Dienstag, 3. Februar 2026

Partnerschaft des Friedens lädt ein zur Friedensdemo am 24.2.2026

Partnerschaft des Friedens lädt ein zur Friedensdemo am 24.2.2026

Es ist immer noch Krieg in Europa. Der russische Diktator Wladimir Putin überfällt vor vier Jahren ein friedliches Volk. Jeden Tag und jede Nacht greifen die russische Luftwaffe und die Artillerie mit Drohnen, Bomben und Raketen die Menschen in der Ukraine an. Es sterben immer noch täglich unschuldige Menschen.

Daher lädt die Partnerschaft des Friedens am Jahrestag des Einmarsches russischer Truppen und Söldner in die Ukraine am 24. Februar 2026 um 18.00 Uhr zu einer Friedensdemonstration auf den Kirchplatz in Rheinbach ein. "Wir müssen Putin zeigen, dass wir seinen Krieg ablehnen und wir müssen dem tapferen ukrainischen Volk zeigen, dass wir solidarisch zur Ukraine stehen", so Stefan Raetz, der Vorsitzende der Partnerschaft des Friedens. Mit vielen Jugendlichen und der Rheinbacher Bevölkerung soll ein deutliches Zeichen des Friedens gesetzt werden.  

NCR Blau-Gold feiert 60 Jahre Karneval in Rheinbach

NCR-Musikzug

NCR Blau-Gold feiert 60 Jahre Karneval in Rheinbach


Mit einem festlichen Jubiläumsabend hat der NCR Blau-Gold Rheinbach sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Ein abwechslungsreiches Programm prägte die Veranstaltung: Der vereinseigene Musikzug, die kleine Glitzer- sowie die Große Tanzgarde begeisterten ebenso das Publikum wie Solomariechen Louisa Rittmeier von Feuerio Mannheim, die Prinzengarde Meckenheim und Sürsch United. Zur anschließenden Party hießen die Altreuscher die Gäste willkommen.

Auch Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel stattete dem Geburtstagskind einen Besuch ab und unterstrich damit die Bedeutung des Vereins für die Stadt Rheinbach.

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung wurden Heike Watty und Luise Arenz für ihre langjährige Vorstandsarbeit ausgezeichnet. Beide erhielten aus den Händen der Regionalpräsidentin der FEN Europa 1970 e. V., Roswitha Born, den Orden „Narr von Europa“ in Silber.

Im Mittelpunkt des Abends standen zudem die Laudationes von Ehrensenator Stefan Raetz, Bürgermeister a. D., sowie dem Vorsitzenden Jörg Nawrath. Beide hoben die Bedeutung des NCR Blau-Gold für das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Stadt hervor.

Stefan Raetz würdigte in seiner Rede den Rheinbacher Karneval als weit mehr als bloße Unterhaltung. Narretei stehe für Lebensfreude, Gemeinschaft und gelebtes Brauchtum. Der Karneval schaffe Freundschaften, halte der Gesellschaft den „Narrenspiegel“ vor und ermögliche es, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen. Der NCR habe sich seit seiner Gründung im Jahr 1966 – damals noch belächelt – zu einer festen Größe im Stadtleben entwickelt. Besonders hob Raetz die Vielfalt des Vereins hervor, der Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammenbringe. Gerade diese Heterogenität mache den besonderen Zusammenhalt von Blau-Gold aus.

Zugleich sprach Raetz die veränderten Rahmenbedingungen für Karnevalsvereine an. Der klassische Saalkarneval habe an Resonanz verloren, doch gut organisierte, authentische Veranstaltungen mit Niveau würden weiterhin gut angenommen. Chancen sehe er vor allem im persönlichen Miteinander: „Lieber analog miteinander als digital nebeneinander.“ Als positives Beispiel nannte er die erfolgreiche Doppelveranstaltung aus Showtanzfestival und Freundschaftstreffen sowie die engagierte Nachwuchsarbeit des Vereins.

Auch der Vorsitzende Jörg Nawrath blickte in seiner Laudatio auf sechs Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurück. Ausgehend von den Zielen der Gründungszeit betonte er, dass der Anspruch des NCR bis heute unverändert sei: ein offener Karneval für alle Bürgerinnen und Bürger, getragen vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Aus ursprünglich 29 Gründungsmitgliedern sei der Verein auf heute über 200 Mitglieder angewachsen. In dieser Zeit habe der NCR zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt und das Karnevalsgeschehen in Rheinbach maßgeblich mitgeprägt.

