Unzuverlässigkeit auf der Voreifelbahn S 23
Aktuelle Störungen beeinträchtigen den Zugverkehr

Der Zugverkehr auf der Voreifelbahn S 23 Euskirchen-Bonn ist zur Zeit geprägt durch eine Vielzahl von Störungen. Dies wirkt sich vor allem auf die Verfügbarkeit von Fahrzeugen aus. Statt der üblichen 5-teiligen Garnituren verkehren häufig nur 2-teilige Züge, mit der Auswirkung, dass diese Züge hoffnungslos überfüllt sind.

Anlässlich einer Aussprache im Rheinbacher Ausschuss für Stadtentwicklung: Umwelt, Planung und Verkehr mit dem VRS-Geschäftsführer Michael Vogel am 20.02.2018 hat das CDU-Ratsmitglied Axel Wilcke diese aktuelle Problematik thematisiert. Er konnte aus eigener Erfahrung als regelmäßiger Nutzer der S 23 davon berichten, dass in letzter Zeit nur das vordere zweiteilige Zugteil die Strecke befuhr. Dies führte zum Teil auch dazu, dass unterwegs Fahrgäste wegen Überfüllung des Zuges auf dem Bahnsteig zurückbleiben mussten. „Dies ist ein unerträglicher Zustand, der schnellstens wieder zur Normalität zurückgeführt werden muss!“ mahnt Axel Wilcke bei Michael Vogel an.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Oliver Krauß, Mitglied in der Zeckverbands-versammlung des VRS, hat – wie er Axel Wilcke aktuell mitteilt - die Deutsche Bahn auf diese Störungen angesprochen. Sie hat mitgeteilt, dass aktuell durch eine vermehrte Zahl von Unfällen sowie durch vermehrt notwendige Achstauscharbeiten eine deutlich eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit im vareo-Netz besteht, wodurch es zu Schwächungen auf allen 4 Strecken kommt, d. h. fehlende Fahrzeuge führen zu Abweichungen in der planmäßigen Zugbildung. Nach Angaben der DB arbeiten Werkstatt und Zulieferer mit Hochdruck an einer Abarbeitung der Schäden.

2019 07 22 L4 Werbung Rhein

oliver wolf

 spitz 03ludger banken 160