Neue Feuerwehrfahrzeuge und mehr Geld für das THW

Mit den am Donnerstag im Bundestag getroffenen Haushaltsbeschlüssen wird der Katastrophenschutz finanziell so stark ausgestattet wie noch nie. „Für die nächsten vier Jahre (2019-2022) haben wir ein umfangreiches 100 Mio. Euro Fahrzeugprogramm aufgelegt. Im Rahmen des ergänzenden Katastrophenschutzes profitieren hiervon vor allem die Feuerwehren der Länder“, erklärt Sebastian Hartmann, zuständiger Fachpolitiker der SPD für Katastrophenschutz. Mit dem Geld können ca. 1.000 neue Fahrzeuge beschafft werden.

Zusätzlich wurden die bereits 2018 beschlossenen Erhöhungen für das THW auch in 2019 fortgeführt. Das betrifft vor allem die erhöhten Aufwandsentschädigungen, die Kampagne zur Nachwuchsförderung und die THW-Jugend. „Unser klares Ziel ist es, das Ehrenamt von organisatorischen und administrativen Aufgaben zu befreien. Dafür haben wir die Zahl der hauptamtlichen Stellen erhöht. Statt am Schreibtisch sitzen zu müssen, sollen unsere Helfer dahin gehen können, wo sie gebraucht werden. Außerdem können so nun auch mehr junge Erwachsene ihren Bundesfreiwilligendienst beim THW machen“, so Hartmann.

„Auf Initiative der SPD haben wir den Zivil- und Katastrophenschutz im Allgemeinen und die Feuerwehren im Besonderen massiv gestärkt. Bei den Hochwasserereignissen im Rhein-Sieg-Kreis, vor allem auch in Wachtberg, haben wir erlebt, wie wichtig die Feuerwehren und das THW sind. Allen Helfern gilt für ihren täglichen Einsatz unser aller Dank“, so Hartmann abschließend.

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