Mit Blick auf die Zukunft betonten beide Redner die Bedeutung von Zusammenarbeit, Generationenarbeit und Ehrenamt. Der Tenor des Abends: Der NCR Blau-Gold Rheinbach kann auf eine lange Geschichte zurückblicken – und hat auch für die kommenden Jahre eine klare Perspektive.

Vorsitzender Jörg Nawrath

Ehrensenator und Bürgermeister a.D. Stefan Raetz

Ehrung von NCR-Mitgliedern: Luise Arenz (erste von links) und Heike Watty (dritte von links) durch Regionalpräsidentin der FEN Europa Roswitha Born (zweite von links)

die kleine Glitzer- sowie die Große Tanzgarde bei ihrem Gemeinschaftstanz

Nahversorger für Merzbach bleibt in Priorität 2

Der mögliche Standort wohnortnah am Ortsausgang in Richtung Rheinbach

Nahversorger für Merzbach bleibt in Priorität 2

Moderner Netto-Markt mit Bäckerei und Café verbessert Lebensqualität in Höhenorten


Mit Erleichterung nimmt die UWG Rheinbach zur Kenntnis, dass der für Merzbach angedachte Nahversorger, ein Netto-Markt mit Bäckerei und Café weiterhin auf der Prioritätenliste für die Bauleitplanung in Priorität 2 verbleibt. Das Projekt wird also weiterhin als ein Vorhaben mit perspektivischem Handlungsbedarf geführt

Grüne, FDP und SPD hatten in der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauen in einer Kampfabstimmung dafür votiert, den für Merzbach angedachten Nahversorger von der Prioritätenliste herunterzustufen auf 3, um? damit das Vorhaben später von der Liste gestrichen wird. UWG und CDU stimmten erfolgreich für den Verbleib des Projektes in Priorität 2

Das über viele Jahre von Fachleuten erarbeitete und 2025 im Stadtrat von allen Fraktionen einstimmig beschlossene Rheinbacher Einzelhandels- und Zentrenkonzept weist für die Ortschaften Wormersdorf, Merzbach, Oberdrees und Flerzheim einen eindeutigen Bedarf für einen Nahversorger zur Sicherstellung einer wohnortnahen Grundversorgung aus.

Der langjährige Merzbacher UWG-Ratsherr Jörg Meyer hatte bereits 2023 mit Erfolg die Aufnahme des Nahversorgers in die Prioritätenliste auf Prio 2 beantragt und begrüßt ausdrücklich die nun aktuellen Planungen des Investors für einen Standort direkt am nördlichen Ortsrand von Merzbach.  „Für gut 2/3 aller Merzbacher wäre der Markt in weniger als 500m Entfernung sehr gut zu Fuß, mit dem Fahrrad, Rollator oder einem der neuen kleinen Elektromobile zur Deckung des täglichen Bedarfs erreichbar. Auch für die Bewohner von Schlebach, Irlenbusch, Neukirchen, Kurtenberg, Berscheid und Loch/Queckenberg, wäre der Markt eine interessante Alternative zu den deutlich weiter entfernt gelegenen Märkten in Rheinbach, auch ohne Auto, mit dem Fahrrad, einem Elektromobil oder dem Dorfhüpfer, dann natürlich mit einer Bushaltestelle vor Ort.  Mit dem Café wäre ein schöner sozialer Treffpunkt für das Dorf möglich“, so Meyer weiter.  „Besonders auch die immer größer werdende Zahl unserer in den Höhenorten lebenden, teils weniger mobilen Senioren würde hiervon profitieren. Ich stehe mit dem Investor regelmäßig in Kontakt und freue mich sehr, wenn die Firma Schoofs Immobilien GmbH aus Kevelaer noch in diesem Jahr den Bürgerinnen und Bürgern vom Merzbach/Neukirchen ihre Planungen vorstellt“, so Jörg Meyer abschließend.

 

Sicherheitsbedingte Fällung der Linde am Weiher in Ramershoven

Sicherheitsbedingte Fällung der Linde am Weiher in Ramershoven


Die große Linde am Weiher gehört zum Ortsbild von Ramershoven. Viele Menschen verbinden persönliche Erinnerungen mit ihr.

