PHOTO 20190906 174517 PicasaUWG fordert einen Fahrradschutzstreifen auf der Turmstraße

Für die meisten Bürgerinnen und Bürger ist nicht nachvollziehbar, warum bei der Sanierung der Turmstraße nicht an den Fahrradverkehr gedacht wird. Zu diesem Thema gab es bereits eine Vielzahl von Anregungen und Hinweise.

Auch die UWG setzt sich für die Einrichtung eines Fahrradschutzstreifens auf der Turmstraße ein. Sie schlägt deshalb der Verwaltung vor, einen Fahrradschutzstreifen von der Innenstadt (Martinstraße) in Richtung Münstereifeler Straße auszuweisen. Da die Breite der Turmstraße (5,96 Meter) die Einrichtung von zwei Streifen für Radfahrer nicht zulässt (erforderlich wären 4,50 m für Pkw und je 1,25 m für die Fahrräder, insgesamt also 7,00 m), einen Streifen aber ermöglicht (insgesamt 5,75 m), könnte wenigstens auf einer Seite ein sinnvolles Angebot für Radfahrer ermöglicht werden. Für diese eine Seite bietet sich die Nordseite der Straße mit nur zwei einmündenden vorfahrtsberechtigten Straßen (davon ein untergeordneter Weg) an. Ein Fahrradschutzstreifen auf der Südseite wäre wegen der zahlreichen Einmündungen mit „Rechts vor Links“ -Regelung aus unserer Sicht sogar eher missverständlich, er könnte vor allem von Kindern fälschlicherweise als Vorfahrberechtigung missverstanden werden.

Die von der Verwaltung zur weiteren Verkehrsberuhigung vorgesehenen zusätzlichen Parkplätze auf der Fahrbahn sollten wegen des auf der Nordseite dann befindlichen Fahrradschutzstreifens entsprechend auf der Südseite vorgesehen werden.

 Die Schulkinder der Grundschulen dürfen aus Altersgründen überwiegend auch die Gehwege befahren.
Da die Straße zusätzlich in großen Teilen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 erhält, sollte die Summe dieser Maßnahmen einen bestmöglichen Schutz auch für die Radfahrer darstellen.

UWG Rheinbach privat

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