu erreichen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Aerodynamik. Bereits beim Vorgängermodell hatten die Studierenden auf sogenannte dreidimensionale Geometrien gesetzt. Die verschiedenen Flügel am Auto sind nicht als gerade Flächen ausgeführt, sondern zeigen kurvige Formen. Bei der Fertigung stellt das besonders hohe Ansprüche, aber die Aerodynamik wird dadurch deutlich verbessert. Um in der bevorstehenden Saison mitfahren zu können, mussten umfangreiche Änderungen vorgenommen werden. Denn ein neues Regelwerk setzt den Dimensionen der aerodynamischen Anbauteile engere Grenzen. Vor allem der Heckflügel musste konstruktiv überarbeitet werden, um regelkonform und gleichzeitig hochwirksam zu sein.

„Mit dem G26e knüpfen wir an unser mechanisches Konzept aus dem letzten Jahr an, beseitigen kleine Schwachpunkte, optimieren Komponenten und setzen auf ein überarbeitetes Aero-Paket“, sagt Fabienne Senge, Studentin der Nachhaltigen Ingenieurwissenschaften und Technische Leiterin. „Dazu findet aktuell viel Wissenstransfer statt. Bachelorarbeiten, neue Fahrzeugentwicklungen sowie das gezielte Anlernen der vielen neuen Teammitglieder haben ein eng zusammengewachsenes Team geschaffen, das uns den Erfolg für die nächsten Jahre sichern soll. Der G26e ist jetzt bereit für die Rennstrecke.“

Die Liste der neuen oder überarbeiteten Baugruppen und Komponenten bei dem G26e-Renner ist lang. So hat etwa eine spezialisierte Arbeitsgruppe ein neues, wirkungsgradoptimiertes Getriebe entwickelt. Die Studierenden haben dafür große Mengen von Daten aus dem Rennbetrieb ausgewertet, die ihnen gezeigt haben, in welchen Drehzahl- und Lastbereichen sich der Rennwagen in den unterschiedlichen Situationen tatsächlich bewegt. Außerdem ist es ihnen gelungen, das Gewicht des Getriebes an jedem der vier angetriebenen Räder um etwa 1,5 Kilogramm zu reduzieren. Bei einem nur rund 200 Kilogramm schweren Rennwagen wirken sich die fehlenden Kilos spürbar auf die Fahrdynamik aus.

Eine andere Arbeitsgruppe hat ein neues Batterie-Management-System entworfen und angefertigt – für ein Elektrofahrzeug eines der zentralen Sicherheitssysteme. Das System sorgt dafür, dass einzelne Zellen des Hochvolt-Akkus gezielt entladen werden, um Spannungsunterschiede auszugleichen. Außerdem verfügt es über 32 Sensoren, die die Zelltemperaturen überwachen. Auch die für das Chassis verantwortliche Arbeitsgruppe hat ganze Arbeit geleistet und den Lagenaufbau des Carbonlaminats neu konzipiert. So haben die Studierenden die Ausrichtung der Fasern des Verbundwerkstoffes abgeändert, sodass sich die Belastungen der Struktur besser verteilen.

Erste Hinweise, ob sich die zahlreichen Neuerungen und Detailverbesserungen auszahlen werden, werden die Testfahrten zeigen, mit denen die studentischen Motorsportler unmittelbar nach der öffentlichen Präsentation beginnen wollen. Ernst wird es dann für die Studentinnen und Studenten und ihren G26e bei dem ersten internationalen Rennen der Saison im Juli in Tschechien. Der Wettbewerb gilt als besonders anspruchsvoll, die erste Liga der europäischen Hochschulen ist dort vertreten.

„Nach einem Jahr Entwicklung, Meetings und einer intensiven Fertigungsphase bin ich stolz darauf, was wir als gesamtes Team geleistet haben. Wir freuen uns, als Team in Tschechien und Frankreich erneut anzugreifen. In den letzten Jahren haben wir dort bereits gute Erfahrungen gesammelt“, sagt Teamleiter Bernhard Winkelhake, Informatik-Student im 6. Semester. 