Leider wurde bei einer fachlichen Untersuchung ein starker Befall mit dem Brandkrustenpilz festgestellt. Dieser Pilz zerstört das Holz im Inneren des Baumes. Vor allem am Stammfuß und an den Wurzeln ist die Substanz so stark geschädigt, dass die Standfestigkeit nicht zuverlässig ist. Der Baum gilt damit nicht mehr als sicher und könnte im schlimmsten Fall brechen oder umstürzen und Menschen gefährden. Eine Fällung lässt sich daher leider nicht vermeiden.

Gleichzeitig wird bereits geprüft, wie ein zeitnaher und würdiger Ersatz aussehen kann. Ein neuer Baum soll das Ortsbild auch für kommende Generationen prägen. 

Neue Impulse in der Öffentlichen Bücherei St. Martin

Gaming trifft Lesen

Neue Impulse in der Öffentlichen Bücherei St. Martin


Rheinbach. Die Öffentliche Bücherei St. Martin erweitert ihr Angebot rund um digitale Medien und lädt auch in diesem Jahr wieder regelmäßig zu beliebten Gamingnachmittagen ein. Ein besonderes Highlight: Ab sofort steht eine brandneue Switch-2-Konsole mit aktuellen Spielen bereit. Möglich wurde diese Anschaffung durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Kreissparkasse Köln „Für uns Pänz“, für die sich die Bücherei herzlich bedankt. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Förderung einen Beitrag dazu leisten können, dass Kinder und Jugendliche nicht nur lesen, sondern auch gemeinsam spielen und lernen können“, erklärt Sebastian Greven, Vertreter der Kreissparkasse Köln während der Eröffnung des neuen Angebots in der Bücherei.

Die Gamingnachmittage richten sich an Kinder ab 6 Jahren, aber auch Jugendliche und Erwachsene sind willkommen. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Spielen: Kinder können zusammen zocken, sich austauschen, voneinander lernen und neue Freundschaften knüpfen. Gerade Kinder, die zu Hause keine eigene Konsole haben, bekommen hier die Chance, die Welt des Gamings kennenzulernen. Und wer sonst alleine spielt, findet in der Bücherei schnell Mitspieler. „Uns ist wichtig zu zeigen, dass Gaming mehr ist als nur Spielen“, sagt Daniela Hahn, Leiterin der Öffentlichen Bücherei St. Martin. „Gemeinsames Spielen fördert den Austausch, Teamgeist und Medienkompetenz – und schlägt gleichzeitig eine Brücke zum Lesen.“ Denn Gaming und Lesen gehören in der Bücherei St. Martin zusammen: Spielanleitungen müssen gelesen werden, zu vielen Spielen gibt es passende Buchtipps, und auch Erstlesebücher mit bekannten Spielfiguren stehen zur Ausleihe bereit. So wird die Verbindung von Gaming und Lesen auf spielerische Weise gefördert.

Die aktuellen Termine sind zu finden unter www.buecherei-rheinbach.de 

Montag, 2. Februar 2026

Veilchendienstagzug unter dem Leitgedanken „Jeck für Vielfalt“


Leev Fründe
der Stadt Rheinbach, 

Der Veilchendienstagzug in der Rheinbacher Kernstadt hat dieses Jahr kein Zug Motto. Es gibt diese Session keine „Großen Tollitäten in der Kernstadt“, Ihr Motto ist dann auch das Motto des Zuges. 

Das Zugkomitee Rheinbach hat sich deshalb dazu entschieden, den Veilchendienstagzug unter dem Leitgedanken „Jeck für Vielfalt“ zu präsentieren.

Die Rheembacher Fastelovendsjecke haben die Aktion ins Leben gerufen und wollen damit ein klares Zeichen für Offenheit, Respekt, Menschlichkeit sowie gegen Ausgrenzung und Hetze im Karneval setzen. Dr. Daniel Phiesel, Bürgermeister der Stadt Rheinbach hat es so formuliert:
„Der Karneval steht traditionell für Offenheit, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander“.

Ich freue mich schon auf die bunt kostümierten Zugteilnehmer `innen und die schönen Uniformen der Karnevalsvereine und natürlich auf die tausende gutgelaunter Jecken am Straßenrand! Ich würde mich freuen, wenn die Bürger und Geschäftsleute den Zugweg etwas dekorieren würden. 

