Kommt eine zweigeteilte Kreisliga?
Jährliche Kreisversammlung des Tischtennis-Kreises Bonn informiert die Vereine über Neues in Kreis und Verband

Nach knapp 90 Minuten war sie vorbei: Auch in diesem Jahr gab es bei der turnusmäßigen Versammlung des Tischtennis-Kreises Bonn am 17. Juni im Bonner Sportpark Nord reichlich Informationen und kaum Diskussionen. Wer gemäß DSGVO für die Daten auf den Webseitenvon click-tt verantwortlich ist, war im Protokoll des letzten Jahres nicht vermerkt – die Frage wurde geklärt: Es ist der Verband. Wie üblich wurden auch die Meister der einzelnen Spielklassen der Erwachsenen und der Jugend sowie die Pokalsieger geehrt. Dabei stellte sich heraus, dass leider vom TTC BW Alfter und vom SSV Bornheim keine Vertreter anwesend waren, die Urkunden bzw. den Pokal in Empfang nehmen konnten.

Bei den Neuwahlen wurden alle bisherigen Funktionsträger einstimmig bestätigt: Johannes Heinzen (Vilich-Müldorf) als 1. Vorsitzender, Michaela Buchert-Carstens (Rheinbach) als Geschäftsführerin, Klaus Heimers (Bonn) als Sportwart, Marion Burgunder (Bonn) als Damenwartin und Joachim Schollmeyer (Rheinbach) als Seniorenwart. Auch der Haushaltsplan 2020 wurde ohne Gegenstimmen verabschiedet.

Klaus Heimers wies darauf hin, dass es in der Saison 2019/20 zu einem erhöhten Abstieg aus den Bezirksklassen in die Kreisliga kommen kann. Der Grund: Auf Verbandsebene werden die Landesligen von elf auf neun vermindert und damit könnten bis zu siebzehn Mannschaften in den Bezirk absteigen, was mehr Bezirksklassen-Absteiger zur Folge hat – sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht. Sollten aber letztendlich mehr als sechs Mannschaften aus dem Kreis Bonn in die Kreisliga herunter kommen, wird diese vorübergehend zweigeteilt und zwar mit je zehn Teams an den Start gehen. Erfreut äußerte sich Heimers über die Tatsache, dass es in der kommenden Saison eine Hobbyklasse geben wird: Zwölf Mannschaften wurden bisher gemeldet! Würden es kurzfristig noch mehr werden, müsste man allerdings in zwei Gruppen spielen.

Mitgeteilt wurde außerdem, dass die Vereine künftig verpflichtet sein werden, mindestens einen Schiedsrichter zu stellen – Funktionäre auf Kreisebene oder höher werden dabei angerechnet. Strafzahlungen für Vereine ohne Schiedsrichter werden in die Schiedsrichterausbildung fließen. Hingewiesen wurde zudem darauf, dass der Verband eine Neustrukturierung der Kreise plant, was dann wahrscheinlich zu Zusammenschlüssen von kleineren Kreisen mit wenigeren Vereinen führt. Eine Arbeitsgruppe des WTTV wird hier mögliche Modelle entwickeln und zur Entscheidung durch die Kreise vorstellen – hier werden die Betroffenen also schon früh beteiligt!

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