CDU - Lärmminderung an der Ortsdurchfahrt Oberdrees dringend erforderlich!

Seit Jahren kämpft Ratsherr und Ortsvorsteher Kurt Brozio für Verkehrsentlastungen durch Lärm- und Abgasreduzierungen auf der extrem stark befahrenen B266 in Oberdrees. Durch Bevölkerungszuwächse und Gewerbeansiedlungen in den umliegenden Kommunen sowie der Zunahme des überregionalen LKW-Verkehrs ist das Verkehrsaufkommen in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die Belastungen der Anwohner sind enorm und seit Jahren schon gesundheitsschädlich für sie.

Eine solche Belastung ist vollkommen inakzeptabel. Bauliche Veränderungen könnten zwar helfen, dauern in der Umsetzung aber viel zu lange. Deshalb hilft kurzfristig nur eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 km/h für die gesamten Ortsdurchfahrt, so CDU-Ortsvorsteher Kurt Brozio.

Was Brozio und die leidgeprüften Anwohner schon lange wussten, wurde kürzlich durch ein Gutachten bestätigt. Danach liegt der Lärmpegel in der Oberdreeser Durchfahrtsstraße bei 71 Dezibel am Tag und bei 61 in der Nacht. Zum Vergleich ein Rasenmäher entwickelt Geräusche um ca. 70 Dezibel.

Nachdem nun die extreme Lärmbelastung gutachterlich festgestellt wurde, klingt es in den Ohren der Anwohner wie blanker Hohn, wenn die Stadtverwaltung für Oberdrees „derzeit keinen akuten Handlungsbedarf“ sieht. Kurt Brozio hat den Ausspruch unseres neuen Bürgermeisters Ludger Banken während seines Wahlkampfes noch gut im Ohr: „Ich will von meiner Verwaltung nicht hören was nicht geht, sondern das was geht und machbar ist“! Eine Geschwindigkeitsreduzierung geht auf jeden Fall, ist kostengünstig und würde viel bewirken.

Die extreme Lärmbelästigung würde reduziert und das Überqueren der mit 13.500 Fahrzeugbewegungen pro Tag vollkommen überfüllten Bundesstraße erleichtert. „Unsere Kinder im nord-östlichen Teil des Dorfers sowie die Niederdreeser Kinder sind vom sozialen Leben des Dorfes abgeschnitten. Ob es der Gang zur Kita, zum Schulbus, Kinderspielplatz, Jugendraum oder zum Sport- und Tanztraining ist, immer müssen Eltern und Großeltern ihre Kinder und Enkel über die gefährliche Bundesstraße bringen“, so Brozio.

Für die Rheinbacher CDU ist nach Vorlage des Gutachtens die Zeit des Hinhaltens nun endgültig vorbei. Die Oberdreeser haben einen Anspruch auf eine Verbesserung, die mit gutem Willen und einer breiten politischen Unterstützung auch möglich ist. Deshalb muss die Stadtverwaltung nun umgehend mit Straßen.NRW in Kontakt treten und diese auffordern eine Verkehrsrechtliche Anordnung von 30 km/h zu erlassen.