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| Fotos: Erik Heneka |
Leuchtender Weg in die Zukunft
Begegnung beim Orbachleuchten 2026 in Odendorf
Swisttal-Odendorf – Entlang des Orbachs in Swisttal-Odendorf leuchteten am Sonntagabend, den 18. Januar 2026, zum fünften Mal mehr als 60 flackernde Lichter. Sie verwandelten den Bachlauf in ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung. Die Initiatorin Ilona Wehrmann möchte damit positive Bilder schaffen. Das Licht erinnerte an vergangene Herausforderungen der Hochwasserereignisse 2021, aber auch an die gemeinsame Kraft, sie zu bewältigen, und setzte einen leuchtenden Weg in die Zukunft.
Am Stand der Johanniter-Hochwasserhilfe herrschte ein eindrucks- volles Miteinander: Rund 150 Gäste kamen, begegneten sich offen, tauschten sich aus und spürten deutlich, wie stark der Zusammenhalt in der Region ist. Die Wärme des Moments zeigte sich vor allem in den Gesprächen über Wiederaufbau, Unterstützung und Gemein- schaft, die auch Krisen überwinden. Der Stand mit warmen Getränken war Treffpunkt zum Zuhören und Krafttanken. Mit einem Bollerwagen verteilten die Johanniter entlang des Orbachs warme Getränke und Kekse und führten gute Gespräche. Luisa Mertens, Projektleitung Johanniter-Hochwasserhilfe, betonte vor Ort: „Das Orbachleuchten ist für uns eine schöne Gelegenheit, mit den Menschen in Kontakt zu treten und zu zeigen, dass wir auch weiterhin für sie da sind.“ Diese Verlässlichkeit gibt Betroffenen Halt.
Die Hilfsangebote der Johanniter-Hochwasserhilfe umfassen:
- Beratung und finanzielle Unterstützung zum Wiederaufbau
- soziale Beratung, zum Beispiel: Unterstützung bei der Alltagsstrukturierung und Orientierung bei Sozialleistungen
- systemische Beratung, zum Beispiel: bei innerer Unruhe, Überlastungs- & Erschöpfungsgefühlen
- Vermittlung von Baugutachtern und Anwälten
- Projekte zur Stärkung der Gemeinschaft, zum Beispiel das Begegnungscafé und der Kindertreff
Die Gemeinschaft bleibt verbunden, die Hilfe bleibt präsent.
Der Abend zeigte, dass Gemeinschaft bedeutet, füreinander da zu sein – heute, morgen und übermorgen. Die Hilfe vor Ort bleibt eine verlässliche Stütze für Wiederaufbau, Austausch und Gemeinschaft, mindestens bis Ende 2027. Gemeinsam gestalten die Johanniter eine Zukunft, in der Hoffnung, Wärme und Unterstützung spürbar bleiben.



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