Ausflug zu alten Kulturen
Iran-Ausstellung inspiriert Flüchtlingskinder

Die Tierzeichnungen auf den Keramiktöpfen und die abgebildeten mythischen Wesen auf den Grabfunden müssen einen tiefen Eindruck bei den Flüchtlingskindern aus der Voreifelstadt hinterlassen haben.

Ihnen wurde die Gelegenheit geboten, unter sachkundiger Führung die Iran-Ausstellung in Bonn zu besuchen. Unter der Leitung des Künstlers Christoph Gesing erlebten sie die schöpferische Kraft, mit der frühe Kulturen vom 7. Jahrtausend v.Chr. bis zum Aufstieg der Achämeniden im 1. Jahrhundert v. Chr. künstlerisch tätig wurden. Tongefäße mit tanzenden Figuren und geschnitzte Gefäße aus Speckstein und Chlorid faszinierten sie ebenso wie die Abbildungen von kämpfenden Schlangen, Raubtieren und Hirschen. Nach dem einstündigen Rundgang fanden sie sich in einem Werkraum ein, wo sie mit Ton ihren Eindrücken Form verleihen durften. So entstanden Figuren, Tiere und Gefäße und sie lernten, dass es gar nicht so einfach war, ihnen Gestalt zu geben. Die kreativen Ergebnisse ihrer Handarbeit durften sie anschließend mit nach Hause nehmen.

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Foto privat: Der Künstler Christoph Gesing staunt über die Kreationen

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