IMG 738855 Jahre Otto Benecke Stiftung e.V.

Just auf Karneval fällt der 55. Geburtstag der in Bonn ansässigen Otto Benecke Stiftung e.V. (OBS). Gefeiert wurde dieses Jubiläum im Rahmen einer kleinen Feier mit den am Weiberfastnacht anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der OBS in der Zentrale an der Kennedyallee.

Die offizielle Jubiläumsfeier der OBS findet auf dem 25. FORUM MIGRATION in der Godesberger Stadthalle am Donnerstag, den 3. Dezember 2020, auf der u.a. NRW-Integrationsminister Joachim Stamp eine Rede halten wird.

Die OBS wurde am 22. Februar 1965 gegründet und arbeitet seither im Bereich der Integration von Zugewanderten: Sie entwickelt Integrationsprogramme und Qualifizierungsangebote, insbesondere in den Bereichen Jugend- und Elternarbeit, Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – in enger Kooperation mit Migrantenorganisationen. Alle Programme sind für die akademische und die berufliche Qualifizierung vorgesehen. Es wurden und werden nicht nur Projekte in Deutschland durchgeführt, sondern auch in osteuropäischen Ländern, wie z.B. in Sibirien, Moldawien, Kasachstan, derzeit auch ein großes Projekt an drei Standorten in Marokko.

Der Vorstandsvorsitzende der OBS, Dr. Lothar Theodor Lemper (Bild, 2. Reihe, 2.v.l.), brachte seine Freude zum Ausdruck, dass es jetzt schon mehr als ein halbes Jahrhundert gelungen sei, die OBS als eine im In- und Ausland anerkannte Institution mit hoher Akzeptanz zu etablieren. Er hob auch die guten Kontakte zur Stadt Bonn hervor, mit Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan und der Integrationsbeauftragten Coletta Manemann. Er zeigte sich erfreut, dass sowohl Coletta Manemann als auch Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken die Berufung in das Kuratorium bzw. in den wissenschaftlichen Fachbeirat der OBS angenommen haben.

Mit Blick auf die terroristische Gewalttat in Hanau betonte Lemper, dass sich die OBS noch stärker als bisher mit Antisemitismus und Rechtsradikalismus befassen werde: „Ich habe nach wie vor den Eindruck, dass sich diese Notwendigkeit in der Bundesregierung noch nicht genügend durchgesetzt hat.“

 

Foto: Pressestelle OBS

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