Donnerstag, 17. September 2026

Rheinbacher Ausbildungsmesse 2026: Mehr als 120 Aussteller treffen am Samstag auf rund 3.000 Besucher

Interessierte Besucherinnen probieren sich am Stand des Bauhandwerks Rheinbach aus 

Rheinbacher Ausbildungsmesse 2026: Mehr als 120 Aussteller treffen am Samstag auf rund 3.000 Besucher

Ausbildung, Studium, Praktikum und berufliche Perspektiven stehen am kommenden Samstag, 19. September 2026, in Rheinbach im Mittelpunkt. Von 10:00 bis 15:00 Uhr öffnet die Rheinbacher Ausbildungsmesse erneut ihre Türen im Messegebäude des Alliance Küchenrings, Marie-Curie-Straße 6. Mehr als 120 Unternehmen, Institutionen, Hochschulen und weitere Akteure präsentieren sich und ihre Angebote. Erwartet werden wie in den vergangenen Jahren rund 3.000 Besucherinnen und Besucher.

Damit ist die Rheinbacher Ausbildungsmesse die größte Messe zur Berufsorientierung im Rhein-Sieg-Kreis. Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Presse sind herzlich eingeladen, die Messe am Samstag zu besuchen, mit Ausstellern und jungen Menschen ins Gespräch zu kommen und sich selbst ein Bild vom vielfältigen Angebot zu machen.

Im Mittelpunkt steht der direkte Austausch. Junge Menschen können sich nicht nur über unterschiedliche Ausbildungsberufe, duale Studiengänge und weitere Bildungswege informieren, sondern zahlreiche Berufsfelder auch praktisch kennenlernen. Viele Aussteller bringen Mitmachangebote mit und geben Einblicke in Tätigkeiten, die sich im klassischen Berufsorientierungsunterricht nur schwer vermitteln lassen.

Ein besonderer Akzent liegt in diesem Jahr auf Virtual Reality. Verschiedene Anwendungen ermöglichen es, Berufe und typische Arbeitssituationen virtuell zu erleben. Ergänzt wird das Messeangebot unter anderem durch die Möglichkeit, kostenlos professionelle Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen.

„Die besondere Stärke der Rheinbacher Ausbildungsmesse liegt in ihrer Vielfalt und im persönlichen Kontakt. Hier können junge Menschen an einem einzigen Tag ganz unterschiedliche Unternehmen und Berufsfelder kennenlernen, Fragen stellen und vielleicht auch Möglichkeiten entdecken, die sie vorher gar nicht auf dem Schirm hatten“, erklärt Dr. Joachim Rasch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH (WFEG). „Gleichzeitig bietet die Messe den Unternehmen aus der gesamten Region eine wichtige Gelegenheit, mit potenziellen Nachwuchskräften ins Gespräch zu kommen.“

Organisiert wird die Rheinbacher Ausbildungsmesse von der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach mbH (WFEG). Sie versteht die Veranstaltung als wichtiges Instrument der Berufsorientierung und zugleich als Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung in der Region.

Weitere Informationen unter www.rheinbacher-ausbildungsmesse.de

 

Rheinbach liest e.V. ruft zum Spenden von Kinder- und Jugendbüchern auf

Rheinbach liest e.V. ruft zum Spenden von Kinder- und Jugendbüchern auf



Rheinbach, September 2026 – Der Verein Rheinbach liest e.V. lädt im Rahmen des Projekts  BÜCHERÜBERRASCHUNG zu einem Sammeltermin in der Bücherei St. Martin ein. Gespendet werden dürfen gut erhaltene  Kinder- und Jugendbücher, die anschließend für die Aktion aufbereitet und an junge Leserinnen und Leser weitergegeben werden. 

Der Sammeltermin findet am  Freitag, 25.09.2026, von 15 bis 18 Uhr in der Öffentlichen Bücherei St. Martin Rheinbach statt. 