Die finanziellen Ausgaben für die Musikgruppen, Gema usw. wurde auch dieses Jahr zum größten Teil durch die Haussammlung abgedeckt. Mit dabei waren Mitglieder des Zugkomitee, der GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde, des NCR Blau-Gold Rheinbach, des Karnevals Komitee Blau - Weiß Rheinbach und in diesem Jahr das erste Mal von den Rheembacher Fastelovendsjecke.

Der Veilchendienstagzug in der Kernstadt wird auch dieses Jahr Traumhaft! 

Doch nun zu den Hauptpersonen! Am 17.02 um 14 Uhr werden sich diese Teilnehmer auf den Weg machen. Vielen Dank für die Teilnahme dieser Gruppen: 

Zugkomitee Rheinbach, Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V., Regimentsspielmannszug Echo Niederdrees 1921 e.V., Fanfaren Corps Prinzengarde Meckenheim, Mädchendreigestirn aus der Kernstadt, Landstürmer, Rewe Esser, Die üblichen Verdächtigen, Jecke Bären op grosser Zoochfahrt, FC Schalke Fanclub GEbrüder Rheinbach e.V., JGV Neukirchen - Merzbach e.V., Sürsche Aqua-Narren, Gewerbeverein Rheinbach e.V., bn:t Blatzheim Networks Telecom GmbH, Freundeskreis 1 FC Rheinbach, SC Rheinbach 1913 e.V. Fußballschlüpfe, VHS Zweckverband Voreifel Musikschule Voreifel, Rheembacher Fastelovendsjecke, Musikfreunde Fidelia Wormersdorf e.V., Wanderjugend im Eifelverein Rheinbach e.V., NCR Blau-Gold Rheinbach 1966 e.V., Bauhandwerk Rheinbach, Kolle un Fründe, Malteser Rettungswache Rheinbach, Karnevalskomitee Blau - Weiß Rheinbach 1912 e.V., CDU Rheinbach, Mitarbeiter der Baumschule Ley, Jecke vom Forst, Staatsdiener un Fründe op Jück, Freiwillige Feuerwehr und Brauchtumsverein Loch, Hamächer Bayern Buben, Städtisches Gymnasium Rheinbach, Rheinbacher Fahrdienst, Queckenberger Mädchen Dreigestirn, GRO-RHEI-KA Narrenzunft Prinzengarde 1895, Tambour Corps Frei Weg Heimerzheim 1934 e.V., Spielmannszug 1902 Rheinbach e.V.

Fünf Kommentatorenplätze sind eingerichtet:

  • Vor dem Dreeser Tor: Restaurant Nepheli, Moderation:  Reiner Fassbender  (unterstützt durch die Firma Wotec)
  • Martinstraße/Pützstraße: Gaststätte Alte Post mit großer Außengastronomie
  • Hauptstraße: Traditionsbühne der VR Bank Filiale Rheinbach.
  • Hauptstraße/Ecke Schweigelstraße: Gaststätte Am Hamächer. Moderation: Ingo Buttenberg, der die jecke Party in Gang hält.
  • Hauptstraße: St. Martinskirche. Dort steht der Wagen der Tollitäten aus den Ortschaften und der Stadt Rheinbach, die nicht am Zug teilnehmen. Dieser wird gesponsort durch die Kreissparkasse Köln Filiale Rheinbach. 

Die Moderation liegt bei Dieter Schmidt, der mit vielen Informationen über die 4 K – Kreissparkasse-Kamelle-Kirche-Karneval und die Zugteilnehmer aufwarten wird

Zugweg ist der gleiche wie im letzten Jahr!