Ihr Know-how bei Elektronik und Software nutzen die Studierenden auch, um technische Lösungen für das autonome Fahren zu entwickeln. Ihr Ziel: ein Fahrzeug, das ohne Fahrer/Fahrerin die Rennstrecke meistert. Auf dem Weg dorthin sind sie schon weit gekommen. So arbeiten die komplexen laser-basierten Sensoren, die das Auto bei der Navigation leiten, sehr zuverlässig. Bei der Lokalisierung und Kartierung der Strecke setzen die studentischen Tüftler auf einen speziellen Algorithmus, der es dem Fahrzeug ermöglicht, sich in einer unbekannten Umgebung zu lokalisieren und gleichzeitig eine präzise Karte der Strecke zu erstellen. Eine große Herausforderung stellen aktuell die Bremsen dar, die ohne Tritte auf das Pedal auskommen müssen.

In der bevorstehenden Saison indes wird ein/e menschliche/r Fahrer/in am Steuer des G26e sitzen. Die Studierenden sehen sich damit bestens gewappnet für die Wettbewerbe, bei denen sie sich mit den besten europäischen Teams der Formula Student messen werden. Den Auftakt bildet das Rennen vom 19. bis 24. Juli in Most in Tschechien. Die kurvenreiche Strecke dort ist für das Team von BRS Motorsport mit aufregenden Erinnerungen verbunden: Das Team holte sich dort 2023 in der prestigeträchtigen „Engineering Design“-Kategorie den ersten Platz und Platz zwei in der Kategorie „Cost and Manufacturing“. Nach dem Rennen in Tschechien steht für das junge Team von BRS Motorsport ab dem 24. August der Wettbewerb in Lyon in Frankreich auf dem Programm.

Etwa 30 Teammitglieder werden jeweils mitsamt dem Rennwagen und umfangreicher Ausrüstung zu den mehrtägigen Rennen reisen, entsprechend aufwändig ist die Logistik. Für die Studierenden ist es eine Herzensangelegenheit, in die sie zahllose Stunden ihrer Freizeit investieren. Kosten fallen dennoch an, wobei der größte Posten auf den Bau des Rennwagens entfällt. Zwar unterstützt die Hochschule das Team, aber ohne externe Unterstützer wäre dieser Aufwand für die Studierenden nicht zu leisten.

Severin Hudelmayer, BWL-Student und Verantwortlicher für das Sponsoring, sagt daher: „Unser Projekt wäre ohne die Unterstützung unserer Partner und Sponsoren nicht realisierbar. Wir freuen uns sehr, dass wir neben langjährigen Partnern auch einige neue Partner gewinnen konnten. Jede helfende Hand, jeder Sponsor, jede Unterstützerin und jeder Unterstützer trägt zu dem Erfolg dieser Saison bei.“

Aus Sicht von Professor Dirk Reith, der als Faculty Advisor das Projekt an der Hochschule betreut, ist eine Besonderheit die Verankerung des Rennwagenbaus im Studienangebot der Hochschule: „Durch die Einbindung des Teams in die Lehre können wir Wahlfächer und Projekte direkt auf die Arbeit des Teams zuschneiden, teilweise sogar fachbereichsübergreifend. So können wir viel Theorie-Wissen sofort in einen Praxiskontext setzen und nutzen.“

INFO

Die Studierenden von BRS Motorsport entwickeln auf dem Campus Sankt Augustin für jede Rennsaison einen neuen Rennwagen, gebaut wird er in ihrer Werkstatt in Siegburg. Die Gruppe besteht seit 2007 und nimmt regelmäßig an der Formula Student in Europa teil. Seit 2014 baut sie ausschließlich elektrisch angetriebene Wagen. Aktuell hat das Team 60 Mitglieder, die aus allen Fachbereichen der Hochschule kommen. Die Mitarbeit in der interdisziplinären Motorsport-Gruppe ist eingebettet in das Lehrangebot der Hochschule und wird betreut von Professor Dirk Reith. Die Entwicklung und der Bau des Rennwagens werden von Sponsoren unterstützt.