„Besonders dringend benötigen wir noch Bücher für Kinder im Kindergarte- und Vorschulalter sowie für die 1. und 2. Klassen. Hier fehlen uns noch zahlreiche Bücher“, merkt Anke Schmitz-Reinhard vom Team BÜCHERÜBERRASCHUNG an. Die gesammelten Bücher bilden die Grundlage für die BÜCHERÜBERRASCHUNG, bei der Kinder und Jugendliche mit liebevoll zusammengestellten Buchadventskalendern überrascht werden. An jedes Kind in den KiTas, Grundschulen und in Teilen in den weiterführenden Schulen der Stadt werden die Bücher mit dieser Aktion verschenkt. 

Gesucht werden gut erhaltene Kinder- und Jugendbücher in möglichst sauberem und vollständigem Zustand aus der Zeit nach der Rechtschreibreform (1996). Besonders willkommen sind Bücher, die zum Vorlesen, Entdecken und Selberlesen anregen, vom Bilderbuch über Erstlesebücher bis hin zu Jugendbüchern.

„Mit jeder Spende schenken wir Lesefreude weiter“, so der Verein Rheinbach liest e.V.

Wenn Sie Kinderbücher spenden möchten, aber der Termin für Sie ungünstig ist, können Sie Bücher auch ganzjährig während der Öffnungszeiten in der  Buchhandlung kunterbunt  abgegeben.

Rheinbach liest e.V. bedankt sich schon jetzt bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die das Projekt mit einer Bücherspende unterstützen. Weitere Infos unter rheinbach-liest.de
 

Lions-Club Bonn-Rhenobacum unterstützt Theater für Kinder

Christina Stephan (re) und Raoul Migliosi (li) vom Ensemble „Theater am Lohmarkt“ mit Lions-Präsident Karsten Logemann bei der Scheck-Übergabe

Lions-Club Bonn-Rhenobacum unterstützt Theater für Kinder 


Im Rahmen des jährlichen Rheinbacher Sommertheaters fanden erneut drei Vorstellungen des „Theaters am Lohmarkt“ für die Rheinbacher Grundschulen statt. „Cantabella und das hohe C“ riss die Kinder mit und war ein schönes Beispiel für den Lernort Theater. Der Lions-Club Bonn-Rhenobacum unterstützte die Vorstellungen mit einer Spende von 1.500 EUR, um so die Eintrittskosten für die Eltern nennenswert zu senken. 

„Zu Beginn eines Lions-Jahrs sammeln wir während des Gartenfests des neuen Präsidenten für einen guten Zweck. Den Erlös widmet der Präsident dann einem Wunschprojekt“ erläutert Lions-Präsident Karsten Logemann die Spende des Lions-Clubs. „Wir wollen gerne etwas für Kinder in Rheinbach tun; in einem vollen Stadttheater in die Gesichter der Kinder zu schauen, ist ein einmaliges Erlebnis. Kultur fällt in schweren Zeiten sehr schnell dem Sparzwang zum Opfer und wir Lions können das mit unserem Engagement etwas auffangen. Gleichzeitig freut sich der Club, dem „Theater am Lohmarkt“ zum dritten Geburtstag gratulieren zu können und hofft, „unser Theater“ feiert noch viele Ehrentage“. Lust mitzumachen? www.bonn-rhenobacum.lions.de
 

Vorstellung neuer Bücher in der Bücherbrücke Meckenheim

Vorstellung neuer Bücher in der Bücherbrücke Meckenheim 


RHEINBACH. Die Buchreferentin Dorothee Grütering stellt am Dienstag, 22.09.2026 um 19.00 Uhr zum wiederholten Male eine Auswahl von Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt vor. Dabei präsentiert sie die Werke sehr amüsant, anschaulich und kurzweilig. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, ob Familienroman, Kriminalfälle oder Abenteuergeschichten. 

