Auftaktveranstaltung zur Vernetzung
Rheinbacher Vereine gut besucht

Als Bürgermeister Stefan Raetz die Teilnehmer im Vereinsheim des NCR-Blau Gold in der Mozartstraße zum ersten Netzwerk-Abend der Rheinbacher Vereine begrüßt, ist er von der großen Teilnehmerzahl positiv überrascht: „Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Vereine zu einem Netzwerk zusammenschließen wollen“.
Ausgangspunkt für diesen Abend ist das Bürgerforum, das im Mai 2017 stattfand. Die Quartiersentwicklerin des Hauses „Am Römerkanal“, Katharina Wilhelm, hatte gemeinsam mit der Stadt Rheinbach zu diesem Netzwerk-Abend eingeladen, denn auch die Stadtverwaltung hat ein besonderes Interesse daran, eine verbesserte Kommunikation der Vereine zu ermöglichen.

Terminabstimmungen für Veranstaltungen, ehrenamtliche Mitarbeit in anderen Vereinen, Unterstützung untereinander, das sind neben dem wichtigen Online-Angebot der Vereine unter anderem die Themen des Abends.

Zum Thema Online-Angebot stellt die Stadt in Zukunft eine wichtige Schnittstelle zur Verfügung, wie Thomas Spitz, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, darstellte. Einen Veranstaltungskalender für alle Vereine, Organisationen und Institutionen wird es demnach im Herbst dieses Jahres geben. Dabei sind die Vereine selbst in der Pflicht, denn über ein sogenanntes Redaktionsmodul sorgen sie selbst für die Aktualität ihrer Angaben. In einem zentralen Online-Register sollen die Vereine erfasst und mit notwendigen Informationen zu Kontakten und Angeboten angereichert werden. Eben mehr aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger.

Anschließend referierte Katharina Wilhelm über verschiedene Fördermöglichkeiten, die Vereine, von der Bürgerstiftung „Wir für Rheinbach“ über die Kreisparkasse, die Raiffeisenbank Voreifel eG bis hin zur Heimatförderung NRW, in Anspruch nehmen können. „Einen Antrag ausfüllen lohnt sich in jedem Fall, denn einen Versuch ist es allemal Wert in den Genuss einer Förderung zu kommen“, erklärt die Quartiersentwicklerin.

In einem sind sich die Vereinsvertreter einig: Die Vereine wollen sich nicht nur virtuell vernetzen, sondern sie wollen sich auch real verbinden und bei einem Tag der Vereine ihre Angebote der Bevölkerung präsentieren. So wird es auf jeden Fall ein weiteres Treffen geben, um die nun geknüpften Kontakte weiter zu vertiefen.