G26e: Fakten

  • Aufbau: Full-Carbon-Monocoque mit einem Sandwichaufbau aus Carbon und Aluminiumwaben
  • Gewichtsreduktion durch optimierte Fertigungsverfahren wie 3D-Druck von Metallen, CNC-Fräsen und Drehen sowie Verwendung von Faserverbundswerkstoffen
  • Höchstgeschwindigkeit: zirka 120 km/h
  • Beschleunigung (0-100 km/h): zirka 2,3 Sek.
  • Gewicht: zirka 200 kg
  • Leistung: 80 KW, Allradantrieb (ein Motor pro Rad)
  • Spannung: 600 Volt 

Richtfest für Wohnen unter der Godesburg: zusammenstehen eG feiert Meilenstein für 53 öffentlich geförderte Wohnungen und Kita

Die Gäste lauschen dem Richtspruch 

Richtfest für „Wohnen unter der Godesburg“: zusammenstehen eG feiert Meilenstein für 53 öffentlich geförderte Wohnungen und Kita


Bonn - Bei bestem Wetter hat die zusammenstehen eG am vergangenen Freitag (8. Mai) das Richtfest für ihr erstes Wohnungsbauprojekt „Wohnen unter der Godesburg“ gefeiert. Rund 60 Gäste aus der Mitte der Genossenschaft, der Stadtgesellschaft und natürlich dem Handwerk kamen auf der Baustelle in Bad Godesberg zusammen, um diesen wichtigen Meilenstein zu begehen.

Das Projekt umfasst 53 öffentlich geförderte Wohnungen sowie eine viergruppige Kindertagesstätte. Alle Wohnungen werden barrierefrei errichtet, einzelne Wohnungen zudem rollstuhlgerecht. Die Fertigstellung ist für das 1. Quartal 2027 vorgesehen.

Die zusammenstehen eG ist eine gemeinsame Initiative von Mieterbund Bonn und Haus & Grund Bad Godesberg in Partnerschaft mit Caritas und Diakonie. Unterstützt wird das Projekt von weiteren Partnern von der Stadt Bonn, den Stadtwerken Bonn und aus Stadtgesellschaft. Das Vorhaben steht damit nicht nur für dringend benötigten bezahlbaren Wohnraum, sondern auch für eine neue Form der Zusammenarbeit in der Bonner Wohnungspolitik.

Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard von Grünberg betonte beim Richtfest die besondere Bedeutung des Projekts: „Wenn Mieterbund, Haus & Grund, Wohlfahrtsverbände und Stadt gemeinsam an einem Strang ziehen, dann wird aus einer Idee ein Leuchtturmprojekt. Hier sind weitere Finanziers und in Bonn und in anderen Kommunen zur Mitwirkung und Nachahmung eingeladen!“

Auch Vorstand Peter Kox unterstrich den praktischen Anspruch der Genossenschaft: „Wir reden nicht nur über bezahlbaren Wohnraum – wir bauen ihn.“

Vorstand Nikolaus Decker zeigte sich mit dem bisherigen Baufortschritt sehr zufrieden: „Wir erleben hier bislang einen reibungslosen Bauablauf.“

Dies bestätigte auch der erfahre Zimmermeister Anton Rosenbaum aus Mayen bei seinem Richtspruch: Nie zuvor habe er eine Baustelle erlebt, wo mit so genauen Plänen und präzisen Abläufen so reibungslos gearbeitet worden sei.

Bürgermeisterin Nicole Unterseh würdigte in ihrem Grußwort für die Stadt Bonn den gemeinwohlorientierten und partnerschaftlichen Charakter des Projekts: „Das Projekt zeigt, was eine Stadtgesellschaft leisten kann, wenn sich wichtige Akteure wie Eigentümer und Mieterorganisationen, Sozialverbände, die Stadt Bonn und die Stadtwerke Bonn zusammenschließen, um gemeinwohlorientierten Wohnraum zu schaffen. Es ist ein wichtiges Signal, dass das Projekt als bewohnergetragene Genossenschaft auch das soziale Miteinander und die Gemeinschaft vor Ort in den Fokus stellt. Mit seinem zukunftsweisenden Modellcharakter liefert dieses Bauvorhaben wichtige Impulse für unsere Stadt und regt hoffentlich zum Nachahmen an.“

Parallel zum Bau ist bereits das Bewerbungsverfahren für die Wohnungen gestartet. Schon jetzt liegen der Genossenschaft rund 100 Bewerbungen vor. Bereits am kommenden Mittwoch, 13. Mai, geht das Verfahren im Gustav-Stresemann-Institut in seine 2. Beteiligungsrunde. Weitere Informationen zum Projekt und zum Bewerbungsverfahren gibt es unter http://www.zusammenstehen-bonn.de

Mit „Wohnen unter der Godesburg“ entsteht in Bonn ein Projekt mit Modellcharakter: sozial, inklusiv, dauerhaft bezahlbar – und getragen von einem breiten Bündnis aus Stadtgesellschaft, sozialen Akteuren und engagierten Partnern.

Kunst findet Stadt - FDP begrüßt weiterentwickeltes Konzept

Kunst findet Stadt - FDP begrüßt weiterentwickeltes Konzept


Aus einem klassischen Skulpturenpfad wird ein lebendiges Kulturprojekt für ganz Rheinbach: Die FDP-Fraktion im Rat zeigt sich erfreut über die Neuausrichtung des Projekts „Kunst findet Stadt“.

„Wir finden es richtig gut, dass die Idee des Skulpturenpfads weitergedacht wurde. Genau darin liegt die Chance: Kultur nicht statisch zu planen, sondern sie in Bewegung zu bringen“, erklärte Ratsherr Carlo Knapp für die FDP-Fraktion.

Bereits früh hatte die FDP Rheinbach vorgeschlagen, Kunst im öffentlichen Raum offener zu gestalten, mit wechselnden Formaten zu arbeiten und den Skulpturenpfad stärker als Teil einer lebendigen Stadt zu verstehen und deshalb schon im Jahre 2018 einen entsprechenden Antrag gestellt. Umso positiver sieht die Fraktion, dass sich dieser Gedanken nun im neuen Konzept wiederfinden.

Für die FDP geht es dabei nicht nur um Kunst im engeren Sinne: Ein solches Projekt könne auch die Innenstadt beleben, Menschen zusammenbringen und Rheinbach als attraktiven Ort in der Region sichtbarer machen.

„Kunst im öffentlichen Raum schafft Begegnung. Sie lädt dazu ein, stehen zu bleiben, hinzuschauen und ins Gespräch zu kommen – genau das tut unserer Stadt gut“ betont Carlo Knapp. Die FDP-Fraktion will die Umsetzung weiterhin konstruktiv begleiten und freut sich auf die nächsten Schritte des Projekts. Ein guter Schritt für Rheinbach – und eine schöne Gelegenheit zu zeigen, wie aus einer Idee ein lebendiges Stück Stadt werden kann.

„Kultur und Stadtentwicklung gehen hier Hand in Hand. Mit dieser nun offeneren Ausrichtung gewinnt unsere Heimatstadt nicht nur kulturell, sondern auch als Anziehungspunkt für Bürger und Gäste weiter an Profil“, resümiert der FDP-Fraktionsvorsitzende Marc Frings, „Es ist schön zu sehen, dass aus einer Idee etwas entsteht, das die ganze Stadt einbezieht – mit immer neuen Impulsen, die Rheinbach kulturell bereichern können,“

Mit „Kunst findet Stadt“ entwickelt die Stadt Rheinbach den ursprünglich geplanten Skulpturenpfad zu einem flexibleren Kulturformat mit wechselnden künstlerischen Beiträgen im öffentlichen Raum weiter.