Als besonderer Service des Büchereiteams wird im Anschluss an die Veranstaltung die Ausleihe geöffnet und die vorgestellten Titel können sofort mit Büchereiausweis ausgeliehen werden. Anmeldungen notwendig bei der VHS Voreifel oder Bücherei Meckenheim. Ort: Bücherbrücke Meckenheim/ Alfter, Adolf-Kolping-Str. 4, 53340 Meckenheim

Weitere Infos zu Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de.
 

Werkstattführung bei Orgelbau Klais in Bonn

Werkstattführung bei Orgelbau Klais in Bonn


RHEINBACH. Seit über 100 Jahren und in mittlerweile vierter Generation stellt die weltbekannte Orgelbaufirma Klais aus Bonn Orgeln für Kirchen und Konzertsäle (u. a. die Hamburger Elbphilharmonie) her. Am Samstag, 26.09.2026 um 14.00 bis 16.30 Uhr besteht über die VHS Voreifel die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen, in der spannende Einblicke in die Arbeit der Orgelbauer zwischen Tradition und Moderne gegeben werden. Besichtigt werden verschiedene Werkstattbereiche, wobei die einzelnen Arbeitsschritte von der Planung und dem Bau einer Orgel, über ihre Bestandteile und Materialien sowie ihre Funktionsweise am Modell anschaulich erklärt werden. Ort: Johannes Klais Orgelbau GmbH & Co. KG, Kölnstraße 148, 53111 Bonn

Weitere Infos zu Gebühren und Anmeldung unter www.vhs-voreifel.de oder unter 02226 – 8922620 sowie info@vhs-voreifel.de
 

Verkehrsentwicklungsplan beschlossen – wichtiger Schritt, aber noch offene Fragen

Verkehrsentwicklungsplan beschlossen – wichtiger Schritt, aber noch offene Fragen


Die SPD-Fraktion bewertet den beschlossenen Verkehrsentwicklungsplan (VEP) als wichtigen Schritt für die weitere Verkehrsplanung in Rheinbach. In der Ausschussberatung konnten weitere Hinweise und Änderungsbedarfe eingebracht werden. Bürgermeister und Verwaltung haben zugesagt, diese aufzugreifen. Dazu soll es auch ein weiteres Gespräch zwischen dem Ausschussvorsitzenden Dr. Georg Wilmers und dem Bürgermeister geben.

Bei der Hauptstraße sieht die SPD-Fraktion in der vorgesehenen deutlichen Verkehrsberuhigung grundsätzlich eine Entwicklung in die richtige Richtung. Schon der Masterplan Innenstadt aus dem Jahr 2017 sah dort einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit Tempo 20 vor. Später wurde die Prüfung einer Fußgängerzone ausdrücklich auf den Weg gebracht. Mit dem jetzt vorgesehenen verkehrsberuhigten Bereich und Schrittgeschwindigkeit geht die Entwicklung damit weiter in Richtung einer deutlich stärker beruhigten Hauptstraße.

„Wir setzen uns schon lange dafür ein, den Autoverkehr in der Hauptstraße deutlich zurückzunehmen und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Mit dem jetzt vorgesehenen verkehrsberuhigten Bereich und Schrittgeschwindigkeit kommen wir diesem Ziel ein gutes Stück näher. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung – auch wenn es noch nicht unserer weitergehenden Vorstellung einer Fußgängerzone entspricht“, erklärt Arne Ritter, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Kritisch bewertet die SPD-Fraktion weiterhin die Entscheidungsgrundlage für die Hauptstraße. Die bereits 2021 beschlossene Prüfung einer Fußgängerzone und die in der damaligen Leistungsbeschreibung vorgesehenen alternativen Verkehrsszenarien werden im vorliegenden VEP nicht nachvollziehbar gegenübergestellt. Stattdessen liegt mit dem verkehrsberuhigten Bereich bereits eine konkrete Vorzugsvariante vor.

