Pallotti-Areal soll baulich qualitätvoll gestaltet werden
Ausschuss für Stadtentwicklung beschließt die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan „Pallottistraße“

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Planung und Verkehr des Rates der Stadt Rheinbach hat am 03.09.2019 mit breiter Mehrheit die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan Rheinbach „Pallottistraße“ beschlossen. Die Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung erfolgt für die Öffentlichkeit durch den Aushang des Rahmenplans, welcher die Grundlage für den aufzustellenden Bebauungsplan bilden soll. In die Bewertung wird der Geltungsbereichs des Vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Pallottistraße - Jugendmedizinisches Zentrum“, welcher in einem engen sachlichen, räumlichen und zeitlichen Zusammenhang steht, mit einbezogen.

„Die Entwicklung des „Pallotti-Areals“ ist für die Kernstadt von zentraler Bedeutung. Sie ist in dem vom Rat der Stadt Rheinbach beschlossenen Integrierten Handlungskonzept „Masterplan Innenstadt“ eines der Leitprojekte für die innerörtliche Wohnbauentwicklung in der Kernstadt - neben der Maßnahme „Majolika-Areal“, welche sich derzeit ebenfalls im förmlichen Planverfahren befindet.“ begründet Silke Josten-Schneider, CDU-Fraktionsvorsitzende, die Haltung der CDU-Fraktion.
Gemäß den städtebaulichen Zielvorstellungen soll im vorliegenden Plangebiet ein möglichst breites Wohnungsangebot mit geeigneten und vielfältigen Wohnformen geschaffen werden. Dabei soll auf eine qualitätvolle bauliche Gestaltung hingewirkt werden. Zudem soll das Plangebiet durch die Anlage von Rad- und Fußwegeverbindungen mit dem umgebenden Stadtkörper vernetzt werden und eine insgesamt städtebaulich-freiräumliche Aufwertung erfahren.

Wichtig ist, das neue Wohngebiet verkehrlich verträglich in das gesamtstädtische Verkehrsgefüge einzubinden. Dazu sollen zwei voneinander verkehrlich entkoppelte Bereiche angelegt werden, die eine jeweils separate Erschließung von Seiten der Straßen Stadtpark und Pallottistraße ermöglichen. Eine weitere verkehrliche Anbindung ist an der Schützenstraße vorgesehen.

Um die angestrebten Ziele und Qualitäten zu sichern, wurde zwischenzeitlich für das „Pallotti-Areal“ im Zeitraum von Anfang März bis Ende Mai 2019 ein städtebaulicher Wettbewerb durch die Grundstückseigentümer der privaten Grundstücksflächen in Zusammenarbeit mit dem Pallottinerorden und der Stadtverwaltung durchgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt Grundlage für die Beteiligung der Öffentlichkeit zum aufzustellenden Bebauungsplan.

„Der Bebauungsplan dient der Wiedernutzbarmachung einer zentralen innerörtlichen Grundstücksfläche, qualitätvoll und dem Anspruch an die Gestaltung des Innenstadtbereichs angemessen. Für uns ist dabei auch wichtig, die Pallotti-Kirche, die unter Denkmalschutz stehende Marienkapelle und das Jugendmedizinische Zentrum in diesen zentralen Bereich einzubinden.“ fasst Silke Josten-Schneider die Kernposition der CDU-Fraktion zusammen.

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oliver wolf

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