Der Trauer begegnen – Ausstellung der Ökumenischen Hospizgruppe in Rheinbach

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, fühlen wir uns unendlich einsam und meinen, die Welt müsste stehenbleiben vor so viel Leid. Wir zerbrechen, zerreißen, verlieren die Bodenhaftung. Diese Trauer ist ein Weg, auf dem wir uns im besten Fall selbst wiederfinden. Das möchte die Ökumenische Hospizgruppe im November mit der Fortführung ihrer Ausstellung im Glaspavillon an der Glasfachschule verdeutlichen.

Dort ist der Weg der Trauer vom Dunkel ins Helle dargestellt. Am Ende bleibt die Erinnerung, die dann durchaus noch schmerzhaft sein kann. Eine Matroschka, zerbrochen, einsam, auf der Höhe eines Berges und am Ende als die Gewissheit des eigenen Selbst, verbildlicht die Stationen eines individuellen Weges.

Jeder Mensch muss seinen eignen Zugang zur Trauer und zum Trost finden. Menschen aus dem Verein haben sich mit dem Thema befasst und Worte formuliert, Zitate gesammelt, die sie selbst getröstet haben.

Trauer braucht Rituale, Dinge, an die man sich halten kann. Den Glauben oder die Vergänglichkeit der Natur, das Ablegen beschwerender Steine und auch die Hoffnung auf eine federleichte Leichtigkeit. Trauer braucht Begleitung, braucht das Gespräch. Wir bieten uns an, selbst in Coronazeiten in Einzelgesprächen oder in Spaziergängen.

Bitte melden Sie sich in unserem Büro wenn Sie begleitet werden möchten: 02226/900 433. Sprechen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer bitte auf unseren Anrufbeantworter. Er wird regelmäßig abgehört und wir rufen Sie schnellstmöglich zurück!

Weitere Ausstellungen sind bereits in Planung. Es lohnt sich, immer mal wieder an der Vitrine am Glaspavillon entlang zu schlendern. Informationen zum Verein unter www.hospiz-voreifel.de.

2019 07 22 L4 Werbung Rhein