Für Arne Ritter bleibt deshalb insbesondere die politische Abwägung ein wichtiger Punkt: „Natürlich war die Politik in die Erarbeitung des VEP eingebunden. Bei einem so bedeutenden Thema muss aber auch bei der abschließenden politischen Beratung eine echte Abwägung unterschiedlicher Möglichkeiten möglich sein. Wenn eine konkrete Variante zur Beschlussfassung vorliegt, ohne die ursprünglich geforderten Alternativen ebenso nachvollziehbar gegenüberzustellen, wird die politische Entscheidung aus meiner Sicht zu stark vorstrukturiert.“

Aus Sicht der SPD hätte die verkehrliche Entscheidung für die Hauptstraße stärker mit ihrer zukünftigen städtebaulichen Entwicklung und der Entwicklung der Innenstadt insgesamt verzahnt werden sollen. Dabei geht es nicht darum, die Verkehrsplanung zurückzustellen, sondern beide Fragen zumindest parallel zu betrachten: Welche Funktion soll die Hauptstraße künftig für die Innenstadt haben, welche Aufenthaltsqualität wollen wir dort erreichen und welche Verkehrsregelung passt dazu? Auch die Auswirkungen der damit verbundenen Verkehrsverlagerung auf Grabenstraße und Löherstraße müssen bei der weiteren Planung im Blick bleiben.

Für Arne Ritter ist deshalb entscheidend, die jetzige Festlegung nicht losgelöst von der weiteren Innenstadtentwicklung zu betrachten: „Bei der Hauptstraße entscheiden wir nicht nur darüber, wie schnell dort künftig Autos fahren dürfen. Es geht um einen zentralen Stadtraum und darum, wie wir ihn in Zukunft gestalten und nutzen wollen. Diese städtebauliche Perspektive und die verkehrliche Betrachtung hätten aus meiner Sicht stärker parallel betrachtet und miteinander abgewogen werden sollen. Der VEP ist ein strategischer Rahmen, der weiter konkretisiert und bei Bedarf angepasst werden kann. Deshalb sollten wir uns bei der weiteren Entwicklung der Hauptstraße auch weitergehende Lösungen offenhalten.“

Dass zwischen einem strategischen Gesamtplan und späteren Einzelentscheidungen noch Abstimmungsbedarf besteht, zeigte sich aus Sicht der SPD bereits in derselben Ausschusssitzung. Der VEP sieht für den Bereich Gerbergasse/Kallenturm ausdrücklich eine Freigabe des Radverkehrs entgegen der Einbahnstraße vor. Ein Bürgerantrag mit entsprechendem Anliegen fand in derselben Sitzung dagegen keine Mehrheit. Die SPD hatte diesen Antrag nicht abgelehnt.

Für Arne Ritter passt beides nicht zusammen: „Für Bürgerinnen und Bürger ist schwer nachvollziehbar, wenn wir auf der einen Seite einen Verkehrsentwicklungsplan mit einer konkreten Maßnahme beschließen und auf der anderen Seite am selben Abend einen Bürgerantrag mit entsprechendem Ziel ablehnen. Gerade deshalb müssen wir bei der Umsetzung des VEP darauf achten, dass aus dem strategischen Plan auch ein konsistentes politisches Handeln folgt.“

Neben den inhaltlichen Fragen sieht die SPD-Fraktion auch die Umsetzung des VEP als Herausforderung der kommenden Jahre. Gleichzeitig stehen weitere umfangreiche Aufgaben und die Umsetzung bereits erarbeiteter Konzepte an – beispielsweise beim Hochwasser- und Starkregenschutz. Angesichts der angespannten Haushaltslage werden dafür erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen benötigt. Auch die Beschlussvorlage zum VEP stellt die weitere Konkretisierung und Umsetzung ausdrücklich unter den Vorbehalt der personellen und finanziellen Möglichkeiten.