 


 

Großes entsteht im Kleinen – Sammeln statt Aufrunden – Eine Lektion in Nächstenliebe

(von linls nach rechts): Kathrin Trompeter (stellvertretende Leiterin des DAK-Servicezentrums Köln-Neumarkt) Ulli Woycke (Team FZB), Gernolf Karrer (Team FZB), Margret Feund (Team FZB), Thea Müller (Team FZB), Ulla Kreutz (Team FZB), Angela Giersdorff (Sprecherin FZB)

Großes entsteht im Kleinen – Sammeln statt Aufrunden – Eine Lektion in Nächstenliebe


„Restcentspende“ unterstützt Freiwilligenzentrum Blickwechsel und das Ehrenamt in Rheinbach
Rheinbach/Köln - Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL (FZB) in Rheinbach freut sich über eine Spende in Höhe von 2.169,92 Euro, überreicht am 26.01.2026 in Form eines symbolischen Schecks durch Kathrin Trompeter, stellvertretende Leiterin des DAK-Servicezentrums Köln-Neumarkt. Die Zuwendung stammt aus der sogenannten Restcent-Spende der Mitarbeitenden sowie der Rentnerinnen und Rentner der DAK-Gesundheit.

Das Prinzip ist einfach, die Wirkung beachtlich: Seit dem 1. November 2014 verzichten Beschäftigte und Ruheständler der DAK-Gesundheit freiwillig auf die Cent-Beträge hinter dem Komma ihres Gehalts oder ihrer Rente, der Erlös wird jährlich gemeinnützigen Organisationen/Vereinen/Zwecken gespendet. Aktuell beteiligen sich 7.286 Personen an dem Modell. Die Spende an das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL stellt dabei lediglich einen Teil der im Jahresverlauf gesammelten Gesamtsumme dar.

Für Kathrin Trompeter, die selbst seit August 2025 in Rheinbach lebt und seit 1994 bei der DAK-Gesundheit tätig ist, war die Unterstützung des FZB ein persönliches Anliegen. Seit vielen Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich und suchte auch in Rheinbach gezielt nach Möglichkeiten, sich einzubringen. Dabei wurde sie auf das Freiwilligenzentrum aufmerksam, das sich seit Jahren der Beratung und Vermittlung von Menschen in ein passendes Ehrenamt widmet und zugleich Organisationen bei der Gewinnung freiwillig Engagierter unterstützt.

Das Freiwilligenzentrum BLICKWECHSEL, unter der Trägerschaft des Georgsring e. V., wird ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen. Seit dem vergangenen Jahr verfolgt das Team konsequent das Ziel, die Arbeit des Zentrums zu modernisieren: Prozesse werden digitalisiert, die Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut und neue Formate der Ansprache entwickelt. „Viele Schritte sind bereits gelungen“, sagt Angela Giersdorff, Sprecherin des FZB. „Doch gerade für eine professionelle und nachhaltige Außendarstellung fehlen oft die finanziellen Mittel. In dieser Situation sind wir für diese großzügige Spende außerordentlich dankbar.“

Die Unterstützung wird insbesondere dazu beitragen, die Präsenz des freiwilligen Zentrums im öffentlichen Raum zu stärken. Geplant sind verstärkte mobile Einsätze, um Bürgerinnen und Bürger direkt anzusprechen und für ehrenamtliches Engagement zu sensibilisieren. Dabei gehe es nicht allein um die Vermittlung in konkrete Tätigkeiten, betont Giersdorff: „Unsere Kernkompetenz ist die Beratung, aber wir verstehen uns ebenso als Botschafter für das Ehrenamt. Unsere Gesellschaft ist auf Menschen angewiesen, die sich einbringen und Verantwortung übernehmen.“

In seiner aktuellen Öffentlichkeitskampagne setzt das FZB bewusst auf einen Perspektivwechsel: Ehrenamt wird nicht nur als Einsatz für andere dargestellt, sondern auch als persönlicher Gewinn. Sinnstiftung, soziale Kontakte und das Gefühl, etwas bewirken zu können, stehen im Mittelpunkt der Ansprache.

Die „Restcentspende“ der Mitarbeitenden und Rentner der DAK-Gesundheit steht dabei sinnbildlich für das Selbstverständnis des Zentrums. Aus vielen kleinen Beiträgen entsteht eine große Wirkung – ein Gedanke, der sich auch auf das Ehrenamt selbst übertragen lässt. „Wenn jeder Mensch nur wenige Minuten seiner Zeit für andere einbringen würde, kämen enorme Ressourcen zusammen“, so Trompeter. „Ehrenamt verbindet Menschen, die mit Herz handeln. Gemeinsames Anpacken bereichert das eigene Leben und das anderer.“

