SPD: Zugausfälle auf Mittelrheinbahn nicht hinnehmbar

Seit April häufen sich auf der Mittelrheinbahn zwischen Mainz und Köln Zugausfälle bzw. Verspätungen. Die Betreibergesellschaft TransRegio teilte mit, dass es aufgrund einer angespannten Personalsituation bis 2020 weiterhin zu Fahrplanabweichungen kommen wird. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagfraktion Rhein-Sieg, Dietmar Tendler: „Es ist nicht hinnehmbar, dass es auf der Mittelrheinbahn bis 2020 immer wieder zu Ausfällen kommen soll. Wenn TransRegio nicht die volle Leistung erbringen kann, muss es zu Vertragsstrafen kommen! Der neugeltende Fahrplan ab dem 1. Juli bietet zwar etwas mehr Verlässlichkeit für die Nutzerinnen und Nutzer, aber schränkt die Anbindung nach Köln gerade am Wochenende für das linksrheinische Kreisgebiet massiv ein.“ Das Unternehmen TransRegio hat angekündigt am Wochenende teilweise nur im Zweistundentakt zwischen Köln und Mainz Züge einzusetzen, unter der Woche überwiegend einmal pro Stunde.

Weiter erklärt Ute Krupp, Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion: „Wir werden Landrat Sebastian Schuster bitten, das Thema im nächsten Verkehrsausschuss zu thematisieren. Die derzeitige Situation ist insbesondere für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler aus dem Rhein-Sieg-Kreis völlig inakzeptabel. Eine Preiserhöhung im VRS-Gebiet bei regelmäßigem Ausfall auf einer unserer wichtigsten Zuglinien ist so niemandem vermittelbar.“

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