Bürgermeister Stefan Raetz fordert als Sprecher der Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis gesamteuropäische humanitäre Lösung

„Die Situation der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal. Wir alle wissen das und tun nichts. Moria auf Lesbos hat uns gezeigt wie das enden kann. Wir Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis wollen hier nicht mehr wegsehen. Es wird schon zu oft weggesehen. Wir sind nicht mehr bereit die fruchtlosen Bemühungen der EU hinzunehmen“, erklärtBürgermeister Stefan Raetz, stellvertretend als Sprecher der Bürgermeister im Rhein-Sieg-Kreis.

Nachdem Deutschland seit dem 01. Juli 2020 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen hat, richtet sich sein Aufruf an die Bundesregierung: „Als Ratspräsidierende in der EU haben wir für eine gesamteuropäische humanitäre Lösung zu sorgen. Wir erwarten ein sichtbares Zeichen der Menschlichkeit. Sofort! Wenn alle Europäer*Innen und damit auch wir im Rhein-Sieg-Kreis unsere Herzen öffnen, dann helfen wir den Schwächsten der Schwachen. Möge Lesbos symbolisch für Leben, Ehre, Solidarität, Beistand, Obhut und Sicherheit stehen“, appelliert Stefan Raetz.

2019 07 22 L4 Werbung Rhein