erfreutEin Herz für Rheinbach und die Region
Rheinbacher Geschäftsmann Ferdinand Pfahl stiftet Desinfektionsmittelspender an Kirchen, Altenheime, Schulen, Kindergärten und Behörden

RHEINBACH / MECKENHEIM. „Wie kann ich Ihnen nur danken?“, erklärte Mathias Junggeburth, Leiter des Seniorenwohnheims St. Josef in Meckenheim, bei der Übergabe von vier Desinfektionsmittelständer durch den Rheinbacher Geschäftsinhaber, Ferdinand Pfahl.

Kurz vor der schrittweisen Öffnung der Alten- und Seniorenwohnheime zu Muttertag hatte Pfahl diese vier Spender sowie Desinfektionsmittel, Plexiglas-Schutzfenster, Trennwände für die Zugänge und 100 zertifizierte FFP2 Masken für die Einrichtung gestiftet.

Die positive Resonanz erfreute den 61-jährigen Rheinbacher, der aus Verbundenheit zu seiner Heimatstadt und der Region Handlungsbedarf erkannt hatte. Pfahl erklärte, dass er in Rheinbach aufgewachsen und zur Schule gegangen sei, hier seit über 30 Jahren ein erfolgreiches Familienunternehmen führe, und dass er und seine Familie hier zuhause seien. Er fühle sich daher zu einem Zeichen des Dankes an die Mitbürgerinnen und Mitbürgern verpflichtet.

„Gerade bei den jetzt eingeführten Lockerungen und damit die Hygieneregeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie weiterhin eingehalten werden, biete ich meine Unterstützung den Kirchen, Altenheimen, Schulen, Kindergärten und Behörden an. In den dortigen Eingangsbereichen müssen jetzt überall Desinfektionsmittelspender aufgestellt werden.“ Selbst der Justizvollzugsanstalt in Rheinbach stellte Ferdinand Pfahl Desinfektionsmittelspender, Trennwände, Masken und Plexiglasscheiben kostenlos zur Verfügung.

Rund 200 Desinfektionsmittelständer sind in der firmeneigenen Werkstatt zusammengebaut worden. Unterstützt wurde Pfahl von seinen Mitarbeitern Andreas Scheben, Jan Mohr, Lukas Rohr und Marina Spilles. Allein wäre es ihm nicht möglich gewesen, so alle Einrichtungen gleichermaßen auszustatten. Mit einem Trichter, der ebenfalls kostenlos zur Verfügung gestellt wird, können die Flaschen wieder aufgefüllt werden. Pfahl wies Mathias Junggeburth abschließend darauf hin, die Pumpflaschen für die Desinfektionsmittel nicht wegzuwerfen. Wegen der hohen Nachfrage seien die Flaschen schwer erhältlich, so Pfahl zu dem Leiter des Seniorenheims St. Josef.

Die von ihm gestifteten Schutzmittel und Materialien seien durchgehend geprüft und zertifiziert, fügte Pfahl noch hinzu. Auch bei ihm im Betrieb, für seine Mitarbeiter und seinen Kunden, lege er darauf großen Wert.

 

 

Erfreut über den Empfang der Desinfektionsmittelspender von Ferdinand Pfahl (links im Bild) zeigt sich der Leiter des Seniorenwohnheims St. Josef, Mathias Junggeburth (rechts im Bild) , vor dem Eingang der Einrichtung in Meckenheim.

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In der firmeneigenen Werkstatt in der Weiherstraße sind rund 200 Halterungen für Desinfektionsmittelspender in Eigenregie hergestellt worden.

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