Mit Blick auf die nächsten Jahre mahnt Arne Ritter deshalb zu realistischen Erwartungen: „Es ist richtig, die notwendigen Planungen und Konzepte jetzt voranzubringen. Wir dürfen aber nicht den Eindruck erwecken, dass anschließend alles kurzfristig umgesetzt werden kann. Angesichts unserer Haushaltslage und der vielen gleichzeitig anstehenden Aufgaben werden wir priorisieren müssen. Die Umsetzung des VEP wird uns über viele Jahre beschäftigen.“ 

Meckenheims Dächer sollen Geld verdienen: SPD beantragt kommunale Infrastrukturgesellschaft

Meckenheims Dächer sollen Geld verdienen: SPD beantragt kommunale Infrastrukturgesellschaft


Meckenheim, 14.09.2026. Die SPD-Fraktion Meckenheim beantragt, eine kommunale Infrastrukturgesellschaft für Photovoltaik, Speicher, Ladeinfrastruktur und Quartiersenergie prüfen zu lassen. Bis zum 9. Dezember 2026 soll die Verwaltung klären, ob dafür eine GmbH nach § 108 GO NRW oder eine Anstalt des öffentlichen Rechts nach § 114a GO NRW geeignet ist. Der Antrag ist Baustein 2 des Maßnahmenplans „Meckenheim 2035“.

„Wir legen keinen Wunschzettel vor, sondern einen Prüfauftrag mit Zahlen. Die Dächer unserer Schulen können die Stadt entlasten und Erträge bringen“, sagt Fraktionsvorsitzender Stefan Pohl.'

Als Startprojekt hat die SPD sechs städtische Dachflächen – Schwimmbad, EGS, zwei Turnhallen, Gymnastikhalle und KGS-Gebäude II – mit zusammen rund 520 Kilowatt Photovoltaikleistung berechnet. Vorgesehen sind zudem zwölf Ladepunkte. Bei rund 690.000 Euro Investition errechnet die Modellrechnung rund 57.000 Euro jährliches Ergebnis nach allen Kosten einschließlich Finanzierung. Im Stresstest bleiben rund 38.000 Euro. Die Schulen könnten zusätzlich rund 16.000 Euro Stromkosten jährlich sparen.

Über 30 Jahre ergibt die Rechnung rund 1,7 Millionen Euro, im Stresstest 1,15 Millionen Euro, zuzüglich rund 491.000 Euro Stromersparnis der Schulen. Die Werte sind Modellannahmen und sollen durch eine Machbarkeitsstudie überprüft werden.

Stadtwerke, MEWoGe und Hallenbad sollen unverändert bestehen bleiben. Geprüft werden zudem Fördermöglichkeiten wie progres.nrw und KfW 270 sowie rechtliche und steuerliche Fragen.

„Erst die Substanz, dann die Struktur. Wir wollen mit Projekten beginnen, die sich rechnen“, so Pohl.

Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am 7. Oktober um 18 Uhr im Ratssaal. 

„Kunst findet Stadt“: Finissage am Internationalen Tag der Demokratie


„Kunst findet Stadt“: Finissage am Internationalen Tag der Demokratie


Mit einer Finissage im Foyer des Rheinbacher Rathauses fand die Premiere des Rheinbacher Kunstprojekts „Kunst findet Stadt“ ihren Abschluss.

Seit dem 23. Mai, dem Tag des Grundgesetzes, waren künstlerische Arbeiten an unterschiedlichen Orten im Stadtgebiet zu entdecken und boten Gelegenheit, sich mit dem Thema Demokratie auseinanderzusetzen. Dass der Abschluss am Internationalen Tag der Demokratie stattfindet, bildet den bewussten zeitlichen und inhaltlichen Rahmen für die erste Ausgabe des Projekts.

