RVK logo 150Klare Regeln für Vordereinstieg und Fahrscheinkontrolle bei der RVK

Die Fahrscheinkontrolle gewinnt mit dem Einbau leistungsstärkerer Bordrechner in den Bussen der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) und ihrer Auftragsunternehmen neue Bedeutung.

Rhein-Sieg-Kreis lrh. Der kontrollierte Vordereinstieg ist bei der Regionalverkehr Köln GmbH lang geübte Tradition, war aber aufgrund fehlender technischer Voraussetzung bislang häufig mit einer reinen Sichtkontrolle der Tickets verbunden.

Zwischenzeitlich ist die Mehrzahl der VRS-Tickets elektronisch prüfbar. Dies gilt für Chipkarten (E-Ticket) und alle Tickets, die mit einem 2D-Barcode versehen sind.

In den Bussen der RVK und in denen der betrauten Auftragsunternehmen wurden seit Ende 2016 sukzessive alle Bordrechner durch neue, leistungsfähigere ersetzt. Mit diesen Druckern können nun alle oben genannten Tickets hinsichtlich ihrer Gültigkeit geprüft werden.

Die Fahrgäste werden darum gebeten, die Einstiegs- und Kontrollregelung aktiv mit zu unterstützen. Die Bordrechner sind mit einem Aufkleber versehen, der darauf hinweist, wo die Fahrgäste ihre Tickets vorzuhalten haben. Ist das Ticket ungültig, ist der Fahrer befugt, das Ticket einzuziehen und ein Ersatzticket zu verkaufen.

Dies passiert zum einen im Interesse aller zahlenden Fahrgäste, da es Schwarzfahrer nun sehr viel schwerer haben werden. Zum anderen im Interesse der Einnahmensicherung, die dadurch zuverlässiger unterstützt wird. Fahrgeldhinterziehung stellt für die Unternehmen im ÖPNV ein beträchtliches wirtschaftliches Problem dar.

Mobilitätseingeschränkte Personen sowie Kunden mit Kinderwagen können weiterhin die zweite Tür für den Einstieg nutzen. Zudem liegt es im Ermessen des Fahrpersonals bei Verspätungen oder extrem hohem Fahrgast-Aufkommen, die hinteren Türen zum Einstieg freizugeben.

Beim Fahrpersonal können im Übrigen alle VRS-Tickets erworben werden, mit Ausnahme der Tickets im Abonnement.

Weitere Auskünfte erteilt die RVK unter der Service-Nummer 0180 6 13 13 13 (20 Cent /Anruf aus dem dt. Festnetz; Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf).