Was ist nur in der Rheinbacher Kommunalpolitik und Parteienlandschaft los?

Die Idee parteiübergreifender, von parteipolitischen Interessen unabhängiger Kommunalpolitik, hat mich überzeugt. Deshalb war ich immer treuer UWG-Wähler. Und das hat bis vor wenigen Tagen ja ganz gut funktioniert. Jetzt hat die CDU nach jahrelangem Streit ihre "Unruhestifter"aussortiert. Die sind nun zu "meiner" UWG übergelaufen und haben dort die Mehrheit übernommen. Das stimmt mich sehr nachdenklich. Kann das gut gehen? Wird die UWG jetzt von Wedehälsen mit einem bemerkenswerten und zugleich unglaubwürdigem Sinneswandel dominiert? Wie lange wird es dauern, bis die CDU-Fraktionsvorsitzende dort das Zepter übernimmt?

Mit Erstaunen und Entsetzen muß ich zur Kenntnis nehmen, daß es ihr bereits gelungen ist, sich über die Reserveliste ein bisher sicheres Ratsmandat zu sichern. Wird aus der UWG jetzt eine "CDU-Light"? Ist unabhängig fortan nur noch eine Worthülse?

Als Warnsignal empfinde ich den Austritt eines von mir geschätzten Vorstandsmitglieds. Irgendwie fühle ich mich verraten. Diese UWG ist für mich bei den Kommunalwahlen im September nicht mehr wählbar. Dann wähle ich doch lieber gleich die CDU.

Steffi Goss

2019 07 22 L4 Werbung Rhein