BLICKWECHSEL will diesen Gedanken auch künftig weitertragen. Trotz zunehmender Digitalisierung setzt das Team bewusst auf persönliche, wertschätzende Beratung und den direkten Kontakt. „Wir werden weiterhin präsent sein, informieren und ermutigen – auch mit kleinen, niedrigschwelligen Möglichkeiten des Engagements“, sagt Giersdorff. „Diese Spende gibt uns nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Hoffnung und Zuversicht, dass unsere kleinteilige Arbeit am Ende zu etwas Großem beiträgt.“

Infos und Kontakt: 

Beratung: donnerstags von 14 bis 16 Uhr (und nach Vereinbarung) Himmeroder Hof in Rheinbach, www.blickwechsel-rheinbach.de 
Tel. 02226/ 917210,
helfen@blickwechsel-rheinbach.de
 

CDU Rheinbach erzielt wichtigen Erfolg für den Kinderschutz

CDU Rheinbach erzielt wichtigen Erfolg für den Kinderschutz

Stadt erweitert den Antrag und prüft sämtlich Spielplätze 


Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Rheinbach hat in seiner Sitzung am 29. Januar 2026 einen von der CDU-Fraktion eingebrachten Antrag von Ratsfrau Nicole Wallrath beschlossen. Ziel des Antrags war die Errichtung eines Sonnenschutzes auf dem Spielplatz in Neukirchen‑ Irlenbusch, um Kinder besser vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen.

Die Verwaltung ging sogar noch einen Schritt weiter: Statt einer punktuellen Lösung erweiterte die Stadt den Antrag und wird  alle städtischen Spielplätze prüfen und priorisieren. Bis zum Sommer 2026 wird der Spielplatz in Neukirchen-Irlenbusch  mit einem angemessenen Sonnenschutz ausgestattet. Damit wird der CDU‑ Vorstoß nicht nur umgesetzt, sondern deutlich ausgeweitet – ein großer Erfolg für den Schutz der jüngsten Rheinbacherinnen und Rheinbacher. Die Kosten können über Fördermittel zu 80% unterstützt werden. Für den verbleibenden Restbetrag sollen Spendenmittel eingeworben werden. Auch bei der Pflanzung und anschließenden Pflege der zur Beschattung gepflanzten Bäume wird auf die Mithilfe aus der Bevölkerung gebaut. 

Ratsfrau Nicole Wallrath betonte die Bedeutung des Beschlusses:
„Kinder verbringen viel Zeit auf unseren Spielplätzen. Ein wirksamer Sonnenschutz ist kein Luxus, sondern eine Frage der Gesundheit. Ich freue mich sehr, dass unser Antrag nicht nur Zustimmung gefunden hat, sondern dass die Stadt das Thema umfassend angeht. Dieses Thema ist wichtig und ich bin mir sicher, dass auch die Bevölkerung mithelfen wird, das Projekt zu unterstützen.“

Hintergrund des Antrags ist die fehlende Beschattung auf dem Spielplatz in Neukirchen‑ Irlenbusch. Ohne Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung besteht für Kinder ein erhöhtes Risiko für Sonnenbrand, Dehydrierung und Hitzeschäden. Die CDU hatte daher eine Umsetzung spätestens bis Sommer 2026 gefordert, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und sichere Spielbedingungen zu gewährleisten.

Mit der nun beschlossenen flächendeckenden Lösung setzt die Stadt Rheinbach ein starkes Zeichen für Prävention, Gesundheitsschutz und Familienfreundlichkeit. Die CDU Rheinbach begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich und sieht darin einen wichtigen Schritt, um die Aufenthaltsqualität auf allen Spielplätzen nachhaltig zu verbessern.
 

Dr. Maureen Thielen wird neue Ortsvorsteherin von Wormersdorf

Dr. Maureen Thielen wird neue Ortsvorsteherin von Wormersdorf

CDU Rheinbach sichert volle Unterstützung zu


Der Rat der Stadt Rheinbach wird am 09.02.2026   Dr. Maureen Thielen zur neuen Ortsvorsteherin von Wormersdorf vorschlagen. Die Entscheidung folgt auf mehrere Gesprächsrunden mit dem bisherigen Ortsvorsteher Rolly Münch, in denen trotz intensiver Bemühungen kein tragfähiger Kompromiss zur weiteren Besetzung des politischen Ehrenamts erzielt werden konnte. Auch Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel hatte sich in die Gespräche eingeschaltet. Die zunächst aussichtsreichen Gespräche führen letztendlich nicht zum Erfolg, da Herr Münch das Kompromissangebot ablehnte.  

