SPD kritisiert neue Ampelschaltung auf B56 in Alfter

Nachdem im Herbst letzten Jahres die Ampelschaltung der Kreuzung B56/L113/K12 in Alfter verändert wurde, kommt es im morgendlichen Berufsverkehr zu langen Rückstaus. Dies macht die SPD-Kreistagsfraktion nun zum Thema im Planungs- und Verkehrsausschuss des Kreistags. „Der Rückstau reicht teilweise bis ins 4,5 km entfernte Swisttal-Buschhoven. Von dort geht es dann für die Berufspendler nur noch im Schritttempo Richtung Bonn. Auch auf der RVK-Linie 845 von Heimerzheim nach Bonn kommt es nun wohl regelmäßig zu Verspätungen“, kritisiert Ute Krupp, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und Mitglied im Verkehrsausschuss.

Die SPD-Fraktion bittet die Kreisverwaltung, das Straßenverkehrsamt und Straßen NRW um eine ausführliche Bewertung der Situation und Darstellung möglicher Optimierungen, die die Verkehrssicherheit der Kreuzung gewährleisten, nicht aber solche Auswirkungen auf den Berufsverkehr entfalten.

Hintergrund ist eine Änderung der Ampelschaltung im vergangenen Oktober. Durch die Einrichtung einer eigenen Grün-Phase für Linksabbieger soll die Kreuzung als „Unfallhäufungsstelle“ entschärft werden. „Verkehrssicherheit geht natürlich vor, vielleicht gibt es aber andere Möglichkeiten, Sicherheit und Verkehrsfluss zu gewährleisten. Der ganz große Teil des Verkehrs bleibt auf der B56, nur ein Bruchteil biegt dort ab. Ergebnisoffen und gemeinsam mit den Behörden wollen wir nach einer Alternativlösung suchen“ erklärt Tobias Leuning, sachkundiger Bürger der SPD-Kreistagsfraktion.

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