Josten-Schneider wechselt schon wieder das politische Lager

Das Josten-Schneider einen Wendhals hat, ist in Rheinbach hinlänglich bekannt. Jetzt wird der Wendehals aber zur Spirale, denn so oft wie sie hat noch keiner die politische Richtung gewechselt. Vor vier Monaten stand sie noch an der Spitze der Rheinbacher CDU-Fraktion und war Vizelandrätin für die CDU. Nach einer sehr deutlichen CDU-internen Wahlschlappe verließ sie mit ihren Gleichgesinnten Hals über Kopf die CDU und suchte politisches Asyl in der Rheinbacher UWG. Weiterhin kapperte sie im Rhein-Sieg-Kreis die freien Wähler (FUW) und platzierte 13 ihrer engsten Rheinbacher Gefolgsleute auf die Liste der freien Wähler. Dies aber nicht aus Nächstenliebe, sondern damit diese in zum Teil 50 km entfernten Wahlbezirken im östlichen Rhein-Sieg-Kreis Stimme für sie sammeln konnten. Dieser taktische und wenig demokratische Schachzug ging leider auf. Den einzigen Sitz der UFW im Kreistag erhielt sie, ihre Gefolgsleute gingen leer aus. Da dieser Sitz ohne Fraktionsstatus defacto wertlos für sie ist, schloss sie sich der FDP an, die ihr Glück kaum fassen kann.

In Rheinbach, wo die Wähler diese Frau besser kennen, erlitt sie mit 118 von 828 Stimmen (14,25%) eine herbe Wahlniederlage. Denoch erlangte sie über die UWG-Liste im Rheinbacher Stadtrat einen Sitz. Auch diesen Sitz hat sie nur ihren Gefolgsleuten zu verdanken, die zum Teil bessere Ergebnisse erzielten, aber teilweise nicht im Stadtrat sitzen.

Welches Demokratieverständnis von Frau Josten-Schneider tritt hier durch ihr Handeln zu Tage? Von CDU über UWG und FUW hin zu der FDP und das innerhalb von nur vier Monaten. Unglaublich!

Steffi Goss

2019 07 22 L4 Werbung Rhein