Dr. Maureen Thielen hatte bei der Kommunalwahl in Wormersdorf ein herausragendes Ergebnis erzielt und war mit breiter Mehrheit in den Rheinbacher Stadtrat eingezogen. Die Ärztin und Fachärztin für Radiologie lebt mit ihrer Familie in Wormersdorf und engagiert sich seit vielen Jahren in vielfältigen ehrenamtlichen Funktionen vor Ort. Sie war langjähriges Mitglied des Ortsausschusses und ist in den Wormersdorfer Vereinen fest verankert. Seit 2020 gehört sie dem Rheinbacher Stadtrat an und setzt sich dort mit klarer, verlässlicher Stimme für die Belange ihres Heimatortes ein.

Mit über 3.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Wormersdorf die größte Ortschaft Rheinbachs. In den kommenden Jahren stehen wichtige Entscheidungen an – darunter Maßnahmen zum Hochwasserschutz, Fragen der Ansiedlung von Versorgungsstrukturen, die Belebung der dörflichen Infrastruktur, verkehrspolitische Weichenstellungen sowie die Zukunft der Mehrzweckhalle. Dr. Thielen sieht ihre neue Aufgabe daher als zentrale Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.

„Das Amt der Ortsvorsteherin ist für mich sowohl ein politisches als auch ein gesellschaftliches Ehrenamt“, betont Dr. Thielen. „Der direkte Austausch mit den Menschen in Wormersdorf ist mir besonders wichtig. Nur gemeinsam können wir die anstehenden Herausforderungen anpacken und unseren Ort weiter voranbringen.“

Die CDU Rheinbach begrüßt die Bereitschaft von Dr. Thielen ausdrücklich und sagt ihr volle Unterstützung zu. Mit ihrer fachlichen Kompetenz, ihrer kommunalpolitischen Erfahrung und ihrer tiefen Verwurzelung im Ort bringe sie beste Voraussetzungen für das Amt mit.

Dr. Thielen verbindet ihre Amtsübernahme mit der Hoffnung auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung: „Ich freue mich auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und darauf, Wormersdorf gemeinsam voranzubringen.“
 

Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach am Montag, 9. Februar

Gesprächscafé für Trauernde in Rheinbach am Montag, 9. Februar,15-17 Uhr

Wichtig: Neuer Veranstaltungsort im Kaminzimmer des Evangelischen Altenzentrums Haus am Römerkanal, Römerkanal 11


Rheinbach. Wenn ein geliebter Mensch verstorben ist, hinterlässt er eine große Lücke. Die Unterstützung von Verwandten, Freunden und Bekannten bei all den notwendigen Formalitäten ist tröstend und hilfreich. Aber schließlich gilt es wieder in den Alltag zu finden – ohne den geliebten Menschen. Wer ist da und hält auch nach Wochen, Monaten oder Jahren die Tränen und die Trauer aus? Wer versteht diese Gefühle? Wo kann man neue Kontakte knüpfen und wer ermutigt neue Wege zu gehen?

Die ausgebildeten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter der Ökumenischen Hospizgruppe e.V. bieten Trauernden beim Gesprächscafé für Trauernde in vertrauensvoller Atmosphäre die Möglichkeit sich mit Menschen in ähnlicher Lebenssituation auszutauschen, einander zuzuhören und neue Kraft zu finden. 

Das nächste Gesprächscafé für Trauernde findet statt am Montag, 9. Februar, 15-17 Uhr, am neuen Veranstaltungsort Evangelisches Altenzentrum Haus am Römerkanal, Römerkanal 11, Kaminzimmer, Erdgeschoss. Vor dem Haus befinden sich zwei Behinderten-Parkplätze, weitere Parkplätze in fußläufiger Nähe.  Das Angebot ist kostenlos.

Ökumenische Hospizgruppe e.V. Rheinbach-Meckenheim-Swisttal, Römerkanal 11, 53359 Rheinbach, kontakt@hospiz-voreifel.de,  Büro Festnetz: 02226 900 433, Büro Fax: 02226 900 432, Koordinatorinnen Mobil: 0177 21 78 337, Homepage: www.hospiz-voreifel.de