Plätze an der Rheinbacher Gesamtschule werden in den kommenden Jahren nicht reichen
UWG stellt erneut Antrag auf Raumplanung für eine Sechszügigkeit und fordert interkommunale Schulentwicklungsplanung

Rheinbach. Es hat schon Tradition: Die UWG Fraktion Rheinbach hat sich erneut mit einem zukunftsorientierten Antrag zur Entwicklung der Gesamtschule an den Ausschuss für Schule, Bildung, Sport gewandt. Bereits in den Jahren 2014 und 2016 hatte die UWG aufgrund der Schülerzahlen in Rheinbach und der bestehenden Gesetzeslage bezüglich der Aufnahme von Kindern aus den Nachbarkommunen die Ausdehnung der fünfzügigen Schule auf 6 Züge gefordert.


Die nur 4 Jahre nach Gründung der Gesamtschule eingetretene Realität bestätigt die UWG nun in Ihrer Sichtweise: Von 4 Jahrgängen sind bereits 2 Jahrgänge sechszügig.

Auch die kommenden Jahrgänge werden aufgrund der vorhandenen Schülerzahlen sechszügig geführt werden müssen. Im kommenden Schuljahr wird aufgrund eines sehr starken Jahrgangs sogar eine Sechszügigkeit knapp.

Folgerichtig fordert die UWG Rheinbach in ihrem erneuten Antrag, die räumlichen Detailplanungen für eine Sechszügigkeit mit hoher Priorität zu starten.
„Seit nunmehr 6 Monaten liegen der Verwaltung und dem Rat konkrete Schülerzahlen (Jahrgangsstärken der Rheinbacher Kinder) vor, die einen kurzfristigen Handlungsbedarf zur Erweiterung der ursprünglich geplanten 5-zügigen Schule klar bestätigen“, so Jörg Meyer, Ratsherr und schulpolitischer Sprecher der UWG Fraktion. „Wenn man zusätzlich zu konkreten Zahlen mal den Blick in die Zukunft richtet, so werden auch langfristig durch Zuzug junger Familien im Rahmen des Masterplans „Wohnen 2030“ in unserer Schulstadt viele Plätze benötigt,“ so Jörg Meyer weiter.

„Die von der Verwaltung immer wieder ins Feld geführte für Rheinbach ungünstige gesetzliche Lage zur gleichberechtigten Berücksichtigung der Schüler aus den Nachbarkommunen hat sich nicht verändert. Vielmehr das Gegenteil ist der Fall: In einem erst im März 2017 vorgestellten, auf der Seite des Schulministeriums erhältlichen neuen Leitfaden „Interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich gestalten“ unterstützen alle kommunalen Spitzenverbände, u.a. der Städte und Gemeindebund, in dem auch unser Bürgermeister Präsidiumsmitglied ist, zusammen mit dem Schulministerium die regionale Schulentwicklungsplanung über Gemeindegrenzen hinweg. Diese Handreichung beinhaltet auch die Möglichkeit der Vereinbarung möglicher Ausgleichszahlungen zwischen den Kommunen.
Wir haben daher in unserem Antrag die Verwaltung erneut aufgefordert, gemeinsam den Nachbarkommunen einen interkommunalen Schulentwicklungsplan zu erarbeiten“, so Jörg Meyer abschließend.

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