Gedankenaustausch zur Ausgestaltung der „Partnerschaft des Friedens"

Rheinbach. Seit mehreren Jahren pflegen der Gemeindeverbund Douaumont und Vaux-devant-Damloup, zwei der „villages détruits“ aus dem Ersten Weltkrieg nahe Verdun, die sich zu einer Gemeinde zusammen geschlossen haben, und die Stadt Rheinbach, freundschaftliche Verbindungen.
Zur Ausgestaltung der „Partnerschaft des Friedens trafen sich Bürgermeister Stefan Raetz, Peter Baus und Thomas Spitz, um Einzelheiten eines Konzeptes zu besprechen, das dann Grundlage für einen Förderantrag bei der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen sein wird. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen die Gelegenheit haben, sich über die verhängnisvollen Schlachten von Verdun zu informieren. „Menschen, die erfahren, welches Elend Krieg und Zerstörung mit sich bringen, werden alles tun, damit sich so ein Unglück nicht wiederholt“, so der Bürgermeister Stefan Raetz. Peter Baus, ausgewiesener Verdun-Experte hat schon viele Mal die Schlachtfelder und endlosen Soldatenfriedhöfe besichtigt. „Die Partnerschaft des Friedens ist in Europa einzigartig. Sie ist ein Alleinstellungsmerkmal und hebt Rheinbach in der Bedeutung für die deutsch-französische Freundschaft  besonders hervor“, so Baus.

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen für einen Gegenbesuch in Douaumont des Bürgermeisters Stefan Raetz mit Peter Baus und Philipp Lerch von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die seit einigen Jahren ein Forschungsprojekt zur Politischen Bildung in Verdun durchführt und bei der Anbahnung der Partnerschaft des Friedens unterstützt hat, um die weiteren Einzelheiten der Zusammenarbeit zu besprechen.

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