AVPageView 17.07.2020 194523 001Fünf Jahre Rheinbacher Seniorenforum

In diesem Jahr wird das Rheinbacher Seniorenforum fünf Jahre alt. Im März 2015 hatte das Forum die Aufgaben von Günter Wittmer, dem bisherigen Seniorenbeauftragten der Stadt übernommen, der auch Gründer und erster Vorsitzender des Vereins war. Sein Nachfolger ist seit Februar 2016 der langjährige Rheinbacher Bürger Henning Horn (71).

 

Als eingetragener Verein vertritt das Seniorenforum die Belange und Interessen der älteren Mitbürger und deren Angehörigen in unsere Stadt – ausschließlich ehrenamtlich. Wichtigstes Ziel ist es, den Rheinbacher Senioren und Seniorinnen möglichst lange ein eigenständiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Im Mittelpunkt steht dabei die individuelle Hilfe bei der Bewältigung von deren Alltagsproblemen, zum Beispiel bei der Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Pflegediensten oder Behörden. Bei Hausbesuchen oder durch telefonische Auskunft kann zumeist eine Lösung der vielfältigen Probleme gefunden werden.

Darüber hinaus hat das Rheinbacher Seniorenforum in den vergangen Jahren zahlreiche Maßnahmen zum Wohle der älteren Mitbürger in unsere Stadt auf den Weg gebracht.

Eine Dokumentation über Stolperstellen auf Gehwegen, zu hohe Bordsteinkanten und andere Gefahrenstellen, besonders für Senioren oder Rollator-Nutzer ein Problem, wurde im Juli 2018 der Stadt übergeben. Nicht alle Schäden konnten bisher behoben werden.

Mit Unterstützung von Sponsoren und der Stadt wurden an geeigneten Haltestellen des Stadthüpfers zwölf für Senioren besonders geeignete Sitzbänke aufgestellt, geplant sind zehn weitere.

Um gezielt und schnell Hilfe bei Unfällen oder schweren gesundheitlichen Problemen zu leisten, wurden spezielle »Notfalldosen« mit Hinweisen für richtiges Verhalten in einer solchen Situation an Senioren und Seniorinnen verteilt.

Besonders erfolgreich ist die vom Rheinbacher Seniorenforum zusammen mit dem Freiwilligenzentrum Blickwechsel organisierte Taschengeldbörse. Vor vier Wochen wurde zum 350. Mal ein Jugendlicher vermittelt, der gegen ein kleines Taschengeld älteren Menschen in Haus und Garten, bei Einkäufen oder der Bedienung des Computers hilft.

Infolge der demografischen Entwicklung wird auch in Rheinbach die Zahl der Senioren, besonders der Hochbetagten, weiter zunehmen. Wie viele Hausärzte, Pflegeplätze, Einrichtungen für Betreutes Wohnen werden in Zukunft benötigt? Um unseren Senioren weiterhin ein Leben in Würde zur ermöglichen, sind vielfältige Anstrengungen von Politik und Gesellschaft erforderlich. Das Rheinbacher Seniorenforum wird auch künftig dazu seinen Beitrag leisten.

Kontakt: Tel. 02225/6087690 (AB), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Taschengeldbörse: 02226/8355330 (AB).

 

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oliver wolf

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