DSC 0608 1100 Jahre AWO Rheinbach
Jubiläumsveranstaltung im Waldhotel am 6.9.2019

100 Jahre AWO Ortsverein Rheinbach hat am Freitag in einer schönen Feierstunde der AWO-Ortsverein Rheinbach im Waldhotel gefeiert. AWO-Vorsitzende Ute Krupp konnte gut 100 Gäste begrüßen.

Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt, ebenso die linksrheinischen AWO Ortsvereine aus Alfter mit Ute Reitler an der Spitze, aus Swisttal Maria Gleissner sowie Barbara Heimann aus Meckenheim.

 

Unsere AWO Mitglieder Claus Wehage als stvtr. Bürgermeister für die Stadt Rheinbach und Silke Josten-Schneider als stvtr. Landrätin für den Rhein-Sieg-Kreis würdigten die AWO Rheinbach und die AWO Bonn Rhein-Sieg und ihre Arbeit vor Ort und im Kreisgebiet.

Erste Aktivitäten einer Arbeiterwohlfahrt hat es, so wusste Ute Krupp zu berichten, 1928 in Wormersdorf gegeben. Die längste Mitgliedschaft in der Rheinbacher AWO hat Wolfgang Kleefuss aus Wormersdorf vozuweisen, der der AWO bereits seit 50 Jahren die Treue hält.

Rolf Seitz hat in seiner Chronik der Arbeiterwohlfahrt Rheinbach berichtet, was durch den Wormersdorfer Hans Baertgen über die AWO-Anfänge im Jahr 1928 überliefert wurde.
Die Wormersdorfer AWO wurde in den 60er Jahren weitergeführt und fusionierte 1971 mit dem Ortsverein Flerzheim/Ramershoven/Voreifel.
Erste Spuren einer Rheinbacher AWO gab es mit der Gründung eines AWO-Ortsvereins Rheinbach-Stadt 1947, gegründet durch den Kreisverband Bonn-Land, Fritz Romhild aus Rheinbach war beteiligt.
Bekannt ist ebenfalls, dass 1960 Jakob Berg, bekannter Rheinbacher SPD-Kommunalpolitiker und Kreistagsabgeordneter, AWO-Vorsitzender war.
1965 wurde unter dem Vorsitz von Hans Gatz aus Ramershoven der Ortsverein Flerzheim/Ramershoven/Voreifel gegründet.

Sicherlich als Folge der auch im politischen Umfeld erfolgten Gründung der Stadt Rheinbach mit ihren Ortschaften wurde dann 1972 der AWO Ortsverein Rheinbach gegründet mit 213 Mitgliedern am 31.12.1972.
Erster Vorsitzender war Hans Gatz-Ramershoven, zweiter Vorsitzender Josef Giertz aus Wormersdorf. Schriftführer Kemmelmeier kam aus Flerzheim, Kassiererin war die Wormersdorferin Margarete Giertz. Und Revisoren waren Hans Tag aus Rheinbach und unser Wolfgang Kleefuss.
1977 hatte die AWO bereits 377 Mitglieder, 1980 wurde das 500. Mitglied in die AWO Rheinbach aufgenommen.
Es gab ein schönes Programm aus Mehrtagesfahrten, Programme für Kinder und regelmäßige Angebote in Rheinbach und den Ortschaften (damals Wormersdorf, Niederdrees und Flerzheim) aber auch beliebte Weihnachtsfeiern und Karnevalsveranstaltungen.

Ute Krupp: „Meine Oma Röschen Krupp war AWO-Mitglied und verpasste so gut wie nie die monatlichen Treffen in Wormersdorf, sie liebte diese geselligen Treffen“.
1990 wurde die Tochter von Hans Gatz, Marlene Ernst zu seiner Nachfolgerin als erste Vorsitzende gewählt, nachdem Hans Gatz, der den Ortsverein der AWO Rheinbach lange Jahre sehr erfolgreich geführt hatte, plötzlich verstarb.
Marlene Ernst war knapp 9 Jahre AWO-Vorsitzende.

1999 im November übernahm Ulrike Lohoff-Erlenbach mit Stellvertreterin Renate Krämer – beide aus Niederdrees - mit einem Team bis zum Mai 2003 den Vorsitz.
Nach einer Übergangszeit ging der Vorsitz 2004 an Rolf Seitz, 2008 übernahm Hans Dünkel für eine Periode das Amt.

Rolf Seitz – Ehrenvorsitzender der AWO Rheinbach – ist sicherlich einer der wesentlichen Gestalter der AWO Rheinbach gewesen, in vielfältigen Funktionen und Aufgaben. Seine Lieblingstätigkeit war sicherlich die des langjährigen Reiseleiters, dessen Fahrten sich bis 2017 großer Beliebtheit erfreuten.

Ab März 2012 übernahm Ute Krupp als Vorsitzende mit ihrem Unterstützerteam –Wolfgang Kanzler und Walter Langer als Stellvertretende Vorsitzende, Dietmar Danz als Mann der Kasse und Peter Quabis als Schriftführer, aber auch Beisitzerinnen und Beisitzer (Elsbeth Kreische, Christa Virtel, Hiltrud Ulrich, Claus Wehage, Martina Koch) und Denise Limbach, unser Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Rheinbach.
Die Rheinbacher AWO hat Stand heute 203 Mitglieder, wir bieten aktuell an einen monatlich tagenden Seniorentreff in Wormersdorf , den Bingonachmittag – Leiterin: Elsbeth Kreische. Gegründet haben ihn Jakob und Betty Arentz - beide hochbetagt und inzwischen 45 Jahre AWO-Mitglied unseres Ortsvereins - im Jahr 1995, also ein schon lange bestehendes Erfolgsmodell.

Den monatlichen Spielenachmittag hat Christa Virtel 2008 ins Leben gerufen, im letzten Jahr haben wir das 10jährige Jubiläum der Gruppe gefeiert.

Das monatlich geöffnete Reparaturcafé hat Walter Langer zusammen mit Peter Quabis 2013 ins Leben gerufen, jeden Monat kommt Kundschaft vorbei, das Reparaturteam besteht aus vier Personen. Erfolgreich werden jeden Monat Menschen mit repariertem liebgewordenem Hab und Gut aus dem Haushalt wieder nach Hause geschickt.

Diese Gruppen tagen alle im ehemaligen Katasteramt des Kreises in der Koblenzer Straße 6, lange Haus des Georgsring, jetzt Mietobjekt der Stadt Rheinbach. Es gibt einen Kaffeenachmittag im Café am Voigtstor, an jedem dritten Donnerstag im Monat. Dort findet sich auch immer eine gut gelaunte Runde zusammen.

Zudem bietet die AWO Rheinbach zwei Tagesfahrten in 2019 an, es gibt natürlich die Jahreshauptversammlung am 2. November und die beliebte Weihnachtsfeier am 7. Dezember.
Die AWO-Mitglieder sind häufig lange Jahre dabei, die Verbundenheit ist groß, man kennt sich und freut sich, gesellig beieinander zu sein.

Und das soll noch lange so bleiben.