Dringende Anfrage der CDU Rheinbach an den Bürgermeister und die Stadtverwaltung:
Raus aus dem Ghetto des Schweigens!

Auch in der Rheinbacher Bevölkerung herrscht große Verunsicherung und Sorge im Zusammenhang mit den bevorstehenden Impfungen gegen das Corona-Virus.
Deshalb ist eine umgehende Information und Hilfestellung für alle Bürger*innen insbesondere für die Risikogruppen 1 (über 80 jährige) und 2 (über 75 jährige) und vor allem auch behinderte Menschen dringend erforderlich.

Es ist höchste Zeit, dass sich der Bürgermeister und seine Stadtverwaltung bei den bevorstehenden Impfungen im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten insbesondere um die älteren Mitbürger*innen und behinderte Menschen kümmern und zwar nicht mit markigen Sprüchen, sondern mit konkreten Hilfestellungen

Deshalb bittet die CDU-Fraktion um Beantwortung folgender Fragen:

  • Gibt es einen von der Stadt Beauftragten, der für Probleme im Zusammenhang mit dem Impfen zuständig und handlungsfähig ist?
  • Hat die Stadt die verschiedenen Impfprioritäten für die Rheinbacher Bürger*innen ermittelt und die Betroffenen informiert?
  • Welche Möglichkeiten, sich zu Impfterminen anzumelden, gibt es?
  • Wie laufen die Impfungen ab?
  • Welche Unterlagen werden für die Impfung benötigt?
  • Ist zur Impfung die Vorlage eines gültigen Personalausweises und/oder eines Impfpasses zwingend erforderlich?
  • Sind die Hausärzte eingebunden, um den Gesundheitszustand der impfwilligen Mitbürger*innen vorab zu klären?
  • Kann das Testzentrum in Rheinbach bei der Vorbereitung oder der Durchführung der Impfung durch mobile Impfteams zur Entlastung der Rheinbacher Bevölkerung genutzt werden?
  • Wie werden die Menschen, die sich nicht selbständig nach St Augustin begeben können, bei den Impfungen betreut?

Für die Rheinbacher Bürger*innen soll demnächst die Impfung im Impfzentrum  St. Augustin bzw. durch mobile Impfteams und irgendwann auch durch Hausärzte erfolgen.

Berichte aus den schon arbeitenden Impfzentren zeigen, dass insbesondere betagte Mitbürger*innen und behinderte Menschen nicht ausreichend auf die praktische Durchführung der Impfung vorbereitet sind. Das führt ggfs. zu vermeidbaren Verzögerungen und Zurückweisungen, durch die die Gesundheit aller und letztlich auch die Zukunft unseres Landes gefährdet wird.

Um diese außerordentliche Krise zu meistern, müssen alle mithelfen durch umfängliche Information und größtmögliche Transparenz, vorhandene Probleme schnell und möglichst unbürokratisch zu lösen.