Verbundprojekt work&study geht in die zweite Phase

Mit einem Volumen von rund 4,7 Millionen Euro für sechs Jahre werden die Hochschulen Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), Koblenz, Worms und die htw-saar vom Bundesforschungsministerium (BMBF) im Wettbewerb "Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen" bis zum 31. Juli 2020 gefördert. Ziel des Verbundvorhabens "work&study" ist die Entwicklung eines länderübergreifenden Studienangebotes, das sich aus Modulen der beteiligten Hochschulen speist und nicht-traditionelle Zielgruppen adressiert. Dazu zählen Berufstätige und Personen mit Familienpflichten, denen eine begleitende Weiterqualifizierung mittels Blended Learning, einer Kombination von Online- und Präsenzphasen, eröffnet werden soll.

In der ersten Phase des Verbundprojektes bis Januar 2018 wurden an der H-BRS fünf Module der Wirtschaftsinformatik entwickelt und in ersten Pilotkursen evaluiert. Die Module ermöglichen ein interaktives und kollaboratives Erarbeiten des Lehrgebietes mit wenigen Präsenzphasen hauptsächlich online durch innovative Learning-Apps.

Nach der erfolgreichen Evaluation der ersten Phase werden nun in der zweiten Phase weitere Learning-Apps implementiert und zwei neue Module zu Wirtschaftsenglisch entwickelt. Teilprojektleiter der H-BRS ist Professor Dr. Manfred Kaul vom Fachbereich Informatik: "Wir legen Wert darauf, dass sich Studierende motiviert und aktiv einbringen, auch wenn sie nicht vor Ort sind. Auch das soziale Miteinander soll online nicht zu kurz kommen. Dafür sorgen unsere Lehrszenarien, die wir mit den interaktiven und kollaborativen Learning-Apps anreichern."

Um die rechtlichen und organisatorischen Hürden bei der Umsetzung eines solchen Studienangebotes kümmert sich in der zweiten Projektphase eine Studie, die die strukturellen Voraussetzungen zur Einführung hochschul- und länderübergreifender Studienangebote für einen kumulativen Bachelor erforscht.

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oliver wolf

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