Sirene neben dem Neubau in der Keramikertraße sorgt für Ärger
SPD hat dazu einige Fragen an die Verwaltung

Seit Oktober 2017 sind die Wohnungen in der Keramikerstraße bezugsfertig. In dem Gebäude das von anerkannten Flüchtlingen und Hartz IV Empfängern bezogen werden soll, sind inzwischen die ersten Menschen eingezogen.
Doch unmittelbar neben dem Gebäude steht eine Sirene, die von den Fenstern der obersten Wohnungen nur einige Meter entfernt ist und damit den unmittelbaren dort wohnenden Mietern eine unzumutbare Lärmbelästigung aussetzt. Lärm ab 80 Dezibel ist bekanntermaßen gesundheitsgefährdend.

Die Planungen für das Gebäude wurden bereits 2015 begonnen und schon damals stand die Sirene an der Stelle. „Wir sind sehr verwundert, dass die Stadtverwaltung es bisher noch nicht erreicht hat die Sirene vor Bezug des Gebäudes versetzen zu lassen. Beim Auslösen der Sirene besteht eine erhebliche Gesundheitsgefahr für die Bewohner“, beklagt SPD Ratsfrau Birgit Formanski.

Zusätzlich gab es seit Sommer 2017 immer wieder Nachfragen aus dem Flüchtlingshelferkreis, die Sirene zu versetzen, die aber allesamt bisher nicht zum Erfolg geführt haben.

„Deshalb hat die SPD Fraktion zur Ratssitzung am 12. April eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt, um noch einmal nachdrücklich auf das Problem hinzuweisen und zu erfahren, wann mit der Versetzung der Sirene zu rechnen ist“, so Birgit Formanski.

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