CDU Rheinbach macht sich für linksrheinisches Impfzentrum in Rheinbach stark

Bundesweit wurden bereits mehr als 500 000 Menschen geimpft und jeden Tag werden es mehr. Ein großes Hindernis ist jedoch weiterhin für viele ältere Menschen, die in der ersten Impfwelle geimpft werden sollen, der Weg zum Impfzentrum. Genau dieses Problem stellt sich auch bei uns vor der Haustür. Der linksrheinische Rhein-Sieg-Kreis wird in den Impfzentrums-Planungen lediglich durch ein Impfzentrum in der Kinderklinik Sankt Augustin berücksichtigt. Die CDU Rheinbach hat diesen Missstand bereits Anfang Dezember aufgegriffen und für ein zweites Impfzentrum in Rheinbach geworben. Aus Sicht der CDU, übereinstimmend mit unterschiedlichen Fachgremien, sind folgende Voraussetzungen für ein reibungslos funktionierendes Impfzentrum entscheidend:

- Zentrale Lage im Kreis
- Gute Erreichbarkeit durch verkehrstechnische Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
- Schnelles An- und Abfluten der zu impfenden Bevölkerungsanteile
- Ausreichend große Räumlichkeiten zur Vermeidung von engen Kontakten, während der Verweilzeit im Impfzentrum
- Ausreichende infrastrukturelle Gegebenheiten zur schnellen Realisierung

Rheinbach erfüllt alle diese Kriterien und ist in der Lage dieses so entscheidende Vorhaben schnell und unkompliziert umzusetzen. Dies haben nunmehr auch mehrere Ratsfraktionen des Rheinbacher Stadtrats erkannt und folgen dem Vorschlag der CDU und unterstützten die Forderung.

Jedoch wird ein zusätzliches Impfzentrum alleine nicht den gewünschten Erfolg bringen. Vielmehr gilt es zu überlegen, wie man die Impfkapazität und die Geschwindigkeit der Impfmaßnahme erhöhen und den Impfprozess erleichtern kann. Die CDU Rheinbach unterstützt insbesondere den Vorstoß des Hausärzteverbandes Nordrhein, der mittels einer Software-Lösung, die bereits in Berlin eingesetzt wird, genau an diesen Punkten ansetzt. Mittels eines koordinierten Terminierungsverfahrens erfolgt die An- und Abflutung des Patientenstroms. Dies erleichtert viele administrative Schritte, die bislang eher chaotisch erfolgen. Zeitgleich ermöglicht die Software eine Dokumentation von Impfnebenwirkungen und gibt wichtigen Aufschluss über die Verträglichkeit des neuartigen Impfstoffes.

Wie Dr. Oliver-Funken, sachkundiger Bürger für die CDU Rheinbach und Landesvorsitzender des Hausärzteverbandes Nordrhein, berichtet, wurde Ministerpräsident Laschet, Gesundheitsminister Laumann und Wirtschaftsminister Pinkwart bereits ein Brief zugestellt, in dem die Hausärzte diesen Weg auch für Nordrheinwestfalen fordern.

„Natürlich ist die Diskussion über geeignete Standorte sinnvoll und meist auch zielführend. Uns allen muss jedoch klar sein, dass es vor allem um eine schnelle Umsetzung der Pläne gehen muss, um weitere Infektionen oder Tote zu verhindern!“ so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ilka Rick. „Entscheidend ist die schnelle und koordinierte Impfung von möglichst vielen Menschen. Dafür existieren Lösungen, die andernorts bereits umgesetzt wurden. Die Hausärzte nehmen hierbei eine Schlüsselposition ein, da der Gang zum Hausarzt einfacher ist als in jedes Impfzentrum. Dieses nun schnellstmöglich umzusetzen muss unser Ziel sein“, so Dr. Funken.