Initiative Bürgerinnen und Bürger für Wormersdorf lud Parteien ein

Alle Teilnehmer begrüßten die Initiative der Wahlprüfsteine, mit der die Bürgerinnen und Bürger in Wormersdorf in die Politik für ihr Dorf einbezogen würden.


Am 25.08.2020 um 19:00 Uhr trafen sich die Vertreter der zur Wahlstehenden Parteien; vertreten durch:

CDU: Frau Dr. Thielen, Herren Dr. Wilhelm-Buchstab, Herr Pütz, Herr Wolf;
Bündnis 90/Die Grünen: Frau Steglich, Herr Schiebener;
FDP: Frau Rentzsch; SPD: Frau Krupp, Herr Rohloff;
UWG: Herren Meyer, Zavelberg;

sowie die Bürgermeister-Kandidaten: Herr Banken, Herr Barthel, Herr Spitz, Begleitung Herr Wolf,  die alle auf Initiative und Einladung von Frau Glasmacher, Herren Althausen, Driemel, Dr. Stegmann erschienen sind.

Nach der Begrüßung durch Herrn Althausen wurde den Teilnehmern (in alphabetischer Reihenfolge) eine Redezeit von jeweils max. 10 Min. eingeräumt. Zunächst den Parteien und anschließend den Bürgermeister-Kandidaten.

CDU
Frau Dr. Thielen stellte zunächst ihre familiäre Verbundenheit mit dem Ort Wormersdorf dar. Im Detail nahm sie zunächst zur Verkehrssituation in Wormersdorf Stellung. Für die Behebung div. Mängel werde sie sich zukünftig im Rat der Stadt Rheinbach und der Bürgerschaft in Wormersdorf einsetzen.

Herr Dr. Wilhelm-Buchstab erläuterte, das Wormersdorf in der Stadt Rheinbach eine starke Stimme benötige. Er verwies auf die schlechte Versorgungssituation in Wormersdorf. So sei die Ansiedlung eines Vollsortimenters von hoher Bedeutung. Auch das medizinische Versorgungsangebot müsse noch erhöht werden.

Bündnis 90/Die Grünen

Herr Schiebener befürwortete eine Mehrzweckhalle, wie sie in den anderen Ortschaften der Stadt Rheinbach schon vorhanden seien; die Schule in Wormersdorf müsse ausgebaut werden. Die hohe Grundsteuer B müsse nach 2021 sie wieder sinken, zumindest dürfe es keine weiteren Erhöhungen geben.

FDP
Frau Rentzsch: Auch für Sie sei die Errichtung eines Supermarktes für Wormersdorf sehr wichtig. Ebenfalls von hoher Bedeutung sei für sie der Bildungsstandort Wormersdorf mit Kita und Schule in denen die Einrichtungen entsprechend angepasst werden müssten. Für den Ausbau der Kita müssten die vorhandenen Fördermöglichkeiten umfassend genutzt werden.

SPD
Zunächst ergriff Frau Krupp das Wort und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern in Wormersdorf. Die Schwerpunkte der SPD für Wormersdorf seien: 1. ein Vollsortimenter. Ein Investor habe sich wohl aktuell durchgesetzt, so das nach der Wahl mit der Initiative für einen Bauantrag gerecht wird.

Herr Rohloff führte das 2. zentrale Ziel der SPD auf, die Erhöhung der Verkehrssicherheit , z.B. durch Geschwindigkeitsreduzierung und Vermeidung von Schwerlastverkehr. Die Einrichtung einer Einbahnstraße auf dem unteren Teil der Ipplendorfer Straße wird eher kritisch gesehen.

3. befürwortet die SPD die Errichtung einer Mehrzweckhalle nicht zuletzt, weil der Zustand der alten Turnhalle – nach einem Gutachten – bedenklich und „abgängig“ ist. Ebenfalls soll die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr verbessert werden.

UWG
Herr Meyer und Herr Zavelberg wiesen zur Verkehrssituation in Wormersdorf darauf hin, dass viele ältere Straßen im Dorf zu eng seien, insbesondere unter dem Aspekt der Durchfahrt von Rettungsfahrzeugen und Feuerwehr. Allgemein sei festzustellen, dass auf den Straßen im Dorf vor allem von den ansässigen Bürgerinnen und Bürger zu schnell gefahren werde. Daher müsse im Ort die vorhandenen Geschwindigkeitsbegrenzungen häufiger kontrolliert werden.
Die UWG habe die letzte Erhöhung der Grundsteuer B abgelehnt.

Wie von den anderen Parteien, so unterstützt die UWG gleichfalls die Ansiedlung eines Vollsortimenters.

Die Bürgermeister-Kandidaten

Herr Banken: Zentrales Anliegen sei ihm das Wohlbefinden in Rheinbach und in Ortschaften, in den fast die Hälfte der Rheinbacher Bürgerschaft wohne. Drei Themen seien ihm besonders wichtig: Nachwirkungen von Corona, Klima und Umweltschutz und solide Finanzen. Für Wormersdorf habe er sich vorgenommen: Die immerhin zweizügige Grundschule müsse erweitert werden, da sich die Lehranforderungen geändert hätten, weiterer Bedarf müsse immer geprüft werden. Bei dem Thema Mehrzweckhalle halte er einen Neubau für zweckmäßiger, als eine Sanierung der alten Turnhalle. Auch die Ansiedlung eines Vollsortimenters sieht er als wichtig an. Das ehrenamtliche Engagement wolle er weiter unterstützen.

Herr Spitz: Zu den einzelnen Themen, die bereits ausführlich von den Vorrednern betrachtet wurden, wolle er hinzufügen: Das Thema Sicherheit auf der Tomburg habe ihn eher erschrocken, da die Stadt ja Eigentümerin sei. Hier verlange er mehr Initiative. Er werde sich besonders für Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung einsetzen

Herr Wolf: Als problematisch sehe er das Thema KSK Filiale in Wormersdorf an. Zu seinen wichtigen Themen gehörten Schule, Kita, Kindergärten. Ihm sei der unmittelbare Dialog mit der Bürgerschaft sehr wichtig. Auch zu Themen der Geschwindigkeit in Wormersdorf, der Tomburg, dem Ehrenamt, so wie einem Café will er sich annehmen und Engagieren.

Alle Teilnehmer waren sich über die notwendige Steigerung der Verkehrssicherheit in Wormersdorf einig. Auch stimmten alle Vertreter der Parteien und die Bürgermeister-Kandidaten zu, sich regelmäßig in Zukunft mit den Bürger*innen in Wormersdorf zu treffen.

Nach mehr als zwei Stunden intensiven Stellungnahmen und Gedankenaustausch dankte Herr Althausen allen Teilnehmern für Ihr Kommen.

Die Initiative hat ein Protokoll über die Sitzung anfertigen und kann den interessierten Bürger*innen per E-Mail von (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zur Verfügung gestellt werden.

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