1 Wassterstoffbus Null Emission1Rhein-Sieg-Kreis und RVK sorgen für die Verbesserung der Luftqualität in den Kommunen:
Brennstoffzellen-Hybridbusse und Wasserstoff-Tankstellen!

Im Laufe des Jahres 2018 wird für die ÖPNV-Nutzer im Kreis eine wegweisende Veränderung vorbereitet: Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) möchte Ende 2018/Anfang 2019 in einem ersten Schritt 10 Brennstoffzellen-Hybridbusse im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises einsetzen und eine Wasserstoff-Tankstelle errichten.


Das geplante Projekt steht in der morgigen Sitzung des Kreistages zur Beschlussfassung an.


Köln, 13. Dezember 2017. Insgesamt wird die RVK in einem ersten Schritt 30 und in einem zweiten Schritt 15 Brennstoffzellen-Hybridbusse anschaffen und mehrere Wasserstoff-Tankstellen errichten – eine davon an ihrem Betriebsstandort in der Stadt Meckenheim.

Neben den zunächst 10 Bussen im linksrheinischen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, sollen weitere 15 im Rheinisch-Bergischen Kreis und 5 im Stadtverkehr in Hürth und Brühl (Rhein-Erft-Kreis) eingesetzt werden. Hierfür erhält die RVK eine Förderung von insgesamt 13 Millionen Euro durch EU und Bund. Mit der Inbetriebnahme der neuen Busse wird das Unternehmen bereits ab 2019 über eine der größten emissionsfreien Busflotten Europas verfügen.

Es ist geplant, für weitere 5 Fahrzeuge im Rhein-Sieg-Kreis die geplanten Förderoptionen von EU und Bund wahrzunehmen, damit diese spätestens 2020 ebenfalls in den Alltags-Betrieb zwischen Bornheim und Wachtberg gehen können.
„Mit diesen Förderungen und der Zustimmung unserer Eigentümer gehen wir den bereits 2011 eingeschlagenen Weg eines nachhaltigen ÖPNV konsequent weiter. Damit sind wir dem Ziel unseres Projektes ‚Null Emission‘, im Zuge dessen wir sobald wie möglich einen vollkommen emissionsfreien Nahverkehr anstreben, ein großes Stück näher gekommen“, sagt RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach.

Svenja Udelhoven, Kämmerin des Rhein-Sieg-Kreises und Vertreterin des Gesellschafters Rhein-Sieg-Kreis im Aufsichtsrat der RVK, befürwortet diese Entwicklung nachdrücklich: „Die Investitionen in die Brennstoffzellen-Hybridtechnik ist ein weiterer Meilenstein in der langjährigen guten Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der RVK, hin zu einem klimafreundlichen ÖPNV. Das konsequente strategische Vorgehen der RVK verdient große Anerkennung.“

Vorreiter im Klimaschutz

Die RVK ist für ihre besondere Rolle im Klima- und Umweltschutz, besonders auf dem Gebiet des Einsatzes der klimaneutralen Brennstoffzellen-Technologie sowie wegen ihres betrieblichen Umweltmanagements bekannt. Schon 2011 setzte das Unternehmen zwei Bus-Prototypen mit der Brennstoffzellen-Technologie im Linienverkehr ein und sammelte hierbei wertvolle Erfahrungen, die zu der Beschaffung weiterer Busse der so genannten zweiten Generation für den Stadtverkehr in Hürth und Brühl führten. Auch der Einsatz von mit Bio-Erdgas betriebenen Bussen, z.B. im Kreis Euskirchen, ist ein Teil dieser Nachhaltigkeitsstrategie.

Dazu RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach: „Wer klar sieht, erkennt den Klimawandel deutlich. Als kommunales Unternehmen sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung sowohl heute, als auch für die nachfolgenden Generationen bewusst. Basierend auf den regionalen Gegebenheiten setzen wir die ökologisch und betrieblich sinnvollste alternative Antriebsform ein, um unseren Beitrag zum Klimaschutz und der Luftreinhaltung im Rhein-Sieg-Kreis zu leisten.“

RVK-Projekt „Null Emission“

An exponierter Stelle ihrer Unternehmensgrundsätze hat die RVK das Projekt „Null Emission“ verankert. Ziel dieses 2011 begonnenen, langfristig angelegten Projektes ist neben der Umstellung der gesamten Busflotte auch die Umstellung der Dienstwagenflotte auf Fahrzeuge mit umweltfreundlichen Antrieben. Bis spätestens 2030 beabsichtigt die RVK ausschließlich emissionsfreie Busse zu beschaffen. Der PKW-Fuhrpark soll bereits deutlich früher nur noch aus klimaneutralen Fahrzeugen bestehen.

Bildquelle: RVK GmbH

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