Über Wochen hinweg ließ sich zeitgenössische Kunst mit der Frage verbinden, wie demokratische Werte, gesellschaftliche Perspektiven und unterschiedliche Sichtweisen im öffentlichen Raum sichtbar und zum Gegenstand des Austauschs werden können. Nicht nur Künstlerinnen und Künstler von regionaler und internationaler Bedeutung, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus Rheinbach setzten sich auf kreative und vielfältige Weise mit dem Thema auseinander.

Im Beisein von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern, Jurymitgliedern und Sponsoren, sowie Kunstinteressierten und Wegbegleitern wurden nicht nur die Preisträger der verschiedenen Kategorien geehrt, sondern Bürgermeister Dr. Daniel Phiesel und die Erste Beigeordnete, Daniela Hoffmann, blickten auf das gelungene Debut des Projekts zurück. „Demokratie und Kunst haben eine Gemeinsamkeit: Eine Demokratie braucht Freiheit, ebenso wie die Kunst. Beide leben davon, dass Menschen ihre Gedanken äußern dürfen und dabei respektvoll miteinander umgehen“, stellte Dr. Daniel Phiesel fest und betonte, dass beide Zutaten eine gute und offene Stadtgemeinschaft ausmachen. „‚Kunst findet Stadt‘ hat gezeigt, wie Kunst Neugier wecken, neue Perspektiven eröffnen und Menschen miteinander ins Gespräch bringen kann. Gerade darin liegt für mich auch die Verbindung zu unserem Leitthema Demokratie: Sie beginnt mit dem aufmerksamen Blick, dem offenen Gespräch und vor allem mit der Bereitschaft, sich auf andere Sichtweisen einzulassen.“, resümierte Daniela Hoffmann.

Sponsoren:

Westenergie, Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft der Stadt Rheinbach, Gewerbeverein Rheinbach, Bürgerstiftung "Wir für Rheinbach", Kreissparkasse Köln, VR-Bank Bonn-Rhein-Sieg, KRINGS, Regionalverkehr Köln, Kulturförderung Rhein-Sieg-Kreis, e-regio, SolarTecEnergy, WOTEC, Faßbender Stiftung, Rotary-Club, EIGRO Transportkälte 

Oberdreeser Herbstmarkt – zwei Tage Dorfleben auf dem Alten Schulhof

Oberdreeser Herbstmarkt – zwei Tage Dorfleben auf dem Alten Schulhof


Oberdrees. Wenn sich der Alte Schulhof wieder in einen gemütlichen Treffpunkt für Jung und Alt verwandelt, regionale Spezialitäten angeboten werden und Musik über den Platz klingt, ist es wieder Zeit für den 18. Oberdreeser Herbstmarkt. Am Samstag, 3. Oktober, und Sonntag, 4. Oktober 2026, lädt der Ortsausschuss Oberdrees gemeinsam mit den örtlichen Vereinen zum traditionellen Herbstmarkt ein.

Nach drei Jahren findet der Herbstmarkt damit wieder auf dem Alten Schulhof statt. Damit kommt der Ortsausschuss auch zahlreichen Wünschen aus der Bevölkerung nach, die sich eine Rückkehr an den früheren Veranstaltungsort gewünscht hatten.

Eröffnet wird der Markt am Samstag um 14:00 Uhr mit der offiziellen Begrüßung. Für die musikalische Begleitung sorgen die Vischeltaler Blasmusikanten. Ein besonderer Programmpunkt folgt um 15:00 Uhr mit der Vorstellung des Oberdreeser Dreigestirns. Ab 18:00 Uhr übernimmt DJ Chris und sorgt mit Musik für einen geselligen Ausklang des ersten Markttages.

Der Sonntag beginnt um 10:00 Uhr mit einem Wortgottesdienst auf dem Alten Schulhof. Um 11:00 Uhr öffnet anschließend der Herbstmarkt seine Stände. Besonders die kleinen Besucher dürfen sich am Nachmittag auf beste Unterhaltung freuen: Um 14:30 Uhr ist Nils Boing zu Gast und präsentiert sein Zauberprogramm für Kinder. Darüber hinaus warten im Laufe des Tages noch weitere Überraschungen auf die Besucher.

