Sehr geehrter Herr Bürgermeister Stefan Raetz.

Ich kann mit meinem Unmut nicht bis zu Ihrer Sprechstunde warten und frage Sie hiermit was die Stadt und Friedhofsverwaltung sich hierbei gedacht hat???

Am 19.04.18 wollte ich wieder eine neue blühende Grabschale zur Ruhestätte meiner Mutter (Trümmerfrau) bringen und wurde am Waldfriedhof von einem Schilderwald fast erschlagen der mir dieses untersagt und mich aufforderte bis zum 20.04.18 alles selbst zu entsorgen ansonsten würde es von der Friedhofsverwaltung entsorgt!! Seit fast 20 Jahren pflegte ich das Mauergrab meiner Mutter ohne Auflagen und brachte so etwas Farbe auf den Friedhof der ansonsten über Pflege sehr zu Wünschen übrig ließ!!!! Die Laubberge und das überall wachsenden Unkraut sprechen Bände! Bis auf vielleicht zweimaliges Rasenmähen und Müllentsorgen wurde dort nicht viel getan! Ich und viele andere Hinterbliebenen empfinden es als sehr respektlos wie hier mit verstorbenen umgegangen wird und man diesen keine Ehre mehr zollen darf! Man hätte vielleicht mal die anschreiben sollen die Ihre Tiefengräber verwildern lassen!!! Auch kein schönes Bild!!!

Die Krönung war allerdings noch das am 19.04.18 schon Mauergräber bereinigt waren ohne die Angehörigen zu informieren! Das ist in meinen Augen Diebstahl und Grabschändung!!!!
Auf Nachfrage bei Herrn XXX (Name ist der Red. bekannt) von der Friedhofsverwaltung wurde dieser unverschämt und meinte ich solle meinen Vertrag lesen indem es mir untersagt sei was abzulegen....in meinem Vertrag ist davon kein Wort zu lesen.....er bezieht sich nur auf Tiefengräber.

Jetzt hätte ich gerne eine Stellungnahme von Ihnen dazu mit welcher Begründung sie den Hinterbliebenen die letzten Ehren verweigern und den Friedhof ansonsten so verkommen lassen???
Bin entsetzt darüber das wir alle einen Haufen Geld für letzte Ruhestätte und dazugehörigen Grabschmuck bezahlt haben der jetzt einfach ohne Info entsorgt wird! Dies werde ich auch noch öffentlich machen.

Mit Bitte um Antwort verbleibe ich mit freundlichen Grüßen eine traurige Hinterbliebene.

Elke Könen

(Tippfehlerkorrektur 23.04.2018: Red. Stadtportal)

 

 

offener Brief an den Bürgermeister Stefan Raetz:

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Sehr geehrter Herr Raetz,

wir sind Rheinbacher…… und das aus ganzem Herzen!

Deshalb wenden wir uns mit diesem offenen Brief nicht nur an Ihre Stellung, sondern auch an Sie „Stefan Raetz“ als Rheinbacher!

Eine Stadt wie Rheinbach lebt von diesem familiären und freundschaftlichen „man kennt sich“ Gefühl!

Viele von uns sind hier zur Schule gegangen. Die Schule „im Ort“ zu besuchen ist nicht nur ein geografischer Vorteil. In der Schule werden Beziehungen und Freundschaften geschlossen!

Dieses Vertrauen, dass eine Gemeinde ausmacht, wächst mitunter in der Schule.
Vertrauen, das Menschen zu Partnern, Freunden oder in Geschäftsbeziehungen bringt.

Das Kind in eine benachbarte Gemeinde zur Schule zu bringen, würde uns Eltern u.a. vor eine organisatorische und finanzielle Herausforderung stellen.

Für unsere Kinder jedoch, ist es weit mehr als das!
In diesem wichtigen und prägenden Lebensabschnitt, in dem aus Kindern Erwachsene werden, ist eine benachbarte Gemeinde, nicht nur eine räumliche Distanz.

Soziale Kontakte die in der Schule aufgebaut werden, können unter diesen Umständen kaum bestehen bleiben. Ein gesundes soziales Umfeld fördert das Wohlbefinden, die Belastbarkeit und somit die Leistungsfähigkeit der Kinder.

Und Leistung ist das, was die Zukunft von unseren Kindern fordert!

Letzten Samstag haben wir alle ein Schreiben mit der Aufschrift „Rheinbach – Das reinste Vergnügen“ erhalten. Der Inhalt war für unsere Familien dann nicht vergnüglich: Es waren die Absagen der Gesamtschule Rheinbach für unsere Kinder.

Wir wollen, dass unsere Kinder hier in Rheinbach Stadt auf die - von uns mit finanzierten - Gesamtschule gehen können.

Wir sind uns sicher, dass Sie verhindern werden, dass Rheinbacher Kinder jetzt schon zu „Berufspendlern“ werden!

Rheinbach ist die Stadt der Schulen. Bitte sorgen Sie dafür, dass sich der Slogan „Gesamtschule Rheinbach – eine Schule für alle“ verwirklicht und dass alle Rheinbacher Kinder in ihrer Heimatstadt zur Schule gehen können, den Ort, den sich auch die Zugezogenen aufgrund seines guten Rufes wegen seiner Schulen, ausgewählt haben!

Mit freundlichen Grüßen

Rheinbacher Eltern

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weitere Informationen finden Sie auf dieser Homepage: http://www.schulplatz-in-rheinbach.de

 

Reaktion auf den Artikel „Flüchtlingsunterbringung muss den Bedürfnissen ALLER Einwohner gerecht werden“ (Veröffentlicht: 23. Oktober 2015)

In einer Jugendwohngruppe eines großen Jugendhilfeträgers in Bonn wohnen seit vielen Jahren 6 Jugendliche. Sie verbringen dort ihren Alltag und das große Haus mit den schrägen Wänden ist ihr Lebensmittelpunkt und ihr zu Hause. Seit September leben dort auch zwei jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan, die unbegleitet nach Deutschland gekommen sind.

Weiterlesen: Reaktion auf den Artikel „Flüchtlingsunterbringung...

Polemik wider besseres Wissen
Mit Polemik versucht Dietmar Danz, Rheinbacher SPD-Ratsherr immer wieder, den Bürgermeister, die Verwaltung und die Ratsfraktionen von CDU und FDP in ein schlechtes Licht zu rücken. Ob er damit sich selbst mehr Profil geben kann, ist fraglich.

Weiterlesen: Polemik wider besseres Wissen

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