BLUE FIRE Laetitia Bontems CERFAV10. Internationaler Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach - Nachwuchsförderpreis

Im Jahr 2002 hat die Stadt Rheinbach erstmalig einen Internationalen Glaskunstpreis ausgelobt, an dem sich Studierende der Glasfachschulen in Deutschland und Tschechien beteiligt haben.

Mit dieser Veranstaltung sollte, aufbauend auf den sudetendeutschen Wurzeln, auch die kulturelle Zusammenarbeit der Partner in Europa dokumentiert und weiter gefördert werden. Im darauf folgenden Jahr 2003 fand die 2. Ausgabe dieses Wettbewerbs statt: Der Kreis der teilnehmenden Schulen konnte um drei weitere erweitert werden, nämlich die Glasfachschule aus dem österreichischen Kramsach sowie zwei französischen Schulen. Seit 2003 findet der Glaskunstpreis im Zwei-Jahres-Turnus statt. 2013, 2015 und 2017 nahmen 6-10 Schulen aus 7 Ländern am Wettbewerb teil.

 

Zum 10. Internationalen Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach haben folgende Glasfachschulen des In- und Auslandes ihre Teilnahme zugesagt:

1. Staatliches Berufskolleg Rheinbach, D
2. Staatliche Fachschule Weilburg-Hadamar, Staatliche Glasfachschule Hadamar, D
3. Glasfachschule Zwiesel, D
4. HTL Kramsach Glas und Chemie, A
5. Glaskunstfachschule Steinschönau/Kamenický Šenov, CZ
6. Ikaalinen College of Crafts and Design, FI
7. Zespół Szkół Plastycznych, Dąbrowa Górnicza, PL
8. CERFAV, Centre Européen de Recherches et de Formation aux Arts Verriers, F

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbei­ten im Glaspavillon Hans-Schmitz-Haus beginnt am 30. Juni 2019 und dauert bis zum 22. September 2019. Die Preisverleihung findet am 21. September im Rahmen eines Festaktes statt. Die Architektur des Rheinbacher Glaspavillons ermöglicht es, dass die Wettbewerbsarbeiten rund um die Uhr einsehbar sind und die Besucher ungehindert ihr Votum für den Publikumspreis „Franz-Josef Feuser“ abgeben können. Er ist nach dem ersten Leiter des 1968 gegründeten Leiter des Glasmuseums benannt und wird von Helga Feuser-Strasdas und Joachim Strasdas gestiftet. Zusätzlich kann das Publikum per Internet abstimmen. Um rege Beteiligung wird gebeten! Es lohnt sich mitzumachen: Unter allen Teilnehmern an der Publikumsabstimmung werden im Rahmen der Preisverleihung drei Kataloge mit den Wettbewerbsarbeiten ausgelost.

Eine internationale Jury wird über Vergabe der Preise 1-3 entscheiden. Folgende Persönlichkeiten der Glaskunstszene konnten als Jurymitglieder gewonnen werden:
1. Dr. Uta Laurén, Chefkuratorin des Finnischen Glasmuseums, Riihimäki
2. Jan Mergl, Museum für Angewandte Kunst, Prag
3. John Kenneth Clark, freischaffender Glaskünstler (Glasmalerei, Ätztechniken), Glasgow und Bacharach
4. Korbinian Stöckle, Glaskünstler (heiße Techniken), Glasmuseum Gernheim
5. Uwe Claassen, freischaffender Kurator, Glasexperte, wissenschaftlicher Mitarbeiter Barbara-Achilles-Stiftung (Hamburg), ehem. Leiter Glasmuseum Lauscha
6. Prof. Kazimierz Pawlak, Kunstakademie Breslau/Wroclaw, Organisator „Hot Glass Festival“ und „European Glass Festival“

Als Schirmherr konnte Dr. Norbert Röttgen MdB, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, gewonnen werden. Er hat in Rheinbach das Städtische Gymnasium besucht und anschließend in Bonn Jura studiert. Seit 1994 ist er direkt gewählter Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Rhein-Sieg II, zu dem auch Rheinbach gehört.

Zur Finanzierung tragen die Stadt Rheinbach und Sponsoren bei: Der 1. Preis wird mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien finanziert. Den 2. Preis übernimmt die Fa. OBI / Fassbender Tenten, die Finanzierung des 3. Preises übernimmt RA Bernhard Schmitz, nach dessen Vater Hans Schmitz der Rheinbacher Glaspavillon benannt ist. Der Publikumspreis „Franz Josef-Feuser“ wird von Helga Feuser-Strasdas und Joachim Strasdas gestiftet.

Franziska Paffrath Objekt Rheinbach

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