Auch abseits des Bühnenprogramms gibt es an beiden Tagen viel zu entdecken. Eine Hüpfburg für Kinder, ein Obststand, Heinis Saftladen, Weine aus der Region sowie ein kleiner Bauernmarkt mit selbstgemachten Marmeladen und Likören gehören ebenso zum Angebot wie das Laserschießen für Kinder, das der Schützenverein in der Ludwig-Fett-Halle anbietet.

Auch Bücherfreunde kommen auf ihre Kosten. In der Bücherstube werden ausrangierte, aber sehr gut erhaltene Bücher und Hörbücher für Groß und Klein aus dem Bestand der örtlichen Bücherei für kleines Geld angeboten. So lässt sich beim Bummel über den Herbstmarkt vielleicht noch der eine oder andere Leseschatz entdecken.

Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Besucher dürfen sich unter anderem auf frische Reibekuchen, Grillwürstchen und Landbier vom Fass freuen. Im traditionellen Scheunen-Café warten außerdem selbstgebackene Kuchen und Torten auf die Gäste.

Der Herbstmarkt wird vom Ortsausschuss Oberdrees unter Beteiligung der Oberdreeser Vereine organisiert. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tragen dazu bei, dass aus dem Alten Schulhof für zwei Tage wieder ein lebendiger Treffpunkt für das ganze Dorf und seine Gäste wird.

Der Ortsausschuss und die beteiligten Vereine freuen sich auf zwei abwechslungsreiche Herbstmarkttage und zahlreiche Besucher in Oberdrees. 

Rheinbacher Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2026 gesucht

Rheinbacher Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2026 gesucht


Zum Jahresende stehen in Rheinbach traditionell die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt. Bei der diesjährigen Ehrung würdigen die Stadt Rheinbach und der Stadtsportverband besondere Titel und sportliche Erfolge der Saison 2025/2026 sowie herausragendes ehrenamtliches Engagement in den Sportvereinen.

Sie kennen Sportlerinnen oder Sportler, die in der Saison 2025/2026 besondere Titel oder Erfolge erzielt haben? Oder Menschen, die sich mit außergewöhnlichem Engagement um die ehrenamtliche Sportvereinsarbeit verdient gemacht haben?

Dann reichen Sie Ihren Vorschlag für die diesjährige Sportlerehrung gerne bis zum 16. Oktober 2026 ein.
Die Vorschläge sind unter Berücksichtigung der Richtlinien der Stadt Rheinbach schriftlich zu richten an:

Stadtsportverband Rheinbach
Karl-Heinz Carle
Sassestraße 8
53359 Rheinbach

oder per E-Mail an:
ssv-rheinbach@t-online.de

Die Richtlinien zur Ehrung bedeutender sportlicher Leistungen und besonderer Verdienste in der ehrenamtlichen Sportvereinsarbeit finden Sie auf der Internetseite des Stadtsportverbandes unter:
https://stadtsportverband-rheinbach-ev.chayns.net/Download

Vorschläge für die Sportlerehrung können sowohl von den Vereinen als auch von den Sportlerinnen und Sportlern selbst eingereicht werden. Welche Personen und Mannschaften letztlich ausgezeichnet werden, entscheidet sich in Abstimmung mit dem Vorstand des Stadtsportverbandes.

Die Sportlerehrung findet am Freitag, 4. Dezember, ab 18.00 Uhr in der Stadthalle Rheinbach, Villeneuver Straße, statt.

Den Auftakt macht um 18.00 Uhr die Ehrung der jugendlichen Sportlerinnen und Sportler. Ab 20.00 Uhr stehen anschließend die Erwachsenen im Mittelpunkt.