Rheinbach hat im Oktober 54 weitere Flüchtlinge aufgenommen
Stadtverwaltung sieht sich auf einem guten Weg

Nachdem Rheinbach in diesem Jahr bisher nur relativ wenige Flüchtlinge zugewiesen wurden, hat die Stadtverwaltung im Oktober insgesamt 54 Flüchtlinge aus Landessammelunterkünften in Bocholt, Bonn, Dorsten, Euskirchen, Möhnesee, Neuss, Rheine, Schleiden und Schöppingen empfangen.

Neben alleinstehenden Personen aus Afrika, wurden auch 6 Familien mit 13 Kindern aufgenommen. Diese stammen aus Aserbaidschan, Irak, Iran und Syrien.

Dass die Aufnahme besser gelingt als vor zwei Jahren, ist nicht nur auf die deutlich reduzierte Anzahl der vom Land zugewiesenen Flüchtlinge zurückzuführen. Die Stadtverwaltung hat aus den Erfahrungen der „Flüchtlingskrise“ gelernt. Mit der Einstellung einer Flüchtlingskoordinatorin und einer Sozialarbeiterin wurde die Personalausstattung bedarfsgerecht angepasst.

Am Ankunftstag erhielten die Asylbewerber im Sozialamt zunächst die wichtigsten Informationen zu den Themen Unterkunft, Auszahlungstermine und medizinische Versorgung im Krankheitsfall. In der Unterkunft am Schornbuschweg stellte das Leitungsteam des Flüchtlingshelferkreises kurz die Unterstützungsangebote vor. Für viele Neuzugänge ist das „Café International“ des Flüchtlingshelferkreises weiterhin die zentrale Anlaufstelle, wenn es um Fragen aller Art geht.

Nun gilt es, die Flüchtlinge zügig in Beschäftigung zu bringen und damit ihre Integration und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Die ersten 11 jungen Neuankömmlinge zwischen 15 und 18 Jahren sind bereits in der Glasfachschule angemeldet.

Die Menschen sind motiviert und nutzen jede Gelegenheit, um nach Sprachkursen und Arbeitsmöglichkeiten zu fragen.